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So einfach ist das: Der Ball war drin. 
So einfach ist das: Der Ball war drin. Screenshot: SRF
Darauf haben wir gewartet

Danke, Torlinien-Technologie! Ist das nicht eine wunderbare Sache?

Gibt es etwas Schöneres (ausser natürlich Haris Seferovics 2:1 gegen Ecuador)? Alle sahen, dass Frankreichs 2:0 wirklich ein Tor war. Der Schiedsrichter wird nicht zum Buhmann und niemand muss sich beklagen.
15.06.2014, 22:5116.06.2014, 17:15
Reto Fehr
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Lange wurde sie kritisiert, lange wehrte sich die FIFA gegen die Torlinientechnologie. Bei der WM 2014 wurde sie endlich eingesetzt. Gut, in den ersten Spielen haben wir alle drüber gelacht, weil beispielsweise das 1:0 Kroatiens gegen Brasilien mit der Technologie aufgeklärt wurde – was absolut lächerlich war.

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Gif: SRF

Doch im zehnten Spiel der WM wird die Technologie richtig gebraucht. Karim Benzema trifft in der 48. Minute zum 2:0 für Frankreich gegen Honduras. Der Schiedsrichter entscheidet trotz unübersichtlicher Situation sofort auf Tor. Warum? Die Torlinientechnologie hat's ihm via Signal auf seiner Uhr gesagt. Die Abweichung der Technologie beträgt fünf Millimeter, aber die spielen hier nicht das Zünglein an der Waage.

Sekunden später wird das (TV-)Publikum auch aufgeklärt: Nach dem Pfostenschuss war der Ball nicht drin, als er aber von Goalie Noel Valladares über die Torlinie springt, war er drin: 

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Kein Tor nach dem Pfostenknaller.Gif: SRF

Schöner Kommentar von unserem Ralf Meile zum Videobeweis im Fussball

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Jetzt ist der Ball drin. Ganz sicher.Gif: SRF

Aufgrund der TV-Bilder, schien der Ball nicht drin zu sein

Der Fall ist gelöst und alle sind glücklich. Gut, Honduras vielleicht noch nicht. Aber jetzt wissen sie wenigstens, dass der Ball wirklich drin war und sie nicht ein Tor kassierten, das eigentlich vielleicht gar keines gewesen wäre. Oder hätten Sie aufgrund dieser Bilder wie «früher» entscheiden wollen? 

Und wenn wir grad beim Thema sind. Wie wäre es, wenn Offsides oder Schwalben aufgrund des Videobeweises auch geklärt werden könnten? Kroatien, zweimal Mexiko und Josip Drmic für die Schweiz wären dankbar. Sie dürften nicht die einzigen bleiben.

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Entscheiden Sie selbst: Tor oder nicht Tor? So war's «früher».Gif: SRF 
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Wir wollen ja nicht so sein, hier noch ein anderer Blickwinkel. Na? Drin oder nicht?Gif: SRF
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