Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Uruguay's Luis Suarez acknowledges the fans after they won against England in their 2014 World Cup Group D soccer match at the Corinthians arena in Sao Paulo June 19, 2014.   REUTERS/Tony Gentile (BRAZIL  - Tags: SOCCER SPORT WORLD CUP)

Ein Stürmer, zwei Tore, drei Punkte: Luis Suarez. Bild: TONY GENTILE/REUTERS

Doppelpack gegen die «Three Lions»

Luis Suarez mochte ausserhalb Liverpools schon vorher kein Engländer, jetzt ist er noch viel verhasster

Was ist das für eine Story! Gegen Costa Rica kann Luis Suarez nach seiner Verletzung noch nicht spielen, gegen England steht er in der Startelf – und der Torschützenkönig der englischen Premier League schiesst gleich beide Tore beim 2:1-Sieg der Urus.

England steht vor dem Ausscheiden. Und ausgerechnet Luis Suarez war es, der die «Three Lions» nahe an den Abgrund schoss. Ausgerechnet? Suarez spielt in England, schoss in der Premier League 31 Saisontore und wurde Torschützenkönig.

Doch kurz vor der WM verletzte er sich, vor weniger als einem Monat musste er sich am Meniskus operieren lassen. Beim überraschenden 1:3 Uruguays gegen Costa Rica konnte Suarez seinem Team noch nicht helfen. Und nun dies.

«Wir haben gelitten, aber wir haben gewonnen. Das ist das Wichtigste», sagte der Matchwinner nach dem erkämpften 2:1-Sieg. «Es war eine Antwort an die Kritiken nach unserer Startniederlage gegen Costa Rica.»

Uruguay's Luis Suarez celebrates after winning the 2014 World Cup Group D soccer match between Uruguay and England at the Corinthians arena in Sao Paulo June 19, 2014.     REUTERS/Tony Gentile (BRAZIL  - Tags: TPX IMAGES OF THE DAY SOCCER SPORT WORLD CUP)

Suarez sinkt nach seinem Treffer zum 2:1 auf die Knie, seine Mitspieler stürmen zum Feiern heran. Bild: TONY GENTILE/REUTERS

Endlich ein WM-Tor für Wayne Rooney

England hatte zwar mehr vom Spiel, dennoch ist der Sieg der Urus nicht gestohlen. Die Südamerikaner verstanden es, die Räume dicht zu machen, verteidigten clever und hart. Sechs Minuten vor der Pause köpfelte Suarez nach einer butterweichen Flanke von Edinson Cavani zum 1:0 ein.

Nach rund einer Stunde zog sich Uruguay immer mehr an den eigenen Strafraum zurück, überliess den Engländern weitgehend den Ball. Das zahlte sich aus für den Weltmeister von 1966. Wayne Rooney schoss den Ausgleich, eine Viertelstunde war da noch zu spielen. Für den Superstar von Manchester United war es das allererste Tor an einer Weltmeisterschaft – mit dem insgesamt 30. Torschuss seiner WM-Karriere.

Häme vor Rooneys Treffer

England wurde für den grossen Aufwand, den es betrieb, belohnt – und stand am Ende trotzdem mit leeren Händen da. Suarez brach dem Team des einstigen Nati-Erfolgstrainers Roy Hodgson nur fünf Minuten nach dem Ausgleich das Genick. «Wir haben unser Bestes gegeben. Es hat nicht gereicht», bilanzierte der enttäuschte Hodgson.

England's coach Roy Hodgson (L) and Uruguay's coach Oscar Tabarez gesture during their 2014 World Cup Group D soccer match at the Corinthians arena in Sao Paulo June 19, 2014. REUTERS/Tony Gentile (BRAZIL  - Tags: SOCCER SPORT WORLD CUP)

Darf Roy Hodgson nach der WM weitermachen? Bild: TONY GENTILE/REUTERS

Feinster britischer Humor

«Ich habe so lange darauf gewartet, dass England wie Spanien spielt. Nun ist es soweit.»

Die Rechnerei vor dem letzten Spiel

Noch ist England nicht ausgeschieden. Wenn Italien sowohl morgen gegen Costa Rica als auch im letzten Gruppenspiel gegen Uruguay gewinnt und England selber zum Abschluss Costa Rica deutlich schlägt, können es die Engländer noch in die Achtelfinals schaffen.

Bild

Stürmerstar Mario Balotelli möchte im Falle eines italienischen Sieges gegen Costa Rica ein Küsschen von der Queen.

Dazu ist indes eine Leistungssteigerung vonnöten. England wirkte gegen Uruguay trotz optischer Überlegenheit nie zwingend, konnte den Ballbesitz nicht in Chancen ummünzen, war schlicht zu ideenlos im Spielaufbau. «Es war nicht unsere Abwehr, die für die Niederlage verantwortlich zeichnete», analysierte denn auch Hodgson. Ansätze (die jungen Sterling und Sturridge oder der kämpferisch stets vorbildlich Rooney) sind vorhanden – mehr aber auch nicht.

(R-L) England's Daniel Sturridge, Jordan Henderson and Wayne Rooney react after Uruguay's Luis Suarez scored a goal during their 2014 World Cup Group D soccer match at the Corinthians arena in Sao Paulo June 19, 2014. REUTERS/Ivan Alvarado (BRAZIL  - Tags: SOCCER SPORT WORLD CUP)

Wayne Rooney, Jordan Henderson und Daniel Sturridge haben noch eine Chance, um trotz zwei Niederlagen noch eine Runde weiter zu kommen. Bild: IVAN ALVARADO/REUTERS

Als Social-Media-Partner des Hiltl Public Viewing tickern wir direkt aus der Maag Event Hall in Zürich. Dabei können Sie uns beim Arbeiten über die Schulter schauen, via User-Input und Twitter mitdiskutieren und dabei sogar Gratis-Bier gewinnen!

Das Hiltl Public Viewing wird mit bis zu 5000 Fussballfans pro Spiel das grösste WM-Erlebnis der Stadt Zürich. Kostenlos kann bei allen 64 Spielen live In- und Outdoor auf diversen Big Screens mitgefiebert und gefeiert werden. Dazu gibt's Bier, Drinks, Grill und Hiltl-Spezialitäten.



Das könnte dich auch interessieren:

So viel verdient dein Lehrer – der grosse Schweizer Lohnreport 2019

Link zum Artikel

Prügelt Trump die amerikanische Wirtschaft in eine Rezession?

Link zum Artikel

Schweizer Firmen wollen keine Raucher einstellen – weil sie (angeblich) stinken

Link zum Artikel

Liam und Emma sind die beliebtesten Namen der Schweiz – wie sieht es in deinem Kanton aus?

Link zum Artikel

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

So übel hat's Basel-Trainer Koller bei seinem Mountainbike-Sturz erwischt

Der FC Basel steht nach einem 4:1-Sieg in Pully in der 2. Runde des Schweizer Cups. Trainer Marcel Koller fehlte im Waadtland – er war tags zuvor mit dem Mountainbike schwer gestürzt. Glasscherben hätten ihn bei einem Tempo von etwa 40 km/h zu Sturz gebracht, erläuterte Koller nun im «Blick». Diese hätten seinen Reifen beschädigt.

Der 58-Jährige brach sich am Freitagabend ein Schlüsselbein, eine Schulter wurde ausgekugelt, Bänder zerstört und an der linke Körperhälfte hat er Schürfwunden. …

Artikel lesen
Link zum Artikel