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Ecuador's Walter Ayovi holds his jersey over his face following Ecuador's 0-0 tie with France during the group E World Cup soccer match between Ecuador and France at the Maracana Stadium in Rio de Janeiro, Brazil, Wednesday, June 25, 2014.  (AP Photo/Natacha Pisarenko)

Enttäuschung bei Walter Ayovi und seinen Kollegen: Ecuador ist ausgeschieden. Bild: Natacha Pisarenko/AP/KEYSTONE

0:0 zum Abschluss

Franzosen spielen mit und lassen gegen Ecuador kein Tor zu

Frankreich erfüllt aus Schweizer Sicht die Pflicht und hält Ecuador in Schach. Der Gruppensieger spielt gegen die Südamerikaner 0:0.



France's Olivier Giroud, right, cleaves with Ecuador's Frickson Erazo, left, during the group E World Cup soccer match between Ecuador and France at the Maracana Stadium in Rio de Janeiro, Brazil, Wednesday, June 25, 2014. (AP Photo/Christophe Ena)

Hitziger Zweikampf zwischen Olivier Giroud (rechts) und Frickson Erazo. Bild: Christophe Ena/AP/KEYSTONE

«Nur keinen ecuadorianischen Sieg.» Das war der Schweizer Wunsch vor der Partie in Rio de Janeiro. Da die Schweiz gegen Honduras mit 3:0 siegte, hätten die Südamerikaner allerdings schon mit zwei Toren Differenz gewinnen müssen, um in die Achtelfinals vorzustossen.

Nahe dran an einem solchen Exploit waren sie nicht. Zu harmlos waren sie in der Offensive. Die Ausnahmen: In der 41. Minute prüfte Enner Valencia, bereits zweifacher WM-Torschütze, mit einem Kopfball Goalie Hugo Lloris, in der 54. Minute schloss Christian Noboa eine viel versprechende Kontersituation ungenügend ab, und in der 82. Minute forderte der eingewechselte Renato Ibarra nochmals Lloris.

«Wir waren nicht effizient genug», konstatierte Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps. «Aber das Wichtigste ist, dass wir als Gruppenerster im Achtelfinal stehen. Alles ist in Ordnung. Jetzt haben wir fünf Tage Zeit, um uns auf das Spiel gegen Nigeria vorzubereiten.»

Zweite Halbzeit mit einem Mann weniger

Enner Valencia strahlte als einziger im südamerikanischen Team Gefahr aus. Er erhielt aber zu wenig Unterstützung. Sein vermeintlich kongenialer Partner, Antonio Valencia, blieb wie bereits gegen die Schweiz und Honduras deutlich unter den Erwartungen.

Es passte zu seinem Turnier, dass der Stürmer von Manchester United in der 50. Minute für eine überharte Aktion die Rote Karte sah und seinem Team die Aufgabe damit noch schwerer machte. Mit kompakter Defensivleistung und schnellen Kontern versuchte Ecuador anschliessend das Unmögliche noch möglich zu machen. (ram/si)

Ecuador's Antonio Valencia (16) is shown the red card by referee Noumandiez Doue of Ivory Coast during their 2014 World Cup Group E soccer match at the Maracana stadium in Rio de Janeiro June 25, 2014. REUTERS/Kai Pfaffenbach (BRAZIL  - Tags: SOCCER SPORT WORLD CUP)

Bitte noch den Ball abgeben: Antonio Valencia muss frühzeitig duschen. Bild: KAI PFAFFENBACH/REUTERS

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