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epa07007011 Serena Williams of the US gestures towards chair umpire Carlos Ramos (R) as she played Naomi Osaka of Japan during the women's final on the thirteenth day of the US Open Tennis Championships the USTA National Tennis Center in Flushing Meadows, New York, USA, 08 September 2018. The US Open runs from 27 August through 09 September.  EPA/JUSTIN LANE *** Local Caption *** 53000073

Williams fühlte sich während des US-Open-Finals von Schiedsrichter Ramos ungerecht behandelt. Bild: EPA/EPA

Serena Williams nannte ihn Dieb und Lügner – jetzt spricht Schiedsrichter Carlos Ramos

Er wurde von über 20'000 Zuschauern ausgebuht, wurde von Serena Williams als «Dieb» und «Lügner» beschimpft, musste vom Platz eskortiert werden und sich als Sexist bezeichnen lassen. Jetzt bricht Carlos Ramos, Schiedsrichter im US-Open-Final der Frauen, sein Schweigen.

12.09.18, 15:05 12.09.18, 15:35

Simon Häring / Nordwestschweiz



Er hatte im Final der US Open drei Regelverstösse von Serena Williams geahndet: wegen Coachings, wegen des Zertrümmern eines Rackets und zuletzt wegen Beleidigung, nachdem die Amerikanerin von ihm zuerst eine Entschuldigung verlangt und ihn danach als «Dieb» und «Lügner» bezeichnet hatte. Danach bezeichnete Serena Williams Schiedsrichter Carlos Ramos, der unter Buhrufen vom Platz eskortiert werden musste, auch noch als Sexisten.

Serena Williams beschwert sich bei Ramos – ohne Ende. Video: streamable

Vier Tage lang wurde der Portugiese, der bei allen Grand-Slam-Turnieren schon Finals geleitet hatte und als einer der erfahrensten und besten Schiedsrichter gilt, von allen Seiten kritisiert: von der Profi-Vereinigung WTA, von der US-Open-Veranstalterin USTA, von Feministinnen wie Billie Jean King, von Serena Williams. Zu den massiven Anschuldigungen durfte er selber nicht Stellung nehmen. Die Regeln verbieten es Schiedsrichtern, sich öffentlich zu äussern.

Ramos verschanzte sich im Hotelzimmer

Nun bricht Carlos Ramos sein Schweigen. Es gehe ihm den Umständen entsprechend gut, zitiert ihn die portugiesische Tageszeitung «Tribuna Expresso». «Es ist eine delikate Situation, aber machen Sie sich um mich keine Sorgen», lässt er ausrichten. Ramos habe in den letzten Tagen soziale Medien gemieden und nur Artikel gelesen, die er als «ausgewogen» taxierte. Er habe es zudem vermieden, am Tag nach dem Final sein Hotelzimmer zu verlassen. 

Ramos sagt, er habe in der Zwischenzeit hunderte von aufmunternden Nachrichten erhalten: von Freunden, Familie, Kollegen, Spielern und früheren Spielern. Auch der Tennisweltverband ITF stützte sein Entscheidungen. Der Schiedsrichter habe jederzeit professionell, integer und nach Regelwerk gehandelt. Das würden auch die 17'000 Dollar Busse gegen Williams belegen, welche die Organisatoren der US Open für die drei Regelverstösse ausgesprochen habe. 

Chair umpire Carlos Ramos, second from left, is lead off the court by referee Brian Earley after Naomi Osaka, of Japan, defeated Serena Williams in the women's final of the U.S. Open tennis tournament, Saturday, Sept. 8, 2018, in New York. (AP Photo/Julio Cortez)

Serena Williams und Carlos Ramos werden definitiv keine Freunde mehr. Bild: AP/AP

Zu seinen drei Entscheidungen äussert sich Ramos nicht, auch zum Vorwurf des Sexismus nicht. Ein anonymer Schiedsrichter hatte der britischen Zeitung «The Times» gesagt, dass die Schiedsrichter einen Boykott von Spielen Williams' in Erwägung zögen, bis diese sich bei Ramos entschuldigt habe. Ramos steht am Wochenende bereits wieder als Schiedsrichter im Einsatz. Er leitet den Davis-Cup-Halbfinal von Kroatien gegen die USA in Zadar. 

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36Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • wintergrün 15.09.2018 12:37
    Highlight Finde es interessant wie viele die schon seit Jahren andauernde Sexismus Debatte im Falle Williams nicht mitbekommen haben. Ständig dumme Kommentare zu ihrem Aussehen.
    Zu diesem Fall folgender Link als Hintergrund


    0 1 Melden
  • LobotomieX 13.09.2018 10:11
    Highlight Williams ist alt und lahm geworden, die verschwindet sowieso bald aus dem Zirkus, und keine Krähe wird ihr nachweinen ...
    13 2 Melden
  • Ketchum 13.09.2018 07:20
    Highlight Wenn sie dieses Game bei 4:4 im 3.Satz verloren hätte, könnte ich die ganze Aufregung (im Ansatz) verstehen. Aber Williams hat hoch in 2 Sätzen verloren.
    Das ist etwa, wie wenn ein FC 0:5 verliert & dann wegen eines strittigen Elfmeters wochenlang ein Theater veranstaltet.
    14 0 Melden
  • My Senf 12.09.2018 19:48
    Highlight Was für Kommentare

    Nur weil sie 👧🏾 Ist?
    Bei Navratilova würden ihr alle recht geben...
    2 33 Melden
  • Mova 12.09.2018 18:53
    Highlight Serena ist Wiederholungstäterin. Sie vor zwei Oder drei Jahren einer Linienrichterin damit gedroht, ihr einen Ball in den Hals zu stopfen.
    13 0 Melden
  • w'ever 12.09.2018 16:55
    Highlight also meinen support hat ramos zu 100%. also den schiedsrichter meine ich.
    den fussballer namens ramos supporte ich nicht.
    193 8 Melden
  • Ohmann94 12.09.2018 16:27
    Highlight Gegen diese Möchtegern-Sportlerin sollte man eine Verleumdungklage einleiten. Wer jemanden öffentlich mit eindeutig falschen Anschuldigungen versucht zu diffamieren hat es nicht besser verdient. Gerade wenn man dann noch versucht über die Sexismus/Rassismus Schiene zu fahren... S.W. hat jegliche. Respekt die sie durch ihre Leistungen erspielt hat verloren und wird m.M.n. immer eine schlechte Verlierin sein, ergo keine Sportlerin mehr. Sport hat mit Respekt zu tun und dieser sollte auch von den Vorbildern vorgelebt werden.
    161 11 Melden
    • Moon Safari 13.09.2018 07:29
      Highlight Möchtegern? Hallo? Die ist bald erfolgreicher als Stefanie Graf.
      3 5 Melden
  • reconquista's creed 12.09.2018 16:10
    Highlight Habe nun das Video von Serenas Rede zum ersten Mal gesehen.
    Meine Güte ist das lächerlich und beschämend!
    Armer Kerl das er dem ausgesetzt war.
    198 4 Melden
  • Rumbel the Sumbel 12.09.2018 16:07
    Highlight Stellt euch vor es wäre mit gleichem Wortlaut umgekehrt gewesen? Hellhäutig als Spieler dunkelhäutig als Schiri. Der Spieler wäre von heute auf morgen gesperrt.
    175 17 Melden
  • lily.mcbean 12.09.2018 16:05
    Highlight Das war grob unfair von Williams und für mich hat sie mit dieser wiederholten "Williams show" den Bogen überspannt und gehört gesperrt! Was mir am Tennis immer am besten Gefallen hat ist das die Verlierer immer anständig, fair und respektvoll sind, was man jetzt von den Williams Schwestern nie behaupten konnte.
    361 7 Melden
  • T13 12.09.2018 16:02
    Highlight Eigentlich verwunderlich dass es nur die sexismuskeule war und sie ihn nicht noch als rassisten bezeichnet hat.
    🤔🙄
    133 3 Melden
  • Alju 12.09.2018 16:00
    Highlight Bisher war es quasi Standard, das Regelwerk in dieser Hinsicht lasch auszulegen. Bei Serena wurde das Regelwerk plötzlich streng ausgelegt (bzw. tatsächlich angewendet).


    Das ist zwar übelst unfair, kann man aber schlecht als Argument verwenden. Ich glaube, dass Serena dies wusste und in ihrer Frustration deshalb der Sexismus-Vorwurf kam, was ebenfalls übelst unfair war.
    26 190 Melden
    • reconquista's creed 12.09.2018 17:56
      Highlight Also entweder werden alle Spielerinnen absichtlich weniger streng bestraft als Serena oder diese Frau übertreibt einfach eine Ecke mehr als anderen.
      Überlegen sie was wahrscheinlicher ist, schauen sie das Video an und bilden sie sich dann eine Meinung.
      17 5 Melden
    • Neruda 12.09.2018 18:16
      Highlight Ramos hat in der Vergangenheit auch schon Männer wie Nadal und Djokovic für solche Sachen bestraft. Dass es viele seine Berufskollegen nicht so genau nehmen, kann man ihn nicht anhängen, dafür ist er nicht verantwortlich.
      32 2 Melden
    • gusg 12.09.2018 19:39
      Highlight @aliju: in welcher Hinsicht? Es stimmt nicht dass Carlos Ramos plötzlich für Serena Williams einen härteren Massstab angewendet hat und bei Männern immer alles durchehen lässt. Er hat auch in der Vergangenheit bereits einige Männer für „Kleinigkeiten“ bestraft (alles korrekt nach Reglement).

      Zudem hat er Williams nicht bei der ersten Gelegenheit die 3. code violation ausgesprochen, sondern nach mehrfachem, sich steigernden unanangebrachtem Verhalten von Serena Williams.

      Ich bin froh, dass er sich trotz Redeverbot geäussert hat.
      67 2 Melden
    • Hans Franz 12.09.2018 19:44
      Highlight wieso ist das übelst unfair?!... Regeln sind da um eingehalten zu werden. Ramos trifft doch keine Schuld wenn die andere Schiedsrichter dies nicht ahnden..

      Es war und ist einzig und alleine Serenas schuld. Sie sollte sich zu Boden schämen. Als Mutter/Sportlerin überhaupt kein Vorbild
      50 2 Melden
    • Moon Safari 13.09.2018 07:31
      Highlight @Hans Franz Was hat ihre Mutterschaft damit zu tun?
      1 8 Melden
    • Rectangular Circle 13.09.2018 10:38
      Highlight @Moon Safari: Williams hat dieses Thema ja selbst gebracht, indem sie sagte, als Mutter würde sie nie betrügen.
      11 1 Melden
    • Alju 13.09.2018 12:30
      Highlight @Gusg & Hans Franz:

      Dann sind wir wohl anderer Meinung. Spieler haben bereits Schlimmeres gemacht und haben nur Verwarnungen gekriegt.

      Die Verwarnungen selbst stören mich auch nicht. Stören tut mich der Game-Abzug, weil er nichts zur Sache tut und vorher in meiner Wahrnehmung nie angewendet wurde. Es ist eine blöde Regel und das wissen auch die meisten Schiedsrichter, weshalb sie nie angewendet wird.
      Das wissen auch Ramos und Serena. Daher interpretiert man es so, als hätte Ramos seine Position bewusst ausgespielt, um Serena zu schaden ==> Unfair.
      1 9 Melden
    • reconquista's creed 13.09.2018 12:55
      Highlight Anhand des Herz-Blitz-Verhältnis von ihrer Aussage (25:181) wird ersichtlich, dass "man" es eben nicht so interpretiert.
      Es ist keine blöde Regel sondern der einzige Schutz der Schiedsrichter gegen solche, überhaupt nicht alltägliche Entgleisungen.
      Die Alternative wäre, sie einfach derart Beschimpfen zu lassen.
      Der Game-Abzug ist der normale Vorgang (Zuerst Verwahrnung, dann Punktabzug, dan Gameabzug, dann Disquali.)
      Ich empfehle Ihnen die Regeln zu recherchieren, denn ein Kommentar hat mehr Wert, wenn der Verfasser den Sachverhalt kennt und somit Massnahmen einordnen und nachvollziehen kann.
      5 1 Melden
    • Hans Franz 13.09.2018 13:10
      Highlight @Alju: bist du wirklich der Meinung, dass eine Spielerin den Schiedsrichter, zu Unrecht, als Dieb bezeichnen kann ohne jegliche "Bestrafung" zu bekommen?... Vor allem nachdem der Schiedsrichter sie schon 2x wegen Regelverstössen gemahnt hat... wieviele Verwarnungen sollte den Ramos deiner Meinung aussprechen bis ein Game abgezogen werden kann?
      9 0 Melden
    • Hans Franz 13.09.2018 13:11
      Highlight @Moon Safari:
      Selena hat gesagt dass sie Mutter sei und deswegen nie betrügen würde..
      3 0 Melden
    • Alju 13.09.2018 15:47
      Highlight @reconquista' creed

      Mein "man" bezieht sich nicht (nur) auf die Watson-Community. Die allgemeine Community teilt sich wohl in zwei Lager. Ich meinte das zweite Lager.


      +@Hans Franz: Ich habe im Erstbeitrag auch geschrieben, dass Serena unfair gehandelt hat. Jemanden auf derartige Weise als Dieb und Lügner zu bezeichnen ist unfair. Das passierte allerdings wegen der 1. Verwarnung (einmaliges Coaching), einer Verwarnung, die entgegen den Regeln üblicherweise nicht ausgesprochen wird. Erst recht nicht, weil Serena vom Coaching nichts mitkriegte. Und das ist es was Viele nicht verstehen.
      0 4 Melden
  • Nikolai G. 12.09.2018 15:54
    Highlight Ein Boykott von Williams Spielen würde ich absolut begrüssen. Sie ist einfach ein schlechte Verliererin. Es ist eine statke Leistung 7 Monate nach der Geburt ihrer Tochter bis ins Final zu kommen. Ihre ware Stärke wäre aber gewesen wen sie die Niederlage wie eine Frau gestanden wäre und nicht wie ein weinerliches Kind, dass keine Kekse erhalten hat.
    138 2 Melden
  • Botti 12.09.2018 15:23
    Highlight Ich würde einen Boykott begrüssen. So sollte man bei jeder entsprechenden Person vorgehen, welche die Ko sequenzen des eigenen Fehlverhaltens mit Sexismus des anderen begründen will. Dann wäre bald schluss mit dem Quatsch und alle würden fröhlich zusammenleben.
    482 14 Melden
    • Mitsch 12.09.2018 15:50
      Highlight @Botti

      Sie sprechen mir aus der Seele.

      Mal schauen wie lange es dauert bis die Sponsoren nervös werden... DAS würde richtig wehtun und den Umdenkprozess bei Frau Williams auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigen.
      129 2 Melden
    • olmabrotwurschtmitbürli 12.09.2018 16:21
      Highlight Ein Boykott wäre vielleicht sogar notwendig. Denn was sendet das für ein Signal aus, wenn ein Sportler den Schiedsrichter so drangsalieren kann? Wenn das Schule macht, wird kein Schiedsrichter mehr das Fehlverhalten von prominenten Spielern ahnden.
      106 1 Melden
    • Zappenduster 12.09.2018 16:50
      Highlight Wenn das Schule macht wird keiner mehr Schiedsrichter.....
      66 2 Melden
    • Lf1 13.09.2018 07:01
      Highlight Warum haben wohl die meisten Sportarten mühe damit genügend Schuedsrichter zu finden.
      Genau weil Verbände etc nicht hinter ihnen stehen und sie dem Volk zum Frass vorgeworfen werden.
      6 0 Melden
  • Diavolino666 12.09.2018 15:20
    Highlight Willst du den Charakter eines Menschen sehen, gib ihm Macht.
    Frau Williams ist eine schlechte Verliererin und hat die Sexismis- und Rassismuskeule nur geschwungen, um dem Schiedsrichter zu schaden - weil sie es aufgrund ihrer Stellung kann. Regeln gelten für alle und man kann nur hoffen, dass sie als Mutter sonst ein besseres Vorbild ist...
    671 18 Melden
    • Moon Safari 13.09.2018 07:28
      Highlight was hat ihre mutterschaft mit ihrer karriere zu tun?
      1 7 Melden
    • Diavolino666 13.09.2018 12:47
      Highlight @Moon Safari
      Video gesehen? Was hat ihre Mutterschaft mit ihrer Glaubwürdigkeit zu tun??? *facepalm*
      1 1 Melden

Depressiv, oft verletzt und mit Rücktrittsgedanken – aber Del Potro ist wieder da

Auf dem Weg in seinen zweiten US-Open-Final in New York gegen Novak Djokovic profitierte Juan Martin Del Potro im Halbfinal von der Aufgabe von Rafael Nadal. Der Argentinier weiss, was es heisst, verletzt zu sein, und stand 2015 kurz vor dem Rücktritt.

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«Das ist nun aber …

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