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epa04722622 Team Sky Procycling with British Christopher Froome (R) in action during a team time trial training session on the eve of the 69th Tour de Romandie UCI ProTour cycling race, near Le Pont, Switzerland, 27 April 2015.  EPA/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Froomes Sky-Equipe gestern beim Training für das heutige Mannschaftszeitfahren am malerischen Lac de Joux. Bild: EPA/KEYSTONE

Das «Who's who» der Rundfahrten-Spezialisten in der Westschweiz – die wichtigsten Fakten zur Tour de Romandie

Die 69. Tour de Romandie steht ganz im Zeichen des Duells zwischen Christopher Froome und Nairo Quintana. Aus Schweizer Sicht ruhen die Hoffnungen auf Mathias Frank. Und dem jungen Stefan Küng ist im Zeitfahren ein Spitzenresultat zuzutrauen.



Pierre Roland of France, wearing the best climber's dotted jersey, shakes hands with Christopher Froome of Britain, wearing the overall leader's yellow jersey, as they wait with Nairo Alexander Quintana of Colombia, wearing the best young rider's white jersey, for the start of the ninth stage of the Tour de France cycling race over 168.5 kilometers (105.3 miles) with start in Saint-Girons and finish in Bagneres-de-Bigorre, Pyrenees region, France, Sunday July 7 2013. (AP Photo/Christophe Ena)

Die Hauptanwärter auf den Sieg in der Westschweiz: Nairo Quintana und Chris Froome (rechts), hier bei der Tour de France 2013, welche Froome vor Quintana gewann. Bild: AP

Die Topstars

Angeführt von Vorjahressieger Chris Froome wartet die sechstägige Westschweizer Rundfahrt einmal mehr mit einem starken Teilnehmerfeld auf. Von den grossen Rundfahrt-Spezialisten der Gegenwart fehlt einzig Alberto Contador.

Froome strebt in der Westschweiz bereits den dritten Gesamtsieg in Folge an. Als grösster Herausforderer des Tour-de-France-Sieger 2013 wird der Kolumbianer Nairo Quintana gehandelt. Der 25-Jährige, damals hinter Froome Zweiter bei der Tour de France, gewann in diesem Jahr bereits das hervorragend besetzte Etappenrennen Tirreno – Adriatico.

Mit dem Italiener Vincenzo Nibali sowie den Franzosen Jean-Christophe Péraud und Thibaut Pinot steht ausserdem das komplette Siegerpodest der letzten Tour de France am Start.

Ein Fragezeichen ist hinter Froomes Form zu setzen. Nach seinem Prestige-Sieg bei der Andalusien-Rundfahrt gegen Erzrivale Contador hatte der Brite vor einem Monat bei der Katalonien-Rundfahrt mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen.

Die 10 letzten Sieger

2014: Christopher Froome (Gb).
2013: Christopher Froome (Gb).
2012: Bradley Wiggins (Gb).
2011: Cadel Evans (Au).
2010: Simon Spilak (Sln).
2009: Roman Kreuziger (Tsch).
2008: Andreas Klöden (De).
2007: Thomas Dekker (Ho).
2006: Cadel Evans (Au).
2005: Santiago Botero (Kol).

Die Schweizer

Das Team IAM Cycling steht unter besonderer Beobachtung. Angeführt wird die Westschweizer Equipe von Mathias Frank. Der 28-jährige Luzerner strebt nach seinem 4. Gesamtrang im Vorjahr einen weiteren Spitzenplatz an. «Wir werden alles daran setzen, eine Etappe zu gewinnen und Mathias Frank im Gesamtklassement zu unterstützen», sagt Rik Verbrugghe, der sportliche Leiter von IAM.

Switzerland's Michael Albasini of team Orica Greenedge celebrates on the podium after he won the 4th stage, a 173,1 km race from Fribourg to Fribourg, at the 68th Tour de Romandie UCI ProTour cycling race in Fribourg, Switzerland, Saturday, May 3, 2014. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Michael Albasini gewann im letzten Jahr gleich drei Etappen der Tour de Romandie. Bild: KEYSTONE

Neben Frank stellt die Schweiz mit Michael Albasini (Orica-GreenEdge) und Stefan Küng (BMC) zwei Anwärter auf einen Etappensieg. Albasini bewies letzte Woche mit Rang 3 bei der Flèche Wallonne seine gute Form. Für den 21-jährigen Küng ist es die erste Rundfahrt auf der World-Tour. Der Ostschweizer errang im April bei der Limburg Classic seinen ersten Profi-Sieg.

Stefan Kueng, le cycliste suisse de l'equipe BMC en action lors d'un entrainement ce mercredi 22 avril 2015 a L'Abbaye dans le canton de Vaud. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Stefan Küng gilt als eines der grössten Talente weltweit. Bild: KEYSTONE

Der Parcours

Die Tour de Romandie beginnt heute mit einem 19,2 Kilometer langen Mannschaftszeitfahren im Vallée de Joux. Es folgt morgen ein 168 Kilometer langes Auf und Ab zwischen Apples und St-Imier, ehe es Donnerstag in Porrentruy zu einer Sprintentscheidung kommen könnte. Die 4. Etappe von La Neuveville nach Fribourg scheint prädestiniert für den Erfolg einer Fluchtgruppe zu sein.

Die Königsetappe am Samstag dürfte im Gesamtklassement zumindest für eine Vorentscheidung sorgen. Das 162,7 km lange Teilstück beinhaltet vier Bergpreise der ersten Kategorie und endet mit einer Bergankunft in Champex-Lac. Beendet wird die Rundfahrt mit einem Zeitfahren über 17,3 km mit Start und Ziel in Lausanne. (ram/si)

Das Profil der Königsetappe

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Bild: tdr

Veloprofis im Schneesturm: Die 5. Etappe von Tirreno–Adriatico 2015

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