Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Der FC Basel jubelt als Schweizer Meister mit dem Pokal nach dem letzten Fussball Meisterschaftsspiel der Saison, im Stadion St. Jakob-Park in Basel, am Mittwoch, 25. Mai 2016. Der FC Basel wurde zum siebten Mal in Serie Schweizer Meister. (KEYSTONE/Patrick Straub)

Täglich grüsst das Murmeltier: Schweizer Meister wird wohl auch 2017 der FC Basel. Konkurrenten sind Mangelware, was nicht nur für die Liga, sondern auch für den FCB zum Problem werden könnte. Bild: KEYSTONE

Der Schweizer Fussball und die Tigerente – nirgendwo auf der Welt ist die Meisterschaft langweiliger

Die Super League ist die langweiligste Liga der Welt. Warum über Modusänderungen nachgedacht wird und warum der FCB bereits negative Folgen der Dominanz zu spüren bekommt.

 Jakob weber / Aargauer Zeitung



«Ich wär so gern in Panama», sagt der kleine Bär zum kleinen Tiger mit der Tigerente im berühmten Kinderbuch von Janosch und macht sich fortan auf die Suche nach dem unbekannten Land der Träume. So oder so ähnlich denken im übertragenen Sinn auch die gelangweilten Schweizer Fussballfans, denn in Panama ist der Kampf um die Tabellenspitze anders als hierzulande noch spannend.

Bild

In Panama ist alles besser: Auch bezüglich Spannung in der Liga bild: facebook

Doch nicht in der höchsten Spielklasse Panamas – wo der Dritte Plaza Amador nach elf Spieltagen nur einen Punkt hinter dem Spitzenreiter Tauro liegt – nein, auf der ganzen Welt geht es im Meisterkampf spannender zu und her als bei uns in der Schweiz. 13 Punkte Vorsprung sind es, die der FC Basel auf seine Verfolger aus Bern, Lausanne und Lugano aufweist. Nach nur neun absolvierten Runden ist das absolut rekordverdächtig. Pro Spieltag macht der FCB momentan 1,44 Punkte auf seine Verfolger gut. Das ist und bleibt wohl für lange Zeit unerreicht.

Nach mindestens fünf Partien noch ohne Punktverlust sind weltweit ausser den Baslern nur noch AEK Larnaka (Zypern/15 Punkte), Bayern München (Deutschland/15), Manchester City (England/18), Feyenoord Rotterdam (Niederlande/21) und The New Saints (Wales/27).

Doch anders als in der Schweizer Super League schwächeln in besagten Ländern die Verfolger nicht im selben Ausmass. Ausser in Wales, wo der Vorsprung der New Saints auf das zweitplatzierte Connah’s Quay immerhin schon acht Punkte beträgt, kann die Welt in den übrigen Ligen nach ein, zwei Runden schon wieder ganz anders aussehen.

Die 10 langweiligsten Ligen der Welt

Bild

Quelle: flashscore.de grafik: NCH/MTA

«Halt, Stopp. In Norwegen ist es noch langweiliger. Da hat Rosenborg Trondheim doch schon 18 Punkte Vorsprung», mögen andere denken. Doch weil dort im Kalenderjahr gespielt wird und schon 25 Runden gespielt sind, hinkt der Vergleich. Geht es in der Super League im selben Stil weiter, betrüge der Vorsprung nach 25 Spielen satte 36 Punkte. Er wäre doppelt so gross wie jetzt in Norwegen und die Meisterschaft wäre bereits im März entschieden. Hochgerechnet hätte der FCB Ende Saison sogar 52 Punkte Vorsprung auf den nächsten Verfolger.

Mehr Teams, mehr Spannung?

Liga-CEO Claudius Schäfer nimmt die Situation gelassen: «Basel hat sich diesen Vorsprung über Jahre erarbeitet und ständig ausgebaut. Im Moment spielt der FCB sehr souverän und die Verfolger nehmen sich gegenseitig die Punkte weg.» Es sei nicht das Ziel der Liga, durch allfällige Modusänderungen dem FC Basel das Leben schwer zu machen. «Wir wollen keine Show, sondern einen Schweizer Meister, der über die ganze Saison gesehen das beste Team war», sagt Schäfer.

«Trotz der fehlenden Spannung im Meisterkampf verliert die Marke Super League nicht an Wert», versichert Schäfer, den vielmehr die rückläufigen Stadionbesucher beunruhigen: «Fehlende Spannung hat einen Einfluss auf die Zuschauerzahlen. Das bereitet uns Sorgen. Das müssen wir im Blick haben.»

02.06.2016; Bern; Fussball - Medienkonferenz Swiss Football League; 
Claudius Schaefer, CEO Swiss Football League
 (Urs Lindt/freshfocus)

Claudius Schäfer könnte sich vorstellen, die Super League auf 16 bis 18 Teams aufzustocken. Bild: freshfocus

Meisterrunden (im Frühjahr spielen nur noch die besten sechs Teams der Liga gegeneinander um den Titel d. Red.), wie sie zuletzt in Belgien oder Dänemark eingeführt wurden, oder Playoffs erzeugen zwar Spannung, sind aber für die Schweiz eher keine Lösung für die Zukunft. Zwischen den Zeilen ist zu hören, dass vielmehr die Grösse der Liga mittelfristig angepasst werden könnte. «Wenn wir in ein paar Jahren 16 bis 18 moderne Stadien in der Schweiz haben, müssen wir uns fragen, ob eine Ligagrösse von zehn Klubs noch sinnvoll ist», sagt Schäfer.

FCB-Trainer Urs Fischer will sich nicht in die Modus-Debatte einmischen, stellt aber klar: «Der Spielrhythmus in der Super League ist mit Sicherheit nicht so hoch wie in Frankreich oder in der Bundesliga.» Ein Fakt, der auf internationalem Niveau zu einem grossen Nachteil für den FC Basel wird. Denn das Umschalten von einem «Super-League-Stromspar-Modus» in einen «Champions-League-Power-Modus» ist alles andere als einfach und will gelernt sein.

Luca Zuffi bringt das Dilemma auf den Punkt: «Man kann das, was einen in der Champions League erwartet, ja so nicht üben», sagt der Mittelfeldregisseur nach der Niederlage gegen Arsenal. Und auch Fischer wird festgestellt haben, dass sein Taktik-Training unter Matchbedingungen gegen Lausanne seine Spieler nur ungenügend auf die Aufgaben in London vorbereitet hat.

Vorzeitige Gratulation

In der Gegenwart trifft der Schweizer Meister heute im St.-Jakob-Park auf das Schlusslicht Thun. Sollte sich der FCB erwartungsgemäss keine Blösse geben, wächst der Vorsprung auf die Verfolger – die alle erst am Sonntag spielen und sich auch noch gegenseitig weiter die Punkte klauen – zumindest für eine Nacht weiter an. Zum Ende der letzten Saison betrug der Vorsprung auf den Zweiten YB 14 Zähler.

Bild

Die aktuelle Tabelle der Super League. bild: screenshot srf

Nun schickt sich der FCB an, diese Marke bereits heute zu übertreffen. Auch wenn Fischer nichts von vorzeitigen Gratulationen hält: Diese wären dann schon bald angebracht. Gähnende Langeweile ist vorprogrammiert. Höchste Zeit also, den Blick träumend gen Panama zu richten. Da spielt Plaza Amador morgen gegen Tauro. Der Gewinner ist Leader.

Fussball-Söldner, die in die Super League zurückgekehrt sind

Unvergessene Schweizer Fussball-Geschichten

Ein Carlos Varela in Höchstform: «Heb de Schlitte, du huere Schissdrägg»

Link zum Artikel

Die «Nacht von Sheffield» – Köbi Kuhn sorgt für den grössten Skandal der Nati-Geschichte

Link zum Artikel

Beni Thurnheers fataler Irrtum – es gibt eben doch einen Zweiten wie Bregy

Link zum Artikel

Jörg Stiel stoppt den Ball an der EM mit Köpfchen – weil er es kann

Link zum Artikel

Elf kleine Schweizer liegen 0:2 zurück und sorgen dann für Begeisterung in der Heimat

Link zum Artikel

Im Heysel-Stadion werden 39 Menschen zu Tode getrampelt

Link zum Artikel

Filipescu macht den FC Zürich in Basel in der 93. Minute zum Meister

Link zum Artikel

Cabanas fordert Respekt, denn «das isch GC! Rekordmeister! Än Institution, hey!»

Link zum Artikel

Märchenprinz Volker Eckel legt GC mit 300-Millionen-Versprechen aufs Kreuz

Link zum Artikel

Der «entführte» Raffael wird zum Fall für die Polizei – und muss ein Nachtessen blechen

Link zum Artikel

Johann Vogel droht Köbi Kuhn, in den Flieger zu steigen, um ihm «eins zu tätschen»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

27
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
27Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • niklausb 01.10.2016 23:37
    Highlight Highlight Nach heute abend heissts fertig gejammert! Diesen Artikel könnt ihr eigentlich auch gleich löschen
  • koks 01.10.2016 19:48
    Highlight Highlight typisch schweizerisch: die neider quengeln gegen jene, die es gut machen. und lobbyieren für das misswirtschaftende mittelmass. yb, gc, sion etc haben locker mal soviel geld wie basel. habens einfach fahrlässig in den sand gesetzt.
  • Jol Bear 01.10.2016 16:24
    Highlight Highlight Eine Modusänderung bricht die FCB-Dominanz nicht, das ist Aufgabe der andern Vereine. Aufstockung auf 16 Teams wäre zu überlegen. Da es dann aber nur 30 Meisterschaftsspiele pro Team gäbe, könnte zusätzlich der Liga-Cup wieder eingeführt werden.
  • niklausb 01.10.2016 14:12
    Highlight Highlight Wann wurde z.b. In Schottland das letzte mal nicht celtic oder die rangers meister? Ich kanns euch verraten es war 1985!! Der fc aberdeen und seither immer nur die oben genannten dies mag zwar für die beiden spannend sein aber für dwn rest wohl auch nicht.
    • saugoof 01.10.2016 15:01
      Highlight Highlight Wollte ich gerade auch sagen. Spanien ist auch nicht viel besser. Da hat seit den 80er Jahren praktisch nur noch Real Madrid oder Barcelona gewonnen. Es scheint mir sowieso dass in vielen Ligen das "Basel Phänomen" Einzug genommen hat. In Frankreich ist inzwischen alles andere als eine PSG Meisterschaft eine Riesenüberaschung. Ebenso in Deutschland mit Bayern München.
    • niklausb 01.10.2016 16:22
      Highlight Highlight Ich denke solange diese irrsinnigen prämien (egal ob meister prämie oder cl quali prämie) weiter steigen wird das auch nicht bessern bzw. Ändern
  • DerTaran 01.10.2016 13:13
    Highlight Highlight Ich ärgere mich jedes Jahr wie satt einige Schweizer Mannschaften Europäisch spielen (und verlieren). Zu wenig Druck, zu wenig Anspruch und bereit bis zu Karriereende in der Superleague zu spielen. So wir das nichts.
    Basel ist ein Sprungbrett in die grossen Ligen, damit kann man Talente rekrutieren. Die anderen SL-Clubs gelten eher als Frühpension.
    • koks 01.10.2016 19:50
      Highlight Highlight dazu kommt, dass basel das geld in europa verdient, nicht in der schweiz. dort können yb und co auch die millionen holen, wenn sie nicht zu faul und satt und selbstmitleidig wären.
  • Jay_Jay 01.10.2016 12:48
    Highlight Highlight Ist Basel schuld daran, dass die anderen ihre Arbeit nicht richtig machen? Und bevor ihr alle jetzt Gigi Oeri rumschleichen, die ist lange nicht mehr da, und GC hatte ja auch einen der ihnen das Geld nachgeworfen hat und die haben nichts daraus gemacht. Hört mal auf mit dem Basel rumgejaule.
    • satyros 01.10.2016 12:58
      Highlight Highlight Sagt ja niemand, dass Basel schuld sei. Die Frage, wer Meister wird, ist trotzdem langweilig. Und die anderen könnten ihre Arbeit noch so gut machen, wenn Basel jedes Jahr in der Champions League spielt (was sie sich erarbeitet und verdient haben) und dabei die Arbeit selber richtig machen (was sie fraglos tun), kann man den Rückstand nie aufholen.
  • michel. 01.10.2016 12:42
    Highlight Highlight Was haltet ihr von dem Projekt «Alps Premier League»?
    Die Idee dahinter: die besten Schweizer und Österreichischen Mannschaften gemeinsam in einer Liga.
    https://www.facebook.com/alpspremierleague/
    • F4Fred 01.10.2016 13:16
      Highlight Highlight Eigentlich eine gute Idee, nur würden die europäischen Startplätze nach Liga vergeben. Im Endeffekt gäbe es somit weniger internationale Spiele für schweizer und österreichische Clubs als wenn jedes Land seine eigene Liga hat.
    • smoenybfan 01.10.2016 13:31
      Highlight Highlight Mir konnte immer noch niemand erklären, wie der Fussball dabei gewinnen soll. Kein Mehrwert, Basel würde weiter locker dominieren, dazu kommen Reisestrapazen für Spieler und Fans (wer fährt für ein Ligaspiel nach Österreich?). Interessant finde ich einzig den Playoff Modus, für das braucht es aber die Österreicher nicht.
    • MaskedGaijin 01.10.2016 14:46
      Highlight Highlight Ja, für z.B. Lausanne oder Lugano ist es wahnsinnig interessant gegen Altach und Ried zu spielen.
  • pun 01.10.2016 12:40
    Highlight Highlight Ich weiss der Teilzeit-Fussballfan interessiert sich nur für Titel. Aber in einer Liga, die Dank Krösus Basel einen zweiten Championsleague Platz hat und in der zwischen dem 2. und 7. Platz DREI! Punkte liegen und letzte Saison mit Zürich einer der selbsterklärten FCB Verfolger abgestiegen ist, ständig von absoluter Langeweile zu sprechen ist doch absurd! Finde das Bashing langsam lächerlich - und das sag ich als FCSG und dem 2. inter-Club meiner Heimatstadt Fan.
  • Karl Müller 01.10.2016 11:38
    Highlight Highlight Ah, Janosch-Bilderbücher! Genau meine Zeit war das. Aber aus dem Vergleich mit der Super League werde ich nicht ganz schlau ...

    Denn im Buch gehen der Bär und der Tiger auf der Suche nach ihrem Traumland Panama im Kreis und gelangen wieder in ihre alte Heimat. Weil sie glauben, Panama erreicht zu haben, finden sie dort fortan alles viel toller.

    ... und was soll das jetzt in Bezug auf die Super League heissen? Man sollte sie einfach zum Beispiel in Premier League umbenennen und fortan fänden wir sie wieder viel toller? Irgendwie geht mir da der Sinn ab ...
  • Tornado 01.10.2016 11:15
    Highlight Highlight Noch langweiliger ist jeden 2. Tag zu lesen wie einseitig die Liga ist.
    Das Problem ist nicht der FCB der in praktisch allen Bereichen professionell arbeitet, sondern dass praktisch alle anderen Vereine dilettantisch geführt werden. Vielleicht müsste die Liga hier einmal ansetzen und neben Regeln über Stadiongrösse, Verschuldung und Anzahl Spieler auch Regeln einführen welches Know how in der Führung vorhanden sein muss. Aber da im Moment gilt wer zahlt befiehlt, wird sich daran wenig ändern.
    • LeleM 01.10.2016 12:22
      Highlight Highlight Meine Worte
    • Fussballfan1999 01.10.2016 12:43
      Highlight Highlight Das ist genau der Punkt, danke Tornado.
      Wenn jemand dem FCB Konkurrenz bieten will, dann müssen diese Teams auch gegen den Aufsteiger gewinnen. Es ist nicht der FC Basel, der die alleinige Schuld trägt.
    • Gigle 01.10.2016 13:56
      Highlight Highlight Niemand sagt, Basel sei an irgendwas Schuld. Langweilig ists halt trotzdem.
  • caschthi 01.10.2016 11:04
    Highlight Highlight Ich denke auch dass Ligavergrösserung nicht viel bringen wird. Basel soll einfach in die Bundesliga, wie watson auch schon geschrieben hat.. Ich jedenfalls, bleibe beim Eishockey, dort ist die Spannung dem Sport gerecht.
    • Rösleriti 01.10.2016 11:46
      Highlight Highlight Eine Riesenspannung, nach 50 Spielen muss man bei den ersten 8 sein...
    • Entenmann 01.10.2016 20:35
      Highlight Highlight Als ob die Bundesliga auch nur das geringste Interesse am FC Basel hätte...
  • Lord_ICO 01.10.2016 10:59
    Highlight Highlight Schäfer ist nicht besorgt wegen der Dominanz des FCB. Dass einzige was ihn besorgt, sind die rückläufigen Zuschauerzahlen....ob das eine mit dem anderen was zu tun hat?
    Dazu kommt der unsägliche Modus, vier mal gegen die gleiche Mannschaft in der Liga und dann vielleicht auch noch im Cup. So spielt man gegen gewisse Teams fünf!!!! mal. Da hab ich auch keine Lust ins Stadion zu gehen.
  • DerRaucher 01.10.2016 10:51
    Highlight Highlight Playoffs wäre die spannendste Lösung gewesen, aber war ja klar das sowas nicht kommt. Eine Liga vergrösserung wird herzlich wenig bringen.
    • Rösleriti 01.10.2016 11:49
      Highlight Highlight Nur wenn die Ligevergrösserung eine Zusammenlegung mit Österreich wäre, würde es evt. spannend werden
  • DeineMudda 01.10.2016 10:46
    Highlight Highlight Und auch wenn die Grösse der Liga angepasst werden sollte, dann haben die Basler ja immer noch keinen Konkurrent oder sehe ich da was falsch? So oder so,
    mittelfristig wird sich nichts an der Dominanz des FCB ändern leider.

Kommentar

Bernhard Burgeners Achillesferse ist getroffen – er hat seinen letzten Rückhalt verloren

Die Fans des FC Basel fordern Präsident Bernhard Burgener sowie die komplette Führung dazu auf, zurück zu treten. Sie trauen ihr nicht mehr zu, den Club aus der Krise zu führen. Damit verliert Burgener seinen letzten Rückhalt.

Bernhard Burgener ist ein Mensch des Entertainments und der Filme. Seine Videothek machte ihn zum Millionär, mit seiner Firma Constantin Film produziert er laufend Blockbuster, welche die Massen ins Kino locken. Und so bedient sich der cinephile Burgener oft bei Metaphern aus der Welt der Filme. «Momente des Misserfolgs schweissen zusammen. Und auch Helden müssen leiden», sagte der Präsident des FC Basel beispielsweise nach dem desaströsen 1:7 bei YB 2018. Ob Burgener sich selbst damals …

Artikel lesen
Link zum Artikel