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Schnellste Joker-Tore

Mehmedis 122 Sekunden sind weit entfernt von den schnellsten Joker-Toren. Aber später als Seferovic traf nur Totti

Admir Mehmedi hat nur 122 Sekunden nach seiner Einwechslung getroffen. Damit schafft er es bei den schnellsten Jokertoren an Weltmeisterschaften aber um Längen nicht in die Top 3. Haris Seferovic bringt es mit seinem Treffer in der 93. Minute dafür auf Rang 2 der spätesten Game-Winning-Tore der WM-Geschichte.

Wir waren kaum zurück vom Bier holen in der Pause, da jubelte die Schweiz schon. Admir Mehmedi traf zwei Minuten nach seiner Einwechslung bereits ins Schwarze. Doch das zweite Länderspieltor des Freiburgers ist bei weitem nicht das schnellste, das ein Einwechselspieler an einer WM erzielt hat:

Ebbe Sand: 16 Sekunden

Die Angaben sind etwas unterschiedlich. Aber die meisten Quellen schreiben von 16 Sekunden, bis der Däne Ebbe Sand an der WM 1998 im Achtelfinal gegen Nigeria in der 60. Minute auf 3:0 stellte. Die Partie endete 4:1 für die Dänen.

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Video: Youtube/fiebremundialista

Richard Morales: 16 Sekunden

Auch dem Uruguayer Richard Morales werden bei seinem Tor 2002 gegen Senegal 16 Sekunden bis zum Treffer angerechnet. Er kam wie Mehmedi in der Halbzeitpause und erzielte mit dem ersten Ballkontakt das 1:3. Am Ende trennten sich die Teams 3:3.

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Video: Youtube/fenear555

Marcin Zewlakow: 59 Sekunden

Der Pole traf in der 88. Minute – keine Minute nach seiner Einwechslung – zum 3:0 gegen die USA. Das war ebenfalls an der WM 2002. Das Gruppenspiel endete 3:1.

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Video: Youtube/sp1873

Admir Mehmedi: 122 Sekunden

Aber egal: Hauptsache Tor. Und weil's so schön war, hier noch einmal der Treffer zum 1:1.

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Bild:

Nur Totti war später als Seferovic

Haris Seferovic schafft es mit seinem Tor in der 93. Minute dafür aufs Podest der spätesten Game-Winning-Treffer der WM-Geschichte. Einzig Francesco Tottis Elfmeter im Achtelfinal der WM 2006 gegen Australien fiel in der 95. Minute noch später.

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Video: Youtube/Ray H

Und auch hier wollen wir den Schweizer Treffer von Haris Seferovic nicht vorenthalten. Der war nämlich schöner. Und wir könnten ihn ewig anschauen: 

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Gif: SRF



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