Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
US Floyd Landis (Phonak Hearing Systems team) rides during the seventeenth stage of the Tour de France 2006 from Saint-Jean-de-Maurienne to Morzine France, Thursday 20 July 2006. The seventeenth stage leads the riders over 200,5 kilometers.  EPA/GERO BRELOER

Einer gegen alle: Floyd Landis auf dem Weg nach Morzine. Bild: EPA

Unvergessen

Die magische Show des Floyd Landis, die ein einziger, grosser Schwindel ist

20. Juli 2006: Fans, Experten und Journalisten sind aus dem Häuschen. Wie sich Floyd Landis auf der Etappe nach Morzine das Leadertrikot zurückholt, das hat die Tour de France ewig nicht mehr gesehen. Doch der Zauber verfliegt schnell.



«Die Tour de France spielt verrückt. Es herrscht Anarchie.»

NZZ

«Er spinnt, der Amerikaner.»

«Tages-Anzeiger»

Es ist eine Etappe fürs Geschichtsbuch, welche die Fahrer der Tour de France an diesem 20. Juli 2006 von Saint-Jean-de-Maurienne nach Morzine führt. Denn was der Amerikaner Floyd Landis zeigt, ist nicht von dieser Welt. Was sich kurze Zeit später auch exakt so bestätigen wird.

Phonak-Chef Andy Rihs hat einen grossen Traum und den will er sich endlich erfüllen: Einer seiner Equipe soll die Tour de France gewinnen, das wichtigste Velorennen der Welt. Floyd Landis ist dafür bestimmt, der langjährige Helfer von Lance Armstrong.

Tatsächlich holt sich Landis in der elften Etappe das Maillot Jaune. Er verliert es zwei Tage später zwar, holt es sich auf der Alpe d'Huez aber zurück – und bricht nochmals einen Tag darauf ein. Landis verliert zehn Minuten. Der Gesamtsieg ist weg.

Floyd Landis of the USA, who lost the overall  leader's yellow jersey, recovers after crossing the finish line of the 16th stage of the 93rd Tour de France cycling race between Bourg d'Oisans and La Toussuire, French Alps, Wednesday, July 19, 2006. Michael Rasmussen of Denmark won the stage, Oscar Pereiro Sio of Spain took the overall lead on Wednesday. (AP Photo/Peter Dejong)

Ein Häufchen Elend: Nach der 16. Etappe setzt niemand mehr Geld auf den entthronten Leader. Bild: AP

Der Anruf des «Kannibalen»

Der Gesamtsieg ist weg! Denken vielleicht alle, nur einer nicht: Eddy Merckx. Der erfolgreichste Velorennfahrer der Geschichte, dessen Sohn Axel ein Teamkollege von Landis ist, ruft am Abend bei Phonak-Manager John Lelangue an. Er empfiehlt ihm, einen Angriff «à l'ancienne» zu versuchen – eine Attacke, wie man sie früher gemacht hat, aber wie es sie im modernen Radsport fast nicht mehr gibt.

Landis, der Sohn von strenggläubigen Mennoniten, lässt sich den Plan durch den Kopf gehen, bei «zwei Bierchen gegen den Frust», wie er später erklären wird. Der Plan steht: Er will mit einem Husarenritt noch einmal in den Kampf um den Gesamtsieg eingreifen.

abspielen

Die Zusammenfassung der historischen Etappe. Video: YouTube/lamargna

Ein Bidon nach dem anderen

75 Kilometer sind absolviert. Eine Spitzengruppe mit 15 Fahrern liegt weit, rund elf Minuten, vor dem Feld. Da gibt Landis seinen Kollegen das Zeichen zum Angriff. Das Phonak-Team setzt sich an die Spitze des Feldes, schlägt ein wahnwitziges Tempo an. Irgendwann ist Landis allein und er pedalt einfach stur weiter mit einer Geschwindigkeit, die seine Gegner grübeln lässt. Irgendwann ist er auf und davon.

Ein Bild von Landis wird diese Soloflucht prägen: Wie er pausenlos mit einem Bidon hantiert. Insgesamt 20 Wasserflaschen trinkt er, zählen die Reporter, rund 50 Bidons leert er über Kopf und Nacken aus, um sich zu kühlen. Im Begleitwagen müssen sie an diesem Tag ebenfalls über sich hinauswachsen.

US Floyd Landis (Phonak Hearing Systems team) rides during the seventeenth stage of the Tour de France 2006 from Saint-Jean-de-Maurienne to Morzine France, Thursday 20 July 2006. The seventeenth stage leads the riders over 200,5 kilometers.  EPA/GERO BRELOER

Das Bild, das sich einprägt: Landis schüttet sich einen Bidon nach dem anderen über den Kopf. Bild: EPA

Der Hölle entkommen, dem Himmel näher gerückt

Bis ins Ziel fehlen noch über 120 Kilometer. Kann Landis dieses Tempo wirklich so lange durchhalten? Schliesslich ist es alles andere als flach, es geht über die Alpenpässe Col des Saisies, Col des Aravis, Col de la Colombière und Col de Joux Plane. Wie ein Besessener tritt Landis in die Pedale. Bald hat er die Fluchtgruppe eingeholt, bald stehengelassen.

50 Kilometer vor dem Ziel hat er mehr als neun Minuten Vorsprung auf die Erstklassierten der Gesamtwertung. Plötzlich ist ein Podestplatz, ja gar der Sieg in Paris wieder realistisch. Denn Landis kommt durch, er ist «mit seinem Himmelfahrtskommando der Hölle entkommen und dem Himmel näher gerückt», wie Reporter Martin Born im «Tages-Anzeiger» formuliert.

Floyd Landis of the U.S. reacts as he crosses the finish line to win the 17th stage of the 93rd Tour de France cycling race between Saint-Jean-de-Maurienne and Morzine, French Alps, Thursday, July 20, 2006. (AP Photo/Alessandro Trovati)

Im Ziel in Morzine jubelt Landis über seinen fantastischen Coup. Bild: AP

Das Unmögliche möglich gemacht

Im Gesamtklassement liegt Landis nur noch 30 Sekunden hinter Leader Oscar Pereiro zurück. Und weil noch ein 57 Kilometer langes Zeitfahren ansteht und Landis in dieser Disziplin als stärker gilt, rückt der Gesamtsieg in Griffnähe.

Zwei Tage nach dem epischen Etappensieg in Morzine kann Floyd Landis sich tatsächlich erneut ins Gelbe Trikot einkleiden lassen. Er wird im Zeitfahren Dritter, er nimmt Pereiro eineinhalb Minuten ab und er liegt vor der Triumphfahrt auf die Champs-Elysées 59 Sekunden vor dem Spanier. Andy Rihs hat seinen Gesamtsieger. Endlich!

2006 Tour de France winner Floyd Landis of the U.S., right, holding his trophy, and second-placed Oscar Pereiro of Spain, left, with his child (no name available) wave from the podium after the final stage of the 93rd Tour de France cycling race between Antony, south of Paris, and Paris, in this July 23, 2006 photo. Tour de France runner-up Oscar Pereiro twice tested positive for an asthma drug during the race, French daily Le Monde reported Thursday Jan. 18, 2007. The newspaper said the International Cycling Union granted the Spanish rider a certificate to use salbutamol for medical reasons and has decided not to pursue disciplinary action against him.  (AP Photo/Bernard Papon, Pool)

Gesamtsieger Landis und Pereiro, der den Sieg später erben wird. Bild: AP L'EQUIPE POOL

Der gewaltige Kater nach der Feier

Doch bei Phonak sind sie nach der Siegerfeier in Paris wahrscheinlich noch kaum wieder nüchtern, als die Bombe platzt: Floyd Landis gedopt! Auf der 17. Etappe nach Morzine! Bei seinem Höllenritt!

Natürlich streitet Landis zunächst alles ab und das Team gibt sich überrascht. Doch die B-Probe bestätigt die erhöhten Testosteron-Werte. Nach einem langen Rechtsstreit wird Landis der Tour-Sieg aberkannt. Erst Jahre später gesteht Floyd Landis, dass er die meiste Zeit seiner Karriere zu Dopingmitteln gegriffen hat.

Phonak team manager Andy Rihs (L)  congratulates US Floyd Landis (Phonak Hearing Systems team) in the yellow jersey of the overall leader following the lap of honour after the twentieth stage of the 93rd Tour de France 2006 in Paris, France, Sunday 23 July 2006. The last stage led the riders over 154,5 kilometers from Sceaux-Antony to Paris.  EPA/OLIVER WEIKEN

Eine Trophäe – eine Enttäuschung. Rihs, Landis und das Maillot Jaune. Bild: EPA

Andy Rihs bezeichnet die Affäre später als «den traurigsten Moment, viel schlimmer als alles andere». Er löst die Phonak-Equipe Ende Saison auf, aber sein grosser Traum erfüllt sich doch noch. Als Hauptsponsor des BMC-Teams feiert er 2011 den Tour-de-France-Sieg von Cadel Evans.

Landis führt seit 2016 in Colorado ein Geschäft, das legales Cannabis verkauft. Rihs wird auch Geldgeber der Berner Young Boys, aber den Meistertitel 2018 kann er nicht mehr erleben. Kurz bevor dieser auch rechnerisch unter Dach und Fach ist, erliegt er 75-jährig an Leukämie.

Unvergessen

In der Serie «Unvergessen» blicken wir jeweils am Jahrestag auf ein grosses Ereignis der Sportgeschichte zurück: Ob hervorragende Leistung, bewegendes Drama oder witzige Anekdote – alles ist dabei.
Um nichts zu verpassen, like uns auch auf Facebook!

Als die Tour de France 1948 die Schweiz besuchte

Unvergessene Radsport-Geschichten

30.01.2011: «Dummi huere Ruederer» und «Schiiss-Ponys» machen Reporter Hans Jucker zur Legende

Link zum Artikel

14.02.2004: Der Pirat geht von Bord – aber in den Herzen der Fans lebt Marco Pantani ewig

Link zum Artikel

17.06.1981: «Dä Gottfried isch für mich gschtorbe!» – 2 Tage nach dem Zitat seines Lebens fliegt Beat Breu ins Leadertrikot

Link zum Artikel

14.07.2003: Armstrong rettet sich nach dem Horrorsturz von Beloki mit einem Höllenritt querfeldein über das Kornfeld

Link zum Artikel

20.07.2006: Floyd Landis begeistert die Sportwelt mit einer historischen Flucht – und wird kurz nach dem Tour-Sieg als Doper entlarvt

Link zum Artikel

11.10.1998: Ein halbes Jahrhundert nach Ferdy Kübler trägt mit Oscar Camenzind endlich wieder ein Schweizer das Regenbogentrikot

Link zum Artikel

15.10.2011: Für einen Tag schlüpft Oliver Zaugg aus der Rolle als Helfer und feiert den grössten Triumph seiner Karriere

Link zum Artikel

22.07.2001: Sven Montgomery erlebt an der Tour den schönsten Moment seiner Karriere – und nur drei Tage später den schlimmsten

Link zum Artikel

24.04.1993: Järmann schlägt im Sprint Weltmeister Bugno und gewinnt das Amstel Gold Race

Link zum Artikel

13.07.1967: Tom Simpson stirbt am Mont Ventoux – und sein Name wird zu einem Mahnmal für alle Radsport-Profis

Link zum Artikel

09.04.2006: Ein Lenkerbruch und ein Albtraumsturz zerstören den grossen Traum von Armstrongs Edelhelfer

Link zum Artikel

22.03.1995: Du kannst im Fitness-Center strampeln wie du willst – an den durchdrehenden Nüscheler kommt keiner ran

Link zum Artikel

17.07.1992: Der Thurgauer Rolf Järmann bodigt Ex-Gesamtsieger Pedro Delgado und gewinnt die längste Tour-Etappe

Link zum Artikel

21.07.2009: Jens Voigt stürzt fürchterlich und gibt drei Tage später ein obercooles Interview

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Unvergessene Radsport-Geschichten

30.01.2011: «Dummi huere Ruederer» und «Schiiss-Ponys» machen Reporter Hans Jucker zur Legende

5
Link zum Artikel

14.02.2004: Der Pirat geht von Bord – aber in den Herzen der Fans lebt Marco Pantani ewig

1
Link zum Artikel

17.06.1981: «Dä Gottfried isch für mich gschtorbe!» – 2 Tage nach dem Zitat seines Lebens fliegt Beat Breu ins Leadertrikot

1
Link zum Artikel

14.07.2003: Armstrong rettet sich nach dem Horrorsturz von Beloki mit einem Höllenritt querfeldein über das Kornfeld

0
Link zum Artikel

20.07.2006: Floyd Landis begeistert die Sportwelt mit einer historischen Flucht – und wird kurz nach dem Tour-Sieg als Doper entlarvt

1
Link zum Artikel

11.10.1998: Ein halbes Jahrhundert nach Ferdy Kübler trägt mit Oscar Camenzind endlich wieder ein Schweizer das Regenbogentrikot

1
Link zum Artikel

15.10.2011: Für einen Tag schlüpft Oliver Zaugg aus der Rolle als Helfer und feiert den grössten Triumph seiner Karriere

0
Link zum Artikel

22.07.2001: Sven Montgomery erlebt an der Tour den schönsten Moment seiner Karriere – und nur drei Tage später den schlimmsten

2
Link zum Artikel

24.04.1993: Järmann schlägt im Sprint Weltmeister Bugno und gewinnt das Amstel Gold Race

0
Link zum Artikel

13.07.1967: Tom Simpson stirbt am Mont Ventoux – und sein Name wird zu einem Mahnmal für alle Radsport-Profis

0
Link zum Artikel

09.04.2006: Ein Lenkerbruch und ein Albtraumsturz zerstören den grossen Traum von Armstrongs Edelhelfer

2
Link zum Artikel

22.03.1995: Du kannst im Fitness-Center strampeln wie du willst – an den durchdrehenden Nüscheler kommt keiner ran

0
Link zum Artikel

17.07.1992: Der Thurgauer Rolf Järmann bodigt Ex-Gesamtsieger Pedro Delgado und gewinnt die längste Tour-Etappe

0
Link zum Artikel

21.07.2009: Jens Voigt stürzt fürchterlich und gibt drei Tage später ein obercooles Interview

0
Link zum Artikel

Unvergessene Radsport-Geschichten

30.01.2011: «Dummi huere Ruederer» und «Schiiss-Ponys» machen Reporter Hans Jucker zur Legende

5
Link zum Artikel

14.02.2004: Der Pirat geht von Bord – aber in den Herzen der Fans lebt Marco Pantani ewig

1
Link zum Artikel

17.06.1981: «Dä Gottfried isch für mich gschtorbe!» – 2 Tage nach dem Zitat seines Lebens fliegt Beat Breu ins Leadertrikot

1
Link zum Artikel

14.07.2003: Armstrong rettet sich nach dem Horrorsturz von Beloki mit einem Höllenritt querfeldein über das Kornfeld

0
Link zum Artikel

20.07.2006: Floyd Landis begeistert die Sportwelt mit einer historischen Flucht – und wird kurz nach dem Tour-Sieg als Doper entlarvt

1
Link zum Artikel

11.10.1998: Ein halbes Jahrhundert nach Ferdy Kübler trägt mit Oscar Camenzind endlich wieder ein Schweizer das Regenbogentrikot

1
Link zum Artikel

15.10.2011: Für einen Tag schlüpft Oliver Zaugg aus der Rolle als Helfer und feiert den grössten Triumph seiner Karriere

0
Link zum Artikel

22.07.2001: Sven Montgomery erlebt an der Tour den schönsten Moment seiner Karriere – und nur drei Tage später den schlimmsten

2
Link zum Artikel

24.04.1993: Järmann schlägt im Sprint Weltmeister Bugno und gewinnt das Amstel Gold Race

0
Link zum Artikel

13.07.1967: Tom Simpson stirbt am Mont Ventoux – und sein Name wird zu einem Mahnmal für alle Radsport-Profis

0
Link zum Artikel

09.04.2006: Ein Lenkerbruch und ein Albtraumsturz zerstören den grossen Traum von Armstrongs Edelhelfer

2
Link zum Artikel

22.03.1995: Du kannst im Fitness-Center strampeln wie du willst – an den durchdrehenden Nüscheler kommt keiner ran

0
Link zum Artikel

17.07.1992: Der Thurgauer Rolf Järmann bodigt Ex-Gesamtsieger Pedro Delgado und gewinnt die längste Tour-Etappe

0
Link zum Artikel

21.07.2009: Jens Voigt stürzt fürchterlich und gibt drei Tage später ein obercooles Interview

0
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

10
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Glenn Quagmire 20.07.2019 15:32
    Highlight Highlight War da nicht noch waa mit den paar gläsern Whisky am Abend vorher? Habs im TV gesehen, war der Wahnsinn, selbst ohne Doping hätte er zumindest die Etappe geholt. Rhys tat mir leid, als es auskam.
  • Freddie Quecksilber 20.07.2019 13:22
    Highlight Highlight Gewinnen tut der die Tour de France der das beste Mittel hat, dass nicht nachgewiesenw erden kann.
    • Biotop 20.07.2019 16:10
      Highlight Highlight Substanzen welche auf der Doping Liste werden auch gefunden. Wozu sollten Mittel nachgewiesen werden welche zugelassen sind?
  • Töfflifahrer 20.07.2019 12:15
    Highlight Highlight Ja und jetzt? Zu dieser Zeit haben wohl fast alle Spitzenfahrer dasselbe gemacht.
    Somit ist und bleibt diese Leistung einfach Wahnsinn!
    War jedenfalls spannend zuzusehen, wenn auch nur am Fernseher.
    • Shabaqa 20.07.2019 14:16
      Highlight Highlight Für die 90er mag das gelten, für die Nuller bin ich mir da nicht so sicher. Aus irgendeinem Grund hatten ja die Franzosen keine Chance mehr. Die fuhren vielleicht nach dem Festinaskandal einfach sauber(er). Wie gleichzeitig in Spanien weitergedopt wurde, ist ja seit 2006 auch bekannt, von Armstrong ganz zu schweigen.
  • Fruchtzwerg 20.07.2019 11:06
    Highlight Highlight War etwa die gleiche Leistung wie von Alaphilippe gestern...
  • Oigen 20.07.2019 09:14
    Highlight Highlight Zumindest wusste ich es in dem Moment noch nicht.

    Es war phänomenal
  • B. Bakker 20.07.2019 08:48
    Highlight Highlight Ich erinnere mich, wie ich ungläubig vor dem TV sass. Mir war zwar relativ schnell klar, dass das nicht ganz real sein kann. Trotzden ist dies eine aussergewöhnliche Leistung.
  • Freilos 20.07.2019 08:29
    Highlight Highlight Das war ob mit oder ohne Doping eine Weltklasse Leistung.
  • Gigi,Gigi 20.07.2019 07:20
    Highlight Highlight Und Trotzdem war es das Grösste in der Neuzeit der Tour de France, Gedopt waren sie schliesslich alle. Und noch heute snd sie zumindest präpariert.

Der Pirat geht von Bord – aber in den Herzen der Fans lebt Marco Pantani ewig

14. Februar 2004: Ein italienischer Volksheld stirbt den Tod eines Rockstars. Einsam in einem Hotelzimmer erliegt Marco Pantani einer Überdosis Kokain. Allen Dopinggeschichten zum Trotz lebt er als Legende weiter.

Im Centovalli, unweit der Schweizer Grenze in der Nähe des Lago Maggiore, gibt es einen kleinen Pass. Als Piano di Sale ist er auf den Landkarten verzeichnet. Seinen anderen Namen, den inoffiziellen, markiert oben auf der Passhöhe, 985 Meter über Meer und mitten im Wald, ein Gedenkstein: Passo Marco Pantani.

Mitglieder eines seiner vielen Fanclubs haben den Stein installiert. Er erinnert nicht an irgendeinen Velorennfahrer. Sondern an einen ganz grossen und einen der beliebtesten Velorennfahrer.

Der …

Artikel lesen
Link zum Artikel