Sport
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Super League, 34. Runde

Grasshoppers – Sion 0:2
St.Gallen – Luzern 2:3
Thun – Zürich 0:1

Die Walliser mit Torschuetze Matheus Cunha, links, und Carlitos, rechts, jubeln nach dem 0-1 fŸr Sion beim Fussballspiel der Super League Grasshopper Club Zuerich gegen den FC Sion 
im Stadion Letzigrund in Zuerich am Mittwoch, 9. Mai  2018. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Der FC Sion gewinnt gegen GC mit 2:0 und feiert einen wichtigen Sieg. Bild: KEYSTONE

Sion holt wichtige Punkte im Abstiegskampf – Luzern gewinnt dank Last-Minute-Tor

Sion holt gegen GC einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf. Der FCZ gewinnt eine ausgeglichene Partie gegen Thun und Luzern bezwingt St.Gallen dank eines Last-Minute-Tores.



Grasshoppers – Sion 0:2

– Während Sion im Abstiegskampf dringend auf Punkte angewiesen ist, könnten die Grasshoppers mit einem Heimsieg dafür sorgen, dass der Klassenerhalt auch auf dem Papier feststeht. In einer trägen Startphase ist Sion die offensiv aktivere Mannschaft – und doch sind die Gäste in der 24. Minute im Glück, als Kodro seinen Kopfball aus bester Position an die Torlatte setzt. In der 38. Minute jubeln dann aber dennoch die Sittener. Sion nutzt einen Fehlpass von Doumbia an der Seitenlinie eiskalt aus und geht durch Cunha in Führung.

– Nach rund einer Stunde werden die Sorgenfalten auf der Stirn von GC-Coach Fink nochmals eine Spur tiefer. Der eingewechselte Adryan wird an der Strafraumgrenze in Szene gesetzt und versenkt das Leder wunderbar in den Maschen. Die Grasshoppers wissen in der Folge nicht mehr zu reagieren. Es bleibt bis zum Schlusspfiff beim 2:0.

– Sion holt sich somit drei wichtige Punkte im Abstiegskampf und liegt nun vier Punkte vor Lausanne, das am Donnerstag auf Lugano trifft. GC hingegen ist angesichts des happigen Schlussprogramms mit Spielen gegen Luzern und YB noch nicht ganz aus dem Schneider. 

Die Walliser mit Torschuetze Matheus Cunha, links, und Carlitos, rechts, jubeln nach dem 0-1 fŸr Sion beim Fussballspiel der Super League Grasshopper Club Zuerich gegen den FC Sion 
im Stadion Letzigrund in Zuerich am Mittwoch, 9. Mai  2018. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Sion darf drei wichtige Punkte im Abstiegskampf bejubeln. Bild: KEYSTONE

St.Gallen – Luzern 2:3

– Im Kampf um Rang 3 empfängt St.Gallen den FC Luzern. Die Ostschweizer, momentan auf Rang 4 platziert, könnten mit einem Sieg bis auf einen Punkt an Luzern herankommen. Verfolger St.Gallen erwischt den besseren Start und geht in der 17. Minute in Führung. Nach einer Ecke geht Hefti im Strafraum zu Boden – und zum Entsetzen der Luzerner zeigt Schiedsrichter Klossner auf den Punkt. Das Unverständnis auf Seiten des FCL ist durchaus verständlich, ein Foulspiel ist nämlich bei bestem Willen nicht zu erkennen. Vielmehr spielt der St.Galler den Ball noch mit der Hand. Sigurjonsson lässt sich darob nicht aus der Ruhe bringen und verwertet den fälligen Elfmeter souverän.

– Luzern gelingt jedoch noch vor der Pause die Reaktion. Pascal Schürpf wird von Schneuwly wunderbar in Szene gesetzt und köpft souverän ein. Kurz vor dem Pausentee bekommt Schürpf gar die Möglichkeit zum 2:1, doch der Rücken von Gasser verhindert den Luzerner Führungstreffer. Was Schürpf in der ersten Halbzeit verpasste, holt er nach rund einer Stunde nach. Nach einer Ecke steht der Luzerner Topskorer goldrichtig und bringt seine Mannschaft mit seinem 10. Saisontreffer erstmals in Führung.

– Die Reaktion des FCSG folgt jedoch postwendend: Nach einer Flanke von Aratore kommt Sigurjonsson völlig alleine zum Abschluss und krönt sich ebenfalls zum Doppeltorschützen. In der Folge deutet alles auf eine Punkteteilung hin – bis Luzern in der 89. Minute doch noch der Siegtreffer gelingt. St.Gallen vermag nach einem Eckball nicht zu klären und schliesslich ist es Marvin Schulz, der den Ball im Tor der Ostschweizer versenkt. Schlussendlich ist es angesichts des geschenkten Elfmeters wohl ein gerechtes Ergebnis. Luzern gewinnt mit 3:2, konsolidiert den dritten Tabellenrang und wird in der nächsten Saison in der Europa-League-Qualifikation antreten.

St. Gallens Runar Sigurjonsson, links, gegen Luzerns Stefan Knezevic, beim Fussball Super-League Spiel zwischen dem FC St. Gallen und dem FC Luzern, am Mittwoch, 9. Mai 2018, im Kybunpark in St. Gallen. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Luzern gewinnt ein umkämpftes Spiel dank eines Last-Minute-Tores. Bild: KEYSTONE

Thun – Zürich 0:1

– Macht der FCZ St.Gallen Rang 4 noch streitig? Thun, das sich mit einem Punkt den Ligaerhalt sichern könnte, hat da etwas dagegen. Die Mannschaften liefern sich eine unterhaltsame erste Halbzeit mit Chancen auf beiden Seiten – ein Treffer will in den ersten 45 Minuten jedoch nicht fallen. Die beste Möglichkeit vergibt Winter in der 27. Minute. Der FCZler scheitert jedoch alleine vor Thun-Keeper Faivre.

– Kaum hat die zweite Halbzeit begonnen, da zappelt der Ball dann aber ein erstes Mal im Netz. Michael Frey erzielt bei seinem «Heimspiel» – Thun liegt nur gerade 15 Kilometer von seinem Geburtsort Münsingen entfernt – das 1:0 für die Zürcher und lässt sich seinen 11. Saisontreffer gut schreiben. Der FCZ-Stürmer steht am Ende einer wunderbaren Kombination und stochert den Ball im Fallen über die Linie. Nach rund einer Stunde jubeln die Thun-Anhänger bereits über den Ausgleichstreffer, doch Brecher lenkt den Hammer von Hediger mirakulös ans Gehäuse. 

– Während sich der FCZ in der Schlussphase mehr und mehr zurückzieht und auf Konter wartet, drückt Thun auf den Ausgleichstreffer. Die Zürcher retten den knappen Vorsprung jedoch über die Zeit – auch weil Brecher die Thuner mit seinen Paraden zur Verzweiflung bringt. Weil St.Gallen gegen Luzern verliert, liegt der FCZ nun punktgleich mit dem Ostschweizern auf Rang 4.

Thuns Sandro Lauper, links, und Thuns Stefan Glarner, rechts, im Duell mit Zuerichs Michael Frey im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Thun und dem FC Zuerich, am Mittwoch, 9. Mai 2018, in der Stockhorn Arena in Thun. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Michi Frey schiesst den FCZ gegen Thun zum Sieg. Bild: KEYSTONE

Die Tabelle

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Die Telegramme

Thun - Zürich 0:1 (0:0)
6026 Zuschauer. - SR Tschudi. -
Tor: 50. Frey (Domgjoni) 0:1.
Thun: Faivre; Glarner, Gelmi, Sutter (79. Huser), Facchinetti; Tosetti, Hediger, Lauper, Karlen; Sorgic, Spielmann (66. Hunziker).
Zürich: Brecher; Rüegg, Thelander, Kryeziu, Brunner; Palsson; Winter (88. Sarr), Domgjoni, Marchesano (64. Aliu), Rohner (22. Haile-Selassie); Frey.
Bemerkungen: Thun ohne Alessandrini, Bürgy, Costanzo, Ferreira, Kablan, Nikolic, Rodrigues (alle verletzt), Zürich ohne Alesevic, Bangura, Kempter, Maouche, Nef, Schättin, Schönbächler (alle verletzt), Pa Modou, Rodriguez (beide gesperrt). 58. Lattenschuss Hediger.
Verwarnungen: 54. Hediger (Foul). 56. Marchesano (Foul). 79. Palsson (Foul). 85. Brecher (Unsportlichkeit). 87. Kryeziu (Unsportlichkeit). 94. Huser (Foul).

Grasshoppers - Sion 0:2 (0:1)
5100 Zuschauer. - SR Bieri. -
Tore: 38. Cunha (Grgic) 0:1. 62. Adryan (Grgic) 0:2.
Grasshoppers: Lindner; Cvetkovic (86. Vitija), Bergström, Rhyner, Doumbia; Sainsbury; Jeffren, Bajrami, Taipi (65. Sukacev), Andersen; Kodro.
Sion: Fickentscher; Maceiras, Bamert, Neitzke, Angha; Kouassi; Kasami, Toma (77. Mveng), Grgic, Carlitos (46. Adryan); Cunha (90. Mboyo).
Bemerkungen: Grasshoppers ohne Basic, Lavanchy, Lika (alle verletzt) und Djuricin (gesperrt), Sion ohne Cümart, Dimarco, Kukeli, Mitrjuschkin, Zock (alle verletzt) und Lenjani (gesperrt). 24. Kopfball von Kodro an die Latte. 92. Fickentscher lenkt Schuss von Vitija an den Pfosten. Super-League-Debüt von Sadik Vitija (19).
Verwarnungen: 56. Kasami (Foul). 63. Adryan (Unsportlichkeit). 68. Sainsbury (Foul).

St. Gallen - Luzern 2:3 (1:1)
14'026 Zuschauer. - SR Klossner. -
Tore: 17. Sigurjonsson (Handspenalty) 1:0. 37. Schürpf (Schneuwly) 1:1. 60. Schürpf 1:2. 63. Sigurjonsson (Aratore) 2:2. 88. Schulz (Schneuwly) 2:3.
St. Gallen: Stojanovic; Gasser, Hefti, Musavu-King (76. Haggui), Wittwer; Tschernegg; Tafer (68. Kukuruzovic), Barnetta, Sigurjonsson, Aratore (68. Buess); Ben Khalifa.
Luzern: Omlin; Grether, Knezevic, Schulz, Lustenberger (75. Sidler); Voca, Custodio; Schneuwly, Gvilia, Schürpf (72. Vargas); Demhasaj (84. Rodriguez).
Bemerkungen: St. Gallen ohne Aleksic, Toko (beide gesperrt), Ajeti, Koch, Lüchinger, Muheim, van der Werff und Wiss, Luzern ohne Cirkovic, Juric, Lucas und Schwegler (alle verletzt).
Verwarnungen: 17. Grether (Reklamieren). 45. Hefti (Foul). 48. Voca (Foul). 90. Gvilia (Foul). 96. Omlin (Unsportlichkeit). (sda)

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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Fabio Haller 09.05.2018 22:43
    Highlight Highlight Also denn Abstieg würden wir defintiv verdienen.

    Wir sind vom Rekordmeister zu einen der grössten Witze der Liga geworden.

    Die traurigste und schlechteste Saison die ich je miterlebt habe und der Abstieg würde es abrunden. Vom Verwaltungsrat bis zum letzten Spieler stimmt alles nicht.

    Es schmerzt im Herzen 💙...

    • Burkis 10.05.2018 08:41
      Highlight Highlight Die letzte Hoffnung heisst Lausanne... aber was dann?
  • maxi 09.05.2018 22:36
    Highlight Highlight SG hat uns im alleingang in die EL gebracht. Danke für die 12 Punkte #Aufbauhilfeost. hoffe scheisst euch bezeli an. Nicht mal mit erfundenen elfmetern gibts was zuholen für euch.
    • Plöder 10.05.2018 01:15
      Highlight Highlight Zum Glück muss ich kein Blau tragen an den Matches...
      Das tröstet mich über alles hinweg
    • maxi 10.05.2018 11:07
      Highlight Highlight schau nur für dich,💙
  • Zwaeg 09.05.2018 22:03
    Highlight Highlight Falls YB den Cup gewinnt, wird Luzern (zum Glück) keine Quali spielen (müssen)! 💪🏼🔵⚪️
    • Royeti 10.05.2018 07:32
      Highlight Highlight Wirklich zum Glück - sonst verkackt Luzern ja für gewöhnlich bei Internationalen Spielen eigentlich immer!
    • Troxi 10.05.2018 12:31
      Highlight Highlight Wobei die letzen Auftritte stimmen mich optimistisch falls Zürich gewinnen sollte, was ich nicht hoffe. Denn zuletzt gab es auch Siege in der Quali.

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