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Paris-Bercy, Viertelfinals

Federer – Nishikori 6:4 6:4

Djokovic – Cilic 4:6 6:2 6:3

Thiem – Sock 4:6 6:4 6:4

Khachanov – A.Zverev 6:1 6:2

Roger Federer of Switzerland acknowledges applauses after defeating Fabio Fognini of Italy during their third round match of the Paris Masters tennis tournament at the Bercy Arena in Paris, France, Thursday, Nov. 1, 2018. Roger Federer won 6-4, 6,3. (AP Photo/Michel Euler)

Eine Demonstration! Federer zeigt gegen Nishikori mal wieder seine Sonnenseite. Bild: AP/AP

Bärenstarker Federer lässt Nishikori keine Chance – im Halbfinal wartet nun Djokovic



Roger Federer steht beim Masters-1000-Turnier von Paris-Bercy zum vierten Mal im Halbfinal. Nach dem 6:4, 6:4 gegen Kei Nishikori spielt er gegen Novak Djokovic, den Mann der Stunde auf der Tour, um den Finaleinzug.

Bei seinem ersten Auftritt in Paris-Bercy gegen Fabio Fognini hatte Federer trotz des Sieges nicht gänzlich überzeugt. Ganz anders 24 Stunden später: Der 37-jährige Baselbieter fühlte sich sichtlich wohl auf dem Platz, forcierte das Tempo von der Grundlinie und schloss immer wieder Punkte am Netz sehenswert ab.

Fast in jedem Returnspiel setzte er Nishikori unter Druck, der seinerseits wenig zustande brachte, wenn Federer aufschlug. Seinen einzigen Breakball hatte der Japaner im ersten Satz beim Stand von 4:5. Federer wehrte ihn mit einem herrlichen Stoppvolley ab.

Die besten Punkte des Abends:

Nishikori, der kommende Woche in die Top 10 zurückkehren wird, blickt auf erfolgreich letzte Wochen zurück und hatte am Vortag gegen Kevin Anderson gross aufgespielt. Doch gegen Federer fand er keine Lösung. Zu selten konnte er das Spiel diktieren. Der Schweizer bestimmte mit einer guten Länge und viel Variation die Gangart, im zweiten Satz genauso deutlich wie im ersten. Mit neun gewonnenen Punkten in Folge stellte er die Weichen zu Beginn des zweiten Umgangs auf Sieg.

Djokovic von Cilic hart gefordert

Am Samstagnachmittag, um 16.30 Uhr, wartet auf Federer eine spezielle Herausforderung. Djokovic ist seit Monaten kaum zu bezwingen und baute seine Siegesserie mit dem 4:6, 6:2, 6:3 gegen den Kroaten Marin Cilic (ATP 7) auf 21 Partien aus. Seit dem Beginn der Rasensaison hat er nur zweimal verloren, zuletzt im August in Toronto gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas. Ab Montag ist Djokovic wieder die Nummer 1 der Weltrangliste.

Gegen Cilic ging aber zumindest eine beeindruckende Serie zu Ende: Nach 30 gewonnen Sätzen in Folge musste der Serbe wieder einmal einen Umgang abgeben. Die Niederlage wendete er aber nach dem verlorenen Startsatz eindrücklich ab. Im dritten Satz war Djokovic mehrmals unter Druck, zeigte aber immer die passende Reaktion und schien das ohnehin hohe Tempo in der Not nochmals erhöhen zu können.

In den letzten knapp drei Jahren standen sich Federer und Djokovic nur einmal gegenüber, im Final von Cincinnati Mitte August, das der Seriensieger für sich entschied. Trotzdem ist Federer gegen Djokovic die in der Open Era am zweithäufigsten gespielte Partie. Am Samstag stehen sich die beiden zum 47. Mal gegenüber (24:22 Siege für Djokovic). Nur das Duell Nadal gegen Djokovic (52 Mal) gab es öfters.

Thiem gegen Chatschanow

Im zweiten Halbfinal stehen sich der Österreicher Dominic Thiem (ATP 8) und der Russe Karen Chatschanow (ATP 18) gegenüber. Thiem setzte sich gegen Titelverteidiger Jack Sock (ATP 23) mit 4:6, 6:4, 6:4 durch und löste damit genauso wie Cilic das Ticket für die am 11. November beginnenden ATP Finals. Sock wird derweil nach einem enttäuschenden Jahr ab Montag nicht mehr in den Top 100 vertreten sein.

Der 22-jährige Chatschanow siegte im Duell der beiden jüngsten im Turnier verbliebenen Spielern mit 6:1, 6:2 gegen den 21-jährigen Alexander Zverev (ATP 5), der durch eine Schulterverletzung behindert war. (pre/sda)

Wen der schon alles traf … Roger Federer und die Stars

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«Diese Ekstase macht süchtig» – Federer holt den neunten Titel in Basel

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