DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild: Getty Images South America
Was verlangen die Schweizer?

Die kuriosen Sonderwünsche der WM-Teilnehmer – Sie glauben nicht, was die Franzosen verlangen

Man staunt immer wieder, welch ausgefallene Wünsche die Musikstars bei ihren Konzerten haben. Von aufs Grad genau temperiertem Champagner bis hin zu Abführpillen. Offensichtlich lassen sich auch Fussball-Funktionäre vor der WM in Brasilien von den verrückten Ideen anstecken.
25.04.2014, 07:1825.04.2014, 16:12

Die brasilianische Zeitung Lance hat eine kuriose Liste aufgestellt, welche Sonderwünsche von einigen der 32 teilnehmenden Teams – darunter auch die Schweiz – von den WM-Organisatoren verlangt werden. Dabei sind nicht nur profane Dinge wie High-Speed-Internet, sondern auch einige merkwürdige Kuriositäten.

Das ist die Liste mit den Teams, von welchen die skurrilen Details durchgesickert sind:

Schweiz – die TV-und News-Junkies

Die Eidgenossen haben zwei Hauptanliegen, welche nicht allzu spektakulär sind. Gewünscht wird: High-Speed-Internet und Schweizer Fernsehsender auf jedem Zimmer. Xherdan Shaqiri & Co. verpassen also keine Guetnachtgschichtlis mit Pingu. Ausserdem wird für die Medien ein kleines Studio direkt neben dem Hotel gewünscht, wo exklusive Interviews mit den Spielern abgehalten werden sollen.

Bild: freshfocus

Japan – die Geniesser

Wer gedacht hat, die allgemein als sehr bescheiden geltenden Japaner hätten keine Sonderwünsche, wird enttäuscht sein. Shinjii Kagawa und seine Teamkollegen möchten nämlich gerne entspannen. Die blauen Samurais verlangen deshalb einen Jacuzzi – nicht einen im ganzen Hotel, gleich in jedem Zimmer sollen die Japaner planschen können.

Iran – Putzfimmel-Alarm

Die iranische Auswahl leiht sich vom Fussballklub Corinthians Sao Paulo das Reinigungspersonal aus. Ein sicherlich guter Transfer für die Perser.

No Components found for watson.rectangle.

Australien – die Intellektuellen

Die «Aussies» wollen eine grosse Auswahl verschiedener Zeitungen und Zeitschriften aus aller Welt, um täglich auf dem neusten Stand zu sein. Dazu trinken sie Kaffee aus ihren zwei grossen Maschinen, welche sie zusätzlich geordert haben. Irgendwie atypisch, aber sympathisch.

Portugal – Safety first

Gleich sechs Sicherheitsleute werden ein wachsames Auge auf die portugiesische Fussballtruppe haben. Allein vier davon schützen einen Spieler: Cristiano Ronaldo. Der Superstar von Real Madrid darf sich also getrost in Sicherheit wiegen. 

Dies sind nicht die Leibwächter des Portugiesen.
Dies sind nicht die Leibwächter des Portugiesen.Bild: EPA/LUSA

Honduras – TV

Der WM-Gruppengegner der Schweiz wird vermutlich einige Spieler im Kader haben, die mit viereckigen Augen auf den Platz kommen werden. Die Verantwortlichen des zentralamerikanischen Staats beanspruchen sechs zusätzliche spanische TV-Sender, inklusive zwei einheimischen Channels. 

Frankreich – die Reinlichen

«Les Bleus» möchten Halal-Fleisch, da einige Spieler Muslime sind. Dazu ein Freizeitraum mit Videospielen. Lustiger ist jedoch die dritte Bitte der Franzosen: Sie wollen Flüssigseife, keine Kernseife. Die Spieler sind sich laut den Funktionären nicht an einen Seifenblock gewöhnt ... Wenn das nur gut kommt mit Ribéry und seinen Teamkollegen!

Uruguay – die Privatsphärensucher

Die Südamerikaner möchten Air Conditioning in allen Zimmern; ausserdem sollen diese Kühl-Apparate ruhig sein. Einen sehr berechtigten Wunsch haben da die «Urus». Aber das Ansinnen nach einer Schutzmauer um das Trainingsgelände ist dann doch ein wenig übertrieben auf der Suche nach Privatsphäre und Ruhe.

Kolumbien – die Jugendförderer

«Los Cafeteros» haben einen Fussballverein aus Sao Paulo um 15 Jugendspieler gebeten, die Radamel Falcao und seine Kumpanen bei den Trainings unterstützen sollen. Tönt nach einem Traumjob für jeden jungen Mann in der Millionenstadt.

Ecuador – die gamesüchtigen Bananenliebhaber

Eine Videospielhalle verlangt Ecuador. Plus jeweils einen Korb voller Bananen in jedem Zimmer. Zusätzlich soll die gelbe Frucht noch von ihrem Heimatland stammen. Ob auch noch das Fair-Trade-Label Max Havelaar draufstehen soll, ist nicht bekannt. Wäre aber eine gute Sache.

Wahrscheinlich wird ein anderes Spiel in der Spielhalle bei Ecuador stehen.Video:YouTube/retrosoccer

Chile – die Bequemen

Die Chilenen haben neue Betten bestellt und sich Flat-TV für jedes Zimmer gewünscht. Haben wohl Angst vor Wanzen. Sicherlich aber nicht vor neuen Technologien.

Algerien – die Gläubigen

In allen Zimmern der Spieler und den Offiziellen muss ein Koran vorhanden sein. Kein ungewöhnlicher Wunsch, schliesslich ist der Islam die offizielle Religion im nordafrikanischen Land.

Costa Rica – die Pausenliebhaber

Die «Ticos» wollen einen Pausenraum mit Sofa, Videospielen und TV. So was wünscht sich jeder Sekschüler, der einen lässigen Fez veranstaltet, auch.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Der grösste Trade der Geschichte mit Gretzky macht aus der NHL ein Millionen-Business
9. August 1988: Eine verwegene Idee macht aus dem Eishockey-Sport ein riesiges Business. Ein windiger Geschäftsmann lotst mit Wayne Gretzky den grössten Star der Sportart nach Los Angeles. Der Trade gibt der NHL ein ganz neues Gesicht.

Bis in die 80er-Jahre hinein ist die National Hockey League eine kanadische Angelegenheit. Gewiss: Hin und wieder holt ein Team aus den USA den Stanley-Cup. Aber das Mass aller Dinge bleiben die Montreal Canadiens und die Edmonton Oilers. Eishockey ist ein beschauliches Geschäft. Nur zwei NHL-Stars verdienen mehr als eine Million Dollar: Wayne Gretzky und Mario Lemieux. Der Durchschnittslohn liegt bei 125'000 Dollar.

Zur Story