Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Roger Federer of Switzerland celebrates his men's singles semi final win over Grigor Dimitrov of Bulgaria at the Brisbane International tennis tournament in Brisbane, January 10, 2015.    REUTERS/Jason Reed    (AUSTRALIA - Tags: SPORT TENNIS)

Roger Federer will den 1000. Sieg in Australien. Bild: X00458

Vor 125. Final

Federer vor 1000. Sieg: «Ich habe wohl einen kleinen Vorteil gegenüber Raonic»

Roger Federer greift in Brisbane nach seinem 83. Titel. Nach der erneut eindrücklichen Vorstellung im Halbfinal gegen Grigor Dimitrov blickt er positiv aufs Endspiel.

«Ich war wieder fähig, schnörkelloses Tennis zu spielen, so wie gestern, sehr aggressiv halt», freut sich Roger Federer nach seinem 999. Toursieg. Bei diesem hatte er in nur 53 Minuten Grigor Dimitrov – immerhin die Weltnummer 11 – mit 6:2, 6:2 nach Hause geschickt. Im Viertelfinal am Tag zuvor demontierte der 33-Jährige James Duckworth gar in 39 Minuten mit einem neuen Temporekord.

Federer weiss aber selbst, dass so eine Darbietung wie gegen Dimitrov kaum alltäglich werden wird. «Gegen einen sehr guten Spieler ist dies ein gutes Resultat», sagt er gegenüber der ATP.

Roger Federer of Switzerland plays a shot in his semifinal match against Grigor Dimitrov of Bulgaria during the Brisbane International tennis tournament in Brisbane, Australia, Saturday, Jan. 10, 2015. (AP Photo/Tertius Pickard)

Es passt bei Roger Federer momentan. Bild: Tertius Pickard/AP/KEYSTONE

Trotz guter Bilanz warnt Federer

Am Sonntag wird der Finalverlierer vom letzten Jahr nicht nur in seinem 125. Endspiel nach dem 83. Titel greifen, sondern strebt auch als dritter Spieler die 1000 Karrierensiege zu erreichen. Chancen rechnet er sich dabei gute aus: «Ich bin froh, konnte ich erneut Kraft sparen. Ich bin frisch für den Final. In dieser Beziehung habe ich gegenüber Raonic wohl einen kleinen Vorteil.» Der Kanadier mühte sich im Halbfinal mit 34 Assen in zweieinhalb Stunden mit Kei Nishikori beim 6:7, 7:6, 7:6 über die Maximaldistanz ab.

Trotzdem warnt der Baselbieter. «Es wird eine andere Partie.», Raonics Spiel basiert auf dem enorm starken Aufschlag. «Aber er hat sich auch von der Grundlinie stark verbessert.»

«Es wäre unglaublich, den 1000. Sieg in einem Final zu holen»

«Es wäre unglaublich, wenn ich den 1000. Sieg in einem Final und in Brisbane holen könnte», sagt Federer auf die Ausgangslage angesprochen. An Selbstvertrauen mangelt es ihm auf jeden Fall nicht: «Das habe ich noch vom alten Jahr mitgenommen.»

Bereits früh in der Saison befindet sich Federer in guter Form. An der australischen Ostküste stellte er unter Beweis, dass er für das Australian Open, das am 19. Januar beginnt, gerüstet ist. «Wenn ich so spiele, geht alles einfacher», sagte Federer, der in seinen starken Auftritt aber nicht zuviel hineininterpretieren wollte. «Die Saison ist noch jung.» 



Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

«Diese Ekstase macht süchtig» – Federer holt den neunten Titel in Basel

Roger Federer (ATP 3) ist nicht ganz Hundert. An den Swiss Indoors in Basel feierte er seinen 99. Turniersieg, den 9. in Basel und den 4. hintereinander. Den Final gegen Marius Copil (ATP 93) gewann Federer nach Rückstand in beiden Sätzen in 94 Minuten 7:6 (7:5), 6:4.

Die Siegerehrung zog sich in die Länge. Roger Federer dankte allen - in englisch, französisch und schweizerdeutsch. Er verdrückte am Ende Freudentränen und meinte, er sei der glücklichste Mensch der Welt. Federer war bewegt und bewegte die Massen. «Es ist immer sehr emotional hier», so Federer.

In seiner Dankesrede blieb Federer bei den Offiziellen hängen. Bei jenen Leuten, die hinter den Kulissen arbeiten - wie beispielsweise den Verantwortlichen fürs «Hawkeye» - das «Adlerauge», das die …

Artikel lesen
Link zum Artikel