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ATP-Masters-Turnier in Monte Carlo, Achtelfinals

Wawrinka – Cuevas 4:6, 4:6
Ramos-Viñolas s. Murray 2:6, 6:2, 7:5
A. Zverev – Nadal 1:6, 1:6
Carreno Busta – Djokovic 2:6 6:4 4:6
Cilic s. Berdych 6:2, 7:6
Thiem – Goffin 6:7, 6:4, 3:6
Pouille s. Mannarino 3:0 w.o. 
Struff – Schwartzman 3:6, 0:6

epa05914727 Stan Wawrinka of Switzerland reacts during his second round match against Jiri Vesely of the Czech Republic at the Monte-Carlo Rolex Masters tournament in Roquebrune Cap Martin, France, 19 April 2017.  EPA/SEBASTIEN NOGIER

Wawrinka am lamentieren: Gegen Cuevas gelang ihm nicht viel. Bild: SEBASTIEN NOGIER/EPA/KEYSTONE

Wawrinka und Murray scheitern überraschend – Djokovic zittert sich weiter



Für Stan Wawrinka ist das erste Sandplatzturnier der Saison, das Masters 1000 in Monte Carlo, mit dem zweiten Einsatz zu Ende gegangen. Der Waadtländer unterlag in den Achtelfinals dem 31-jährigen Uruguayer Pablo Cuevas 4:6, 4:6.

Wawrinka liess sich von Cuevas überraschen.

Wawrinkas Niederlage im ersten Aufeinandertreffen mit Cuevas, der Weltnummer 27, war deutlicher, als sie im Resultat allein zum Ausdruck kommt. Während der gebürtige Argentinier Cuevas seine Aufschlagspiele durchbrachte, ohne einen einzigen Breakball abwehren zu müssen, stand Wawrinka bei eigenem Service sehr oft mit dem Rücken zur Wand. In vier Spielen hatte er Breakbälle gegen sich. Zweimal musste er Cuevas den Servicedurchbruch zugestehen, nämlich zum 1:2 im ersten und zum 0:1 im zweiten Satz.

Der Matchball.

Wawrinka und Cuevas spielen seit rund 13 Jahren gemeinsam auf der Tour. Dennoch hatten sie vor dem Match in Monte Carlo noch nie an einem ATP-Turnier gegeneinander gespielt.

Auch die Weltnummer 1 scheitert

Andy Murray ist in den Achtelfinals von Monte Carlo ausgeschieden. Der Schotte unterlag Albert Ramos-Viñolas nach etwas mehr als zweieinhalb Stunden mit 6:2, 2:6 und 5:7. Der spanische Linkshänder bezwang erstmals in seiner Karriere eine Weltnummer 1.

Der Matchball.

Die Partie glich einer Achterbahnfahrt, besonders im Entscheidungssatz. Murray führte in diesem mit 4:0, musste seinen Gegner aber auf 4:4 ausgleichen lassen und daraufhin bei eigenem Aufschlag bei 0:40 drei Breakbälle abwehren. Er schaffte es und ging mit 5:4 in Führung. Doch es war das letzte Game, das im sonnigen Fürstentum an Murray ging.

Hätte Ramos-Viñolas immer so viel Glück gehabt, wäre die Partie wohl kürzer gewesen.

Der an Nummer 15 gesetzte Ramos-Viñolas trifft nun im Viertelfinal auf Marin Cilic. Der Kroate schlug Thomas Berdych 6:2, 7:6.

Was für eine Rally! Bis es Cilic zu bunt wird und er sie mit einem schönen Stoppball beendet.

Andy Murray kommt 2017 weiterhin nicht in die Gänge. Am Australian Open war er in den Achtelfinals am Deutschen Mischa Zverev gescheitert, in Indian Wells schied er schon zum Auftakt gegen den Kanadier Vasek Pospisil aus. Hierauf sagte der 29-Jährige wegen einer Ellbogenverletzung die Teilnahme in Indian Wells ab. Das einzige Erfolgserlebnis der Saison hatte Murray Anfang März in Dubai, wo er das Turnier gewann.

Djokovic zittert sich weiter

Ebenfalls um ein Haar ausgeschieden wäre Novak Djokovic. Die Weltnummer 2 setzt sich am Ende 6:2, 4:6, 6:4 gegen Pablo Carreño Busta durch. Die ATP 19 forderte den Serben allerdings sehr. Im Entscheidungssatz holte er erst einen Breakrückstand auf, vergab dann zwei Breakbälle in Serie zum 5:4 und musste schliesslich dem Serben den Vortritt lassen.

Serbia's Novak Djokovic returns the ball to Spain's Pablo Carreno Busta, during their third round match of the Monte Carlo Tennis Masters tournament in Monaco, Thursday, April, 20, 2017. (AP Photo/Claude Paris)

Novak Djokovic wäre fast auch ausgeschieden. Bild: Claude Paris/AP/KEYSTONE

Vor drei Jahren setzte sich Djokovic – der zweimalige Turniersieger an der Côte d'Azur – noch 6:1, 6:0 gegen den gleichen Gegner im Fürstentum durch. Jetzt steht das Head-to-Head zwischen den beiden 2:0. Im Viertelfinal trifft Djokovic auf David Goffin.

Nadal ohne Mühe

Keinerlei Schwierigkeiten bekundete dagegen Rafael Nadal in seinem Achtelfinal gegen Alexander Zverev. Der Titelverteidiger, in Monte Carlo bereits neunmal Turniersieger, setzte sich gegen den Deutschen an dessen 20. Geburtstag in 68 Minuten mit 6:1, 6:1 durch. (ram/abu/sda)

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