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Brazil's coach Luiz Felipe Scolari gestures the number seven to his team during their 2014 World Cup semi-finals against Germany at the Mineirao stadium in Belo Horizonte July 8, 2014. REUTERS/Ruben Sprich (BRAZIL  - Tags: SOCCER SPORT WORLD CUP)

Sieben Gegentore musste Scolari im Halbfinal gegen Deutschland miterleben – und im Spiel um Bronze gegen Holland gab's gleich nochmals drei. Bild: RUBEN SPRICH/REUTERS

Nach riesiger WM-Enttäuschung

Brasiliens Trainer Scolari tritt zurück und kommt damit seiner Entlassung zuvor

Luiz Felipe Scolari zieht laut dem TV-Sender «Globo» die Konsequenzen aus dem völlig verpatzten WM-Abschluss Brasiliens. Er tritt als Brasiliens Nationaltrainer ab. Ein Nachfolger ist noch nicht bekannt.

14.07.14, 06:23 14.07.14, 08:39

Der 65-jährige Scolari habe am Sonntag dem brasilianischen Verband (CBF) seinen Rücktritt eingereicht, der akzeptiert wurde. Scolaris Vertrag wäre nach der WM sowieso ausgelaufen. Der fünffache Weltmeister hatte sich zuletzt blamiert, als er im Halbfinal gegen den Deutschland die höchste Länderspiel-Niederlage (1:7) kassierte und auch im Spiel um Platz 3 gegen Holland sang- und klanglos 0:3 unterging.

Scolari wird sich nicht mehr länger ärgern müssen. Bild: UESLEI MARCELINO/REUTERS

Zwei Favoriten für Nachfolge

Scolari hatte nach dem so schwachen Abschneiden beim Heimturnier nicht von einem Rücktritt reden wollen. Der Trainer der Weltmeistermannschaft von 2002 und sein Mitstreiter Carlos Alberto Parreira, Technischer Direktor beim WM-Gastgeber, hatten sogar ihre Arbeit vehement verteidigt und wollten keine Fehler einräumen. Daraufhin waren sie von den Medien noch heftiger kritisiert worden.

Als Nachfolgekandidaten gelten Adenor «Tite» Bacci, der zuletzt die Corinthians Sao Paulo trainierte, und U20-Nationaltrainer Alexandre Gallo. Die Zeit drängt für die Brasilianer: Am 5. September steht in Miami gegen Kolumbien das nächste Länderspiel an, 2015 die Copa America und 2016 in Rio de Janeiro das olympische Fussball-Turnier. (ram/si)



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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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Herr und Frau Mötzli, können wir uns nicht einfach mal freuen?!

Die Schweiz schlägt Serbien hochdramatisch 2:1. Schlagzeilen machen aber die Doppeladler beim Jubel von Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri. Die Gesten waren unüberlegt und unnötig. Aber auch verständlich für Spieler, bei denen sich so viel um Identität und Zugehörigkeit dreht.

Als sich Xherdan Shaqiri nach seinem 2:1 in der 90. Minute gegen Serbien dazu entschied, seine Hände zum Doppeladler zu formen, da wurde er innert Sekunden vom Helden zum Deppen. 

Zumindest für ganz viele Schweizer Fans. Die Freude über den Sieg wurde schnell gedämpft. Dürfen sich Schweizer da überhaupt noch freuen? Das war doch Hochverrat!

Zum Glück, so muss man fast sagen, haben Shaqiri und Xhaka mit dem Doppeladler für einen kleinen Skandal gesorgt. Sonst, man stelle sich vor, hätten …

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