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Roger Federer, of Switzerland, returns a shot to John Millman, of Australia, during the fourth round of the U.S. Open tennis tournament early Tuesday, Sept. 4, 2018, in New York. (AP Photo/Jason DeCrow)

Im feucht-heissen Klima machte Federers Körper nicht mit. Bild: AP

«Irgendwie kriegte ich keine Luft» – die Hitze zwang Federer in die Knie

Dreieinhalb Stunden lang ist es ein Krampf für Roger Federer. Dann ist der Achtelfinal an den US Open gegen John Millman vorbei. Der Schweizer verliert ihn gegen den Australier in vier Sätzen – und er verliert den Kampf gegen die Bedingungen in New York.



Es ist spät in der Nacht, als Roger Federer vor die Medien tritt. Der 20-fache Grand-Slam-Sieger gibt Auskunft darüber, weshalb er gegen Aussenseiter John Millman (ATP 55) im Achtelfinal der US Open ausgeschieden ist. Der Australier zieht dank einem 3:6, 7:5, 7:6, 7:6 in die Viertelfinals ein, wo er auf Novak Djokovic trifft.

Federer sagt den Reportern, dass ihm die Hitze und die Feuchtigkeit in New York mehr als üblich zugesetzt hätten:

«Ich hatte das Gefühl, dass es sehr heiss war heute Abend. Irgendwie kriegte ich keine Luft, es gab null Zirkulation. Ich weiss nicht weshalb, aber ich kämpfte mit den Bedingungen. Das ist mir noch nicht sehr oft passiert.»

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Die Pressekonferenz mit Federer. Video: streamable

«Es war unangenehm. Du schwitzt mehr und mehr und mehr, je länger der Match dauert. So verlierst du auch Kraft. John konnte besser damit umgehen. Er kommt aus Brisbane, das vielleicht zu den Orten auf der Welt mit der höchsten Luftfeuchtigkeit zählt. Ich wusste, dass es hart werden würde.»

«Natürlich bin ich enttäuscht. Aber irgendwie war ich am Ende sogar glücklich, dass es vorbei war.»

«Ich habe schon bei härteren Bedingungen trainiert und hier auch am Nachmittag bei fast 50 Grad gespielt. An einigen Tagen ist es halt einfach so, dass der Körper damit nicht zurecht kommt.»

Roger Federer, of Switzerland, left, shakes hands with John Millman, of Australia, after losing during the fourth round of the U.S. Open tennis tournament early Tuesday, Sept. 4, 2018, in New York. (AP Photo/Jason DeCrow)

Handshake mit dem Sieger: Federer gratuliert Millman. Bild: AP

«Seit das Stadion ein Dach hat, kann die Luft nicht mehr zirkulieren. Ich denke, das hat die US Open total verändert. Wegen der Bedingungen war das Spiel auch langsamer. Deine Kleider sind vollgeschwitzt und nass.»

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Die Highlights der Partie. Video: streamable

«Ich wünschte mir, ich hätte nach dem ersten auch den zweiten Satz gewinnen können. Dann hätte die Partie vielleicht anders geendet, ich hätte einen Weg gefunden – die Chancen dazu hatte ich ja bis zum Ende. Es war einfach hart und John hat einen starken Match in schwierigen Bedigungen gezeigt.»

epa06995506 Roger Federer of Switzerland reacts during his match against John Millman of Australia during the eighth day of the US Open Tennis Championships at the Arthur Ashe Stadium in the USTA National Tennis Center in Flushing Meadows, New York, USA, 03 September 2018. The US Open runs from 27 August through 09 September.  EPA/JASON SZENES

Federer vergoss viele, viele Schweisstropfen. Bild: EPA

«Heute war es einfach heiss. Ich muss mich nicht schämen, so ein Ausscheiden kann es halt mal geben. Es geht weiter, aber zunächst will ich ausruhen. Ich bin glücklich, kann ich nun eine Pause einlegen. Danach geht's mit dem Laver Cup weiter und hoffentlich mit einem starken Finish zum Abschluss der Saison.»

(ram)

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Video: srf/SDA SRF

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9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ManuL 04.09.2018 11:07
    Highlight Highlight Ich vermute ja es liegt an den neuen Uniqlo Kleidern;)
  • inmi 04.09.2018 10:52
    Highlight Highlight Roger Federer ist einer der grossartigsten Sportler, dies gibt. Aber irgendwann ist bei jedem vorbei. Wir werden alle älter. Wieso quält er sich da noch so ab. Er hat schon so viel erreicht. Das hat er doch nicht nötig. Wird er schlecht beraten?
  • Hayek1902 04.09.2018 09:58
    Highlight Highlight naja, passiert. der Herr ist auch schon 37 und hat alles gewonnen. Wäre schon, wenn es wieder für einen weiteren Grand Slam reichen wird, aber irgend ein Sieg wird halt dann mal der letzte gewesen sein.
    • Der müde Joe 04.09.2018 10:35
      Highlight Highlight Genau. Der Zahn der Zeit nagt auch an Federer. Aber wer weiss, vielleicht kann er ja an den ATP-Finals noch einmal aufdrehen.
      Ich würde es ihm gönnen wenn er noch zwei Turniere gewinnt und die 100 komplett macht. Das wäre doch ein genialer Abgang für den Maestro!
  • Toerpe Zwerg 04.09.2018 09:46
    Highlight Highlight Die Hitze war es nicht, es war sein seit Wimbledon uninspiriertes und fehlerhaftes Spiel.

    Die Leichtigkeit ist wieder weg - wie 2012-2016.
    • desoxyribonukleinsaeure 04.09.2018 10:08
      Highlight Highlight Wenn Du etwas tiefer analysierst, wirst du feststellen, dass die von Roger beschriebenen Konditionen zu einem solchen Auftritt führen können.

      Ausserdem ist Roger generell der Erklärungen und keineswegs Ausreden sucht. Keep going Roger 💪🏽!
    • sherpa 04.09.2018 11:07
      Highlight Highlight Toerpe Zwerg, woher wollen Sie denn wissen, dass es nicht die Hitze und Luftfeuchtigkeit zu seinem fehlerhaften Spiel führten?
    • Toerpe Zwerg 04.09.2018 11:47
      Highlight Highlight Weil Federer seit Wimbledon stets in etwa gleich fehlerhaft gespielt hat.
    Weitere Antworten anzeigen

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