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Supporters of the Algerian football team (national flag at background) shelter from heavy rain at a cafe 's terrace as they look on a tv screen, on June 17, 2014 in Marseille, southern France, the match Belgium vs Algeria for the Group H of the FIFA World Cup Brazil 2014.    AFP PHOTO / BORIS HORVAT

Algerische Fans mit Flagge (in Marseille): «Nicht tolerierbares Verhalten» Bild: AFP

Angst vor Randale

Nizza verbietet fremde Flaggen während der WM

Aus Sicherheitsgründen hat die Mittelmeer-Stadt Nizza das Zeigen fremder Landesflaggen während der WM verboten. Hintergrund ist offenbar die Angst, dass es bei Spielen mit algerischer Beteiligung zu Ausschreitungen kommen könnte. 

Ein Artikel von

Spiegel Online

Offenbar aus Angst vor Ausschreitungen hat die Verwaltung der französischen Stadt Nizza das «ostentative Zurschaustellen» fremder Landesflaggen während der Fussball-WM verboten. Einen entsprechenden Ratsbeschluss unterzeichnete Nizzas stellvertretender Bürgermeister Christian Estrosi, Mitglied der konservativen UMP.

Das Verbot richtet sich demnach gegen ein «nicht tolerierbares Verhalten, das die öffentliche Ruhe beeinträchtigt». Andere Flaggen als die französische Trikolore dürfen in Nizza künftig zwischen 18 Uhr und 4 Uhr morgens nicht mehr gezeigt werden. Ausgenommen von dem Verbot sind nach Angaben der Stadtverwaltung die Flaggenmasten an Nizzas berühmter Küstenstrasse Promenade des Anglais.



Kurz vor Spiel Deutschland gegen Algerien

Bekannt gegeben wurde die Massnahme nur wenige Stunden vor Anpfiff des WM-Achtelfinalspiels Deutschland gegen Algerien. Ein erheblicher Teil der Bevölkerung Frankreichs ist algerischer Abstammung; überall im Land sind momentan an Fenstern und Autos ihre grün-weissen Flaggen zu sehen.

Landesweit sind vor dem Spiel die Sicherheitsvorkehrungen massiv verschärft worden. Nach der letzten WM-Partie mit algerischer Beteiligung gab es bereits mehr als 70 Festnahmen von Randalierern. Vielerorts kam es zu Zusammenstössen mit der Polizei; in der Pariser Innenstadt attackierten Dutzende Randalierer Polizisten, die mit Tränengas gegen die Fussballfans vorgingen. Im Grossraum Lyon wurden Geschäfte geplündert, Feuerwehrleute attackiert und Dutzende Fahrzeuge in Brand gesetzt. 

Für das Achtelfinale am Montagabend rief die französische Regierung die Fans zur Ruhe auf. Frankreichs Staatssekretär für europäische Angelegenheiten versicherte, dass Ausschreitungen nicht zugelassen würden. (pma/rls/ap)

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