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17.06.2018, Baden-Württemberg, Stuttgart: Tennis: ATP-Tour - Stuttgart, Einzel, Herren, Finale. Federer (Schweiz) - Raonic (Kanada). Roger Federer zeigt bei der Siegerehrung die Siegertrophäe. (KEYSTONE/DPA/Marijan Murat)

Roger Federer siegt gegen Raonic in zwei Sätzen und gewinnt erstmals das ATP-Turnier in Stuttgart. Bild: dpa

«Hoffe, dass mir das einen Schub verleiht» – Federer feiert seinen 98. Titel 

Roger Federer krönte in Stuttgart seine Rückkehr auf den Tennis-Thron auch noch mit dem Turniersieg. Der Schweizer bezwang im Final des Rasenturniers den starken Aufschläger Milos Raonic aus Kanada 6:4, 7:6 (7:3).



Der 36-jährige Basler packte sein bestes Tennis aus. Da hatte selbst der äusserst starke Aufschläger Raonic, der nach Verletzungsproblemen auf Platz 35 zurückgefallenen ist, trotz einer tollen Leistung das Nachsehen.

«Es ist perfekt gelaufen diese Woche. Es hat Spass gemacht, hier zu spielen und endlich mal zu gewinnen.»

Roger Federer

Der Matchball im Video.

Federer stellte die Weichen gleich zu Beginn der Partie auf Sieg. Er nutzte seine erste Breakmöglichkeit, in dem er einen ersten Aufschlag von Raonic trotz 227 km/h retournierte. Die 2:1-Führung geriet umgehend ins Wanken, weil sich Federer 15:40 ins Hintertreffen manövrierte. Der Schweizer befreite sich nicht mit ersten Aufschlägen, sondern mit teils genial gespielten Bällen aus der misslichen Situation.

Den Zuschauern wurde wenig Spektakel geboten – von Zeit zu Zeit sorgte Federer jedoch für etwas Magie.  

In der Folge liessen die beiden Spieler keine Breakbälle mehr zu. Im Tiebreak zeigte sich, dass Federer bei wichtigen Punkten oft besser spielt als seine Gegner. Raonic leitete seine Niederlage mit einem Doppelfehler ein.

«Ich bin sehr glücklich, spielte einen guten Final – und ein gutes Turnier. Vielleicht war ich ein wenig besser in den grossen Punkten. Ich hoffe, dass ich das in Halle und Wimbledon aufrecht erhalten kann, dass es mir noch einen Schub verleiht.»

Roger Federer

Federer feierte in der Hauptstadt von Baden-Württemberg in seinem 148. ATP-Final seinen 98. Titel. Der Basler wird am Montag seine 310. Woche als Nummer 1 in Angriff nehmen. Will er diese Zahl weiter nach oben schrauben, steht er unter Zugzwang. Er muss kommende Woche in Halle seinen Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen, um einen erneuten Wechsel der Nummer 1 zu Rafael Nadal zu verhindern. Tut er dies, bekommt er zudem die Möglichkeit, seinen 100. Titel in Wimbledon zu feiern. Ein reizvoller Gedanke – doch zunächst liegt der volle Fokus auf dem Turnier in Halle. (sda/jsc)

Image

Eine doch eher bescheidene «Trophäe» ...  

... dafür gibt's noch einen Mercedes obendrauf. 

Ticker: 17.06.2018: Federer – Raonic

SRF info - HD - Live

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10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • bokl 17.06.2018 17:14
    Highlight Highlight Nun Nr. 99 in Halle und dann Nr. 100 in Wimbledon...
    32 2 Melden
  • ta0qifsa0 17.06.2018 14:44
    Highlight Highlight Kann mir bitte jemand erklären was Love Games sind? 😂😂
    13 21 Melden
    • Magenta 17.06.2018 15:34
      Highlight Highlight Das sind Spiele zu Null. Null wird dabei als «Love» ausgesprochen, auch bei Zwischenständen. Z.B. 0:30 spricht sich «Love thirty».
      33 0 Melden
    • Züzi31 17.06.2018 15:37
      Highlight Highlight Servicegames zu 0 gewonnen.
      9 0 Melden
    • ponebone 17.06.2018 16:01
      Highlight Highlight Wisst ihr per zufall auch wieso das Love ausgesprochen wird? Wunder mich schon lange.
      8 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilie 17.06.2018 14:34
    Highlight Highlight Juhu!!! Herzliche Gratulation dem King! Was für eine fantastische Leistung! 🤗
    60 3 Melden
  • birdiee 17.06.2018 13:23
    Highlight Highlight So, hoffentlich heute mit Turniersieg Nr 98 heute!

    Hopp Roger, weiter so!
    44 3 Melden

«Diese Ekstase macht süchtig» – Federer holt den neunten Titel in Basel

Roger Federer (ATP 3) ist nicht ganz Hundert. An den Swiss Indoors in Basel feierte er seinen 99. Turniersieg, den 9. in Basel und den 4. hintereinander. Den Final gegen Marius Copil (ATP 93) gewann Federer nach Rückstand in beiden Sätzen in 94 Minuten 7:6 (7:5), 6:4.

Die Siegerehrung zog sich in die Länge. Roger Federer dankte allen - in englisch, französisch und schweizerdeutsch. Er verdrückte am Ende Freudentränen und meinte, er sei der glücklichste Mensch der Welt. Federer war bewegt und bewegte die Massen. «Es ist immer sehr emotional hier», so Federer.

In seiner Dankesrede blieb Federer bei den Offiziellen hängen. Bei jenen Leuten, die hinter den Kulissen arbeiten - wie beispielsweise den Verantwortlichen fürs «Hawkeye» - das «Adlerauge», das die …

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