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Tour de France

Was für eine Demonstration! Diesem Italiener ist keiner mehr gewachsen



Race leader yellow jersey holder Astana team rider Vincenzo Nibali of Italy cycles to win the 197.5km 13th stage of the Tour de France cycling race between Saint-Etienne and Chamrousse, July 18, 2014.           REUTERS/Jean-Paul Pelissier (FRANCE  - Tags: SPORT CYCLING)

Viel Unterstützung für einen Solisten: Nibali fährt auch in den Bergen allen davon. Bild: JEAN-PAUL PELISSIER/REUTERS

Nach den verletzungsbedingten Aufgaben von Chris Froome und Alberto Contador sieht in der 101. Tour de France kein Fahrer mehr Brot gegen Vincenzo Nibali. Der Italiener siegte in der ersten Alpen-Etappe solo und baute seine Leaderposition im Gesamtklassement weiter aus. Vincenzo Nibali nutzte die 13. Etappe von Saint-Etienne hinauf auf 1730 m Höhe nach Chamrousse – dem Skiort, wo der Franzose Jean-Claude Killy an den Olympischen Spielen von 1968 dreimal Gold gewann – zur nächsten Demonstration seiner Stärke. 

Als er im 18 km langen Schlussaufstieg mehrmals attackierte, konnte ihm keiner seiner Konkurrenten folgen. Der Sizilianer vom kasachischen Team Astana kam nach 197,5 km solo vor dem Polen Rafal Majka und dem Tschechen Leopold König zu seinem dritten Etappensieg in der diesjährigen Tour. Damit zog Nibali mit dem deutschen Sprinter Marcel Kittel gleich. In der Gesamtwertung führt der 29-Jährige aus Messina, der 2013 schon den Giro und 2010 die Vuelta gewonnen hat, nun bereits mit mehr als dreieinhalb Minuten Vorsprung vor dem Spanier Alejandro Valverde. 

epa04321478 Astana Procycling team rider Vincenzo Nibali (C) of Italy celebrates on the podium wearing the overall leader's yellow jersey after winning the 13th stage of the 101st Tour de France 2014 cycling race over 197.5km from Saint-Etienne to Chamrousse, in France, 18 July 2014.  EPA/NICOLAS BOUVY

Mehr «Jaune» geht gar nicht: Wer soll Nibali noch stoppen können, ohnehin nach dieser neuerlichen Machtdemonstration? Bild: NICOLAS BOUVY/EPA/KEYSTONE

Nibali dürfte der Tour-Sieg nicht mehr zu nehmen sein

Der Franzose Romain Bardet liegt als Dritter bereits 4:24 Minuten zurück. Bleibt der nur 64 kg schwere Nibali in den verbleibenden acht Etappen von einem Sturz verschont, scheint ihm der Gesamtsieg gewiss. Seit 1998, als der mittlerweile verstorbene Marco Pantani gewann, gelang es keinem Italiener mehr, das Gelbe Trikot nach Paris zu bringen. Richie Porte, bisher Gesamtzweiter, wird hingegen im Kampf um einen Tour-Podestplatz keine Rolle mehr spielen. 

Der Australier hatte Probleme mit der grossen Hitze und büsste am Ende fast neun Minuten auf Nibali ein. Porte fiel dadurch auf den 16. Gesamtrang zurück. Am Samstag folgt gleich die zweite Alpen-Etappe und die nächste Bergankunft. Die 14. Etappe führt von Grenoble nach Risoul. Bevor nach 177 km eine weitere Bergankunft ansteht geht es über den Col du Lautaret und den Col d'Izoard, mit 2360 Meter über Meer das Dach der diesjährigen Tour.

Tour de France, 13. Etappe

1. Vincenzo Nibali (It)

2. Rafal Majka (Pol)

3. Leopold König (Tsch)

30. Marcel Wyss (Sz)

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