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GC schlägt St.Gallen dank Sène-Show gleich mit 5:2 – Lugano feiert Heimsieg gegen Lausanne

02.10.2021, 22:3802.10.2021, 23:48

Grasshoppers – St.Gallen 5:2

Der gute Moment von GC hält an. Der Aufsteiger gewinnt zuhause gegen St. Gallen 5:2 und stürzt den Gegner in die Krise. Matchwinner ist erneut Stürmer Kaly Sène mit zwei Toren und zwei Assists.

Am Anfang der Saison spielten die Grasshoppers in der Liga gut mit, schoss aber kaum Tore und holte entsprechend wenige Punkte. Dann kam Ende August Kaly Sène als Leihspieler des FC Basel - und seither läuft es bei den Zürchern. Drei Spiele, sieben Punkte. Sènes Bilanz? Zwei Tore beim 3:1 gegen Sion, jetzt zwei weitere Treffer gegen St. Gallen. In 202 Minuten Einsatzzeit hat er für GC viermal getroffen und sein Team zumindest für eine Nacht in die vordere Tabellenhälfte geschossen.

Sène überforderte die St. Galler Abwehr bei beiden Toren mit seiner Schnelligkeit und seiner Technik. Mit Tempo verschaffte er sich Raum und mit eine Lupfer erzielte er alleine vor dem gegnerischen Keeper die Tore zum 1:0 und 3:1. Ausserdem bewies der Stürmer aus dem Senegal bei den Toren von Léo Bonatini (2:0) und Bendeguz Bolla (4:2) gute Übersicht.

So torfreudig wie schon lange nicht mehr

Und nachdem der eingewechselte Djibril Diani sogar noch das 5:2 erzielte hatte, war GC fast an einer historischen Wegmarke angelangt. Fünf Treffer waren den Zürchern letztmals vor fast sechs Jahren in einem Derby gegen den FC Zürich gelungen. Der Sieg von GC war am Ende sogar in der Höhe verdient. Früh führte man 2:0, und auf die St. Galler Anschlusstore reagierte der Aufsteiger jeweils rasch mit einem weiteren Treffer.

Bendeguz Bolla freut sich gemeinsam mit Trainer Giorgio Contini.
Bendeguz Bolla freut sich gemeinsam mit Trainer Giorgio Contini.
Bild: keystone

Für St. Gallen geht die Negativserie derweil weiter. In Zürich wurden die Ostschweizer zum vierten Mal in Folge geschlagen. Schlimmer stand es um sie letztmals 2018, als sie sieben Niederlagen aneinanderreihten. Im Gegensatz zu den letzten Niederlagen gegen Basel (0:2) und Young Boys (1:2) stimmte diesmal auch die Leistung fast von A bis Z nicht. Eine kurze Reaktion nach der Pause mit zwei Toren innerhalb von neun Minuten reicht nicht, um Positives mitzunehmen. Vor allem die Art, wie einfach die Grasshoppers vor das St. Galler Tor kamen, muss Trainer Peter Zeidler zu denken geben.

Grasshoppers - St. Gallen 5:2 (2:0)
5789 Zuschauer. - SR San.
Tore: 9. Kaly Sène (Bonatini) 1:0. 22. Bonatini (Sène) 2:0. 46. Lüchinger (Youan) 2:1. 49. Sène 3:1. 54. Duah (Foulpenalty/Foul Bolla an Kempter) 3:2. 70. Bolla (Sène) 4:2. 84. Diani (Lenjani) 5:2.
Grasshoppers: Moreira; Loosli, Margreitter, Gomes; Bolla, Herc, Kawabe (59. Lenjani), Schmid (76. Arigoni); Pusic (68. Diani); Bonatini (68. Campana), Sène (76. Momoh).
St. Gallen: Zigi; Lüchinger, Stergiou, Fazliji, Kempter (73. Schmidt); Görtler, Stillhart (46. Guillemenot), Münst (87. Sutter), Youan; Schubert (64. Besio), Duah (73. Bouba).
Bemerkungen: Grasshoppers ohne Abrashi, Morandi und Santos (alle verletzt) sowie Cvetkovic (krank), St. Gallen ohne Ruiz, Babic, Diakité und Kräuchi (alle verletzt). Verwarnungen: 14. Kawabe (Foul). 28. Lüchinger (Foul). 55. Guillemenot (Foul). 58. Pusic (Foul). (dab/sda)

Lugano – Lausanne 2:0

Lugano bleibt unter dem neuen Trainer Mattia Croci-Torti ungeschlagen. Im vierten Spiel seit dem Trainerwechsel holten die Tessiner beim 2:0 gegen den Tabellenletzten Lausanne-Sport den zweiten Sieg.

Die Entscheidung führten Reto Ziegler mittels Foulpenalty (78.) und der eingewechselte Mohammed Amoura (94.) in der Schlussviertelstunde herbei. Der Erfolg war am Ende verdient, weil sich Lugano mehr Chancen herausspielte und kurz vor der Pause auch einen Pfostenschuss durch Mattia Bottani zu beklagen hatte.

Captain Jonathan Sabbatini freut sich über drei weitere Punkte.
Captain Jonathan Sabbatini freut sich über drei weitere Punkte.
Bild: keystone

Zumindest für eine Nacht rückte Lugano dank dem Sieg auf den 3. Platz vor. Das positive, erste Saisonviertel wird von den Tifosi indes nicht honoriert. Nur etwas mehr als 2000 Fans kamen gegen Lausanne ins Cornaredo. Wenige Meter nördlich, in der Resega, sahen mehr als doppelt so viele Zuschauer die Niederlage des HC Lugano gegen Lausanne in der Eishockey-Meisterschaft.

Lausannes Fussballer bleiben ohne Sieg am Ranglistenende. Das hätte auch anders kommen können. Kurz vor dem wegweisenden 1:0 Luganos schoss Lausannes Stürmer Zeki Amdouni alleine vor dem gegnerischen Keeper um Haaresbreite neben das Tor. Es war eine der wenigen Chancen der Gäste, aber die bis dahin beste in der gesamten zweiten Hälfte. (sda)

Lugano - Lausanne-Sport 2:0 (0:0)
2075 Zuschauer. - SR Schärer.
Tore: 78. Ziegler (Foulpenalty/Foul Sow an Amoura) 1:0. 94. Amoura (Sabbatini) 2:0.
Lugano: Osigwe; Hajrizi (66. Amoura), Maric, Daprelà, Ziegler; Lavanchy, Sabbatini, Lovric (86. Guidotti), Abubakar (82. Mahmoud); Bottani (82. Custodio), Celar (86. Facchinetti).
Lausanne-Sport: Diaw; Sow (79. George), Grippo, Bares; Chafik, Kukuruzovic (64. N'Guessan), Thomas, Suzuki; Mahou (46. Puertas), Ouattara; Amdouni.
Bemerkungen: Lugano ohne Nikolas Muci (gesperrt) sowie Baumann und Alexander Muci (beide verletzt), Lausanne-Sport ohne Husic (gesperrt) sowie Brown, Kapo, Sanches, Tsoungui und Turkes (alle verletzt). 36. Pfostenschuss von Bottani. Verwarnungen: 23. Amdouni (Foul). 78. Ziegler (Unsportlichkeit). 81. Daprelà (Foul). 83. Custodio (Foul).

Die Tabelle:

(dab/sda)

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GC feiert den Aufstieg in die Super League

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GC feiert den Aufstieg in die Super League
quelle: keystone / ennio leanza
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