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Wegen Insolvenzverfahren: Boris Becker beruft sich auf diplomatische Immunität



Der ehemalige Tennisstar Boris Becker hat im Zuge eines Insolvenzverfahrens in Grossbritannien diplomatische Immunität für sich geltend gemacht. Er berufe sich dabei auf seine Funktion als Sport-Sonderattaché für die Zentralafrikanische Republik.

21.04.2018, Baden-Württemberg, Stuttgart: Tennis, Damen: Federation Cup - Weltgruppe, Halbfinale, Deutschland - Tschechien: Boris Becker, Head of Men·s Tennis des deutschen Tennisbundes, verfolgt das Spiel. Foto: Thomas Niedermüller/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Boris Becker, Ex-Tennisstar und Sport-Sonderattaché. Bild: dpa

Dies berichtete die britische Press Association (PA) unter Berufung auf Medienberichte am Freitag. Er sei für das Land bei der Europäischen Union akkreditiert und hoffe, dass dieser Status somit auch in Grossbritannien gelte.

Der Entscheid, ein Insolvenzverfahren gegen ihn einzuleiten, sei «sowohl ungerechtfertigt, als auch ungerecht», klagte Becker laut PA. Deshalb mache er nun diplomatische Immunität geltend, um «diese Farce zum Ende zu bringen», und damit er anfangen könne, sein Leben wieder aufzubauen.

Becker war im Juni 2017 von einem Konkursgericht in London wegen unbeglichener Schulden für zahlungsunfähig erklärt worden. Im April dieses Jahres war der dreimalige Wimbledonsieger von der Zentralafrikanischen Republik zum Sonderattaché für Sport und kulturelle Angelegenheiten in der Europäischen Union ernannt worden. (sda/afp)

Der Ex-Tennisstar sucht acht seiner Pokale

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Video: srf

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12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Butschina 15.06.2018 13:21
    Highlight Highlight Ehm die Anklage war im Jahr 2017. Sonderattaché wurde er im 2018. Es wäre ziemlich unfair wenn dem Antrag stattgegeben würde. Was macht ein Sonderattaché?
  • Baeri19 15.06.2018 11:08
    Highlight Highlight Er nimmt sich für so wichtig, dabei ist er einfach nur noch ein armer Tropf.
  • The oder ich 15.06.2018 09:43
    Highlight Highlight Damals haben wir noch über seine Naivität gelacht
    Play Icon
  • Madmessie 15.06.2018 09:39
    Highlight Highlight Der Mann ist eine wahre Leuchte!
  • Nelson Muntz 15.06.2018 09:32
    Highlight Highlight Dschungelcamp, Bachelor, Big Brother.... es gäbe doch einige Jobangebote für Bobele.
  • RescueHammer 15.06.2018 09:06
    Highlight Highlight Das tue ich jetzt auch und werde Attaché der Republik Tuvalu 🇹🇻 für besondere Aufgaben, besorge mir ein offizielles Diplomatennummernschild und habe nie wieder ein Parkplatzproblem, weil diplomatisch immun gegen Bussen!
    • Baba 15.06.2018 12:56
      Highlight Highlight Der Einstieg in die diplomatische Welt könnte aber teuer werden... Tuvalu wird den Diplomatenpass nicht gratis hergeben. Die machen nicht nochmals den gleichen Fehler wie mit ihrer Länderdomain .tv!
    • RescueHammer 15.06.2018 21:03
      Highlight Highlight Ach, es kann auch 🇼🇸 Samoa sein, ich bin da sehr flexibel und die Kosten haben sich sehr schnell amortisiert...
  • Hayek1902 15.06.2018 08:58
    Highlight Highlight Es ist ja und für sich keine Schande, unternehmerisch zu scheitern. Wenn es immer klappen würde, würden es ja auch alle machen und nicht umsonst heisst Eigenkapital auch Risikokapital. Aber der Umgang mit dem Scheitern will anscheinend gelernt sein.
  • el heinzo 15.06.2018 07:39
    Highlight Highlight Bobele verwechselt wohl einfach „diplomatische Immunität“ mit „Beratungsimmunität“. Danke für den ersten grossen Lacher des Tages, Boris.
  • derEchteElch 15.06.2018 07:15
    Highlight Highlight Wozu braucht die „Zentralafrikanischen Republik“ einen „Sonderattaché für Sport und kulturelle Angelegenheiten“ in der Europäischen Union?

    Scheint In zu sein, sich bei afrikanischen Staaten für „irgendeinen“ Status einzukaufen.. ich wetter Becker war noch nie in dieser Zentralafrikanischen Republik und weiss nicht mal wo sie liegt.. 🤔
  • lilie 15.06.2018 07:07
    Highlight Highlight Ach, der Bobbele. Der soll einfach den Schwanz einziehen und sich den Behörden stellen, anstatt immer neue Ausreden zu suchen. 🙄

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