Sport
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Marathon runner Eliud Kipchoge from Kenya poses for photographers prior to a press conference in Vienna, Austria, Thursday, Oct. 10, 2019. Kipchoge's attempt to run a sub two-hour marathon has been set for Saturday, Oct. 12 in Prater park, a landmark part of the Vienna City Marathon. (AP Photo/Ronald Zak)

Eliud Kipchoge will als erster Mensch einen Marathon in unter 2 Stunden absolvieren. Bild: AP

So soll die magische 2-Stunden-Schallmauer im Marathon geknackt werden

Eliud Kipchoge versucht es morgen Samstag in Wien zum zweiten Mal: Er will den Marathon in unter 2 Stunden laufen. Das bedeutet: 422 Mal in Serie einen 100-Meterlauf in 17 Sekunden absolvieren! Zehn Punkte, die dir alles sagen, was du wissen musst.



Eliud Kipchoge ist Weltrekordhalter im Marathon. 2018 lief er in Berlin die traditionelle Strecke von 42,195 Kilometern in sagenhaften 2:01:39 Stunden. Um die Schallmauer von zwei Stunden zu unterbieten, fehlen nur noch 100 Sekunden. Der Kenianer will dies morgen Samstag als erster Mensch schaffen.

Lange galt die 2-Stunden-Grenze als nicht möglich. Doch schon im Mai 2017 hätte es der heute 34-jährige Kenianer fast geschafft. Unter dem Motto «Breaking2» versuchte er sich auf der Rennstrecke in Monza – und scheiterte um 25 Sekunden. Jetzt soll es also das Projekt «1:59 Challenge» in Wien richten.

Doch wie schon in Monza gilt: Als offizieller Weltrekord wird die Zeit nicht anerkannt. Denn das Rennen ist kein normaler Marathon. Wir zeigen, wie die Schallmauer geknackt werden soll:

Entwicklung des Marathon-Weltrekords

Bevor wir auf Wien blicken, hier aber noch die Entwicklung des Marathon-Weltrekords.

Marathon Weltrekord

Bild: watson

Wo findet der Versuch statt?

Ausgewählt wurde Wien. Das Wetter im Oktober sei dann in Österreichs Hauptstadt normalerweise ideal für einen Marathon.

abspielen

Die Strecke in Wien. Video: YouTube/INEOS 1:59 Challenge

Zudem wurde mit der Prater-Hauptallee eine perfekte Strecke gefunden. Sponsor Ineos sorgte gar dafür, dass die Strasse neu geteert wurde. Der Rundkurs von 9,6 Kilometer führt während 8,8 Kilometern geradeaus. In den Kurven wurden kleine Steilwände montiert, damit der Kenianer weniger Kraftverlust hat. Kipchoge muss die Runde 4,4-mal absolvieren.

Zudem stehen viele Bäume entlang der Strecke. Diese schützen zum einen vor dem Wind, zum anderen sorgen sie für viel Sauerstoff.

Wann geht es los?

Ein Team aus Wetterspezialisten hat entscheiden, wann Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Co. am idealsten sind: Um 8.15 Uhr geht es in Wien los.

Kipchoge hatte ein Zeitfenster vom 12. bis 20. Oktober. Meteorologen haben den idealen Tag ausgesucht und wollen es gleich am erstmöglichen Datum versuchen.

Wie schnell muss Kipchoge rennen?

Wer 42,195 Kilometer in unter zwei Stunden zurücklegen will, muss im Schnitt mit 21 km/h unterwegs sein. Wie schnell das ist? Pro Kilometer hat der 1,67 Meter kleine und 52 Kilogramm schwere Läufer 2:50 Minuten, auf 100 Meter sind das 17,08 Sekunden. 422 Mal in Serie.

Die Mehrheit der Menschheit könnte Kipchoge also kaum 100 Meter folgen. Als Kipchoge 2018 seinen Weltrekord in Berlin aufstellte, versuchten unsere Mitarbeiter Corsin, Helene und Viktoria das Tempo so lange wie möglich zu halten. Mini-Pingpong-Gott Corsin schaffte immerhin 73 Sekunden.

Wir watsons legen uns mit Marathon-Weltrekord an:

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Video: watson/Angelina Graf

Wer hilft ihm?

Unglaubliche 41 Topläufer stehen Kipchoge als Tempomacher zur Verfügung. Diese wechseln sich laufend ab. Immer sechs sind mit Kipchoge unterwegs und sorgen für Windschatten. Mit dabei sind auch der Schweizer Julien Wanders und die drei Ingebrigtsen-Brüder.

In this photo made available by The INEOS 1:59 Challenge on Thursday Oct. 9, 2019, Eliud Kipchoge of Kenya, center in white, stands with his pacemakers as he prepares to run a sub two-hour marathon set for Saturday in Vienna. The team of pacemakers includes: Filip Ingebrigtsen of Norway, Henrik Ingebrigtsen of Norway, Jakob Ingebrigtsen of Norway, Jacob Kiplimo of Uganda, Marius Kipserem of Kenya, Eric Kiptanui of Kenya, Gideon Kipketer of Kenya, Abdallah Mande of Uganda, Ronald Musagala of Uganda, Chala Regasa of Ethiopia, Hillary Bor of the US, Jonathan Korir of Kenya, Julian Wanders of Switzerland, Paul Chelimo of the US, Philemon Kacheran of Kenya, Nicholas Rotich of Kenya, Shadrack Kipchirchir of the US, Victor Chumo of Kenya, Stanley Kebenei of the US, Augustine Choge of Kenya, Kota Murayama of Japan, Noah Kipkemboi of Kenya, Shadrack Koech of Kenya, Moses Koech of Kenya, Selemon Barega of Ethiopia, Bernard Lagat of the US, Patrick Tiernan of Australia, Stewart McSweyn of Australia, Thomas Ayeko of Uganda, Emmanuel Bett of Kenya, Timothy Toroitich of Uganda, Micah Kogo of Kenya, Lopez Lamong of the US, Kaan Kigan Ozbilen of Turkey and Ayeko Joel of the US. (Bob Martin/The INEOS 1:59 Challenge via AP)

Kipchoge und seine Tempomacher. Vorne rechts der Schweizer Julien Wanders. Bild: AP

Neben den Tempomachern fährt vor der Läufergruppe ein Auto mit grosser Zeitanzeige. Auch dieses sorgt für zusätzlichen Windschatten. Wie viel Zeit damit wirklich gewonnen wird, ist umstritten. Vorsichtig wird mit rund einer Minute gerechnet.

Wie trainierte Kipchoge?

Kipchoge flog am Dienstag nach Wien. Davor trainierte er in seiner Heimat in Kaptagat auf 2500 Metern über Meer. Der Kenianer lief während den letzten rund drei Monaten wöchentlich ca. 200 Kilometer. Das macht 3200 Kilometer oder 76 Marathons seit Juli 2019. Das meiste Training rannte er in dem Tempo, das er auch beim Rekordversuch anschlagen muss: 2:50 Minuten pro Kilometer.

Normalerweise absolvierte er zwei Trainings am Tag und machte auch Krafttraining und Rumpfübungen.

Was ist mit diesem Wunderschuh?

Auch Nike erhält seinen Teil vom Werbekuchen. Der Sportartikelhersteller liefert das neuste Modell des Vaporfly. Seit den Olympischen Spielen 2016 in Rio veränderte dieser Schuh den Langstreckenlauf.

In Wien trägt Kipchoge den «Vaporfly Next%». Die «New York Times» veröffentlichte eine Studie, die von einem Energieersparnis von einem Prozent sprach. Für die «Challenge 1:59» rechnen Experten mit bis zu einer Minute Zeitersparnis. In der Schweiz ist der Schuh ab 310 Franken erhältlich.

Nike Vaporfly Next%

Wie wird verpflegt?

Kipchoge wird – wie schon in Monza – von einem Velo aus Verpflegung erhalten. Auch damit spart er sich noch einige Sekunden. Zudem kann er jederzeit Nahrung verlangen.

Drei Tage vor dem Rennen begann der Kenianer mit dem Carbo-Loading für den Event. Obwohl natürlich auch bei der Ernährung vieles stimmen muss, seien hier nicht die grossen Unterschiede herauszuholen.

Athletes compete in the marathon at the Monza Formula One racetrack, Italy, Saturday, May 6, 2017. Olympic marathon champion Eliud Kipchoge won the race and was 26 seconds from making history on Saturday but in the end the Olympic champion was just short of becoming the first person to run a marathon in less than two hours. Kipchoge ran the 26.2 miles (42.2 kilometers) in 2 hours and 25 seconds, beating Dennis Kimetto's world record of 2:02:57, but the Kenyan failed to run the first sub-two hour marathon. The attempt at Monza's Formula One racecourse did not go down as an official world record, sanctioned by the IAAF, due to variables like pacers entering mid-race and drinks being given to runners via mopeds. (AP Photo/Luca Bruno)

So sah das 2017 in Monza aus. Auch dieses Mal gilt wieder: Begleitfahrzeug, Tempomacher und gut vom Wind geschützt: Eliud Kipchoge. Bild: AP/AP

Was sagt Kipchoge?

Sein Trainer Patrick Sang erzählte, dass Kipchoge ihm beim Verlassen des Flugzeugs in Wien sagte: «Ich bin bereit.» Mental dürfte es dieses Mal sicher einfacher sein. Kipchoge selbst erklärte, dass er 2017 in Monza noch nicht wusste, wie alles ablaufen werde. Jetzt kennt er das Gefühl, so schnell und unter anderen Umständen zu rennen.

Marathon runner Eliud Kipchoge from Kenya poses for photographers prior to a press conference in Vienna, Austria, Thursday, Oct. 10, 2019. Kipchoge's attempt to run a sub two-hour marathon has been set for Saturday, Oct. 12 in Prater park, a landmark part of the Vienna City Marathon. (AP Photo/Ronald Zak)

Bild: AP

Er glaubt, dass er die 2-Stunden-Marke unterbieten wird. Davon gehen übrigens auch die Wettbüros aus. Bei Bwin zum Beispiel erhält man 1.80, wenn er es schafft, aber 1.95, wenn es nicht gelingt.

Kann ich das irgendwo sehen?

Ja. Im Gegensatz zum Versuch in Monza werden dieses Mal Zuschauer an der Strecke stehen. Erwartet werden bis zu 20'000 Fans. Alle anderen können den Rekordversuch unter anderem im Livestream auf Youtube verfolgen.

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33Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Kong 12.10.2019 10:26
    Highlight Highlight Also mit den Windschattenjungs und dem SUV kann ich das auch.
    Statt den Nike-Schuhen würde ich die Dinger mit Rollen nehmen. Die Jungs stützen mich damit ich nicht auf die Fresse knalle und das Abschleppseil vom Tesla mit Tempomat sorgt für den Durchschnittsspeed. Vom Velo aus kann ich mir Kägifret und Schützengarten reichen lassen, womit die Hauptsponsoren schon definiert werden.... 🤪
    • sigma2 13.10.2019 08:15
      Highlight Highlight Hier irrt Watson, das SUV fährt weit vorne und wird wegen des Lasers gebraucht. Die Aerodynamiker, welche die Laufformation ausgetüfftelt haben, hätten gerne auf den SUV verzichtet, denn er bringt nichts, im Gegenteil, er kostet Zeit.
  • maga84 12.10.2019 09:55
    Highlight Highlight Man­no­mann, bei einem Schnitt von unter 6min/km bekomme ich schon Schnappatmung.
    Ein Mordskerl, dieser Herr Kipchoge!
  • Influenzer 12.10.2019 07:38
    Highlight Highlight "Für die «Challenge 1:59» rechnen Experten mit bis zu einer Minute Zeitersparnis. In der Schweiz ist der Schuh ab 310 Franken erhältlich."
    Danke für diese zwei Sätze die den Sinn des ganzen böse gesagt auf den Punkt bringen. Damit ist geklärt wer auf jeden Fall gewinnt. Drei blaue für ein paar Laufschuhe ist auch eine neue Dimension.
    • 's all good, man! 12.10.2019 11:34
      Highlight Highlight Das Marketing des Schuhherstellers funktioniert sehr gut, wie man an diversen Laufveranstaltungen so beobachten kann. Gemäss unabhängigen Studien macht der Schuh auch tatsächlich schneller. Eigentlich ist er aber für Läufer konzipiert, die eine Pace von unter 4:00min/km laufen können (= Marathon in unter 2:50). Das ist sehr gehobenes Amateur-Niveau. Trotzdem sieht man auch ziemlich viele, die den Schuh tragen, die deutlich langsamer unterwegs sind...
  • Barry Huffman 11.10.2019 23:19
    Highlight Highlight Unter solchen Laborbedingungen ist es doch einfach...
    Benutzer Bild
  • maljian 11.10.2019 22:08
    Highlight Highlight Da sieht man mal wie flach Berlin ist.

    Mir haben auf der Strecke mal 4 Sekunden für die 2 Stunden auf Skates gefehlt 🤪
    • 's all good, man! 11.10.2019 22:59
      Highlight Highlight Warst du vorletztes Wochenende dort? Bin auch gelaufen am Sonntag (etwas mehr als 2 Stunden 😄).
    • maljian 12.10.2019 07:34
      Highlight Highlight Ich war zwar da in Berlin, aber zu nem Klassentreffen.

      Ich war 2011 oder so.

      In der Schweiz gibt es ja leider keinen richtigen Skatemarathon. Es hat zwar Termine, aber da ist es meistens mehrere Runden laufen und nicht nur ein Kurs und dann sind es auch meist Profiskater.

      Und die Stimmung in Berlin ist natürlich grandios 😍
  • Luzi Fair 11.10.2019 20:37
    Highlight Highlight Weiss jemand was zwischen Suh Yun-boks 2:25:39 und Jim Peters 2:20:42 passiert ist?
    • Friction 12.10.2019 08:24
      Highlight Highlight Ja klar. Jim lief da knapp 5 Minuten schneller 🙋‍♂️🙈
  • Petitsuisse 11.10.2019 18:43
    Highlight Highlight Zitat: Ein Team aus Wetterspezialisten hat entscheiden, wann Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Co. am idealsten sind: Um 8.15 Uhr geht es in Wien los.

    Bitte nicht, „ideal“ lässt sich nicht steigern, wie auch „aktuell“ nicht.

    Dem Läufer wünsche ich jedoch viel Erfolg.
    • JonathanFrakes 11.10.2019 23:33
      Highlight Highlight @Petitsuisse: Sind beides Adjektive und lassen sich demnach steigern.
    • Petitsuisse 12.10.2019 12:28
      Highlight Highlight Nö, wenn etwas aktuell ist, kann es nichts aktuelleres geben, den dann wäre das vormals aktuelle eben nicht mehr aktuell. Genauso ist es mit ideal oder optimal.
    • Petitsuisse 12.10.2019 12:30
      Highlight Highlight Die Blitze wundern mich nicht wirklich, es zählt wohl die Devise, lieber schnell als richtig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • _stefan 11.10.2019 17:46
    Highlight Highlight Finde es bisschen schade, dass Rekorde nun unter "Laborbedingungen" gelaufen werden sollen. Auch wenn der Rekord offiziell nicht gilt, wird er von Medien, Sponsoren etc. ausgeschlachtet. Wenn dann jemand bei Wettkampfbedingungen unter 2h läuft, hat es nicht mehr dieselbe Magie.

    Mit bisschen mehr Windschatten und einer Ladung EPO sind sicher auch 1:57 machbar...
    • nGaggi 11.10.2019 19:57
      Highlight Highlight Ich kann dir leider nicht zustimmen, denn Laborbedingungen wären auf dem Laufband und nicht auf einer Strasse (auch wenn diese relativ gesehen extrem flach ist). Falls jemand wirklich die 2h in einem normalen Marathon knacken soll ist das noch immer eine enorme Leistung und wird in der Marathonwelt definitiv nicht einfach so hingenommen, da es ganz klare Unterschiede gibt zwischen diesem Lauf und einem regulären Marathon. Es geht ja auch nicht darum einen Rekord zu brechen, sondern die menschliche Grenze auszustesten.
    • _stefan 11.10.2019 21:03
      Highlight Highlight @nGaggi: «Es geht ja auch nicht darum einen Rekord zu brechen, sondern die menschliche Grenze auszustesten.»
      Also die menschliche Grenze mit Windschatten von 6 Läufern und einem SUV? Ok, einverstanden.

      Ich empfinde es halt eher als ein Werbespot für einen Chemie-Multi, der mit Wettkampfsport nicht viel gemein hat. Dass Kipchoge aktuell der beste auf dieser Distanz ist steht ausser Frage. Die unter 2h traue ich ihm an einem guten Tag zu.

      Der "offizielle" WR auf dem Laufband (Marathondistanz) liegt übrigens bei 2:21:40. Nur so als Fun Fact am Rande ;)
    • 's all good, man! 11.10.2019 23:09
      Highlight Highlight Ja, es ist auch ein Werbe-Event des Sponsors und Kipchoge wird einen Riesenhaufen an Kohle dafür einstreichen und ja, es sind keine regulären Bedingungen - weshalb der Rekord ja auch nicht offiziell anerkannt werden wird. Diese Bedingungen sind aber klar für alle und deshalb ist es auch ok.

      Ich glaube, dass nebst allem Kipchoge auch ein ehrliches Interesse daran hat und es als echte Herausforderung betrachtet, den Marathon in unter 2h laufen zu können. Er ist 34 und weiss, dass er es wohl in einem regulären Rennen nicht mehr schaffen wird. Er möchte aber zeigen, dass es möglich ist.
  • humpfli 11.10.2019 17:27
    Highlight Highlight Krass, wenn ich denke, dass ich beim 12-Minutenlauf in der Schule mit ca. 2.5km zu den Besten gehörte. Und der Typ macht einfach doppelt so viel und behält das Tempo noch fast 2 Stunden länger.
    • Blister 11.10.2019 21:42
      Highlight Highlight Was war denn das für eine Schule? 😂
    • redeye70 12.10.2019 07:25
      Highlight Highlight Da hattest du aber keine Konkurrenz in der Schule. Ein 4,8er-Schnitt auf den Kilometer ist nicht wirklich so schnell für einen 12-Minutenlauf. Auf einem Marathon rannte ich mit einem 5er-Schnitt.
    • humpfli 12.10.2019 11:37
      Highlight Highlight Also 1. war das ib der Schule, dass ihr mit 20 oder 30 mehr Ausdauer habt ist mir klar. 2. "ca." kann auch sein, dass ich noch paar Hundert Meter weiter gekommen bin. 3. Schule, ist ein Ort wo nicht alle gerne Sport machen und wo nicht alle Sportlichen in der Ausdauer ttainiert sind. 4. Zu den Besten: heisst es gab auch bessere. 5. Dient der Kommentar lediglich dazu, aufzuzeigen, was dieser Läufer geleistet hat.
  • 's all good, man! 11.10.2019 17:02
    Highlight Highlight Bin sehr gespannt und verfolge das Ganze schon länger. Ich denke, er ist extrem gut vorbereitet und weiss ganz genau, was auf ihn zukommt. Mental bewegt sich Kipchoge sowieso auf einem absoluten Toplevel und ich glaube, dass er es dieses Mal - natürlich wenn nichts gravierendes dazwischen kommt - relativ sicher schaffen wird.
    • redeye70 12.10.2019 07:19
      Highlight Highlight Für mich etwas zu vorbereitet – das ist ein Marathon fast schon unter Laborbedingungen. Nur schon die Anzahl Tempomacher! Weltrekorde sollten nur bei off. Wettkämpfen Gültigkeit haben. Meine Meinung
    • 's all good, man! 12.10.2019 07:56
      Highlight Highlight Ja, eben, deshalb wird es ja auch nicht als Weltrekord anerkannt werden. Die Bedingungen sind klar und deshalb ist es auch ok so, denke ich. Es redet eigentlich auch niemand von «Weltrekord», nebenbei bemerkt.

      Man wird auch Erkenntnisse daraus auf reguläre Rennen anwenden können, seit dem ersten Versuch in Monza und dem neuen Schuh z.B. sind die Bestzeiten im Marathon nur so gepurzelt.

      Ich betrachte es schon auch kritisch und bin auch nicht sicher, ob es der richtige Ansatz ist. Aber ich bin überzeugt, dass es dazu beitragen wird, die magischen 2h auch in einem regulären Rennen zu knacken.
    • redeye70 12.10.2019 13:24
      Highlight Highlight Selbstverständlich ist es eine grosse Leistung. Bin selber früher Marathon gerannt (Wurst & Brot-Liga) und kann dies auch schätzen. So richtig Geschichte wird er erst schreiben wenn er an einem Wettkampf solch eine Zeit läuft. Als amtierender WR-Halter ist er aber jetzt schon Teil der Sportgeschichte.
  • Vesparianer 11.10.2019 16:52
    Highlight Highlight Ein Amateursportler hört dort auf, wo ein Spitzensportler beginnt. Kipchoge beginnt dort, wo ein Spitzensportler aufhört.
  • Cmo 11.10.2019 16:43
    Highlight Highlight Wahnsinn, vor allem wenn man sieht wie viel km er seit dem Sommer bereits gelaufen ist. Ich bin noch nicht mal so viel im ganzen Jahr gegangen...
    Hut ab und viel Erfolg!
  • Astrogator 11.10.2019 16:38
    Highlight Highlight Für mich der sowieso nie eine Sportskanone war ist das unfassbar.

    Viele erreichen nicht mal auf dem Velo eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 20 km/h und der rennt das 2 Stunden lang.

    Das Bäume entlang der Strecke für zusätzlichen Sauerstoff sorgen und der Effekt dann zeitlich messbar ist - unglaublich.

1:59:40! Kipchoge läuft als erster Mensch Marathon unter 2 Stunden

Eliud Kipchoge hat es geschafft! Als erster Mensch hat der Kenianer die Marathon-Distanz bei seinem Run in Wien unter 2 Stunden geschafft. Er lief mit einer Zeit von 1:59:40 ins Ziel ein. «Ich bin glücklich, ich habe Geschichte geschrieben», sagte der 34-jährige Kenianer unmittelbar nach der Zielankunft. «Wenn man will, dann gibt es keine Grenzen.»

Kipchoge hat eine der berühmtesten Schallmauern im Sport durchbrochen – ein Weltrekord ist die Zeit aber nicht, auch weil die Hasen …

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