Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Spain's Rafael Nadal, right, greets Switzerland's Stan Wawrinka after losing a quarter final match at the Italian Open tennis tournament, in Rome, Friday, May 15, 2015.  Nadal has lost on clay for the fifth time this season. The Spaniard was beaten 7-6 (7), 6-2 by eighth-seeded Stan Wawrinka in the Italian Open quarterfinals Friday. (AP Photo/Alessandra Tarantino)

So schecht wie seit 2005 nicht mehr: Stan Wawrinka fügt Rafael Nadal in Rom eine historische Niederlage zu.  Bild: Alessandra Tarantino/AP/KEYSTONE

«So tief war ich in Roland Garros noch nie klassiert» – Rafael Nadal reist höchstens als Nummer 7 gesetzt an die French Open

Stan Wawrinka wirft mit einer bärenstarken Leistung Rafael Nadal aus dem ATP-Turnier von Rom. Damit fährt der Spanier, ohne ein Turnier auf Sand gewonnen zu haben, an die French Open. 

16.05.15, 10:40 16.05.15, 11:15


>>> Hier gibt es den Liveticker der Partie zum Nachlesen

«Als es darauf ankam, hatte ich die nötige Aggressivität und Leidenschaft», meint ein erschöpfter Stan Wawrinka nach seinem gestrigen Sieg über Sandplatz-König Rafael Nadal gegenüber «SRF». Damit nimmt der Romand vor allem Bezug auf das Tie-Break im ersten Satz: Mit 2:6 liegt Stan hinten, wehrt vier Satzbälle ab und holt sich den ersten Durchgang am Ende mit 9:7.

Wawrinka verwertet den Satzball zum Gewinn des ersten Durchgangs.  gif: srf.ch

Von diesem Schock kann sich Rafel Nadal nicht mehr erholen und verliert den zweiten Satz gleich mit 2:6. Dennoch sieht der Mallorquiner im ATP-Interview kein Grund zur Besorgnis. «Ich hatte einfach nicht genug Glück», so die Erklärung des Spaniers. Trotzdem attestiert er seinem Kontrahenten Bestnoten: «Er hatte sensationelle Schüsse und spielte sehr agressiv; Stan war on fire!»

Formkrise bei Nadal

Das Out im Viertelfinal von Rafael Nadal nimmt fast schon historische Züge an. Zum ersten Mal seit 2005 hat der 14-fache Grand-Slam-Sieger vor den French Open keines der traditionellen Vorbereitungsturniere auf Sand gewonnen. Novak Djokovic (in Monte Carlo), Fabio Fognini (in Barcelona), Andy Murray (in Madrid) und jetzt Stan Wawrinka (in Rom): Sie alle brachten es diesen Frühling fertig, den Sandplatz-Spezialisten zu bezwingen.

15.05.2015; Rom; Tennis  - ATP Masters Rom 2015; Rafael Nadal (ESP); (Andrea Staccioli/Insidefoto/freshfocus)

Nadal befindet sich vor Roland Garros etwas in Schräglage. Bild: freshfocus

Somit reist Rafael Nadal in einer Woche höchstens als Nummer 7 gesetzt an die French Open. Eine ungewohnte Ausgangslage, das sieht auch Rafael Nadal selber so: «So tief war ich in Roland Garros noch nie klassiert, ich muss also gegen sehr starke Gegner antreten.» 

«Ich habe dort so oft gewonnen, zu verlieren wäre ganz normal.»

Rafael Nadal zu den bevorstehenden French Open.

Zum zehnten Mal könnte er in Paris triumphieren, doch Nadal ist sich bewusst, dass es dieses Jahr besonders schwierig werden könnte. «Wenn ich nach Roland Garros gehe, dort verliere und schlecht spiele, dann bedeutet das nicht das Ende der Welt. Ich habe dort so oft gewonnen, zu verlieren wäre ganz normal.» 

Nutzniesser von Nadals Formschwäche könnten unter anderem Roger Federer und Stan Wawrinka sein, welche sich offenbar rechtzeitig vor den French Open in Topform gebracht haben. Heute Abend (ca. 20 Uhr) duellieren sich die beiden Schweizer im Direktduell um den Finaleinzug. Dort wartet entweder Novak Djokovic oder David Ferrer. (cma)

Alle Turniersiege von Stan Wawrinka

Kennst du schon die watson-App?

Über 150'000 Menschen nutzen bereits watson für die Hosentasche. Unsere App hat den «Best of Swiss Apps»-Award gewonnen und wurde unter «Beste Apps 2014» gelistet. Willst auch du mit watson auf frische Weise informiert sein? Hol dir jetzt die kostenlose App für iPhone/iPad und Android.

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Federer-Mania in Chicago – der «Maestro» rührt für den Laver Cup mächtig die Werbetrommel 

Roger Federer hat am Laver Cup drei Ziele: Er will erstmals mit Novak Djokovic Doppel spielen, den Pokal in Europa behalten und seine Ryder-Cup-Kopie im Tennis-Kalender etablieren. Der Schweizer ist in Chicago natürlich das grosse Aushängeschild.

Roger Federer in Texas bei Andy Roddick, beim Selfie machen mit Björn Borg oder Novak Djokovic, beim Fotoshooting mit dem Laver-Pokal oder in den Häuserschluchten von Chicago beim Abklatschen mit Tennisfans: Am 37-jährigen Basler gibt es derzeit in Amerika kein Vorbeikommen. Federer hier, Federer da, Federer trallala.

Der Laver Cup, diese Mischung aus Show und Wettkampf zwischen den besten Tennisspielern Europas und dem Rest der Welt, scheint seine perfekte Nische im befrachteten Racket-Zirkus …

Artikel lesen