Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Zu stark! Djokovic schlägt Del Potro und zieht mit Pete Sampras gleich

10.09.18, 06:13 10.09.18, 06:27


Novak Djokovic hat am US Open in New York seinen 14. Grand-Slam-Titel gewonnen. Der 31-jährige Serbe schlug im Final den Argentinier Juan Martin Del Potro, die Nummer 3 der Welt, 6:3, 7:6 (7:4), 6:3 und zog nach Anzahl Major-Titeln mit Pete Sampras gleich.

Novak Djokovic, of Serbia, celebrates after defeating Juan Martin del Potro, of Argentina, in the men's final of the U.S. Open tennis tournament, Sunday, Sept. 9, 2018, in New York. (AP Photo/Julio Cortez)

Djokovic nach den Matchball. Bild: AP/AP

Als Novak Djokovic nach 3:16 Stunden seinen ersten Matchball mit einem Smash verwertete, liess er sich auf den Rücken fallen. Wie 2011 und 2015 hatte er das Double Wimbledon/US Open geschafft, obwohl er sich erst im Frühjahr einer Operation am Ellbogen hatte unterziehen müssen.

Der Matchball:

Djokovic bedankte sich bei seiner Familie, seinem Team und den Fans, bevor er von John McEnroe die Trophäe überreicht bekam. «Teilweise fühlte es sich an, als wäre es ein Fussball-Spiel.»

Obwohl die Partie im wegen Regens geschlossenen Arthur-Ashe-Stadion mehr als drei Stunden dauerte, wurde sie zu einer klaren Angelegenheit zugunsten des Serben. Die Vorentscheidung fiel im zweiten Satz, als Del Potro im 20 Minuten dauernden längsten Game der Partie drei Breakbälle zu einer 5:3-Führung nicht zu nutzen vermochte. Im Tiebreak führte der Argentinier dann 3:1, ehe ihn einige einfache Fehler mit der Vorhand den zweiten Durchgang kosteten.

Del Potro stemmte sich zwar auch im dritten Satz noch einmal gegen die Niederlage, holte einen Breakrückstand auf, musste aber beim Stand von 3:4 erneut seinen Service abgeben, womit die Entscheidung gefallen war. Er sei zwar enttäuscht, sagte Del Potro. «Aber wenn ich einen Spieler siegen sehen will, dann ist es Novak.» Auf Spanisch bedankte er sich bei den Fans, die ihn während des ganzen Turniers frenetisch unterstützen. «Ihre Liebe ist mehr wert als diese Trophäe.»

Gleichauf mit Sampras

Im 19. Duell der beiden guten Freunde erwies sich Djokovic zum 15. Mal zu stark für Del Potro, der neun Jahre nach seinem Triumph gegen Roger Federer und vier Operationen am Handgelenk wieder den Final erreichte. Der Serbe zeigte sein gewohntes Spiel, das ihn bereits vor seinem Krisenjahr 2017 ausgezeichnet hatte, als er die Tour dominierte und mit dem Gewinn des French Open 2016 seinen Karriere-Grand-Slam komplettierte. Er retournierte stark, hatte eine sehr gute Länge in seinen Schlägen und verteidigte hervorragend. Und in den wenigen Momenten, in denen die Partie hätte kippen können, blieb er ruhig.

Djokovic tröstet Del Potro

Mit seinem 14. Grand-Slam-Titel egalisierte Djokovic die Marke von Pete Sampras, den er bei der Siegerehrung sein Idol nannte. Nur Roger Federer (20) und Rafael Nadal (17) haben mehr Major-Titel gewonnen als der 31-Jährige. Dank dem dritten Sieg in seinem achten US-Open-Final stösst Djokovic in der Weltrangliste auf Rang 3 vor, sein Rückstand auf den zweitklassierten Federer beträgt nur noch 455 Punkte. (sda)

Der Ex-Tennisstar sucht acht seiner Pokale

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Unsere Liebe zu den Bauern endet beim Portemonnaie

Riesen-Show von Shaqiri – deshalb wechselte ihn Klopp trotzdem in der Halbzeit aus

St.Gallen verbietet Burkas – 3 Dinge, die du dazu wissen musst

Diese 9 Schweizer Orte liebt das Internet (zu sehr)

Wie ein Fussball-Teenie 600'000 Franken für Koks und Alk verprasste und abstürzte

Wir haben kürzlich dieses BMW-Plakat gesehen – und hatten da ein paar Fragen

Das essen wir alles in einem Jahr

Mehr als nur Sex zwischen Bäumen: Wie dieser Wald im Aargau zum «Schwulewäldli» wurde

Sex, Lügen und Politik: Der Fall Kavanaugh erinnert an die Hetze gegen Anita Hill

Trump Jr. postet dieses Fake-Bild – und wird vom Moderator komplett demontiert

Instagram vs. Realität – wie es hinter den perfekten Fotos wirklich aussieht

Genital-Check bei jungen Flüchtlingen: Jetzt intervenieren Fachleute und Politik

iOS 12 ist hier – das sind 13 nützliche Tipps für iPhone-User

«NACHBARN AUFGEPASST» – Wie eine Touristin in Deutschland zur Einbrecherin erklärt wurde

Diese 19 Comics zeigen, wie sich Depressionen und Angst anfühlen

Autistin flüchtet aus Angst vor SBB-Ticket-Kontrolle – und wird hammerhart bestraft

Das passiert, wenn Manchester-Fans beim FC Basel nach Champions-League-Tickets fragen 😂

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
5
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Draxler 10.09.2018 11:45
    Highlight Du bist der Grösste Nole!!! GOAT!
    11 10 Melden
    • sägsali 10.09.2018 14:31
      Highlight Kein Mensch. Panzer Traktor!!!
      6 1 Melden
    • Max Dick 10.09.2018 18:58
      Highlight Greatest of this summer vielleicht, mehr nicht.
      3 9 Melden
    • sägsali 10.09.2018 22:13
      Highlight 14 :)
      2 1 Melden
    • Draxler 11.09.2018 15:04
      Highlight in der Geschichte des Tennis Sports gab es noch nie einen besseren Spieler. Ich rede nicht von Grand Slam Titel oder Masters, ich rede von Körperbeherrschung, Technik, Intelligenz..
      4 2 Melden

Federer-Mania in Chicago – der «Maestro» rührt für den Laver Cup mächtig die Werbetrommel 

Roger Federer hat am Laver Cup drei Ziele: Er will erstmals mit Novak Djokovic Doppel spielen, den Pokal in Europa behalten und seine Ryder-Cup-Kopie im Tennis-Kalender etablieren. Der Schweizer ist in Chicago natürlich das grosse Aushängeschild.

Roger Federer in Texas bei Andy Roddick, beim Selfie machen mit Björn Borg oder Novak Djokovic, beim Fotoshooting mit dem Laver-Pokal oder in den Häuserschluchten von Chicago beim Abklatschen mit Tennisfans: Am 37-jährigen Basler gibt es derzeit in Amerika kein Vorbeikommen. Federer hier, Federer da, Federer trallala.

Der Laver Cup, diese Mischung aus Show und Wettkampf zwischen den besten Tennisspielern Europas und dem Rest der Welt, scheint seine perfekte Nische im befrachteten Racket-Zirkus …

Artikel lesen