Sport
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Tour de France, 18. Etappe

1. Nairo Quintana (COL)
2. Romain Bardet (FRA) +1.35
3. Alexey Lutsenko (KAS) +2.28

8. Egan Bernal (COL) +4.46

10. Steven Kruijswijk (NED) +5.18

11. Emanuel Buchmann (GER) +5.18

12. Thibaut Pinot (FRA) +5.18

13. Geraint Thomas (GBR) +5.18

14. Julian Alaphilippe (FRA) +5.18

Bild

Nairo Quintana gewinnt die Königsetappe am Galibier solo. bild: screenshot

Quintana für wilden Ritt mit Solosieg belohnt – Bernal macht Zeit auf Alaphilippe gut

Julian Alaphilippe geriet am viertletzten Tour-Tag in arge Nöte. Doch der Franzose verteidigte das Maillot jaune dank seinen Abfahrtskünsten letztlich souverän. Solosieger der 18. Etappe wurde Nairo Quintana.



An Nairo Quintana war auf der 18. Etappe der Tour de France kein Vorbeikommen. Der Kolumbianer siegte auf der 208 Kilometer langen Königsetappe durch die Alpen mit klarem Vorsprung. Insgesamt machte der Captain vom Team Movistar knapp sechs Minuten auf den Gesamtführenden Julian Alaphilippe gut, allerdings war Quintana mit 9:30 Minuten Rückstand auf das Gelbe Trikot ins Rennen gegangen.

Die Attacke von Quintana aus der Fluchtgruppe:

Julian Alaphilippe geriet in arge Nöte. Am abschliessenden Hindernis, dem Anstieg hinauf zum 2622 m hohen Col du Galibier, verlor er den Kontakt zu seinen direkten Konkurrenten. Doch mit einer verwegenen Abfahrt fand der Franzose wieder Anschluss an die meisten Anwärter auf den Tour-Sieg.

Alaphilippe schliesst in der Abfahrt wieder auf:

Am Ende vermochte von den Favoriten einzig Egan Bernal in der ersten von drei schweren Alpen-Etappen Zeit auf den Leader gutzumachen. Der erst 22-jährige Kolumbianer holte auf Alaphilippe - und auch auf den britischen Vorjahressieger Geraint Thomas, den Niederländer Steven Kruijswijk, den Franzosen Thibaut Pinot und den Deutschen Emanuel Buchmann - 32 Sekunden heraus.

Alaphilippe führt im Gesamtklassement neu mit noch 1:30 Minuten Vorsprung auf Bernal, der in der Königsetappe um drei Positionen nach vorne stiess. Dritter ist nun dessen Ineos-Teamkollege Thomas (1:35 zurück). Kruijswijk, Pinot und Buchmann folgen in dieser Wertung ebenfalls mit weniger als 45 Sekunden Rückstand auf den zweitklassierten Bernal.

Das Gesamtklassement:

Bild

bild: screenshot srf

An den zwei kommenden Tagen gibt es je eine Bergankunft. Die 19. Etappe am Freitag führt über nur 126,5 km von Saint-Jean-de-Maurienne nach Tignes. Dabei steht auch der 2770 m hohe Col de L'Iséran auf dem Programm - das Dach der 106. Tour de France. Das 20. Teilstück endet am Samstag nach ebenfalls nur 130 km in Val Thorens. Der abschliessende Anstieg hinauf zur Savoyer Skistation auf 2363 m Höhe beginnt rund 35 km vor dem Ziel in Moûtiers. (pre/sda)

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14Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Joe Smith 25.07.2019 20:07
    Highlight Highlight Im Bericht fehlt ein pikantes Detail: Bernal ist nun vor Thomas, was teamintern eine interessante Situation sein dürfte. (Ja, in der Tabelle sieht man's – falls man die Brisanz bemerkt.) Und neu trägt Bardet das Bergpreis-Leibchen, was, falls er es behält, seine bisher missratene Tour noch retten könnte.
    • blobb 25.07.2019 20:48
      Highlight Highlight Sky ist da sehr flexibel und Thomas ist ein guter Typ, der sich im Fall der Fälle voll für Bernal einsetzten wird. Leider.
    • zellweger_fussballgott 25.07.2019 21:45
      Highlight Highlight Ineos meinst du?
    • blobb 25.07.2019 22:39
      Highlight Highlight was ist Ineos? ;)
  • Oigen 25.07.2019 19:58
    Highlight Highlight 1. Danke für alles über die Tour

    2. Geilste tour ever

    3. Movistar ist einfach nur doof, die haben jedes msl eine suoer tsktik und verkacken es dann selber, die hsben heute auf quintana 5min selber vollgas zugefahren🤯
    • blobb 25.07.2019 20:46
      Highlight Highlight Ja, da muss man sich schon fragen. Vielleicht war Quintana als Relaisstation gedacht und hat sich einfach nicht daran gehalten?
      Ansonsten macht das wirklich gar keinen Sinn. Nairo hätte nicht 10min Vorsprung gehabt aber ein anderes Team hätte den Abstand verkleinern müssen und das Team hätte kräfte fürs Finale sparen können. Verstehe wer will.
    • specialized 25.07.2019 20:49
      Highlight Highlight 15. Etappe hinauf nach Foix Prat d‘Albis hat die Taktik von Movistar wunderbar funktioniert. Landa hatte die Möglichkeit 3 Relaisstationen auszunutzen. Ebenfalls am Giro hatten sie gezeigt, dass sie da Timing perfekt beherrschen.

      Ich denke Landa hatte heute gemerkt, dass er keine guten Beine hat. Sonst hätte er bestimmt am Col du Gallibier angegriffen.
    • chnobli1896 25.07.2019 22:29
      Highlight Highlight Immerhin haben sie nicht wie letztes Mal Tempo gemacht und dabei den eigenen Leader abgehängt 🙈
  • MaskedGaijin 25.07.2019 19:49
    Highlight Highlight Hoffe Alaphilippe hält die zwei Tage noch durch! Sonst halt Pinot oder Kruijswijk. Einfach nicht schon wieder einer von Ineos/Sky.
  • Ehringer 25.07.2019 19:40
    Highlight Highlight Nehmt euch in acht vor diesem Bernal. Mit dem Antritt heute trau ich ihm noch Einiges zu.
  • chnobli1896 25.07.2019 18:22
    Highlight Highlight Was für eine Abfahrt von Alaphilippe. Die nächsten 2 Etappen sind leider Bergankünfte. Irgendwie durchquälen, auf 2 gute Tage hoffen und das Wunder vollbringen!
    • blobb 25.07.2019 20:07
      Highlight Highlight Morgen sollte er eigentlich weniger Probleme haben das Trikot zu verteidigen. Dazu dazu ist der letzte Anstieg zu kurz. Übermorgen wird sich die Tour entscheiden.
      Ich persönlich glaube nicht, dass er hinauf nach Val Thorens mehr als eine Minuten verlieren wird. Der Anstieg ist nicht steil genug.
      Die Fans werden ihm Flügel verleihen! Allez, Julian!
    • Shabaqa 26.07.2019 01:03
      Highlight Highlight Dein Wort in Teutates' Ohr, blobb! Dein Wort in Teutates' Ohr!
  • PizzaPestoni 25.07.2019 18:16
    Highlight Highlight Mag ich Quintana gönnen, nun bereits zum zweiten mal nacheinander die (meine Meinung) Königsetappe der Tour gewonnen, nicht schlecht.

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