Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Hat er denn noch nicht genug?

Scolari dankt nicht selber ab: «Das muss der Verbandspräsident entscheiden»



Brasiliens Nationaltrainer Luiz Felipe Scolari lässt seine sportliche Zukunft auch nach der Niederlage im Spiel um Platz 3 offen. Die Zeichen stehen jedoch auf Abschied.

«Darüber muss der Verbandspräsident entscheiden», sagte der Coach am Samstag bei der Pressekonferenz nach dem 0:3 gegen die Niederlande zu einer möglichen Fortsetzung seiner Arbeit. «Wir hatten vereinbart, dass wir nach Ende des Wettbewerbs einen Bericht einreichen werden. Unsere Position wird vakant sein, und der Präsident und der Vorstand werden die WM analysieren.»

TOPSHOTS
Brazil's coach Luiz Felipe Scolari reacts during the third place play-off football match between Brazil and Netherlands during the 2014 FIFA World Cup at the National Stadium in Brasilia on July 12, 2014.  AFP PHOTO / FABRICE COFFRINI

Luiz Felipe Scolari bleibt wohl kaum Trainer der Seleção. Bild: AFP

Scolaris Vertrag endet nach der WM, die der Gastgeber auf dem enttäuschenden vierten Platz beendet hat. Der designierte Präsident des brasilianischen Verbandes, Marco Polo Del Nero, hatte sich zuletzt für einen Verbleib des Weltmeistertrainers von 2002 ausgesprochen.

Ein Auftritt des verletzten Stars und Hoffnungsträgers Neymar an der Pressekonferenz nach dem verlorenen Spiel um Platz 3 deutet allerdings eher auf das Gegenteil hin. Scolari hatte bereits mehr als zehn Minuten über die Niederlage gegen Holland doziert, als plötzlich Neymar im schwarzen Shirt mit schwarzer, falsch herumgedrehter Kappe auf die Bühne humpelte.

abspielen

Neymar platzt in Scolaris Pressekonferenz. Video: Youtube/iFootball

Lange und innig herzte er seinen Coach, der ihm noch ein Küsschen auf die Wange drückte. Anschliessend schlenderte der 22-Jährige zu Carlos Alberto Parreira, reichte dem Technischen Direktor die Hand und beendete seine Vorstellung, die wie ein Abschied wirkte. (pre/si)

A Brazil fan waves a sign targeted at Brazil's coach Luiz Felipe Scolari before the 2014 World Cup third-place playoff between Brazil and the Netherlands at the Brasilia national stadium in Brasilia July 12, 2014.     REUTERS/Jorge Silva (BRAZIL  - Tags: SOCCER SPORT WORLD CUP)        TOPCUP

Die Meinung der Fans ist klar. Sie wollen Scolari nicht wieder sehen. Bild: JORGE SILVA/REUTERS

Das könnte dich auch interessieren:

CVP fährt grosse Negativ-Kampagne gegen andere Parteien – die Reaktionen sind heftig

Link zum Artikel

Wo du in dieser Saison Champions League und Europa League sehen kannst

Link zum Artikel

Migros Aare baut rund 300 Arbeitsplätze ab

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Banking-Apps wie Revolut – so gehen die Betrüger vor

Link zum Artikel

YB droht Bickel mit Gericht, nachdem er als Sportchef 40 Mio. verlochte

Link zum Artikel

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Assaidi erzielt das frechste Tor des Jahres – dumm nur, dass es Abseits war

11. September 2011: Oussama Assaidi ist gegen Groningen auf dem Weg zum 3:0 für Heerenveen. Doch da pfeift der Schiedsrichter Offside. Der Marokkaner schenkt uns immerhin noch einen Zirkustrick.

Jeder Fussballer weiss es: Ist die Pfeife des Schiedsrichters ertönt, darf ich nicht mehr weiterspielen. Es droht eine Gelbe Karte. Aber manchmal, da siehst du dich als Fussballer schon vor den eigenen Fans jubeln und kannst nicht anders, als die Aktion noch abzuschliessen.

Oussama Assaidi kennt diese Situation. Gegen Groningen hat der Linksaussen in der 62. Minute für Heerenveen auf 2:0 erhöht. Jetzt wird der Stürmer steil geschickt. Der Marokkaner ersprintet sich den Ball, steht alleine vor …

Artikel lesen
Link zum Artikel