Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Super League, 29. Runde

Zürich – Young Boys 0:1 (0:0)

Thun – St.Gallen 0:0

Lugano – Sion 1:1 (0:0)

Kein Meisterblues, aber YB siegt nur mit viel Glück – die grosse Titelparty kann beginnen

Gestern wurden die Young Boys vor dem TV wieder Meister, weil Basel gegen GC nicht gewann. 21 Stunden später glänzen die Berner in Zürich nicht, gewinnen aber trotzdem 1:0. Die Meisterfeierlichkeiten können losgehen.



Zürich – Young Boys 0:1

Von wegen Katerstimmung: Einen Tag nach dem Titelgewinn auf dem Sofa hält sich YB gegen den FC Zürich keineswegs vornehm zurück. Zwar starten beide Teams ziemlich engagiert, die besseren Chancen hat aber der frisch gebackene Meister aus Bern. Djibril Sow, Roger Assalé und Christian Fassnacht vergeben aber beste Chancen. Auf Zürcher Seite verpassen Assan Ceesay und Toni Domgjoni das 1:0.

Nach der Pause sorgen zunächst die YB-Fans für das Feuer im Spiel. Wegen dem Abfeuern von zahlreichen Feuerwerkskörpern entwickelt so viel Rauch, dass die Partie kurz unterbrochen werden muss.

Rauchschwaden über dem Letzigrund:

Nach Wiederbeginn sieht es dann lange nach einer einvernehmlichen Punkteverteilung aus, doch in der 80. Minute fällt doch noch ein Tor, das aber nicht hätte zählen dürfen. Aber der Reihe nach: Ceesey stürmt mit viel Zug in den YB-Strafraum, wird von Mohamed Camara aber unsanft von den Beinen gecheckt. Schiedsrichter Lukas Fähndrich gibt aber keinen Penalty und lässt die Partie weiterlaufen.

Den direkten Gegenzug schliesst Jean-Pierre Nsamé dann zum 1:0 für YB ab. Dumm für den FCZ, gibt's den VAR erst ab nächster Saison. Die YB-Fans feiern den 60. Treffer in Serie in einem Meistschaftsspiel mit der nächsten Pyro-Show.

Der FCZ kann auf das 0:1 nicht mehr reagieren und bleibt damit zum vierten Mal in Serie sieglos. YB holt drei weitere Punkte und kann sich so mit einem Erfolgserlebnis im Gepäck zurück nach Bern aufmachen, wo die Meisterfeierlichkeiten unentwegt weitergehen werden.

Die Meisterparty im Letzigrund:

Thun – St.Gallen 0:0

Das Duell im Rennen um Platz 3 und die Europacup-Plätze hinter Meister YB und Basel zwischen Thun und St.Gallen endet mit einer Nullnummer. Das torlose Remis freut mehr als St. Gallen, obwohl die Thuner zum achten Mal hintereinander nicht gewannen. Die Berner Oberländer bleiben zwei Punkte vor Sion und drei Punkte vor St.Gallen. Goalie Dejan Stojanovic hielt zum dritten Mal in Folge seinen Kasten sauber (nach 0:0 gegen die Grasshoppers und 1:0 gegen Xamax). Seine grösste Parade zeigte Stojanovic in der 85. Minute gegen Chris Kablan.

Insgesamt erspielte sich aber der Gast aus St.Gallen Vorteile. Die Ostschweizer waren das bessere zweier harmloser Teams. Obwohl die Gäste den offensiven Aufwand erhöhten, je länger die Partie dauerte, blieben gute Chancen Mangelware. Nicolas Lüchinger scheiterte in der 79. Minute an Thuns Keeper Guillaume Faivre, zwei Minuten parierte Faivre auf der Linie einen Kopfball des eingewechselten Tranquillo Barnetta.

Bemerkenswert war ausserdem, dass der eben erst 17 gewordene Leonidas Stergiou als St. Galler Abwehrchef brillierte.

Thuns Dominik Schwizer, rechts im Duell mit St. Gallens Silvan Hefti im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Thun und dem FC St. Gallen, am Sonntag, 14. April 2019, in der Stockhorn Arena in Thun. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Thun hatte gegen St.Gallen mehr vom Spiel. Bild: KEYSTONE

Lugano – Sion 1:1

Lugano und Sion bauen ihre Serien mit einem 1:1 im Direktduell aus. Lugano, das mehrere gute Chancen ausliess, ist seit sieben Spielen ungeschlagen, Sion seit fünf.

Nach einer ereignislosen ersten Halbzeit ist es Adryan, der in der 74. Minute einen Ausrutscher von Verteidiger Akos Kecskes ausnutzt und zum 1:0 für die Walliser trifft. Nur drei Minuten später gleicht Carlinhos mit einem herrlichen Weitschusstor wieder aus. Lugano hätte danach noch gewinnen können, doch Alexander Gerndt vergibt alleine in den letzten zehn Spielminuten drei glasklare Torchancen und ist am Ende der Grund, warum Lugano nur einen statt drei Punkte holt.

In der Tabelle kommt es nach dem Remis in Lugano zum grossen Zusammenschluss im Mittelfeld. Zwischen Thun auf Rang 3 und dem achtplatzierten Luzern liegen nur gerade fünf Punkte.

Lugano's player Numa Lavanchy, left, fight for the ball with Sion's player Bastien Toma, front, during the Super League soccer match FC Lugano against FC Sion, at the Cornaredo stadium in Lugano, Sunday April 14, 2019. (KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay)

Birama Ndoye

Lugano kann Sion gerade noch so ausbremsen. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Die Telegramme

Zürich - Young Boys 0:1 (0:0)
16'372 Zuschauer. - SR Fähndrich.
Tor: 79. Nsame (Hoarau) 0:1.
Zürich: Brecher; Untersee, Mirlind Kryeziu, Maxsö, Pa Modou; Rüegg, Hekuran Kryeziu; Domgjoni (90. Nef), Marchesano (76. Odey), Charabadse; Ceesay (84. Schönbächler).
Young Boys: Von Ballmoos; Mbabu, Von Bergen, Camara, Benito; Fassnacht (58. Nsame), Sow, Aebischer (80. Lauper), Moumi Ngamaleu; Assalé (80. Schick), Hoarau.
Bemerkungen: Zürich ohne Khelifi (gesperrt), Kololli, Winter, Aliu, Guenouche und Sertic (alle verletzt). Young Boys ohne Garcia (gesperrt) und Sulejmani (verletzt). Verwarnungen: 14. Charabadse (Foul), 28. Ceesay (Foul), 62. Moumi Ngamaleu (Schwalbe), 72. Maxsö (Foul), 82. Nsame (Foul).

Thun - St. Gallen 0:0
5340 Zuschauer. - SR Klossner.
Thun: Faivre; Glarner, Gelmi, Sutter, Kablan; Bigler; Karlen, Stillhart (75.) Costanzo); Spielmann (87. Hunziker), Sorgic, Schwizer (85. Nelson Ferreira).
St. Gallen: Stojanovic; Hefti, Nuhu, Stergiou, Lüchinger; Quintilla; Sierro, Ashimeru; Kutesa, Tafer (59. Rapp), Bakayoko (71. Barnetta).
Bemerkungen: Thun ohne Hediger, Righetti, Tosetti (alle verletzt), St. Gallen ohne Mosevich, Vilotic (beide gesperrt), Itten, Wiss (beide verletzt) und Ben Khalifa (nicht im Aufgebot). - Verwarnungen: Schwizer (25./Foul), Karlen (71./Foul, gesperrt in der nächsten Runde), Spielmann (76./Foul), Bigler (87./Foul); Sierro (58./Taktisches Foul).

Lugano - Sion 1:1 (0:0)
2812 Zuschauer. - SR Dudic.
Tore: 74. Adryan 0:1. 77. Carlinhos (Mihajlovic) 1:1.
Lugano: Da Costa; Daprelà, Kecskes, Sulmoni; Lavanchy, Vécsei (67. Covilo), Sabbatini, Crnigoj (64. Mihajlovic); Carlinhos, Sadiku (80. Brlek), Gerndt.
Sion: Fickentscher; Maceiras, Neitzke, Ndoye, Morgado (24. Adryan); Grgic, Zock (57. Mveng); Toma, Kasami, Lenjani; Uldrikis (84. Fortune).
Bemerkungen: Lugano ohne Baumann, Bottani, Macek, Maric und Piccinocchi (alle verletzt). Sion ohne Kouassi (gesperrt), Carlitos, Djitté, Mitrjuschkin und Raphael (alle verletzt). Verwarnungen: 52. Kecskes (Foul). 63. Daprelà (Foul). 67. Gerndt (Foul). 70. Kasami (Foul). 81. Adryan (Foul). (pre/sda)

Die Tabelle

Bild

bild: srf

Europas Rekordmeister im Fussball

Unvergessene Schweizer Fussball-Geschichten

25.11.2009: Das beste Fussball-Musikvideo aller Zeiten erscheint auf Youtube – über den FC Aarau

Link zum Artikel

15.11.2009: Die Schweiz ist Fussball-Weltmeister! Die U17-Nati setzt ihrem Höhenflug die Krone auf

Link zum Artikel

22.02.2004: St.Gallens Kultfigur «Zelli» muss in der Not ins Tor und kratzt den Ball in «seiner» Ecke

Link zum Artikel

30.09.2009: Dank Tihinens Hackentrick, «abgeschaut bei einem finnischen Volkstanz», bodigt der FC Zürich das grosse Milan

Link zum Artikel

07.12.2011: Der FC Basel schmeisst Manchester United aus der Champions League und Steini, der Glatte, schiesst den Ball an die Latte

Link zum Artikel

05.12.2004: Paulo Diogo gewinnt mit Servette wichtige Punkte im Abstiegskampf – und verliert dabei einen Finger

Link zum Artikel

12.11.2002: Basel holt gegen Liverpool ein 3:3 und Beni Thurnheer schwärmt: «Dieses Spiel müsste man zeigen, wenn ich gestorben bin»

Link zum Artikel

01.11.1989: Nur durch einen Witz-Penalty zwingt Diego Maradonas Napoli die tapferen Wettinger in die Knie

Link zum Artikel

21.10.2013: Pajtim Kasami hämmert «einen der schönsten Volleys überhaupt» ins Crystal-Palace-Tor und verzückt sogar Andy Murray

Link zum Artikel

08.10.2010: Vucinic lässt der Schweiz die Hosen runter und trägt sie als Kopfschmuck

Link zum Artikel

07.10.1989: Der «Fall Klötzli» – vier Wettinger gehen auf den Schiri los, weil dieser Sekunden vor dem Ausgleich abpfeift

Link zum Artikel

20.11.1996: Wegen 20 fatalen Minuten landet Champions-League-Überflieger GC in Glasgow auf dem harten Boden der Realität

Link zum Artikel

25.9.1996: Murat Yakin sticht mit seinem Freistoss mitten ins Ajax-Herz und bringt Mama Emine zum Weinen

Link zum Artikel

10.09. 2008: Luxemburgerli vernaschen? Denkste! – Die Schweizer Nati kassiert die bitterste Niederlage ihrer Geschichte

Link zum Artikel

07.09.2005: Nati-Goalie Zuberbühler kassiert auf Zypern ein Riesen-Ei und schiebt die Schuld dafür dem «Blick» in die Schuhe

Link zum Artikel

29.09.1971: Statt «allzu augenfällig im Spargang» die Pflicht zu erledigen, sorgt GC für den höchsten Schweizer Europacup-Sieg aller Zeiten

Link zum Artikel

01.09.2007: Mit dem letzten Spiel im Hardturm-Stadion gehen 78 Jahre Geschichte zu Ende

Link zum Artikel

11.08.2010: Moreno Costanzo schiesst mit seiner ersten Ballberührung als Natispieler gleich den Siegtreffer

Link zum Artikel

09.08.2009: Basel-Goalie Costanzo wird für drei Spiele gesperrt – nach einer Attacke auf den eigenen Mitspieler

Link zum Artikel

26.06.1954: Die Schweiz kassiert gegen Österreich in der «Hitzeschlacht von Lausanne» eine ihrer bittersten Niederlagen

Link zum Artikel

26.06.2006: «Züngeler» Streller leitet das peinliche Schweizer Penalty-Debakel ein

Link zum Artikel

30.07.2000: Nur GC-Milchbubi Peter Jehle steht noch zwischen FCB-Legende Massimo Ceccaroni und seinem allerersten Tor

Link zum Artikel

03.05.1994: Mit dem Sonderflug zur spontanen Aufstiegsfeier auf den Barfi

Link zum Artikel

01.05.1993: Marc Hottigers Knallertor versenkt Italien – und er verärgert die Azzurri danach mit einer frechen Leibchentausch-Bitte 

Link zum Artikel

30.04.2011: Cabanas fordert vom Basler Schiri Respekt, denn «das isch GC! Rekordmeister! Än Institution, hey!»

Link zum Artikel

26.04.2003: Colombas Goalie-Goal lässt Razzetti alt aussehen und den FC Aarau unabsteigbar bleiben

Link zum Artikel

13.11.1991: Weil die Schweizer Nati in der «Hölle von Bukarest» auf 0:0 spielt, vergeigt sie die EM-Qualifikation im letzten Moment doch noch

Link zum Artikel

16.11.2005: Die Nacht der Tritte und Schläge – einer der grössten Nati-Erfolge verkommt zur «Schande von Istanbul»

Link zum Artikel

26.09.1995: Luganos Carrasco bringt mit seiner Banane Gianluca Pagliuca und das grosse Inter Mailand zum Weinen

Link zum Artikel

24.04.1996: Das Ende von Nati-Trainer Artur Jorge nimmt ausgerechnet mit dem einzigen Sieg seiner kurzen Ära den Anfang 

Link zum Artikel

12.04.2004: Der grosse Robbie Williams führt den kleinen FC Wil zum Cupsieg gegen GC

Link zum Artikel

16.04.2009: «Jawoll, jawoll, jawoll, jawoll … YB isch im Göppfinau!»

Link zum Artikel

30.05.1981: Der Wolf und seine «Abbruch GmbH» entfachen mit dem 2:1-Sieg gegen England eine neue Fussball-Euphorie

Link zum Artikel

18.06.1994: Beni Thurnheers fataler Irrtum – es gibt eben doch einen Zweiten wie Bregy

Link zum Artikel

07.03.2007: Johann Vogel droht Köbi Kuhn, in den Flieger zu steigen, um ihm «eins zu tätschen»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

14
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
14Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Glenn Quagmire 15.04.2019 11:17
    Highlight Highlight Respekt, der Kartonpokal sieht gut aus. Da hat einer einen ziemlichen Effort geleistet.
  • Nelson Muntz 14.04.2019 22:00
    Highlight Highlight Zürcher Derby in der ChL nächste Saison?
  • MyErdbeere 14.04.2019 19:15
    Highlight Highlight Dafür, dass der halbe yb Kader noch im Hangover war, war es keine Schlechte Leistung...🤔
  • chnobli1896 14.04.2019 18:52
    Highlight Highlight Mit Magnin vollgas in Richtung Barrage...
    • Freilos 14.04.2019 20:54
      Highlight Highlight Das wärs ja noch. Nächste Saison beide Zürcher Klubs in der NLB🤣
  • Pümpernüssler 14.04.2019 18:35
    Highlight Highlight geklauter sieg von yb dank dem miserablen schirim
    • loquito 14.04.2019 19:13
      Highlight Highlight Hast du match gesehen.. Mit gutem Shiri wäre YB bereits 2:0 vorne gewesen...
    • Deorai 14.04.2019 19:34
      Highlight Highlight Mit Schirim, Scharm und Melone 😂 YB forever
    • Glenn Quagmire 15.04.2019 11:18
      Highlight Highlight Der Shiri Sforza ist doch in Wil?
  • Ziasper 14.04.2019 18:19
    Highlight Highlight Gibt's jetzt auch schon den YB-Bonus bei den Schiris?
  • René Obi 14.04.2019 18:09
    Highlight Highlight Yep. Mit VAR hätte der FCZ wohl netto ein paar Punkte mehr auf dem Konto. Nur schon aus dem letzten beiden Spielen deren 5.
    • loquito 14.04.2019 19:14
      Highlight Highlight Hahaha. Habt ihr den Match gesehen? Oder erst in Minute 75 eingeschaltet?
    • sunshineZH 14.04.2019 21:59
      Highlight Highlight Ist so aber ja was willst du machen, Geld regiert :)
    • Pinkerton 15.04.2019 00:04
      Highlight Highlight Und als FCZ-Fan muss ich präzisieren: Mit einem erkennbaren Spielkonzept, einem System und einer Mannschaft, die nicht für jedes Spiel wieder bunt zusammengewürfelt wird, wären es noch viele viele Punkte mehr.

      Der Schiri ist wirklich nicht unser grösstes Problem. Vielmehr das Rumpelstilzchen an der Seitenlinie.

Riesenskandal in der Super League! GC-Fans sorgen für Spielabbruch in Sion

Der Grasshopper Club Zürich ist dem Abstieg geweiht. Im vermeintlichen Schicksalsspiel der 25. Runde der Super League sorgten die Zürcher Fans in Sitten beim Stand von 0:2 für einen Spielabbruch.

Riesenskandal in der Supe League! Die Partie zwischen Sion und Schlusslicht GC muss nach rund 56 Minuten abgebrochen werden, weil die Gäste-Fans wiederholt Feuerwerkskörper aufs Spielfeld warfen.

Dreimal unterbrach Schiedsrichter Lionel Tschudi die Partie, bis er schliesslich keine andere Wahl mehr hatte, die beiden Mannschaften endgültig in die Kabinen zu schicken. Nach minutenlangen Diskussionen wurden die Partie schliesslich abgebrochen. «Die Sicherheit für die Spieler konnte nicht mehr …

Artikel lesen
Link zum Artikel