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Swiss players, center, leave the field at Sukru Saracoglu Stadium in Istanbul, Turkey, Wednesday, Nov. 16, 2005, at the end of the 2006 World Cup play-off second leg soccer match between Turkey and Switzerland. Turkey won 4-2 but Switzerland advanced for the World Cup finals winning the tie on away goals 4-4. (AP Photo/Osman Orsal)

Die Schweizer flüchten unter Schlägen und Tritten in die Katakomben. Bild: AP

Unvergessen

Die Nacht der Tritte und Schläge – die Schweizer Nati wird von wütenden Türken verkloppt

16. November 2005: Die Schweiz qualifiziert sich trotz einer 2:4-Niederlage in der Türkei für die WM in Deutschland. Weil die Türken nach dem Schlusspfiff auf die Schweizer losgehen, geht das Spiel als «Schande von Istanbul» in die Geschichte ein.



Zur Freude bleibt keine Zeit, zum Shake-Hands erst recht nicht – und das, obwohl sich die Schweiz dank dem 2:0-Heimsieg und der 2:4-Niederlage in der Türkei erstmals seit 12 Jahren wieder für eine Fussball-WM qualifiziert.

Kaum pfeift der belgische Schiedsrichter Franck De Bleeckere das Barrage-Rückspiel im Şükrü-Saracoğlu-Stadion von Istanbul ab, sprinten die Nati-Helden los, als ob es um ihr Leben ginge. Richtung Katakomben. Einfach weg von hier. Es wird ein Spiessrutenlauf.

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Die hässlichen Szenen unmittelbar nach dem Schlusspfiff. Video: YouTube/superadlerboy

Die TV-Zuschauer trauen ihren Augen nicht. In wilden Jagdszenen hetzen die Türken die Schweizer übers Spielfeld. Ein türkischer Betreuer stellt Valon Behrami auf dem Weg in den Tunneleingang ein Bein, Emre packt einen Schweizer am Kragen. Stéphane Grichting kassiert einen Tritt in den Unterleib und muss ins Spital eingeliefert werden. Schliesslich kommt Benjamin Huggel von hinten angerannt und rächt seine Kollegen.

Der türkische Innenverteidiger Alpay attackiert Marco Streller von hinten mit einem Fusstritt in den Oberschenkel. Der anfliegende Huggel packt darauf Alpay im Genick und geht selbst zu Boden. Danach geht die Prügelei im Spielertunnel weiter. Philipp Degen flüchtet mitten im Interview mit der ARD. Als der Kameramann ins Getümmel schwenkt, wird auch er verprügelt.

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Die letzten Spielminuten und das Degen-Interview bei der ARD. Video: YouTube/xJohnMorrisonKingTVx

Die türkischen Sicherheitskräfte halten sich vornehm zurück oder mischen ebenfalls mit. Nur die Bundesliga-Profis Hamit und Halil Altintop sowie Yildiray Bastürk eilen den Schweizern zu Hilfe und eskortieren sie aus der Prügelzone. «Sie haben auf uns eingeprügelt», sagt Raphael Wicky später. Köbi Kuhn spricht von «Verfolgung bis in die Kabine.» Beni Huggel ärgert sich über sich selbst: «Jetzt werde ich wohl hundert Jahre gesperrt.»

Swiss players Christoph Spycher and Valon Behrami hurry out of the stadium after the FIFA 2006 qualifying play-off second leg soccer match between Turkey and Switzerland at Sukru Saracoglu Stadium in Istanbul, Turkey, Wednesday, November 16, 2005. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Die Schweizer Spieler bringen sich in Sicherheit, Emre im grauen Trainingsanzug packt zu. Bild: KEYSTONE

Erst zwei Stunden nach dem Spiel können die Schweizer – inklusive Grichting, der wegen einer gerissenen Harnröhre mit einem Katheter aus dem Spital zurückkehrt – endlich feiern. In ihrem Luxushotel am Ufer des Bosporus steigt die grosse WM-Party. Nur einem ist nicht so recht danach zu Mute. Alex Frei sitzt allein in einem Sessel in der Hotel-Lobby und fragt sich: «Wie kann so etwas passieren?»

Die Pfiffe der Schweizer Fans als Auslöser

Angefangen hat alles zu Beginn des Hinspiels im Berner Stade de Suisse. Die türkische Nationalhymne geht im gellenden Pfeifkonzert der Schweizer Fans komplett unter. Sicher nicht die feine Art und für die Türken eine Provokation sondergleichen.

Dank Toren von Philippe Senderos und Valon Behrami gewinnt die Schweiz die Partie mit 2:0, die gegenseitigen Sticheleien beginnen schon da. Als Ludovic Magnin vor der türkischen Bank einwerfen will, rollt plötzlich ein zweiter Ball an ihm vorbei. Der Romand stoppt ihn und tut so, als wolle er ihn mit voller Wucht zur Auswechselbank knallen. Doch er tritt drüber.

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Die Höhepunkte des Hinspiels. Video: YouTube/ZwoelfMagazin

Nach der Partie gibt es die ersten Handgreiflichkeiten. Ein türkischer Spieler stellt Senderos das Bein, Trainer Fatih Terim geht auf Alex Frei los. Es geht drunter und drüber. Beide Seiten werfen einander Dinge an den Kopf, es verbreiten sich «Halbwahrheiten». Terim bleibt der Pressekonferenz fern, weil er angeblich den Weg nicht gefunden hat. Oder war es Respektlosigkeit? Nati-Trainer Köbi Kuhn sagt nur: «Ich weiss nicht genau, was vorgefallen ist.»

Die türkische Presse nimmt die Vorfälle gerne auf und heizt die Stimmung an. Durch das Hochspielen vermeintlicher Provokationen des Gegners glaubt man der eigenen Mannschaft und den Fans zu noch grösserer Motivation zu verhelfen. «Kadiköy (der Stadtteil, in dem das Şükrü-Saracoğlu-Stadion steht, Anm.d.Red.) wird ein Hexenkessel», kündigt die Zeitung «Hürriyet» schon mal an.

«Welcome to Hell»

Zwei Tage nach dem 2:0-Sieg fliegt die Schweiz nach Istanbul. Am Atatürk-Flughafen kriegt die Nati einen ersten Vorgeschmack auf das, was sie später im Stadion erwarten wird. Bereits im Fingerdock werden sie mit türkischen Schlachtrufen des Flughafen-Personals eingedeckt. Bei der Einreise werden die Schweizer hingehalten, 21 Minuten lang blättert ein Zöllner im separaten Kabäuschen durch Alex Freis Pass, bis er den genervten Stürmer endlich durchlässt.

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Tagesschau-Bericht über die Ankunft in Istanbul. Video: YouTube/Alkomart

Als Köbi Kuhn den Zoll passiert, ist er schnell nicht mehr allein. Fanatische Fans ­– woher auch immer sie gekommen sind – schwenken die türkische Fahne vors Gesicht des Schweizer Coachs, klettern aufs Gepäckband, heben die Hand, schreien «Fünf, fünf, fünf!». Die Botschaft ist klar: «Fünf Tore werdet ihr Schweizer kassieren.» Kuhn hat nur ein müdes Lächeln übrig. Endlich, nach insgesamt zweieinhalb Stunden, betritt die Schweizer Delegation die Ankunftshalle.

Bild

Die türkischen Fans bereiten den Schweizern am Atatürk-Flughafen einen ungemütlichen Empfang. bild: eq images

Dort wird's noch ungemütlicher. «Welcome to Hell» steht auf einem Plakat, «Fuck you Switzerland» auf dem nächsten. Terim-Intimfeind Frei wird besonders «herzlich» begrüsst: «Hurren Son Frei» steht auf dem Zettel.

Pfiffe, türkische Fangesänge und Drohungen: Die Stimmung ist extrem aufgeheizt. Auf dem Weg zum Kempinski Hotel wird der Bus mit Eiern, Tomaten und Steinen beworfen. «So etwas habe ich noch nie erlebt», sagt Alex Frei. «Aber wird dürfen uns nicht einschüchtern lassen.» Das geplante Training am Abend wird trotzdem abgesagt.

Strellers grösste Tat

Die Schweizer sind trotz – oder gerade wegen – der Vorfälle im Vorfeld hellwach, als die Partie am Mittwochabend vor 40'000 fanatischen Fans angepfiffen wird. Noch ist keine volle Minute gespielt, als die Schweiz nach einem Handspiel im Strafraum einen Penalty zugesprochen erhält. Alex Frei versenkt ihn und nun brauchen die Türken schon vier Treffer.

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Die Retourkutsche: Pfiffe bei der Schweizer Hymne in Istanbul. Video: YouTube/xxSedat58xx

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Die sportlichen Höhepunkte der «Schande von Istanbul». Video: YouTube/ZwoelfMagazin

Doch nach der Führung verlieren die Schweizer plötzlich ihre Souveränität. Noch vor der Pause drehen die Türken dank einem Doppelpack von Tuncay die Partie. Als kurz nach Wiederbeginn Necati einen Penalty zum 3:1 versenkt, droht die Partie endgültig zu kippen.

Doch in der 84. Minute hat der eingewechselte Marco Streller, der zuvor den Penalty verschuldete hatte, den wohl grössten Auftritt seines Lebens. Nach einer Kerze von Tolga lanciert Frei seinen Sturmkollegen, der alleine auf Torhüter Volkan ziehen kann. Souverän umkurvt Streller diesen und schiebt zum erlösenden 2:3 ein. Die Türken erhöhen zwar noch auf 4:2, die Schweizer retten den Vorsprung aber über die Runden und sprinten los.

Swiss Marco Streller, center, jubilates after scoring the second goal with Tranquillo Barnetta, left, and Ricardo Cabanas, right, during the FIFA 2006 qualifying play-off second leg soccer match between Turkey and Switzerland at Sukru Saracoglu Stadium in Istanbul, Turkey, Wednesday, November 16, 2005. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Strellers Jubel nach seinem wichtigsten Nati-Tor. Bild: KEYSTONE

Happige Bussen

Natürlich nimmt sich die FIFA der «Schande von Istanbul» an. «Wir werden handeln und hart durchgreifen. Das Fairplay ist mit Füssen getreten worden», sagt Sepp Blatter. «Das sage ich Ihnen nicht als Schweizer, sondern als FIFA-Präsident.»

Im Februar 2006 wird das Strafmass bekannt und das hat es in sich. Der türkische Verband wird zu einer Geldstrafe von 220'000 Franken verurteilt. Die nächsten sechs Heimspiele finden auf neutralem Boden und ohne Zuschauer statt.

Die türkischen Rädelsführer Alpay und Emre werden für jeweils sechs Spiele gesperrt und müssen je 16'000 Franken berappen. Serkan Balci muss zwei Pflichtspiele zusehen und 5500 Franken zahlen. Assistenz-Coach Mehmet Özdilek wird für zwölf Monate für alle fussballbezogenen Aktivitäten innerhalb des FIFA-Bereichs gesperrt.

Huggel wird zum Sündenbock

Auch Benjamin Huggel wird zu einer Zwangspause von sechs Nati-Spielen verurteilt. Dazu kommt eine Busse über 15'500 Franken. Daneben wird auch Physiotherapeut Stephan Meyer bestraft. Er erhält eine Sperre für zwei Spiele und eine Geldstrafe von 7000 Franken.

Beide Verbände fühlen sich von der FIFA ungerecht behandelt. Und auch Beni Huggel, der dadurch die WM 2006 in Deutschland verpassen wird, hadert mit dem Urteil: «Mich stört in erster Linie, dass die türkischen Spieler die gleiche Strafe wie ich kassiert haben. Ich finde, dass sie schlimmere Dinge getan haben als ich.»

JAHRESRUECKBLICK 2006 - SPORT - SCHWEIZ FIFA ANHOERUNG BENJAMIN HUGGEL: Der Schweizer Fussballer Benjamin Huggel verlaesst das FIFA Gebaeude durch den Hintereingang in Zuerich am Montag, 6. Februar 2006 - Swiss soccer player Benjamin Huggel, leaves the FIFA headquarters through the back door in Zurich, Switzerland, Monday, February 6, 2006. FIFA's disciplinary committee kicked off a final two-day meeting on the violent incidents which marred the Turkey-Switzerland World Cup qualifier in Istanbul last November. Decisions by the committee headed by deputy chairman Sheikh Salman Bin Ibrahim Al-Khalifa of Bahrain were expected to be made public

Benjamin Huggel verlässt das FIFA-Hauptgebäude nach seiner Anhörung durch den Hintereingang. Bild: KEYSTONE

Ob er bereue, was er getan habe, wird der damalige Bundesliga-Legionär gefragt. «Ja und nein», sagt Huggel. «Natürlich bereue ich objektiv die Aktion, weil sie mich um meine WM-Teilnahme bringt. Subjektiv war sie ein Reflex, der jedem Mensch passieren kann.» Später wird seine Sperre – wie diejenigen der Türken – reduziert. Vier Spiele muss «Bauernopfer» Huggel zum Schluss absitzen, die WM in Deutschland verpasst er.

An der EM 2008 im eigenen Land ist der Basler wieder dabei, zum Zug kommt er allerdings nicht. Von der Bank aus muss er mitansehen, wie sich die Türkei beim 2:1-Sieg in der «Regenschlacht von Basel» mit einem Last-Minute-Treffer an den Schweizern für das Scheitern in der Barrage 2005 revanchiert und den Gastgeber vorzeitig aus dem Turnier wirft.

Unvergessen

In der Serie «Unvergessen» blicken wir jeweils am Jahrestag auf ein grosses Ereignis der Sportgeschichte zurück: Ob hervorragende Leistung, bewegendes Drama oder witzige Anekdote – alles ist dabei.

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19Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Vorname Name 17.11.2019 18:36
    Highlight Highlight Ich mochte Huggel bis dato nie.
    Aber seither ist er bei mir im ansehen extrem gestiegen.
  • cptn 17.11.2019 09:57
    Highlight Highlight erdogan ist heute noch stolz..
  • Best summerhit ever 17.11.2019 07:01
    Highlight Highlight Ich war beim damaligen Hinspiel Schweiz gegen Türkei im Stadion. Die türkische Hymne ging wirklich wegen der Pfeifferei der Schweizer Fans total unter. Aber das rechtfertigt nicht das Benehmen der türkischen Seite im Rückspiel. Diese Behandlung durch die türkischen Spielern, Offiziellen und Fans spottete jeder Beschreibung und hätte viel höhere Strafen nach sich ziehen müssen.
    • Clife 17.11.2019 10:19
      Highlight Highlight Schonmal gemobbt worden? Im Mobbing beginnt meist auch der gemobbte mit der Handgreiflichkeit. Das ist psychologisch bedingt. Das Pfeifen war mithin eine der provokativsten Vorkommnisse, vor allem während einer Nationalhymne. Da wird man schnell mal emotional. Das Gute ist aber, dass beide Seiten davon gelernt haben und sowas hoffentlich nie mehr vorkommt. Im Moment zumindest sehe ich ein solches Szenario nicht mehr
  • banda69 16.11.2019 11:44
    Highlight Highlight Priceless: Maginins Kommentar und Mimik während er lässig Kaugummi kaut.
  • Freethinker 16.11.2019 11:30
    Highlight Highlight Ich finde immer noch, sie hätten für mindestens 2 WM gar nicht mehr antreten dürfen. Allgemein wäre ein mehrjähriges Moratorium von internationalen Fusballanlässen angebracht gewesen. Die Türkei war schon damals ziemlich weit weg von einem Rechtsstaat. Ja, es war nicht in Ordnung bei der Hymne zu pfeifen, aber diese Vorkommnisse waren 100 mal schlimmer!
    • DerRaucher 16.11.2019 20:31
      Highlight Highlight WM haben sie ja eh nicht mehr geschafft. EM hätte auch zählen sollen dann wären sie nämlich 2008 bei uns und Österreich nicht dabei gewesen.
  • {Besserwisser} 16.11.2019 11:11
    Highlight Highlight Der türkische Fussballverband hätte damals deutlich härter bestraft gehört... Aber die Türken haben seither keine WM mehr gespielt, das entschädigt mich für vieles...
  • Orfeo 16.11.2019 11:10
    Highlight Highlight Wie unterirdisch Zubi damals spielte 😱 !!!
    • Vorname Name 17.11.2019 18:34
      Highlight Highlight Verstehe die blitze nicht.
      Habe gerade die zusammenfassung gesehen und das gleiche gedacht.
      2-3 tore gehen auf seine kappe.
  • Don Alejandro 16.11.2019 11:10
    Highlight Highlight Schlechte Verlierer, mehr kann man dazu nicht sagen.
  • Ziasper 16.11.2019 10:32
    Highlight Highlight Die Strafen für die Türken waren absolut lächerlich.
    Richtig wäre gewesen, den Verband für einige Zeit aus allen Wettbewerben auszuschliessen.
  • Windfahnenprophet und Gotthelfjünger 16.11.2019 09:26
    Highlight Highlight Die Strafen für die Türken waren ein Witz. Aber man kuscht ja gern vor solchen Länder.
    • Schlange12 16.11.2019 10:27
      Highlight Highlight Exakt. Ich würde sogar sagen das dies der grösste Skandal an der ganzen Sache war. Huggel bekam eine risen Strafe im Verhältnis zu den Tätlichkeiten welche einige türkische Spieler ablieferten. Was einfach nur ein Witz war.
      Das südländische Temperament kochte bei einige gehörig über. Aber bitte kein generales Türkei bashing.
    • Sehr geehrte Damen und Herren 16.11.2019 18:31
      Highlight Highlight schlange
      Doch! Schau wie sie sich heute wieder aufführen.
    • Mia_san_mia 17.11.2019 08:19
      Highlight Highlight @Schlange: Warum kein generelles Bashing? Es is angebracht!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Glenn Quagmire 16.11.2019 09:25
    Highlight Highlight Karma is a Bitch...siw waren seit dieser Nacht nie mehr an einer WM (immerhin schon 3)

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