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ATP-Turnier in Halle, Viertelfinals

Berrettini – Chatschanow 6:2,7:6

Goffin – Zverev 3:6,6:1,7:6

Herbert – Coric 7:5 w.o.

Federer – Bautista Agut 6:3,4:6,6:4

epa07664083 Roger Federer from Switzerland in action  against Roberto Bautista Agut from Spain in their quarter final match at the ATP Tennis Tournament Noventi Open (former Gerry Weber Open) in Halle Westphalia, Germany, 21 June 2019.  EPA/FOCKE STRANGMANN

Roger Federer schlägt den starken Bautista Agut in drei Sätzen. Bild: EPA/EPA

Federer steht nach Sieg gegen Bautista Agut zum 15. Mal in Serie im Halbfinal von Halle



Roger Federer näherte sich seinem zehnten Triumph am ATP-Turnier in Halle einen weiteren Schritt an. Der topgesetzte Baselbieter zog mit einem mühevollen 6:3, 4:6, 6:4 gegen Roberto Bautista Agut (ATP 20) in die Halbfinals ein.

Federer zum 15. Mal in Serie im Halle-Halbfinal.

Gegen den spanischen Allrounder sah sich Federer nicht unerwartet des öfteren in längere Ballwechsel verwickelt. Trotz starkem Beginn entwickelte sich das Spiel wie jenes tags zuvor gegen Jo-Wilfried Tsonga (7:6, 4:6, 7:5) zur Zitterpartie. Federer gab den zweiten Satz ab, dazu musste er im Entscheidungssatz Breakbälle abwehren. Dennoch behielt der Schweizer gegen den Weltranglisten-20. auch im neunten Duell die Oberhand. Beim Break zum finalen 6:4 nach etwas weniger als zwei Stunden profitierte er von vier Eigenfehlern des zuvor stark aufspielenden Gegners.

Federer begann formidabel, legte im ersten Game sogleich mit einem Break vor und marschierte danach phasenweise spielend zum Satzgewinn. Auch den längsten Punkt, bei dem der Ball das Netz 27 Mal überquerte, entschied der Federer für sich. Doch wie gegen Tsonga kam es zum Knick - weil Federer mehr Fehler beging, aber auch weil sich Bautista Agut steigerte. Der dritte Satz gestaltete sich umkämpft. Zweimal musste Federer in der entscheidenden Phase Breakbälle abwehren, bevor Bautista Agut wie aus dem Nichts schwächelte.

Federers Gegner am Samstag (ab ca. 15.30 Uhr) ist etwas überraschend Pierre-Hugues Herbert (ATP 43). Der 28-jährige Franzose, der Federer noch nie gegenübergestanden ist, profitierte gegen den als Nummer 4 gesetzten Titelverteidiger Borna Coric nach knapp gewonnenem ersten Satz von der Aufgabe des von Rückenschmerzen geplagten Kroaten. Im anderen Halbfinal duellieren sich am Samstag David Goffin (ATP 33) und Matteo Berrettini (ATP 22). Goffin schaltete den als Nummer 2 gesetzten Alexander Zverev im Tiebreak des dritten Satzes aus, Berrettini setzte sich gegen den höher gehandelten Karen Chatschanow durch. Federer geht damit auf dem Papier als klarer Favorit ins Finalwochenende. (sda)

Ticker: 21.06 Federer-Bautista Agut

Tennisspieler mit mindestens zwei Grand-Slam-Titeln (seit 1968)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Toerpe Zwerg 21.06.2019 21:26
    Highlight Highlight 15 mal in Serie im Semi?

    Das dürfte auch Rekord sein.
  • Socceroo04 21.06.2019 20:42
    Highlight Highlight Ouuu yea, ich sitze hier in Bad Oeynhausen im Biergarten und freue mich wie ein Honigkuchenpferd auf morgen #15:30semifinalshalle 😉 im VIP Bereich... ja wenn man schon eingeladen ist soll man‘s ausnutzen 😎
    • Toerpe Zwerg 22.06.2019 11:15
      Highlight Highlight Neidischbin
  • feuseltier 21.06.2019 18:02
    Highlight Highlight Kann Federer dieses Jahr sie Nr 1 werden oder Nadal ?

    Djoker muss viele pkt. verteidigen oder?
    • Toerpe Zwerg 21.06.2019 21:25
      Highlight Highlight Federer nur wenn er Wimbledon gewinnt und Djoko und Nadal kein GS mehr.
  • feuseltier 21.06.2019 18:01
    Highlight Highlight Sollte bis zum Titel machbar sein :)
    • atorator 21.06.2019 20:35
      Highlight Highlight Und wenn nicht, war es der Wind. Oder das Wetter. Oder irgendwas anderes. Irgendwas ist immer Schuld...
    • Peter R. 22.06.2019 10:11
      Highlight Highlight atorator@
      Was soll diese Bemerkung. Ich wünschte, alle Sportler in der Schweiz wären so fair wie Federer.
      Diese Aussage ist wohl fehl am Platz.

Die Familie hat ihren Papa und Ehemann wieder – wie Federer sich von Wimbledon erholt

Erstmals in seiner Karriere verliert Roger Federer einen Grand-Slam-Final, in dem er einen Matchball nicht nutzen kann. Er unterliegt Titelverteidiger Novak Djokovic mit 6:7, 6:1, 6:7, 6:4, 12:13. Geknickt ist nicht nur er, sondern seine ganze Familie.

Fast fünf Stunden hatte sich Roger Federer mit Novak Djokovic duelliert, am Ende deutlich mehr Punkte gewonnen, zwei Matchbälle gehabt – doch zum dritten Mal nach 2014 und 2015 verlor er gegen den Serben einen Wimbledon-Final. Es ist auch der erste seiner 31 Grand-Slam-Finals, den Federer nach Matchball verliert.

In der Geschichte des Tennis gab es das erst zehn Mal – letztmals 2004 in Roland Garros, als der Argentinier Guillermo Coria seinem Landsmann Gaston Gaudio unterlag. In Wimbledon gab …

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