Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Der Moment des Triumphs: Löw reckt den WM-Pokal in die Höhe. Bild: Reuters

Macht er weiter?

DFB rechnet damit, dass Weltmeister-Trainer Jogi Löw an Bord bleibt

Eine Steigerung scheint nicht mehr möglich – und dennoch deutet alles darauf hin, dass Deutschland auch nach dem WM-Triumph von Joachim Löw trainiert wird. Er selber hat sich noch nicht geäussert.



RIO DE JANEIRO, BRAZIL - JULY 13:  German Chancellor Angela Merkel and German President Joachim Gauck congratulate assistant coach Hansi Flick, head coach Joachim Loew and goalkeeper coach Andreas Koepke of Germany after defeating Argentina 1-0 in extra time during the 2014 FIFA World Cup Brazil Final match between Germany and Argentina at Maracana on July 13, 2014 in Rio de Janeiro, Brazil.  (Photo by Clive Rose/Getty Images)

Kanzlerin Merkel und Bundestrainer Löw bei der Siegerehrung. Bild: Getty Images South America

«Wenn es irgendwer verdient hat, Weltmeister zu werden, dann diese Mannschaft», freut sich der deutsche Bundestrainer Joachim Löw. Für ihn ist der Titel fraglos verdient. In den letzten acht Jahren musste Deutschland einige bittere Niederlagen einstecken.

«Ihr müsst soviel geben, wie ihr noch nie gegeben habt.»

Löw vor dem Spiel zu seinen Spielern

Einige Male geriet Löw, der 1994 als Spieler des FC Winterthur bei den D-Junioren des Klubs sein erstes Traineramt ausübte, in die Kritik. Vor dem Final sagte er seinen Spielern: «Ihr müsst soviel geben, wie ihr noch nie gegeben habt, um das zu erreichen, was ihr noch nie erreicht habt.»

Er sei nun sehr stolz auf seine Mannschaft, die – aus seiner Sicht – die beste des Turniers war. «Als erste europäische Mannschaft in Südamerika den Titel zu holen, macht uns zusätzlich stolz.» Im Final sei Deutschland die aktivere Mannschaft gewesen und habe über die grösseren Kraftreserven verfügt. «Wir haben gemerkt, dass Argentinien zum Ende der 90 Minuten müde wurde», sagte Löw.

Germany's coach Joachim Loew (L) speaks with Germany's forward Mario Goetze as he comes on to play during the final football match between Germany and Argentina for the FIFA World Cup at The Maracana Stadium in Rio de Janeiro on July 13, 2014. AFP PHOTO / CHRISTOPHE SIMON

Goldenes Händchen: Löw wechselt mit Götze den Siegtorschützen ein. Bild: AFP

Bierhoff: «Gehe davon aus, dass wir weitermachen»

Er habe sich dann entschieden, Mario Götze zu bringen. «Er ist ein Ausnahmekönner, der immer ein Spiel entscheiden kann. Ich habe ihm gesagt: ‹Zeige der Welt, dass du besser als Messi bist!›» Götze schoss in der 113. Minute das entscheidende Tor zum Titel.

Über seine Zukunft äusserte sich der DFB-Trainer nicht. Dafür beantwortete Verbandspräsident Wolfgang Niersbach die Frage, ob Löw weitermache, laut der Süddeutschen Zeitung mit einem deutlichen «Ja!». Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff geht ebenfalls davon aus, dass Löw seinen Vertrag, der bis zur EM 2016 in Frankreich läuft, erfüllen wird. «Wie ich Jogi die ganzen Tage gesehen habe, überhaupt die ganzen Wochen, gehe ich davon aus, dass wir weitermachen.» (ram/si)

BELO HORIZONTE, BRAZIL - JULY 08:  (L-R) Head coach Joachim Loew, team manager Oliver Bierhoff and goalkeeper coach Andreas Koepke of Germany speak on the field prior to the 2014 FIFA World Cup Brazil Semi Final match between Brazil and Germany at Estadio Mineirao on July 8, 2014 in Belo Horizonte, Brazil.  (Photo by Martin Rose/Getty Images)

Erfolgstrio: Bundestrainer Löw, Manager Bierhoff, Torhütertrainer Köpke. Bild: Getty Images South America

Das könnte dich auch interessieren:

Eine Untergrund-Industrie plündert Banking-Apps wie Revolut – so gehen die Betrüger vor

Link zum Artikel

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Maradona leitet sein erstes Training bei Gimnasia – und 26'000 Fans im Stadion flippen aus

Diego Armando Maradona ist in Argentinien auch mit 58 Jahren noch ein Volksheld. Tausende Fans empfangen die Fussball-Legende zum ersten offenen Training des Erstligisten Gimnasia y Esgrima.

Die Fans im Stadion von Gimnasia y Esgrima feierten, als ob sie den Meistertitel gewonnen hätten. Dabei muss der argentinische Erstligist viele Punkte gewinnen, um nur schon den Abstieg zu verhindern. Der Jubel auf der mit 26'000 Menschen voll besetzten Tribüne galt am Sonntag dem neuen Coach, Diego Maradona. Der Ex-Weltmeister stellte sich als Hoffnungsträger mit einem offenen Training des Teams in La Plata vor, 60 Kilometer südlich von Buenos Aires.

Und Maradona wäre nicht Maradona, wenn er …

Artikel lesen
Link zum Artikel