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epaselect epa06851797 Antoine Griezmann of France celebrates with team mate Olivier Giroud (L) after scoring the 1-0 lead from the penalty spot during the FIFA World Cup 2018 round of 16 soccer match between France and Argentina in Kazan, Russia, 30 June 2018.

(RESTRICTIONS APPLY: Editorial Use Only, not used in association with any commercial entity - Images must not be used in any form of alert service or push service of any kind including via mobile alert services, downloads to mobile devices or MMS messaging - Images must appear as still images and must not emulate match action video footage - No alteration is made to, and no text or image is superimposed over, any published image which: (a) intentionally obscures or removes a sponsor identification image; or (b) adds or overlays the commercial identification of any third party which is not officially associated with the FIFA World Cup)  EPA/DIEGO AZUBEL   EDITORIAL USE ONLY

Antoine Griezmann trifft im WM-Viertelfinal mit Frankreich auf Uruguay. Bild: EPA/EPA

Antoine Griezmann – der Franzose trifft im Viertelfinal auf sein Land des Herzens

Wenn Antoine Griezmann im WM-Viertelfinal mit Frankreich auf Uruguay trifft (16 Uhr im watson-Liveticker), ist das für ihn ein spezielles Spiel. Denn mit dem Land seines heutigen Gegners verbindet den Stürmer viel. 



Antoine Griezmanns Offenheit für andere Kulturen fängt schon mit seiner Herkunft an. Die Familie seiner Mutter hat ihre Wurzeln in Portugal, die des Vaters stammt aus dem Elsass hin zu deutschen Vorfahren. Mit 14 Jahren ging der junge Antoine nach Spanien und fand dort eine neue Heimat.

Kein Land berührt den Franzosen aber so sehr wie Uruguay. «Ich fühle mich fast wie ein Uruguayer, ich himmle die Nationalität an, ich himmle die Leute an», sagte Griezmann unlängst. Sein Spanisch hat einen uruguayischen Akzent und in den sozialen Medien ist er regelmässig mit einer Tasse Matetee zu sehen, dem Nationalgetränk Uruguays.

Anfang in San Sebastian

Doch warum genau Uruguay? Begonnen hat das während seiner Zeit bei Real Sociedad im spanischen San Sebastian. Der erste Trainer des damals 18-jährigen Griezmanns war Martin Lasarte, ein Uruguayer. 

Sein Sturmpartner bei den Basken war Carlos Bueno, ebenfalls Uruguayer. Bueno wurde zum ersten Ansprechpartner des Franzosen und machte Griezmann mit uruguayischen Gepflogenheiten vertraut.

Auch die Fussballkultur des südamerikanischen Landes lernte der Stürmerstar von Atlético Madrid so kennen. Gemeinsam mit Bueno schaute er die Spiele von dessen Heimatverein, Peñarol Montevideo. Griezmann lernte nicht nur die Fangesänge des Klubs, sondern ist inzwischen sogar Vereinsmitglied. 

Auch heute bei Atlético Madrid hat der Franzose mit Leuten aus seinem Lieblingsland zu tun. Mit Diego Godin und José Giménez bilden zwei Uruguayer das Innenverteidigerduo der Madrilenen. Ersterer ist sogar der «Götti» von Griezmanns Tochter. 

Suarez' Unmut

Nur einer scheint sich nicht an Griezmanns Liebe zu Uruguay zu erfreuen: Luis Suarez. Der Barcelona-Star motzte zuletzt über den Franzosen: «Er weiss nicht wirklich, was es bedeutet, Uruguayer zu sein. Er weiss nicht, welche Opfer man von Kindesbeinen an bringen muss, um sich im Fussball durchzusetzen mit so einer kleinen Bevölkerung», sagte Suarez.

epa06853491 Luis Suarez of Uruguay reacts after the FIFA World Cup 2018 round of 16 soccer match between Uruguay and Portugal in Sochi, Russia, 30 June 2018.

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Luis Suarez: Hat keine Freude an Griezmanns Sympathien für sein Land. Bild: EPA/EPA

Sein Traumland hat Griezmann bislang noch nie besucht. «Wenn ich Urlaub habe, ist dort Winter», erklärte er. «Aber eines Tages werde ich es nachholen.» 

Wenn er denn nach dem Spiel heute Nachmittag noch willkommen ist. (abu)

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Video: watson/Angelina Graf

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