Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

ATP Finals, Gruppenspiele

Thiem – Nishikori 6:1, 6:4

Federer – Anderson 6:4, 6:3

epa07168113 Switzerland's Roger Federer celebrates winning against South Africa's Kevin Anderson during their round robin match on day five of the ATP World Tour Finals tennis tournament at the O2 Arena in London, Britain, 15 November 2018.  EPA/NEIL HALL

Bild: EPA/EPA

«Bin froh, dass ich noch Energie habe» – Federer steht als Gruppensieger im Halbfinal

Roger Federer erreichte an den ATP Finals in London durch einen 6:4-6:3-Sieg gegen den bereits qualifizierten Kevin Anderson nicht nur die Halbfinals, er schaffte damit auch noch den Gruppensieg.



Federer nimmt in der O2 Arena nach der schwachen Leistung zum Auftakt gegen Kei Nishikori langsam Fahrt auf. Nach dem Sieg Dominic Thiems im Nachmittagsspiel brauchte er am Abend gegen Anderson nur noch sechs Games, um sicher in die Halbfinals einzuziehen. Diese Qualifikation geriet nicht mehr in Gefahr.

Der Matchball im Video.

Federer wollte natürlich mehr. Zum einen brauchte er den Sieg gegen den zuvor äusserst überzeugenden und bereits für die Halbfinals qualifizierten Südafrikaner für das Selbstvertrauen, zum anderen gelüstete es ihn nach Revanche für die bittere Viertelfinalniederlage gegen Anderson in Wimbledon. Und schliesslich dürfte er nun aller Voraussicht nach am Samstag nicht auf Weltnummer 1 und Überflieger Novak Djokovic treffen.

Beide Spieler starteten überzeugend in die Partie, ehe der 2,03-m-Riese plötzlich ungewohnte Schwächen zeigte. Am Ende des ersten Satzes verlor er bei eigenem Aufschlag acht Punkte in Serie und zwei Servicegames zu null. Nach dem Break zum 3:4 konnte er noch postwendend reagieren. Bei 5:4 holte Federer aber einen 0:40-Rückstand auf und verwertete anschliessend seinen ersten Matchball. Damit war zumindest mal das Halbfinalticket in der Tasche. Zum 15. Mal bei der 16. Masters-Teilnahme.

«Ich bin sehr glücklich. Ich habe heute sehr gutes Tennis gespielt. Es war eine tolle Gruppe. Ich freue mich, im Halbfinal zu stehen. Mein Körper fühlt sich gut an, ich bin froh, dass ich noch genügend Energie habe, auch wenn ich nicht mehr der Jüngste bin.»

Auch im zweiten Durchgang gelang Federer das Break zum 4:3. Er zeigte sich im Packen seiner Chancen äusserst effizient. Aus den ersten drei Möglichkeiten machte er drei Breaks. Und diesmal musste er keinen Umweg mehr gehen, er schaffte im Gegenteil noch ein weiteres Break zum 6:3 nach gut eineinviertel Stunden.

Er fand damit nach dem miserablen Auftakt ins Turnier noch rechtzeitig in die Spur zurück – auch dank frischem Kopf, den er sich mit zwei Freitagen zwischen seinen Matches holte. Die letzten vier Sätze gegen Thiem und Anderson waren überzeugend, auch wenn ihm die Gegner mit vielen Fehlern auch Schützenhilfe boten. (abu/sda)

Das Hut-Interview mit Stan Wawrinka

abspielen

Video: watson/Angelina Graf

Alle Turniersiege von Roger Federer als Profi

Tennis-Quiz

Auf dieses Grundstück in Rapperswil zieht Federer – doch gebaut werden kann noch nicht

Link zum Artikel

Novak Djokovic hat eine Geheimwaffe – und sie kommt aus der Schweiz

Link zum Artikel

«GOAT» in Gefahr – so schnell könnte Djokovic Federers wichtigste Rekorde an sich reissen

Link zum Artikel

Wie der Direktor des Tennis-Turniers in Gstaad von Christian Constantin hintergangen wurde

Link zum Artikel

«Das hat man mich schon oft gefragt» – wieso ein Schweizer zum Nadal-Fan wurde

Link zum Artikel

Wie Djokovic das unfaire Wimbledon-Publikum aus seinem Kopf brachte

Link zum Artikel

Das brachte die Versteigerung von Boris Beckers Trophäen ein

Link zum Artikel

«Eine hässliche Welt, die niemals schläft» – das Märchen vom Traumleben der Tennis-Stars

Link zum Artikel

15 Dinge, die du zum 15-jährigen Wunderkind Coco Gauff wissen musst

Link zum Artikel

Dieser Psychotest zeigt dir, ob du aus Federer-Holz geschnitzt bist

Link zum Artikel

Williams nach US-Open-Eklat in psychologischer Behandlung – Osaka-SMS rührte sie zu Tränen

Link zum Artikel

Schweizer Tristesse in Gstaad – warum die Suche nach dem «nächsten Federer» schwierig ist

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

6
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dingsda 16.11.2018 00:37
    Highlight Highlight Djokovic zeigt schon noch wo Rogers Platz in ewigen Rangliste des Tennis ist... nämlich der hinter Nole.
    • Gelöschter Benutzer 16.11.2018 09:35
      Highlight Highlight Grandslams Roger 20
      Grandslams Novak 14
      Wochen Nr 1 (total) Roger 310
      Wochen Nr 1 (total) Novak 225
      Nr 1 (am Stück) Roger 237
      Nr 1 (am Stück) Novak 122
      Turniersiege insgesamt Roger 99
      Turniersiege insgesamt Novak 72

      Soll ich weitermachen?? ;)
    • Sleepless71 17.11.2018 08:07
      Highlight Highlight Beiden gehört ein Platz in den Tennisgeschichtsbüchern.
  • Markus K 15.11.2018 22:51
    Highlight Highlight Super Roger! Tolles Match! Und auch wenn Heinz Günthartd es anders sieht, Du bist bewegst Dich nicht wie eine 37 jährige Gazelle. ;-)

    • Markus K 16.11.2018 04:06
      Highlight Highlight Hallo liebes Ich. So schreibt man es richtig. :-)

      Super Roger! Tolles Match! Und auch wenn Heinz Günthardt es anders sieht, Du bewegst Dich nicht wie eine 37 jährige Gazelle. ;-)
  • elnino 15.11.2018 22:35
    Highlight Highlight Bald die 100 voll ❤️

    Greatest of all time

Federer fegt Pella in Stuttgart vom Platz – es fehlt noch ein Sieg zur Weltnummer 1

Roger Federer hat beim Rasenturnier in Stuttgart den Halbfinal erreicht. Nach dem 6:4, 6:4 gegen den Argentinier Guido Pella fehlt ihm noch ein Sieg zur Rückkehr an die Spitze der Weltrangliste.

In seinem zweiten Match nach der fast dreimonatigen Pause bekundete Federer keine grossen Probleme. Ein Break pro Satz reichte dem 36-jährigen Baselbieter zum souveränen, in 65 Minuten herausgespielten Sieg gegen Pella, der vor seinen zwei Erfolgen in dieser Woche in Stuttgart auf Rasen keinen Match gewonnen hatte.

Am Samstag steht Federer entweder dem Australier Nick Kyrgios (ATP 24) oder dem Spanier Feliciano Lopez (ATP 33) gegenüber und spielt dabei sowohl um den Finaleinzug als auch die …

Artikel lesen
Link zum Artikel