Sport
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US Open, 2. Runde, ausgewählte Partien

Männer:
Federer
(2) s. Paire 7:5 6:4 6:4
Djokovic (6) s. Sandgren 6:1 6:3 6:7 6:2
A.Zverev (4) s. Mahut 6:4 6:4 6:2
Millman s. Fognini (14) 6:1 4:6 6:4 6:1 
Kyrgios (30) s. Herbert 4:6 7:6 6:3 6:0 

Frauen:
Kerber (4) s. Larsson 6:2 5:7 6:4
Kvitova (5) s. Wang 7:5 6:3

epa06985411 Roger Federer of Switzerland hits a return to Benoit Paire of France during the fourth day of the US Open Tennis Championships the USTA National Tennis Center in Flushing Meadows, New York, USA, 30 August 2018. The US Open runs from 27 August through 09 September.  EPA/BRIAN HIRSCHFELD *** Local Caption *** 53000073

Stilstudie: Federer heute in Weiss-Rot. Bild: EPA

Federer erneut souverän und nun gegen Kyrgios, der wieder für Wirbel sorgt

Roger Federer steht am US Open in New York zum 18. Mal in der dritten Runde. Der 37-Jährige bezwang den Franzosen Benoît Paire, die Nummer 56 der Welt, in zwei Stunden ohne Probleme 7:5, 6:4, 6:4.



Der Frust war gross bei Benoît Paire. Als er im zweiten Satz die Chance zum Rebreak zum 3:3 vergab, schmetterte er das Racket wutentbrannt zu Boden. Und auch in der Folge haderte der Aussenseiter immer wieder mit sich und seinem Spiel, schrie seinen Frust gelegentlich raus und malträtierte sein Spielgerät noch mehrmals, womit er einige Buhrufe im weiten Rund provozierte.

Benoit Paire, of France, lays on the court during a match against Roger Federer, of Switzerland, in the second round of the U.S. Open tennis tournament, Thursday, Aug. 30, 2018, in New York. (AP Photo/Kevin Hagen)

Paire erinnerte manchmal an einen Clown. Bild: AP

Viel hänge von der Leistung Federers ab, hatte Paire vor Betreten des Arthur-Ashe-Stadions gesagt. Dass er im siebten Duell mit Federer zum siebten Mal den Kürzeren zog, lag aber in erster Linie am Franzosen selber. Im Gegensatz zum Duell im Juni in Halle, als Paire zwei Matchbälle vergeben hatte, blieb er in New York ohne Chance.

Eine gute halbe Stunde begegnete der 29-Jährige aus Avignon dem «Sultan of Slams», wie Federer von amerikanischen Medien in Anlehnung an seine 20 Major-Titel genannt wurde, auf Augenhöhe. Das Break zum 6:5, nachdem er 0:30 zurückgelegen hatte, ebnete dem Schweizer den Weg zum klaren Sieg.

Federer reichte eine durchschnittliche Leistung, um auch bei seiner 18. Teilnahme in Flushing Meadows in die Runde der letzten 32 einzuziehen. Auch beim Break zum 3:2 im zweiten Satz profitierte er beim Breakball von einem Doppelfehler seines Widersachers, Federer selbst kassierte sowohl im ersten als auch im dritten Satz ein Break, welches jeweils ohne Konsequenzen blieb.

epa06985344 Roger Federer of Switzerland hits a return to Benoit Paire of France during the fourth day of the US Open Tennis Championships the USTA National Tennis Center in Flushing Meadows, New York, USA, 30 August 2018. The US Open runs from 27 August through 09 September.  EPA/COREY SIPKIN *** Local Caption *** 53000073

Federer musste nicht über sich hinauswachsen. Bild: EPA

Nun gegen Wundertüte Kyrgios

Als erster Test für Federer kündigt sich sein nächster Gegner an. Der Australier Nick Kyrgios (ATP 30) lag gegen den Franzosen Pierre-Hugues Herbert nach einem schwachen Auftritt 4:6, 2:5 zurück, ehe er die Partie drehte und in vier Sätzen gewann. Zu reden gab vor allem eine Szene Mitte des zweiten Satzes, als der Schiedsrichter Mohamed Lahyani das Gespräch mit Kyrgios suchte und diesen aufforderte, sein lustloses Verhalten zu ändern.

Dass Journalisten und auch andere Spieler in der Konversation ein Coaching von Seiten des Referees erkannten, nannte Kyrgios «lächerlich». Lahyani habe ihm nur gesagt, sein Verhalten schade dem Sport. Der Weckruf jedenfalls wirkte, Kyrgios drehte auf und sicherte sich ein Duell mit Federer.

Stan Wawrinkas Freundin Donna Vekic legte sich auf Twitter mit Kyrgios an. Es sei doch sehr seltsam, dass der Schiedsrichter Motivator sein dürfe. Kyrgios feuerte zurück, wobei er seinen ersten Tweet löschte:

Image

Der erste, gelöschte Tweet.

Image

Die Antwort, die stehen blieb.

«Weiss, dass ich ihn schlagen kann»

Im Duell mit Federer sind aus Sicht von Kyrgios die Rollen klar verteilt. «Ich bin nicht der Favorit und trete ohne Erwartungen an», so der 23-Jährige aus Canberra. Die drei bisherigen Duelle der beiden verliefen sehr ausgeglichen, in acht von neun Sätzen brachte jeweils erst das Tiebreak die Entscheidung. «Ich weiss, dass ich ihn schlagen kann», so Kyrgios.

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gzuz187ers 31.08.2018 06:04
    Highlight Highlight Aber seine Tweets sind pures Gold. Und das beste daran ist, dass wenn ich es richtig verstehe der zweite sogar „schlimmer“ ist.😂
    4 1 Melden
  • Bababobo 31.08.2018 00:10
    Highlight Highlight Ein Spieler mit Ecken und Kanten, dieser Kyrgios. Eine SEHR willkommene Abwechslung im aalglatten Tennis!
    5 1 Melden

«Diese Ekstase macht süchtig» – Federer holt den neunten Titel in Basel

Roger Federer (ATP 3) ist nicht ganz Hundert. An den Swiss Indoors in Basel feierte er seinen 99. Turniersieg, den 9. in Basel und den 4. hintereinander. Den Final gegen Marius Copil (ATP 93) gewann Federer nach Rückstand in beiden Sätzen in 94 Minuten 7:6 (7:5), 6:4.

Die Siegerehrung zog sich in die Länge. Roger Federer dankte allen - in englisch, französisch und schweizerdeutsch. Er verdrückte am Ende Freudentränen und meinte, er sei der glücklichste Mensch der Welt. Federer war bewegt und bewegte die Massen. «Es ist immer sehr emotional hier», so Federer.

In seiner Dankesrede blieb Federer bei den Offiziellen hängen. Bei jenen Leuten, die hinter den Kulissen arbeiten - wie beispielsweise den Verantwortlichen fürs «Hawkeye» - das «Adlerauge», das die …

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