Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Starker Federer fegt Medvedev in 63 Minuten 6:1, 6:4 vom Feld und steht in Basel im Final

Roger Federer fehlt bloss noch ein Sieg zum 99. Turniersieg, dem 9. in Basel. Federer entzaubert im Halbfinal der Swiss Indoors den 22-jährigen Russen Daniel Medwedew (ATP 20) in 65 Minuten 6:1, 6:4.



Nichts mehr war wie in den Runden zuvor. Schwächen beim Aufschlag? Roger Federer brachte bis kurz vor Schluss und bis auf eines alle Aufschlagspiele durch. Fehlende Sicherheit und viele Fehler bei den Grundschlägen? Federer agierte im Halbfinal nahezu fehlerfrei. Für die Fehlerorgie sorgte diesmal einzig und allein der Gegner.

Dem Russen ging am Samstagnachmittag in der St. Jakobshalle alles viel zu schnell. Nach acht Minuten lautete das Skore 1:1. Erst nach 41 Minuten gelang Medwedew ein zweiter Spielgewinn zum 1:6, 1:4. Dazwischen reihte Roger Federer neun Spielgewinne aneinander. Nach 19 Minuten war der erste Satz entschieden. Daniel Medwedew, der in der Nacht auf Samstag zur Geisterstunde noch mit brillantem Tennis Stefanos Tsitsipas (ATP 16) eliminiert hatte (6:4, 3:6, 6:3), verlor völlig den Faden, nachdem er mit zwei Doppelfehlern zum 1:3 im ersten Satz in Rücklage geraten war.

Nur im Finish machte es Federer nochmals spannend. Vom 5:1 zum 5:4 im zweiten Satz verlor er noch drei Spiele in Serie. Die ersten zwei Matchbälle (bei 5:1 und 5:3) liess er ungenützt. Aber Medwedews Aufholjagd kam zu spät. Federer nützte den vierten Matchball mit einem erfolgreichen Netzangriff.

Der beste Punkte der Partie:

Und Federer behielt in jeder Beziehung Recht. Am Freitagabend zu später Stunde hatte der 37-jährige Basler moniert, man müsse nicht immer das Haar in der Suppe suchen. Nach dem erknorzten Sieg über Gilles Simon waren viele Beobachter beunruhigt – nur Federer nicht. Er sei immer glücklich und zufrieden nach Siegen. Das Spiel gegen Gilles Simon habe ihm wegen der langen Ballwechsel auch viel (Sicherheit) gebracht. Daniel Medwedew bekam das im Halbfinal deutlich zu spüren.

Marius Copil of Romania reacts during his semifinal match against Alexander Zverev of Germany at the Swiss Indoors tennis tournament at the St. Jakobshalle in Basel, Switzerland, on Saturday, October 27, 2018. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Federer trifft im Final auf Marius Copil. Bild: KEYSTONE

Im Final trifft Federer auf den Rumänen Marius Copil. Die Nummer 93 der Welt hat noch kein Turnier gewonnen. Erst einmal (im Februar in der Halle in Sofia) stand er in einem Final. Federer und Copil standen sich noch nie gegenüber. (zap/sda)

Ticker: 27.10.2018 Federer-Medvedev

«Chum jetz, Roger, tritt ändlich zrugg!»

abspielen

Video: watson

Alle 8 Titel von Roger Federer in Basel

Unvergessene Tennis-Geschichten

Hingis bodigt in Melbourne erst Serena Williams und macht dann Kleinholz aus Venus

Link zum Artikel

Eine krachende Vorhand rettet Federer auf dem Weg zum Karriere-Slam

Link zum Artikel

Nach Federers Gegensmash schmeisst Roddick frustriert sein Racket weg

Link zum Artikel

Mit einem Return für die Ewigkeit beendet Federer die Wimbledon-Ära des grossen Sampras

Link zum Artikel

«Who is the beeest? Better than the reeest?» – Federer rockt beim Davis Cup das Festzelt

Link zum Artikel

«Yips» beschert Kurnikowa einen unglaublichen Negativrekord – und trotzdem gewinnt sie

Link zum Artikel

Oh là là! Eine Flitzerin stiehlt den Wimbledon-Finalisten kurz die Show

Link zum Artikel

Federer nach seinem ersten Sieg gegen eine Nummer 1: «Jetzt will ich in die Top 10»

Link zum Artikel

Mit 16 wird Martina Hingis die jüngste Wimbledon-Siegerin des 20. Jahrhunderts

Link zum Artikel

«Disgusting bitch!» – Patty Schnyder teilt mal so richtig aus

Link zum Artikel

Im Interview mit CNN hat Roger Federer seinen legendären Lachanfall

Link zum Artikel

Wegen Rossets Dummheit des Jahres bricht Hingis beim Hopman Cup in Tränen aus

Link zum Artikel

Gut gebrüllt: «Niemand schlägt Vitas Gerulaitis ­17 Mal hintereinander!»

Link zum Artikel

Chang treibt Lendl mit Mondbällen und «Uneufe»-Aufschlag in den Wahnsinn

Link zum Artikel

Vier vergebene Matchbälle! Hingis' Traum schmilzt in Melbourne bei 50 Grad weg

Link zum Artikel

Nach den Olympischen Spielen in Sydney entfacht die grosse Liebe zwischen Roger und Mirka

Link zum Artikel

Weil sich Courier von Kuhglocken irritieren lässt, darf die Schweiz vom Davis Cup träumen

Link zum Artikel

Wimbledon-Triumph als Weltnummer 125 – Ivanisevics Traum wird endlich wahr

Link zum Artikel

Paris verliebt sich in Nadal, das «Kind mit der donnernden Linken»

Link zum Artikel

Djokovic fügt Wawrinka die Mutter aller heroischen und bitteren Niederlagen zu

Link zum Artikel

Frankreich holt sich den dramatischsten Davis-Cup-Triumph der Geschichte

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Die Familie hat ihren Papa und Ehemann wieder – wie Federer sich von Wimbledon erholt

Erstmals in seiner Karriere verliert Roger Federer einen Grand-Slam-Final, in dem er einen Matchball nicht nutzen kann. Er unterliegt Titelverteidiger Novak Djokovic mit 6:7, 6:1, 6:7, 6:4, 12:13. Geknickt ist nicht nur er, sondern seine ganze Familie.

Fast fünf Stunden hatte sich Roger Federer mit Novak Djokovic duelliert, am Ende deutlich mehr Punkte gewonnen, zwei Matchbälle gehabt – doch zum dritten Mal nach 2014 und 2015 verlor er gegen den Serben einen Wimbledon-Final. Es ist auch der erste seiner 31 Grand-Slam-Finals, den Federer nach Matchball verliert.

In der Geschichte des Tennis gab es das erst zehn Mal – letztmals 2004 in Roland Garros, als der Argentinier Guillermo Coria seinem Landsmann Gaston Gaudio unterlag. In Wimbledon gab …

Artikel lesen
Link zum Artikel