Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06434678 Novak Djokovic of Serbia (R) and his coaches Andre Agassi (L) of the USA and Radek Stepanek (C) of the Czech Republic during a training session at the Australian Open Grand Slam tennis tournament in Melbourne, Victoria, Australia, 13 January 2018. The Australian Open starts on 15 January.  EPA/MAST IRHAM

Da waren sie noch zu dritt. Mittlerweile hat sich Djokovic von Agassi (links) und Stepanek (Mitte) getrennt. Bild: EPA/EPA

Nächste Trennung: Novak Djokovics Welt zerbricht in ihre Einzelteile

Nach der Trennung von Andre Agassi beendet Novak Djokovic die Zusammenarbeit mit Radek Stepanek, seinem zweiten Trainer. Die Liste wird immer länger, die Verzweiflung immer greifbarer. Wer ihm keine Antworten liefert, verschwindet schnell wieder von der Bildfläche.

04.04.18, 14:43 04.04.18, 15:47

simon häring / aargauer zeitung



Sie hatte etwas Skurriles, die Inszenierung, mit der Novak Djokovic im letzten Winter die Verpflichtung von Radek Stepanek als Trainer bekannt gab. Er machte es via Livestream über Instagram. Darin erzählte der Serbe von seinen letzten Wochen, von der Vorbereitung auf die neue Saison, von seinen Zielen. Und davon, dass er eine wichtige Mitteilung zu überbringen habe. Dann stiess er die Tür zum Nebenraum auf, wo Radek Stepanek sass, der neue Trainer.

So stellte Novak Djokovic im letzten Winter seinen neuen Trainer Radek Stepanek vor. Video: YouTube/pasanski

Nicht einmal ein halbes Jahr später ist diese Paarung bereits Geschichte. Nach dem Masters-Turnier in Miami, wo Djokovic nach Indian Wells zum zweiten Mal in Folge bereits seinen ersten Match verloren hatte, geht das Reinemachen weiter. Erst hatte sich Andre Agassi von ihm getrennt, mit salbungsvollen Worten, mit der sanften Stimme, die ihn ausmacht, aber auch mit subtiler Kritik: «Wir sind übereingekommen, dass wir zu oft nicht übereinkommen.»

Serbia's Novak Djokovic talks with coach Andre Agassi, left, during a practice session ahead of the Australian Open tennis championships in Melbourne, Australia, Saturday, Jan. 13, 2018. (AP Photo/Ng Han Guan)

Andre Agassi und Novak Djokovic waren sich zu oft uneinig. Bild: AP/AP

Und nun die Trennung vom Tschechen Radek Stepanek (39), der ehemaligen Nummer acht der Welt. Sie ist begleitet von den Worten, die solche Trennungen immer begleiten. Man sei gemeinsam zu diesem Schluss gekommen. Man sei dankbar für die gemeinsame Zeit. Und man bleibe Freunde fürs Leben. Die Wahrheit? Die kennen wohl nur Djokovic und Stepanek, der im Sommer erstmals Vater wird. Auch das dürfte eine Rolle gespielt haben.

Das alles ändert aber nichts an der sportlichen Misere. Djokovic wirkte zuletzt nur noch wie ein Schatten seiner selbst. «Ich versuche alles, aber nichts funktioniert. Ich fühle mich einfach nicht gut genug», sagte er in Miami. «Alles im Leben hat seinen Grund», ist zu seinem Mantra geworden. Doch der 30-Jährige macht noch immer den Eindruck, als falle es ihm schwer, mit letzter Konsequenz zu akzeptieren, dass es nicht auf jede Frage eine Antwort gibt.

Serbia's Novak Djokovic casts the shadow on the Rod Laver Arena as he plays France's Gael Monfils during their second round match at the Australian Open tennis championships in Melbourne, Australia, Thursday, Jan. 18, 2018. (AP Photo/Vincent Thian)

Novak Djokovic ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Bild: AP/AP

Trainer, Manager, Einflüsterer, Gurus

Also hört er auf andere: auf Trainer, auf Physiotherapeuten, auf Manager, auf Einflüsterer, sogar auf Gurus. Und wenn ihm diese nicht die Antwort liefern, so scheint es, verschwinden sie ebenso schnell wieder von der Bildfläche, wie sie aufgetaucht sind. Von seiner Lohnliste verschwunden sind in den letzten Jahren: Boris Becker, Fitnesstrainer Gebhard Phil Gritsch und Physiotherapeut Miljan Amanovic, sogar Marjan Vaida. Und nun Agassi und Stepanek.

epa05347617 Novak Djokovic of Serbia poses with the trophy after winning against Andy Murray of Britain their men's single final match at the French Open tennis tournament at Roland Garros in Paris, France, 05 June 2016.  EPA/Caroline Blumberg

Djokovic beim Sieg des French Open 2016. Bild: EPA/epa

«Mein ganzes Glück pflegte davon abzuhängen, Tennismatches zu gewinnen.»

Novak Djokovic

Seit seinem Erfolg bei den French Open 2016 hat Novak Djokovic begonnen, sich von seinem alten Selbst zu emanzipieren. Vom getriebenen Asketen, der fast ein Jahrzehnt im Schatten von Roger Federer und Rafael Nadal gestanden war. Der als Sinnbild eines Selbstoptimierers die beste Version seiner selbst werden wollte und geworden war. Ein zwölffacher Grand-Slam-Sieger, der während 223 Wochen die Weltrangliste anführte. Einer der Besten der Geschichte.

Operation am Handgelenk

Hin zum Familienvater, weg vom Dominator, raus aus dem Tennis-Nirwana. Denn Erfüllung hatte ihm das offenbar nicht gebracht. Also wandte er sich der Spiritualität zu. «Mein ganzes Glück pflegte davon abzuhängen, Tennismatches zu gewinnen. Vielen Athleten geht es heute so. Aber ich versuche, davon loszukommen», sagte er im letzten Sommer. Dann beendete er seine Saison. Eine hartnäckige Verletzung am Ellenbogen hatte ihn dazu gezwungen.

Als er im Januar zurückkehrte, schien er vom Geist beseelt, der ihn aus dem Schatten Federers und Nadals hat treten lassen, inspiriert, angestachelt. Er erreichte in Melbourne immerhin die Achtelfinals. Doch das Hoch – es war nur von kurzer Dauer. Es folgten neuerlich Probleme und eine Operation am Handgelenk in der Muttenzer Rennbahnklinik. Den Stab an Beratern blähte er weiter auf, holte mit Craig O'Shannessy gar einen Datenanalysten.

epa06464524 Novak Djokovic of Serbia reacts after being defeated by Hyeon Chung of of South Korea during round four on day eight of the Australian Open tennis tournament, in Melbourne, Victoria, Australia, 22 January 2018.  EPA/LUKAS COCH AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT

In Melbourne war für Djokovic im Achtelfinale Schluss. Bild: EPA/AAP

Nur Guru Pepe Imaz ist geblieben

Lange geblieben ist aber nur einer: Guru Pepe Imaz. Welche Rolle er wirklich spielt, das lässt sich bis heute kaum abschätzen. Djokovic sagt: «Tennis hat nicht mehr oberste Priorität. Ich bin an einem Punkt in meinem Leben, an dem ich versuche, der beste Ehemann, der beste Vater und der beste Tennisspieler zu sein», sagte er einmal in seinem Krisenjahr, beseelt vom Gedanken, die beste Version seiner selbst zu werden. Es ist ein unmöglicher Spagat.

Djokovic spaziert mit Frau und Kind:

Djokovic selber sagt, er habe während seiner Pause viel meditiert: «Ich kann nicht sagen, was ich dabei gewinne, aber ich kann sagen, was ich verliere: Angst und Stress.» Sein inneres Gleichgewicht mag Djokovic damit gefunden haben, doch scheint er dabei den Biss verloren zu haben, der ihn zum Besten gemacht hat. Kürzlich hat er gesagt, er wolle bis 40 spielen. Mit Blick auf sein inferiores Handeln fällt es schwer, diesen Worten Glauben zu schenken.

Tennisspieler mit mindestens zwei Grand-Slam-Titeln (seit 1968)

Roger Federer lädt sich die watson-App herunter

Video: watson

Unvergessene Tennis-Geschichten

30.03.2002: Roger Federer bodigt zum ersten Mal die Weltnummer 1 – und diese ist sich sicher: «Er kann den Durchbruch schaffen»

21.01.1999: «Yips» beschert Anna Kurnikowa trotz Sieg einen unglaublichen Negativrekord 

07.07.1985: Als jüngster Spieler aller Zeiten gewinnt Boris Becker Wimbledon und löst so einen Tennis-Boom in Deutschland aus

25.10.2002: Nach Roger Federers Gegensmash wirft ihm Andy Roddick frustriert das Racket vor die Füsse

10.08.2003: Andy Roddick ist einen Sommer lang der beste Tennisspieler des Planeten – dann vergeht ihm das Lachen für lange, lange Zeit

06.06.2005: Nadals erster erster Streich am French Open – ganz Paris verliebt sich in das «Kind mit der donnernden Linken»

05.06.1999: Hingis' schwärzeste Stunde – zwei «Uneufe»-Aufschläge, gellende Pfiffe und bittere Tränen

20.09.2009: «Who ist the beeest? Better than the reeest?» Federer outet sich nach dem Davis-Cup-Sieg gegen Italien als Party-Tiger

04.09.1977: Bei McEnroes drittem US-Open-Auftritt wird ein Zuschauer mitten im Stadion durch eine Pistolenkugel verletzt

24.11.2009: Das kommt uns Spanisch vor – im Interview mit CNN hat Roger Federer seinen legendären Lachflash

31.05.2009: Robin Söderling fügt Rafael Nadal die einzige Niederlage an den French Open zu und ebnet Roger Federer den Weg zum Karriere-Grand-Slam

08.07.2001: Die Weltnummer 125 triumphiert in Wimbledon: Goran Ivanisevics grosser Traum wird doch noch wahr

06.01.1996: Wegen Rossets Dummheit des Jahres bricht Hingis beim Hopman Cup in Tränen aus

26.01.2002: Martina Hingis' Traum schmilzt bei 50 Grad im Glutofen von Melbourne weg

05.09.1996: Sampras kotzt gegen Corretja auf den Court – denkwürdigstes US-Open-Tiebreak aller Zeiten 

24.01.2001: Hingis macht Kleinholz aus Serena und Venus und stürmt in den Australian-Open-Final

08.08.1992: Marc Rosset holt sich an Roger Federers 11. Geburtstag den einzigen grossen Titel, der dem «Maestro» noch fehlt

20.01.2013: Djokovic fügt Wawrinka die Mutter aller heroischen und bitteren Niederlagen zu

01.02.2009: Federer verpasst Sampras' Rekord und weint nach Pleite gegen Nadal bittere Tränen

05.06.1989: Mondbälle, Krämpfe und ein «Uneufe»-Aufschlag – der 17-jährige Michael Chang treibt Ivan Lendl mit seinem Psychokrieg in den Wahnsinn

05.07.1997: Martina Hingis ist mit 16 Jahren die jüngste Wimbledon-Siegerin des 20. Jahrhunderts

30.04.1993: Wie ein Messerstich die Tenniswelt veränderte

13.02.2000: Roger Federer verliert seinen ersten Final, weint bittere Tränen und jammert, er werde nie mehr in ein Endspiel kommen

Gut gebrüllt: «Niemand schlägt Vitas Gerulaitis ­17 Mal hintereinander!»

01.06.2009: Gedanklich ist Federer wohl schon ausgeschieden. Dann rettet ihn eine unglaubliche Vorhand auf dem Weg zum Karriere-Slam 

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Daily Newsletter

21
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
21Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • samael 04.04.2018 18:19
    Highlight Für mich neben Stan der Beste. Er ist Mensch geblieben, mit Schwächen und Unsicherheiten. Das macht ihn für mich authentischer und ich wünsche dem Joker, dass er seinen Weg bald findet und glücklich leben kann.
    19 44 Melden
  • Jol Bear 04.04.2018 17:41
    Highlight Offensichtlich haben Verletzungen ihn zurückgeworfen. Daneben hat er sein Leben neu organisiert, zusätzliche Inhalte gefunden. Vielleicht ist die Kritik noch verfrüht, nicht alles Interne ist bekannt. Schließlich muss er niemandem etwas beweisen, hat 12 GS-Titel, war gleichzeitig Halter aller vier GS-Titel (hat sogar Federer nicht geschafft). Djokovic geht aus Überzeugung seinen Weg, das ist zumindest zu respektieren, ist schliesslich seine Karriere und ob der Erfolg sich wieder einstellt, weiss heute noch niemand.
    19 8 Melden
  • Holzkopf 04.04.2018 16:24
    Highlight ...schade, dass er nicht die Journalisten und Kommentatoren anstellt, die wiederholt über ihn urteilen; die wüssten echt am besten, was er braucht... ;-)
    42 31 Melden
  • Toerpe Zwerg 04.04.2018 16:22
    Highlight Djoker ist noch lange nicht fertig.
    32 25 Melden
  • MacB 04.04.2018 16:10
    Highlight Bei den Worten Tennis und Guru muss ich immer an ORangen-Rainer von Patty Schnyder denken :D
    174 0 Melden
    • dä dingsbums 04.04.2018 17:01
      Highlight Orangensaft ist so gut wie Muttermilch! 😂
      21 2 Melden
    • Sophia 04.04.2018 17:24
      Highlight dä dings.. und was soll ich jetzt spritzen? Orangensaftextrakt oder Alpenmilchmolke?
      5 0 Melden
    • Mia_san_mia 04.04.2018 17:38
      Highlight Haha ja stimmt 😄
      3 2 Melden
  • FrancoL 04.04.2018 16:00
    Highlight Spitzensport auf höchster Ebene verträgt nur eine grosse Liebe und Leidenschaft.
    Djokovic braucht keinen Guru, keinen riesen Stab an Berater, sondern nur die Einsicht, dass er wieder alles dem Tennis unterordnen muss.
    Findet er diese Einsicht nicht, dann kann er wohl den Schläger an den Nagel hängen.
    48 3 Melden
    • Sophia 04.04.2018 17:27
      Highlight Franco, "dass er wieder alles dem Tennis unterordnen muss." Tut es das denn nicht?
      Ich weiss zu wenig über seinen Lebensstil, aber alles nur dem Sport unterzuordnen, wäre mir zu langweilig.
      5 13 Melden
  • Fulehung1950 04.04.2018 15:47
    Highlight Federer hat‘s vorgemacht (er ist eben in allen Belangen der Beste):

    wenn es zwickt, macht man eine Pause. Und tankt mit der Familie auf

    wichtiger als die Trainer ist Mirka, die ihm den Rücken frei hält

    Und so wird man eben wieder die #1. der Jocker und Nadal treiben seit Jahren Raubbau mit ihren Körpern. Das wird nichts mehr.

    Aber ich respektiere ganz ehrlich, wenn der Jocker sagt, er wolle der beste Ehemann und Papi sein. Aber dann leidet zwangsläufig das Tennis.
    118 8 Melden
    • bokl 04.04.2018 16:14
      Highlight "wichtiger als die Trainer ist Mirka, die ihm den Rücken frei hält"
      Wichtiger als Mirka ist Paganini, der schaut, dass der Rücken hält.

      52 6 Melden
    • wasps 04.04.2018 16:16
      Highlight Das sagt Fedi auch! Auch er will der beste Papi und Ehemann sein. Die Familie ist ihm heilig. Und Nadal ist ja wieder die Nummer 1..
      Wenn das Feuer nicht mehr brennt, dann ist sie halt aus, die Maus.
      18 2 Melden
    • rodman 04.04.2018 17:06
      Highlight Naja, Nadal zumindest ist einer der ältesten Grand Slam Sieger und Weltranglistenerste. Djokovic ist nicht viel jünger. So heftig der Raubbau bei beiden war, so leistungsfähig sind sie (überraschenderweise) auch im Alter immer noch - und das, obwohl der Sport massiv athletischer geworden ist.
      26 3 Melden
  • Silent_Revolution 04.04.2018 15:35
    Highlight Ich habe das hier schon mal geschrieben, ein wichtiger Grund, weshalb er Imaz engagiert hat wird wohl sein, weil dieser seinem Bruder aus einer tiefen Depression geholfen hat.

    Es ist ja nicht zu verachten, wenn er Tennis nicht mehr für den Erfolg praktiziert, das kann er allerdings auch im Privaten tun. Will er aber auf der Tour wieder um Titel spielen, wird das mit dem Guru, der keinerlei Erfolge im Coachingbereich vorzuweisen hat bestimmt nichts.

    Und würde er nicht mehr gewinnen wollen, hätte er den Rücktritt doch längst bekannt gegeben. Es gilt also, Imaz endlich abzusägen.
    39 1 Melden
  • Hayek1902 04.04.2018 15:32
    Highlight Wäre vielleicht Zeit ein Jahr komplett mit Tennis aufzuhören und nächstes Jahr entscheiden, wie es weiter geht.
    20 2 Melden
  • Scaros_2 04.04.2018 15:14
    Highlight Ist das der Tennisspieler dessen Vater immer mal wieder gegen Federer schoss?

    32 24 Melden
    • Fulehung1950 04.04.2018 15:48
      Highlight Das ist unerheblich. Die Wahrheit ist auch im Tennis auf dem Platz.
      13 16 Melden
    • Therealmonti 04.04.2018 17:23
      Highlight Nein, er ist der Tennisspieler von dem seine Mutter sagt, er sei der Sohn Gottes.
      12 11 Melden
  • Sloping 04.04.2018 15:13
    Highlight Er hat in den letzten Monaten vor allem sich selbst verloren. Ein Zeichen dafür ist die Zusammenarbeit mit diesem Guru, der vermeintliche Antworten liefert. Dazu kommen wohl chronische Schmerzen. Die einstige Tennismaschine ist mental zerbrechlich geworden. Was wohl auch auf Anpassungen in der Technik aufgrund der Schmerzen zurückzuführen ist. Ein teuflischer Mix. Solange er sich mit diesem Esoteriker umgibt, sehe ich kaum Chancen auf eine Besserung. Aus meiner Sicht müsste er sich erst von dem lösen und schmerzfrei sein bevor er wieder Spiele bestreitet.
    40 1 Melden
  • Egolf 04.04.2018 14:53
    Highlight Meiner Meinung nach sollte er entweder fast alles dem Tennis unterordnen und somit auch seinen Guru entlassen, oder eben aufhören. Er wird mit diesem nämlich nicht mehr der alte.
    152 2 Melden

Lieber Roger Federer – Was wir dir zum 37. Geburtstag wünschen

Zahlreiche unvergessene Augenblicke hat Roger Federer uns beschert. Heute feiert er Geburtstag. Zeit, den Spiess umzudrehen und den Baselbieter mit Wünschen zu überhäufen.

Als Teenager hattest du ein Bäuchlein, «weil ich zu viel Schokolade ass», wie du mal erzählt hast. Wir finden: sympathisch. Den Genuss hast du dir verdient.

Der «Basler Zeitung» hast du mal verraten, dass du noch nie im Rhein schwimmen warst. Das solltest du nachholen: Kauf dir einen Wickelfisch und lass dich einfach mal treiben.

Nach Siegen, nach Niederlagen, aber einmal auch im Musical «Finding Neverland», das du mit deinen Kids besucht hast: Für deine Emotionen hast du dich nie geschämt. …

Artikel lesen