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FILE - This Jan. 14, 2015, file photo, shows El Capitan in Yosemite National Park, Calif. A climber from the Czech Republic has scaled the rock wall found in record time. A spokesman for Black Diamond Equipment confirmed Tuesday, Nov. 22, 2016, that 23-year-old Adam Ondra completed a half-mile free-climb up the Dawn Wall on the famous El Capitan. (AP Photo/Ben Margot, File)

Legendärer Felsen: «El Capitan» im Yosemite National Park in Kalifornien. Bild: Ben Margot/AP/KEYSTONE

Rekord pulverisiert: In 8 statt 19 Tagen «El Capitan» erklettert

Was für eine Leistung von Adam Ondra! Der tschechische Kletterer stürmte im Yosemite National Park eine knapp 1000 Meter hohe Steilwand in acht Tagen hinauf.



Der Fels-Monolith «El Capitan» war erst vor zwei Jahren erstmals überhaupt ohne technische Hilfsmittel bezwungen worden. Die beiden Amerikaner Tommy Caldwell und Kevin Jorgensen benötigten dafür 19 Tage.

In bloss acht Tagen schaffte es nun der Tscheche Adam Ondra. Und dies, obwohl er sich zunächst an die äusserst glatte Granit-Oberfläche gewöhnen musste, deren Haltepunkte er «teilweise mit dem Mikroskop» habe suchen müssen.

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Da musst du schwindelfrei sein: Zmorge in luftiger Höhe. Video: YouTube/Adrex.com

Ondra hält es für möglich, dass die «Dawn Wall»-Route noch schneller begangen werden kann. «Das ist etwas, was mich für die Zukunft motivieren könnte», sagte der 23-Jährige. (ram)

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Picknick mit Aussicht: Ondra hat nur noch wenige Meter vor sich. Video: YouTube/czechclimbing

Die Première: 2014 wird die Dawn Wall erstmals bezwungen

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    Alle Leser-Kommentare
  • Samuel Buchmann 24.11.2016 15:19
    Highlight Highlight Ist ja wirklich schön, dass ihr News aus der Kletterwelt bringt. Aber bitte recherchiert die Beiträge doch etwas sorgfältiger. BERG und ROUTE ist nicht das selbe. Wie schon erwähnt wurde der Berg El Capitan schon 1993 erstmals frei geklettert. Allerdings über die deutlich leichtere Route "The Nose". Die "Dawn Wall" Route, um die es hier geht, wurde hingegen tatsächlich erst vor kurzem das erste Mal frei geklettert und nun von Adam Ondra eben zum zweiten Mal. Die Geschwindigkeit ist nicht wegen der Länge der Route beeindruckend, sondern wegen der gleichzeitig extrem hohen Schwierigkeit.
  • newname 24.11.2016 11:14
    Highlight Highlight Schon einmal etwas von Lynn Hill gehört? Diese Route wurde vielleicht erst jetzt so schnell geklettert. Aber der El Cap wurde schon lange schneller bezwungen. Zum Beispiel 1993 von Lynn Hill. Sie war die erste Person überhaupt, die die Nose am El Cap frei kletterte. https://de.m.wikipedia.org/wiki/Lynn_Hill
    Es gibt nicht nur eine Route auf den El Cap. Sogar ich konnte die einfachste auf den El Cap klettern. Und heute ist fast jeden Tag (oder halt jede Woche) eine Seilschaft in der Nose drin. Das Kletterniveau ist ziemlich hoch im Yosemite. Weiss jede und jeder, der dort mal klettern war.
    • newname 24.11.2016 16:38
      Highlight Highlight Die Leistung von Ondra ist absolut nicht anzuzweifeln. Das ist krass was er macht. Es geht mir um die Wortwahl von Watson, dass El Cap erst vor zwei Jahren erstmals ohne technische Hilfsmittel geklettert wurde. Das stimmt nicht. El Cap wurde bereits über verschiedene andere Routen ohne technische Hilfsmittel geklettert (weiss die Redaktion überhaupt was das heisst?;) Tut mir leid, meine Wortwahl und Erklärung war vielleicht nicht so passend.
    • 's all good, man! 24.11.2016 17:31
      Highlight Highlight Könnt ihr einem Laien erklären, was das heisst, eine Route »ohne technische Hilfsmittel« zu klettern? Ist das gleichbedeutend mit »free solo«, also ohne Haken und Seil? Danach sieht es aber überhaupt nicht aus, die biwakieren ja in der Wand und daneben hängen etliche Karabiner und so Zeugs.

      Sorry, chume nid so druus, aber das interessiert mich und ich frage jetzt einfach euch anstatt selber zu recherchieren. 😛
    • Samuel Buchmann 24.11.2016 20:41
      Highlight Highlight "Ohne technische Hilfsmittel" ist gleichbedeutend mit "frei klettern" (englisch "free climbing"). Das bedeutet nicht, dass die Kletterer ungesichert sind – Stürze sind sogar die Regel. Man benutzt aber nur die Felsstruktur um nach oben zu kommen (hält sich also nicht an Haken, Klemmkeilen usw. fest). Eine Route gilt erst dann als "richtig" geklettert ("Rotpunkt"), wenn jede Seillänge durchgeklettert wurde, ohne einen Sicherungspunkt zu belasten.

      "Free climbing" ist nicht zu verwechseln mit "free solo", bei dem Kletterer komplett ungesichert klettern und ein Sturz meist den Tod bedeutet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 24.11.2016 11:14
    Highlight Highlight Ich war mal in einer Halle mit einem Kollegen ein wenig "klettern" das ging schon stark in die Arme und der klettert da 8 Tage lang rum? Wie macht man das? 100m in 8h und dann pause oder wie geht man da vor?
  • Theor 24.11.2016 10:57
    Highlight Highlight Yaaaay, eine Kletternews auf Watson! Was für ein schönes Geschenk für mich als Klettersuchti. :)

    Adam Ondra ist sowieso nen ganz krasser Typ. Spätestens seit La Dura Dura. Ganz tolle Leistung!
  • Thomas Rohrer 24.11.2016 10:41
    Highlight Highlight Zu krass der Typ!

Käse aus der Sprühdose und Co. – wenn Schweizer US-Snacks probieren

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