Sport
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Abfahrt in Kvitfjell, Endstand

1. Dominik Paris (ITA) 1:45.74

2. Beat Feuz (SUI) + 0.25
3. Matthias Mayer (AUT) +0.37

4. Mauro Caviezel (SUI) +0.62

14. Gilles Roulin (SUI) +1.44
21. Carlo Janka (SUI) +1.69

25. Urs Kryenbühl (SUI) +1.77

29. Niels Hintermann (SUI) +2.04

31. Lars Rösti (SUI) + 2.27

Beat Feuz (SUI) am Mittwoch, 6. Februar 2019, während des Super-G der Herren im Rahmen der alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Aare. - (KEYSTONE/APA/EXPA/JOHANN GRODER)

Beat Feuz konnte sich in Kvitfjell nicht gegen Dominik Paris durchsetzen.. Bild: APA

Paris gewinnt in Kvitfjell vor Feuz – Entscheidung um Abfahrtsweltcup vertagt



Die Entscheidung um den Abfahrts-Weltcup ist vertagt. Beat Feuz belegte in Kvitfjell hinter Dominik Paris Platz 2, womit er die Wertung noch mit 80 Punkten Vorsprung auf den Italiener anführt.

Beat Feuz legte im norwegischen Olympia-Ort von 1994 mit Nummer 5 eine starke Fahrt hin, doch sein grosser Gegner war zwei Nummern später noch etwas besser. Bei der letzten Zwischenzeit lag der Italiener zwar noch drei Zehntel hinter dem Emmentaler, doch dann rauschte der stämmige Südtiroler mit der Top-Geschwindigkeit von 139,5 km/h dem Ziel und dem Sieg entgegen. Feuz wurde im langen Schlusshang mit vergleichsweise bescheidenen 135,9 km/h gestoppt.

Die meisten Siege im Ski-Weltcup

Um 25 Hundertstel setzte sich der Südtiroler dank seinem Finish vor Feuz, womit er nicht nur seinen 13. Weltcupsieg errang, sondern auch den Kampf um die kleine Kristallkugel offen hielt. Entschieden wird das Duell am 13. März in der letzten Abfahrt beim Finale in Soldeu in Andorra.

Die grossen Vorteile liegen aber weiterhin bei Titelverteidiger Feuz, der seine imponierende Serie an Podestplätzen weiter ausbaute. In den letzten 12 Abfahrten klassierte er sich 11 Mal auf dem Podium. Beeindruckend fährt derzeit aber auch Paris, der seinen bereits vierten Saisonsieg feierte. Zuvor hatte der 29-Jährige schon die Abfahrten in Bormio und in Kitzbühel sowie den Super-G in Bormio gewonnen. In Are war er zudem Weltmeister im Super-G geworden.

Der Bündner Mauro Caviezel wurde Vierter, womit er sein zweitbestes Abfahrts-Ergebnis realisierte. 25 Hundertstel fehlten ihm auf den drittplatzierten Österreicher Matthias Mayer. Ende November in Beaver Creek war Caviezel beim einzigen Saisonsieg von Feuz Zweiter geworden.

Ein ansprechendes Rennen zeigte zudem der Zürcher Oberländer Gilles Roulin, der es als 14. noch knapp in die Top 15 schaffte. In der Abfahrt war er in diesem Winter einzig in Wengen (10.) besser klassiert. Lars Rösti, der Berner Junioren-Weltmeister in dieser Disziplin, verpasste bei seinem Debüt auf höchster Stufe die ersten Weltcuppunkte als 31. nur knapp.

Die weiteren Schweizer qualifizierten sich auf Rang 21 (Carlo Janka), 25 (Urs Kryenbühl), und 29 (Niels Hintermann). Marco Odermatt schied aus. (cbe/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Illuminati 02.03.2019 12:20
    Highlight Highlight Gratulation auch an Lars Rösti der in seiner Weltcuppremiere beinahe gleich in die Punkte fährt! Mit ihm und Odermatt haben wir zwei riesen Versprechen für die Zukunft, wobei Odermatt ja in der Gegenwart schon für sehr gute Leistungen sorgen kann.
  • Illuminati 02.03.2019 12:16
    Highlight Highlight So konstant wie der Beat fährt wird er die kleine Kristallkugel in Andorra verteidigen können!

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