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Bild: SRF

watson hilft

Ein WM-Spiel, drei TV-Sender – warum SRF für Fussballfans doch besser ist als ARD und ORF 

Viele Schweizer Fussballfans flüchten während der WM zu ausländischen TV-Sendern. Zu Recht? watson hat sich ein Spiel auf SRF, ARD und ORF angesehen und fällt ein (völlig subjektives) Testurteil.



Der WM sei Dank! Einer der grössten Klassiker an den echten und virtuellen Stammtischen der Schweiz hat wieder einmal Hochkonjunktur: Die grosse TV-Frage – Landestreue oder Fahnenflucht?

Neben dem Schweizer Fernsehen buhlen während der Weltmeisterschaft auch die deutschen ARD/ZDF und das österreichische ORF um die Gunst der deutschsprachigen Zuschauer – aber welcher Sender serviert wirklich das unterhaltsamste und kompetenteste WM-Programm zur grossen Sause in Brasilien?

Welcher WM-Sender ist Ihre Nummer 1?

Die Lage ist verzwickt

Der Senderstreit wird unter den Fussballfans so hingebungsvoll wie ergebnislos geführt. Die Lage ist verzwickt: Fan 1 schwört auf die einheimische Qualitätsarbeit von Salzgeber und Co. und will schon aus Prinzip nichts von den Ausländern wissen. Fan 2 schätzt die deutsche Expertise und nimmt jeden durchschnittlichen Kinderzirkus ernster als das SRF. Fan 3 findet beides doof und vergnügt sich lieber bei den urchigen Ösis – Marcel Koller macht das schliesslich auch schon lange so. 

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Die WM-Truppe des SRF wird von der Konkurrenz aus Deutschland und Österreich bedrängt. Bild: SRF

Die Lösung: Ein subjektiver Test

watson findet: Es ist höchste Zeit für eine Entscheidung! Dafür haben wir uns ein WM-Spiel inklusive des kompletten Rahmenprogramms auf allen drei Sendern angesehen.

Als Testobjekt wählen wir eine der besten Affichen während der ersten WM-Woche: Beim Knüller in der Gruppe D zwischen England und Italien (1:2) vergleichen wir die drei TV-Angebote subjektiv – aber dafür bis ins letzte Detail.

Der Testmodus

Die Spielübertragungen von SRF, ARD und ORF werden in drei Kategorien bewertet: 1. Kommentar; 2. Experten und Moderation; 3. Studio und Rahmenprogramm. Wie es sich für einen Fussballtest gehört, gilt auch hier die Dreipunkte-Regel. Der Sieger jeder Kategorie erhält drei Zähler, der Zweite einen (analog zum Unentschieden) und das Schlusslicht geht leer aus. In der Endabrechnung wird anhand der Gesamtpunktzahl über alle drei Kategorien der TV-Meister gekürt. 

Kategorie 1: Kommentar

1. Platz: SRF (3 Punkte)

Obwohl Dani Kern in der Hierarchie der SRF-Kommentatoren nur Rang 3 belegt, liefert er an diesem Abend eine sattelfeste Leistung ab und schnappt sich damit den Spitzenplatz. Mit einer angenehmen Grundbegeisterung versorgt Kern die Zuschauer dank seinem Mix aus Fakten und unterhaltsamen Geschichten ideal. Auch bei strittigen Entscheidungen liegt er meistens richtig. 

Zwei Wermutstropfen trüben das Bild: Als objektiver Zuschauer bekommt man manchmal das Gefühl, Kern habe eher wenig für die Engländer übrig. So braucht er etwa bei der penaltyreifen Szene zwischen Italo-Verteidiger Gabriel Paletta und Steven Gerrard in der 73. Minute drei Wiederholungen, um einzusehen, dass Schiri Bjorn Kuipers mit der Entscheidung «Kein Penalty» wohl daneben lag.

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Bei der Jubel-Verletzung von Englands Physio steht Dani Kern im Schilf.  Bild: SRF

«Stellen Sie sich das hier wie eine Aerobicstunde im Dampfbad vor.»

Als Englands Physio Gary Lewin sich beim überschwänglichen Jubel über den Ausgleichtreffer den Knöchel ausrenkt, steht Kern völlig im Schilf. Aber er rettet sich mit einem guten Spruch: «Ich kann nach wie vor nicht sehen, wer da gepflegt werden muss. Ah, es ist ein Fotograf. Die Hitze in Manaus fordert erste Opfer. Stellen Sie sich das hier wie eine Aerobicstunde im Dampfbad vor.»

2. Platz: ORF (1 Punkt)

Dietmar Wolff bewertet die durchaus unterhaltsame Partie im ORF viel zu streng. Einige Beispiele gefällig? «Das ist ja Stehfussball. Von diesem Spiel muss man sich mehr erwarten», und spät in der ersten Halbzeit: «Noch hat es keine Höhepunkte gegeben.» Vielleicht sollte der Mann seinen Bewertungsmassstab korrigieren. Zum Beispiel indem er sich mal wieder einige Spiele der österreichischen Nationalmannschaft antut.

Finden wir auch, aber ...

Für unseren Geschmack leistet sich Wolff zu viele Kommentarpausen. Oft hört man fast eine Minute nichts – bis er die Stille dann mit einem belanglosen «Ja, das ist schön gemacht» unterbricht. Schreibt da einer SMS während der Arbeit?

Bei der Verletzung des Physios tippt der ORF-Kommentator auf einen Kameramann. Er denkt, dieser sei «zusammengebrochen». Zudem können wir uns einfach nicht daran gewöhnen, dass ein Schuss an den Pfosten bei den Ösis «Stangenschuss» heisst.

3. Platz: ARD (0 Punkte)

Auf ARD zieht Steffen Simon einen tiefschwarzen Abend ein. Man weiss gar nicht, wie man die Kritik zusammenfassen soll. Ein Versuch: In der Halbzeitpause zeigt der Sender das «Wort zum Sonntag» und wir haben den Unterschied zum Spiel fast nicht bemerkt. 

Der WDR-Sportchef kommentiert so einschläfernd, dass sich der dringende Verdacht aufdrängt, er habe kürzlich ein Hypnoseseminar besucht – und benutze die Zuschauer jetzt als Versuchskaninchen. 

Auch Simon legt viel zu lange Pausen ein. Wenn er dann doch einmal spricht, dann kommt dabei teilweise grober Unfug heraus. Bei ihm heissen die Trainer «Pandrelli» und «Hodgen» – da kann man ja noch drüber lachen. Aber bei: «Sterling könnte bei dieser WM eine Entdeckung werden» ist Schluss. In letzter Zeit mal Premier League geguckt? Der Mann ist Stammspieler bei Liverpool und mitverantwortlich für den Höhenflug. 

«Italien hat seit dem Halbfinal 2006 kein WM-Spiel mehr gewonnen.»

Dann: «Italien hat seit dem Halbfinal 2006 kein WM-Spiel mehr gewonnen.» Ach ja, wer gewann dann 2006 den FINAL? Bei der Verletzung des englischen Physios verkündet Steffen Simon im Brustton der Überzeugung, jetzt gebe es eine «Trinkpause» und wird damit zum trending Hashtag auf Twitter.

Kategorie 2: Experten und Moderation

1. Platz: ORF (3 Punkte)

Wir machen es kurz: Herbert Prohaska ist einfach eine coole Socke. Der Ex-Teamchef von Österreich (1993-99) hat richtig Ahnung von Fussball und ist im Gegensatz zu Christian Gross auch noch unterhaltsam wenn er darüber spricht. 

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Herbert Prohaska sitzt links und ist extrem unterhaltsam – obwohl er Dativ und Akkusativ nicht unterscheiden kann. Bild: ORF

«Man kann sich auf ihm verlassen»

Man könnte sich zwar schlapp lachen, weil der 59-Jährige permanent den Dativ und den Akkusativ verwechselt, aber bei ihm sind sogar solche Sätze irgendwie kultig: «Man kann sich auf ihm verlassen» oder «Nach einen guten Beginn haben sie abgebaut.» Moderator Bernhard Stöhr fällt eigentlich nur auf, weil er ständig «Stööörling» und «Eng-gländer» sagt, aber Prohaska rockt die Show auch ganz alleine.

2. Platz: SRF (1 Punkt)

Die Schweizer gehen an diesem Abend mit Moderator Rainer Maria Salzgeber und den Experten Christian Gross und Beni Huggel ins Rennen. Das Trio redet viel, aber nicht viel Weltbewegendes. Gross weiss: «In Manaus oben können nur topfitte Spieler bestehen, da ist es besser wenn man in Führung ist.» Aha! Beni Huggel meint: «Wenn man wie Pirlo 35 Jahre alt ist, dann muss man extrem seriös leben. Sonst geht es nicht mehr.» Ach so!

Bei der Spielanalyse zeigt sich, dass Christian Gross trotz allem Fussballsachverstand und (vergangenem) Erfolg ein Mann von gestern ist und Beni Huggel dafür einer von morgen. Die Beiträge des Basler sind streckenweise wirklich interessant, aber jedes Mal wenn sein Partner aus Höngg zu einem seiner faden und verklemmten Beiträge ansetzt, möchte man sich am liebsten ein neues Bier aus dem Kühlschrank holen. Das könnte ziemlich schnell ziemlich ungesund werden und ist deshalb auch keine Lösung. Dem Zuschauer bleibt nur eine kleine Fantasiereise als Ablenkung. Apropos: Ist schon jemandem aufgefallen, dass Gross der Schildkröte «Morla» aus der «Unendlichen Geschichte» immer ähnlicher sieht?

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Beni Huggel, Christian Gross und die Schildkröte Morla. Bild: SRF

Rainer Maria Salzgeber gibt sich an diesem Abend sehr devot, vor allem gegenüber Gross. Er sorgt hauptsächlich für Aufregung, weil er vor der Sendung ein Küchentuch statt eines Hemds aus dem Schrank gefischt hat. Alles in allem ist die Studio-Leistung der Schweizer nur mässig unterhaltsam. Schade ist Schiri-Boss Bertolini, der sonst immer ein Pluspunkt ist, scheinbar schon im Bett. Nur weil die ARD noch schlechter abschneidet, reicht es trotzdem für einen Punkt.

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Kann man machen, muss man nicht: Wie Rainer Maria Salzgeber ein Küchentuch als Hemd tragen. Bild: SRF

3. Platz: ARD (0 Punkte)

Die Deutschen stehen live auf einem Balkon über der Copacabana. Was sie aus der tollen Kulisse machen, ist irgendwie beschämend. Reinhold Beckmann ist halt einfach Reinhold Beckmann: Ein bisschen bieder, ein bisschen hämisch gegen die Engländer – und er haut jede Menge verworrener Wortspiele raus. Zum Beispiel: «Pirlo, die grosse Lady der Italiener. Mister Freeze wird er genannt.» Das macht uns irgendwie nur noch ratlos. 

«Pirlo, die grosse Lady der Italiener. Mister Freeze wird er genannt.»

Noch ratloser macht uns Giovane Elber. Was hat uns dieser Mann in den Neunzigern bei GC, Stuttgart und den Bayern verzaubert ... Leider ist das magische Dreieck mit Balakov und Bobic nur noch eine blasse Erinnerung und wir stecken mit der Version 2014 von Elber fest. Die ist mittlerweile hauptberuflich als Rinderzüchter in der alten Heimat Brasilien engagiert. Vermutlich spricht er da nicht mehr sehr oft Deutsch und das hört man unglücklicherweise sehr. 

Man hat wirklich Probleme Elbers Beiträge zu verstehen und wenn man die Augen schliesst, dann könnte man sein Gebrabbel jederzeit mit demjenigen von Jorge Gonzalez verwechseln. Der ist zwar studierter Atomwissenschaftler aber macht sich aufgrund seiner limitierten deutschen Sprachkenntnisse regelmässig bei «Germany's Next Topmodel» zum Horst. Immerhin haut Elber den Spruch des Abends bei einer nicht geahndeten Penaltyszene der Engländer raus: «Brasilien hätte den bekommen.»

Kategorie 3: Studio und Rahmenprogramm

1. Platz: ARD (3 Punkte)

Wie gesagt: Das Studio an der Copacobana ist extrem stimmungsvoll. Auch die eingeblendeten Screens und andere technische Spielereien überzeugen auf ganzer Linie. Die Krone in dieser Kategorie holt sich die ARD aber mit den aufwendig produzierten Einspielern im Rahmenprogramm. Während ORF und SRF sich bei dieser Partie hauptsächlich auf Fifa-Konserven verlassen, sind die Beiträge der Deutschen spannend und liebevoll in Eigenarbeit erstellt.

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In diesem schicken Ambiente plaudern Reinhold Beckman und Giovane Elber. Bild: ARD

2. Platz: SRF (1 Punkt)

Das SRF hakt im Rahmenprogramm alle Pflichtpunkte ordentlich ab. Ein Bericht über den verletzten Buffon, Italiens alternden Mastermind Pirlo und das Klima in Manaus. Alles gut, alles solide – begeistert aber nicht. Das altbekannte WM-Studio in Zürich-Oerlikon ist im Vergleich mit den Österreichern ein Augenschmaus.

3. Platz: ORF (0 Punkte)

Das ORF hat sich für ihre Vorberichterstattung einen Interview-Termin mit Robbie Williams geleistet. Ein schlauer Schachzug, denn der Engländer ist Rockstar, gemässigter Hooligan und euphorischer Fussballfan in Personalunion und deshalb sehr unterhaltsam. Ausserdem spricht Marcel Koller im Werbeblock Hochdeutsch – auch das ist einen Lacher wert.

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Autsch – bei der ORF-Studiodekoration kommen den Fussballfans die Tränen. Bild: ORF

Leider gibt es ansonsten nicht viel Positives zu berichten. Offenbar wusste bei unseren Nachbarn keiner wirklich Bescheid, dass Italiens Goalie Buffon verletzt ausfallen würde. Die Krönung ist aber die Einrichtung des WM-Studios: Es muss sich dabei einfach um den schlechten Abschiedsstreich eines entlassenen Praktikanten handeln. Anders sind diese verstörende visuelle Zumutung in psychedelischen Farben und die 80er-Jahre Fussballsessel schlicht nicht zu erklären.

Endabrechnung

1. Platz: SRF – 5 Punkte
2. Platz: ORF – 4 Punkte
3. Platz: ARD – 3 Punkte

Fremdgehen lohnt sich nicht

Wie es sich für eine WM gehört, fällt die Entscheidung im watson-Vergleich der drei TV-Stationen erst im Finale. Das heimische Angebot vom Leutschenbach holt den Titel in dramatischer Manier mit einer Länge Vorsprung vor den Kollegen aus Österreich. Die vielgelobten Deutschen müssen sich mit dem letzten Platz genügen. Das Fazit: Fremdgehen lohnt sich (für Schweizer) auch während der WM nicht.

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26Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • @Chr1s1981 20.06.2014 13:36
    Highlight Highlight Mirakulös!
  • Wini zh 20.06.2014 13:23
    Highlight Highlight Alle 3 sehr schlecht!! Darum BBC oder ITV.
  • pun 20.06.2014 12:50
    Highlight Highlight Gross ist einfach nur peinlich. Mit Sätzen à la "Der Afrikaner ist halt so." (Beim Kamerun-Spiel) bewirbt er sich für den absoluten No-Go-Bullshit-Preis. Von mir aus kann er in Saudi-Arabien bleiben.

    Alternative Kommentare gibt es übrigens auf www.marcel-ist-reif.de, da kann jedermann und -frau seinen Kommentar hosten. Hat einige Perlen dabei, aber natürlich auch viel crap. Grossartig war beim Bra-Mex Spiel der Schweizer Renato Kaiser.
  • Ozymandias 20.06.2014 10:04
    Highlight Highlight Ruefer und Salzgeber nerven einfach nur! Dazu fachlich inkompetent!
    Habe dem SRF schon mehrmals geschrieben, ob sie nicht 2-Kanal-Ton einführen könnten, einmal mit, einmal ohne Kommentar!
    Leider hat das Schweizer Fernsehen dafür kein Gehör.
    Aussage; wir bieten ein Gesamtprodukt an, dazu gehört der Kommentar!

    Bin ich der einzige der gerne Fussball ohne nervtötenden Kommentar schauen würde?!
  • Mareike 20.06.2014 08:40
    • noobfilter (1) 20.06.2014 13:07
      Highlight Highlight "Total: 49 Stimmen". Wow! Sehr repräsentativ.
  • Sivu 20.06.2014 05:50
    Highlight Highlight Ich wäre ja schon zufrieden, wenn dem Ruefer mal jemand sagen würde, dass es nichts nützt, wenn man nur so tut, als würde man etwas von Fussball verstehen. Und apropos "tut": wenn er noch einmal einen Satz wie "Schade, dass er nicht rechtzeitig abspielen tut" bringt, wechsle ich definitiv zum mongolischen Staatssender. Da ist's wenigstens erklärbar, dass die kein Deutsch können!
  • Stéphane 19.06.2014 22:36
    Highlight Highlight Ganz klar ARD/ZDF. Beim SRF halte ich mir lieber die Ohren zu.
  • Hans der Dampfer 19.06.2014 21:47
    Highlight Highlight Also was die Studiogäste angeht, kann ich beim SRF nichts aussetzen aber die Kommentatoren sind zum Teil unterste Schublade. Einmal hat Beni Thurnher kommentiert und minutenlang einfach nichts gesagt! Für mich macht RSI einen tollen Job. Gute Mischung an Studiogästen (kubi) und live Kommentar.
  • Citation Needed 19.06.2014 18:07
    Highlight Highlight Den Test wiederholen wenn Réthy bei ZDF kommentiert und Kahn den Experten macht. Obwohl ich Elber gut finde, wenn er über brasilianische Kultur und die Verfasstheiten d. Fussball-Volksseele plaudern darf. Grätscht mit breitem Strahlen in heikelste Politika rein, trotz höchster Fettnäpfchendichte, und erwischt doch keins.. Bei SF ist Kern einziger Lichtblick in tiefer Dunkelheit. Experten Wicki, Sermeter, Gross (hahaha, Sahara ist Feuchtzone dagegen) und Huggel sind solide Werte... wenn bloss die Fragen nicht so bescheuert wären. ORF kennichnich.
    • Ty€uro$ign 20.06.2014 10:03
      Highlight Highlight Wollte ich auch gerade sagen! Von allen Deutschsprachigen WM-Kommentatoren ist Bela Réthy mit deutlichem Abstand der beste! Macht einfach spass dem Herrn zuzuhören, dazu hat er noch Ahnung von Fussball und gibt nicht ständig Falschinformationen zu Fussballern wie Beni Turnherr.
      Bei den Experten nach dem Spiel, hat ITV den besten Job gemacht mit Thierry Henry und Gary Lineker etc.
  • Ralf Meile 19.06.2014 17:56
    Highlight Highlight 100 Punkte für Schneckerl Prohaska!
  • JustierNo1 19.06.2014 17:55
    Highlight Highlight Ich finde Oli Kahn als Experten richtig stark, immer super Analysen und Inputs.
  • Steely_Dan 19.06.2014 17:45
    Highlight Highlight ARD / ZDF während dem Spiel. Vorher und nachher. BBC / ITV.
    SRF ist meistens peinlich. Das Publikum im Studio völlig überflüssig. Zahle meine Billag gerne für die Sternstunde Philosophie. Aber beim Fussball brauche ich Fachleute.
  • Tom 19.06.2014 17:40
    Highlight Highlight Es ist schwierig bei so viel Fußball lauter intelligente Kommentare zu geben. Und das noch, wenn erwartet wird, dass nicht nur ständig gesprochen wird, sondern auch noch Dies, was wir ja nicht selber schon sehen mit unseren Augen wenn wir am Bildschirm hängen. So meine ich doch, das die Optik der Aufmachung schon was hergeben soll. Experten hat es ja ohne Ende. Da kenne ich schon die 20 Experten die beim Fußballspiel im Stadion um mich herum sitzen. Alle haben Recht, eh... unrecht ehhh... oder was ? Naja, manche plappern andere meinen zu wissen. Wo ist da genau der Unterschied? Ahja einer denkt.
    Also mein Fazit bis heute ist..... ZDF (explizit nicht ARD) macht das am besten soweit.
  • ranser 19.06.2014 17:36
    Highlight Highlight Alleine die Tatsache das Oliver Kahn Experte beim ARD (oder ZDF?) ist, nimmt einem die Entscheidung ab. Der Titan hats auch im TV noch drauf: hochwertige Analyse, interessante Geschichten und Humor. Auch sonst ziehe ich die Deutschen Sender den Schweizerischen vor, da wird Klartext gesprochen, in einer Qualität die beim SRF leider noch niht erreicht wird. Es werden zu oft Namen verwechselt und/oder falsch ausgesprochen, insbesondere von Beni Turnheer, quch wenn ich ihn wegen seiner teils sehr witzigen Sprüche und Wortspiele sehr schätze.
    • Kari Metzger 19.06.2014 18:19
      Highlight Highlight Wenn Beni einen Namen verwechselt, dann geht es über den Sender, wenn Sie auf der Tastatur Buchstaben verwechseln, hätten Sie Zeit diesen Fehler zu korrigieren....
  • DonBanana 19.06.2014 16:53
    Highlight Highlight Danke für den Test. Als echter Italienfan schaut man aber ein Italienspiel auf Rai, da gibt's schliesslich echte Emotionen. Die fehlen nämlich allen drei Testsendern komplett.
  • länzu 19.06.2014 15:50
    Highlight Highlight Nun, mit Beckman/Elber haben Sie gleich das schwächste Moderatorenpaar erwischt. Was hingegen Matthias Opdenhövel und Mehmet Scholl abliefern, kommt zeitweise schon in die Nähe des Duos Delling/Netzer.
    Hüppi hingegen ist so was von steif und rudert dauern mit seine Armen. Und über seine Sprüche und die der Gäste lacht er am lautesten. Und sorry, diese Gäste/Experten. An Susi mussten wir uns ja schon gewöhnen. Gross geht locker als Valum durch. Dieser Ratinha und der Tachimensa sind auch zum Gähnen und überhaupt ist bei SRF alles so steif. Und das Schlimmste: kaum wurde eine Einleitung gemacht, gehts schon wieder zur Werbung. Man könnte nicht meinen, dass es ein gebührenfinanzierter Sender ist. Man wähnt sich eher bei einem Privatkanal in den USA. Ich jedenfalls schauen ausschliesslich bei den Deutschen und nehme auch ab und zu einen Ausfall in Kauf
  • cicero 19.06.2014 15:48
    Highlight Highlight ich stehe dazu, ORF über alles! lieber mit wenigen und humorvollen worten gezielte treffer landen, als mit schläfrigem kommentar oder rund-um-die-uhr-guter-rufer-stimmung ins abseits geführt zu werden. des einen talent ist des anderen ziel ... ob er es "kahn" oder nicht, entscheide jeder selbst. ich habe fertig!
    ps. de gustibus non est disputandum
  • Hirni 19.06.2014 15:15
    Highlight Highlight Unterhaltsamer Beitrag, danke! Obschon es kein Penalty für England war! :-)
  • scouse 19.06.2014 15:09
    Highlight Highlight Schade sind im Test die englischen Sender (BBC & ITV) nicht aufgeführt worden. Diese hätten aus meiner Sicht den Test klar gewonnen....
    Super Experten (Patrick Vieira, Thierry Henry & Fabio Cannavaro), sachliche Analysen & Top Kommentatoren!
    • Peter 19.06.2014 19:29
      Highlight Highlight Die Brits sind top. Als sich Alan Shearer göttlich über die Leistung von Fred gegen Mexiko aufregte, lamentierte er nicht einfach, er zeigte anhand von anschaulichen Beispielen, wie der brasilianische Sturmtank völlig im Schilf stand. Dagegen bieten Huggel und Wicky nur Grümpelturnier-Niveau. Auch der Zusammenschnitt der Highlights am Ende ist bei der BBC um Längen besser als bei den hiesigen Sendern.
    • mi.geo 20.06.2014 13:25
      Highlight Highlight Dem kann ich nur zustimmen. Schaue auch alle Spiele auf BBC / ITV. Relevanter Blog-Artikel dazu in der BAZ: http://bazonline.ch/wm2014/blogs/Glotz-den-coolen-Gary/story/16776539
  • Mia_san_mia 19.06.2014 14:59
    Highlight Highlight ARD und ZDF machens meiner Meinung nach besser. Bei den ersten zwei Spielen eines Tages haben sie auch viel bessere Experten.

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Ausgerechnet Burri trifft – und dann ist das legendäre Wankdorf-Stadion Geschichte

7. Juli 2001: Die Young Boys und Lugano bestreiten das letzte Spiel im alten Wankdorf-Stadion. Die Partie endet 1:1 – Reto Burri erzielte das letzte Tor in der Kultstätte. Einen Monat später wurde der Mythos Wankdorf gesprengt.

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