Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa07620585 US cyclist Chad Haga of of Team Sunweb, celebrates on the podium after winning the 21st and last stage of the Giro d'Italia cycling race, an individual time trial over 17 km in Verona, Italy, 02 June 2019.  EPA/ALESSANDRO DI MEO

Sein grösster Erfolg: Chad Haga gewinnt vor wenigen Wochen das Schlusszeitfahren des Giro d'Italia. Bild: EPA/ANSA

Poesie im Kleinformat – die Tour de France mit Tweets von Chad Haga



Der amerikanische Rennfahrer Chad Haga ist den meisten Radsport-Fans erst seit kurzer Zeit ein Begriff. Vor fünf Wochen gewann er das abschliessende Zeitfahren des Giro d'Italia. Es war der bislang grösste Erfolg in der Karriere des 30-jährigen Texaners.

Nun pedalt der Profi des Sunweb-Teams durch Frankreich. Und weil es Chad Haga nicht nur in den Beinen, sondern auch im Kopf hat, fasst er jeden Abend die Etappe in einem kurzen Tweet knackig zusammen. «OversimpLeTour» nennt er die Twitter-Poesie:

1. Etappe: Helfer Mike Teunissen übertölpelt die grossen Sprinter

epa07699161 Netherlands' Mike Teunissen of team Jumbo Visma (R) and Slovakia's Peter Sagan of Bora Hansgrohe team (C) in action during the 1st stage of the 106th edition of the Tour de France cycling race over 194km around Brussels, Belgium, 06 July 2019.  EPA/YOAN VALAT

Aussenseiter Teunissen (rechts) setzt sich gegen den dreifachen Weltmeister Sagan durch. Bild: EPA

«Der Showdown zwischen all den schnellen Jungs ging an einen Helfer.»

2. Etappe: Teunissen bleibt Leader, weil sein Team das Mannschafts-Zeitfahren gewinnt

Team Jumbo Visma strains during the second stage of the Tour de France cycling race, a team time trial over 27.6 kilometers (17 miles) with start and finish in Brussels, Belgium, Sunday, July 7, 2019. (AP Photo/Thibault Camus)

Bild: AP

«Der Typ in Gelb bleibt in Gelb, weil sich herausgestellt hat, dass alle in Gelb recht schnell sind.»

3. Etappe: Julian Alaphilippe gewinnt solo und übernimmt das Leadertrikot

epa07703819 France's Julian Alaphilippe of Deceuninck Quick Step team celebrates his win on the podium following the 3rd stage of the 106th edition of the Tour de France cycling race over 215km between Binche and Epernay, France, 08 July 2019.  EPA/YOAN VALAT

Bild: EPA

«Einer, der normalerweise auf diesem Terrain dominiert, machte genau das und sich zum neuen Helden in Gelb.»

4. Etappe: Im Massensprint gewinnt Elia Viviani erstmals eine Tour-Etappe

epa07705761 Italy's Elia Viviani of Deceuninck Quick Step team celebrates his win as he crosses the finish line of 4th stage of the 106th edition of the Tour de France cycling race over 213,5km between Reims and Nancy, France, 09 July 2019.  EPA/YOAN VALAT

Bild: EPA

«Noch ein Tag für die schnellen Jungs. Der schnellste von allen war froh, es rechtzeitig aufs Podium zu schaffen.»

5. Etappe: Peter Sagan, der Führende der Punktewertung, dominiert im Sprint

epa07708098 Slovakia's Peter Sagan of Bora Hansgrohe team celebrates his win after crossing the finish line following the 5th stage of the 106th edition of the Tour de France cycling race over 175,5km between Saint Die des Vosges and Colmar, France, 10 July 2019.  EPA/YOAN VALAT

Bild: EPA

«Ein paar Hügel konnten weder den Typ in Gelb noch die Grüne Maschine davon abhalten, ihr Ding durchzuziehen.»

abspielen

Er hat's nicht nur in Beinen und Kopf, er hat's auch in den Händen: Chad Haga spielt ausgezeichnet Klavier. Video: YouTube/Team Sunweb

Wir dürfen darauf gespannt sein, was Haga heute Abend twittert. In der 6. Etappe müssen die Fahrer sechs Berge in den Vogesen bewältigen und der Schlussanstieg hinauf zur Planche des Belles Filles gilt als erster Scharfrichter dieser Tour. Besonders die maximal 24 Prozent steile letzte Rampe könnte für Abstände zwischen den Favoriten auf den Gesamtsieg sorgen. (ram)

Bild

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Als die Tour de France 1948 die Schweiz besuchte

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

3
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • mille_plateaux 11.07.2019 15:36
    Highlight Highlight Das Sprüchli zu Etappe 4 wurde falsch übersetzt. Viviani ist nicht froh, "rechtzeitig" aufs Podest zu kommen - sondern "dieses Mal." Schliesslich der erste Tour-Etappensieg für den seit einiger Zeit schnellsten Sprinter. :)
    • Dan Rifter 12.07.2019 05:45
      Highlight Highlight War vor allem eine Abspielung drauf, dass ihm beim Giro ein Etappensieg aberkannt wurde und er es darum nicht bis zur Siegerehrung schaffte.
  • Leowind Pilz 11.07.2019 14:56
    Highlight Highlight Finde ich jetzt nicht besonders gut...

Armstrong gesteht, schon mit 21 Jahren und vor der Krebserkrankung gedopt zu haben

Seine sieben Gesamtsiege an der Tour de France wurden ihm längst aberkannt. Nach Jahren des Lügens gab Lance Armstrong 2013 zu, dass er seine Triumphe auch dank Doping errungen hatte. Nun hat der Texaner verraten, dass er sich bereits als junger Radprofi und vor seiner Erkrankung an Hodenkrebs gedopt hatte.

Lance Armstrong flog so hoch wie nur wenige Sportler – und fiel ganz tief. Der 48-jährige Amerikaner dominierte um die Jahrtausendwende die Tour de France. Zwischen 1999 und 2005 gewann er das berühmteste Radrennen der Welt sieben Mal in Folge. Dopinggerüchte waren ein ständiger Begleiter, doch überführt wurde Armstrong erst Jahre später. Ein Abgrund tat sich auf: Lance Armstrong, das war klar, war der König aller Doper.

In einer neuen Dokumentation des TV-Senders ESPN, die nächste Woche in den …

Artikel lesen
Link zum Artikel