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Roger Federer, of Switzerland, right, salutes his compatriot Stan Wawrinka  after beating hims in a semifinal match at the Italian Open tennis tournament, in Rome, Saturday, May 16, 2015. Federer beat  Wawrinka 6-4, 6-2. (AP Photo/Alessandra Tarantino)

Wawrinka muss seinem Kumpel Federer gratulieren – er war chancenlos. Bild: Alessandra Tarantino/AP/KEYSTONE

Federer vor dem Final von Rom selbstbewusst: «Wenn einer Djokovic bedrängen kann, dann ich»

Am Masters-1000-Turniers in Rom kommt es zum Traumfinal zwischen den Weltnummern 1 und 2 Novak Djokovic und Roger Federer. Der Schweizer ist dabei Aussenseiter – aber keinesfalls chancenlos.

16.05.15, 22:21


Die «Hot Shots» von Federer gegen Wawrinka. YouTube/ATP

Roger Federer fühlt sich dieser Tage in Rom nicht rundum glücklich. Die italienischen Fans sind ihm zu aufdringlich, die Familie ist zuhause in der Schweiz geblieben und der Sandplatz im Foro Italico genügt den Ansprüchen an ein ATP-Turnier der höchsten Kategorie nur bedingt.

Auf seine Leistungen hat dies allerdings keinerlei Einfluss. Ohne Satzverlust erreichte der 33-jährige Basler den Final. Auch das Duell der beiden besten Schweizer Tennisspieler gegen Stan Wawrinka wurde am Samstagabend eine überraschend klare Beute Federers. Nur 55 Minuten benötigte er für den 6:4, 6:2-Sieg.

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Stan Wawrinka of Switzerland returns the ball to Roger Federer of Switzerland during their men's semi-final match at the Rome Open tennis tournament in Rome, Italy, May 16, 2015. REUTERS/Stefano Rellandini

Wawrinka zog keinen guten Abend ein. Bild: STEFANO RELLANDINI/REUTERS

«Es ist bis jetzt ein Superturnier»

Wawrinka machte Federer das Leben mit einer Vielzahl zum Teil haarsträubender Fehler allzu leicht – vor allem im zweiten Satz. «Ein Sieg gegen einen guten Freund macht nie gleich viel Spass wie ein anderer Erfolg», erklärte Federer. «Stan hat am Ende sicher etwas abgebaut. Ich bin aber sehr zufrieden, es ist bis jetzt ein Superturnier.»

Tatsächlich funktionierten bei Federer vom Aufschlag (73 Prozent erster Aufschläge) über das Netzspiel (12 von 14 Punkten gewonnen) bis zur Rückhand alle Elemente in seinem Spiel. Am Ende standen 18 direkten Gewinnschlägen nur 12 unerzwungene Fehler gegenüber.

Roger Federer, of Switzerland, returns the ball to his compatriot Stan Wawrinka during a semifinal match at the Italian Open tennis tournament, in Rome, Saturday, May 16, 2015. Federer beat  Wawrinka 6-4, 6-2. (AP Photo/Alessandra Tarantino)

Federer war gegen Wawrinka in allen Belangen stark. Bild: Alessandra Tarantino/AP/KEYSTONE

Selbstbewusst gegen den Topfavorit

Ähnlich gut wird er am Sonntagnachmittag ab 16 Uhr auch im Final gegen den Titelverteidiger Novak Djokovic spielen müssen. Federer glaubt an seine Chance, im 39. Duell zum 21. Mal gewinnen zu können. «Ich bin sicher der Spieler, der Novak in den letzten Monaten am meisten Probleme bereiten konnte.»

In diesem Jahr stehen sich die beiden zum dritten Mal nach Dubai (Sieg Federers) und Indian Wells (Sieg Djokovics) gegenüber. Federer strebt in seinem vierten Römer Final nach 2003, 2006 und 2013 seinen ersten Titelgewinn an. Im 14. Jahr hintereinander hat er nun mindestens einen wichtigen Final (Masters-1000 oder Roland Garros) auf Sand erreicht – das ist ein Rekord.

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