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epa07699496 Roger Federer of Switzerland plays Lucas Pouille of France in their third round match during the Wimbledon Championships at the All England Lawn Tennis Club, in London, Britain, 06 July 2019. EPA/WILL OLIVER EDITORIAL USE ONLY/NO COMMERCIAL SALES

Roger Federer überspringt auch die Hürde Lucas Pouille ohne grössere Probleme. Bild: EPA

Zum 17. Mal im Wimbledon-Achtelfinale: «Geniesse es unglaublich, über den Rasen zu rennen»

Roger Federer steht zum 17. Mal in den Achtelfinals von Wimbledon. Der Schweizer feiert beim 7:5, 6:2, 7:6 (7:4) gegen den Franzosen Lucas Pouille seinen 350. Sieg an einem Grand-Slam-Turnier.



40 Minuten lang bewegte sich Pouille mit Federer auf Augenhöhe. Beim Stand von 3:3 und 5:5 bot sich dem 25-jährigen Herausforderer je eine Breakchance, die Federer aber abzuwehren wusste. Danach drehte der 37-jährige Baselbieter auf, brachte mit einem Break den ersten Satz unter Dach und Fach und zog im zweiten gleich mit 4:0 davon.

Der beste Punkt der Partie.

Den Zwischenspurt sah der Schweizer als Schüssel zum zweiten Sieg im zweiten Duell mit Pouille, mit dem er vor seinem Comeback im Januar 2017 oft trainiert hatte. «Es war ein hart erkämpfter Sieg - vor allem im ersten Satz», so Federer.

Im dritten Durchgang brachte das Tiebreak die Entscheidung, nachdem Federer beim Stand von 6:5 als Rückschläger einen ersten Matchball vergeben hatte. Der Schweizer spielte ein starkes Tiebreak und verwertete nach einem Fehler des diesjährigen Australian-Open-Halbfinalisten seinen dritten Matchball.

350 Siege an einem Grand-Slam-Turnier hat noch nie jemand geschafft. Federer relativierte allerdings diese Marke. «Natürlich ist es eine schöne Zahl, aber früher haben nicht alle Spieler alle Grand Slams gespielt.» Mit seinem 17. Einzug in die zweite Woche übertraf Federer im All England Club auch Jimmy Connors, dem dies zwischen 1972 und 1988 16 Mal gelungen war.

Am «Manic Monday», an dem in Wimbledon traditionsgemäss alle Achtelfinals gespielt werden, trifft Federer in seinem 65. Grand-Slam-Achtelfinal auf den Italiener Matteo Berrettini (ATP 20). Der 23-Jährige aus Rom wehrte gegen den Argentinier Diego Schwartzman im vierten Satz drei Matchbälle ab, ehe er sich nach 4:19 Stunden 6:7 (5:7), 7:6 (7:2), 4:6, 7:6 (7:5), 6:3 durchsetzte.

Mit Berrettini trifft Federer nach den Partien gegen Lloyd Harris und Jay Clarke erneut auf einen Gegner, gegen den er noch nie gespielt hat. Der Italiener gewann das Turnier von Stuttgart und erreichte in Halle die Halbfinals.

Ich weiss nicht wie viele Jahre ich noch vor mir habe, aber ich geniesse es unglaublich im Moment, über den Rasen zu rennen, und wenn ich euch und die Fans dazu inspirieren kann, dass ihr euch in höherem Alter auch noch bewegt, dann freut mich das natürlich sehr. »

Federer über sein Alter.

(zap/sda)

Ticker: 06.07.19 Federer – Pouille

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Auch neben dem Tennisplatz engagiere sich Federer: Mit seiner 2003 gegründeten Stiftung unterstütze er Hilfsprojekte für Kinder. 2006 wurde er zudem als erster Schweizer zum internationalen Unicef-Botschafter …

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