Sport
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Tour de Suisse, 9. Etappe

1. Hugh Carthy GBR
2. Rohan Dennis AUS +1:02
3. Egan Bernal COL +1:02

Schlussklassement:
1. Egan Bernal COL
2. Rohan Dennis AUS +0:19
3. Patrick Konrad AUT +3:04
11. Patrick Schelling +5:38

Leader Egan Bernal from Colombia, left, is followed by Ineos team mates and by Australias Rohan Dennis, 4th left, team Bahrain-Merida, at the Nufenen pass during the ninth and final stage, a 101.5 km race with start and finish in Goms, Switzerland, at the 83rd Tour de Suisse UCI ProTour cycling race, on Sunday, June 23, 2019. (Gian Ehrenzeller/Keystone via AP)

Der Leader im Schnee: Bernal (links) am Nufenenpass. Bild: AP/Keystone

Bernal gewinnt die Tour de Suisse – Carthy brilliert im Alpenbrevet



Der Kolumbianer Egan Bernal hat die 83. Tour de Suisse gewonnen. Der 22-Jährige vom Team Ineos verwaltete auf dem letzten Teilstück, einem 101 Kilometer langen Alpen-Circuit mit Start und Ziel in Ulrichen VS, seinen Vorsprung von 22 Sekunden auf Rohan Dennis. Der Australier attackierte zwar kurz vor dem letzten Gipfel, konnte Bernal aber nicht abschütteln.

«Das ist eines der grössten Rennen, das ich gewinnen konnte. Ich bin sehr glücklich. Das gibt mir viel Vertrauen für die nächsten Rennen.»

Egan Bernal srf

Bernal war für die Tour de Suisse eigentlich nur als Edelhelfer von Geraint Thomas vorgesehen. Doch der britische Tour-de-France-Sieger stürzte in der 4. Etappe und musste das Rennen aufgeben. Bernal übernahm die Leaderrolle umgehend und ohne auch nur einmal Schwäche zu zeigen. Er ist in der Geschichte der Schweizer Landesrundfahrt der zweite Gesamtsieger aus Kolumbien. 2016 hatte sich Miguel Angel Lopez durchgesetzt.

Egan Bernal from Colombia of Team Ineos celebrates after winning the Tour de Suisse at the ninth and final stage, a 101.5 km race with start and finish in Goms, Switzerland, at the 83rd Tour de Suisse UCI ProTour cycling race, on Sunday, June 23, 2019. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Der Siegerpokal ist beinahe so gross wie das 1,74 m grosse Fliegengewicht. Bild: KEYSTONE

Den Sieg in der Königsetappe holte sich auf höchst beeindruckende Weise Hugh Carthy. Der 24-jährige Brite setzte sich schon im ersten Anstieg ab und überquerte Nufenen-, Gotthard- und Furkapass solo. Carthy eroberte dank dieser Parforceleistung zugleich das Trikot des Bergpreiskönigs. Er feierte in Ulrichen den bislang wertvollsten Sieg seiner Karriere, wenige Wochen nachdem er den Giro d'Italia auf Gesamtrang 11 abgeschlossen hatte.

Winter wonderland: Hugh Carty überquert den Nufenen.

Bester Schweizer wurde in der Schlussetappe Mathias Frank als Vierter. In der Gesamtwertung verpasste Patrick Schelling die Top Ten nur knapp. Doch auch Rang 11 ist für den 29-jährigen Hemberger, der die Tour de Suisse als Mitglied der Nationalmannschaft bestritt, ein schöner Erfolg. «Damit bin ich sehr zufrieden, das Resultat hätte ich mir nicht erträumt», sagte Schelling im SRF. Er hoffe, dass sich nun grössere Teams bei ihm melden würden. (ram)

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Keine Tour, kein Giro, keine Vuelta – aber eine grosse Rundfahrt durch drei Länder?

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