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epa06855627 Ilya Kutepov of Russia reacts after winning the FIFA World Cup 2018 round of 16 soccer match between Spain and Russia in Moscow, Russia, 01 July 2018.

(RESTRICTIONS APPLY: Editorial Use Only, not used in association with any commercial entity - Images must not be used in any form of alert service or push service of any kind including via mobile alert services, downloads to mobile devices or MMS messaging - Images must appear as still images and must not emulate match action video footage - No alteration is made to, and no text or image is superimposed over, any published image which: (a) intentionally obscures or removes a sponsor identification image; or (b) adds or overlays the commercial identification of any third party which is not officially associated with the FIFA World Cup)  EPA/SERGEI CHIRIKOV   EDITORIAL USE ONLY  EPA-EFE/SERGEI CHIRIKOV   EDITORIAL USE ONLY  EDITORIAL USE ONLY

Grosser Jubel: Gastgeber Russland schlägt überraschend Titelkandidat Spanien. Bild: EPA/EPA

Spanien scheitert im Achtelfinale sensationell an Gastgeber Russland!

Russland eliminiert Spanien in den WM-Achtelfinals im Penaltyschiessen. Die Russen kämpften sich vor 78'011 Zuschauern im Moskauer Luschniki-Stadion ins Penaltyschiessen, das sie mit 4:3 gewannen.



In den 120 Minuten, die dem Penaltyschiessen vorausgingen, fielen zwei Tore, beide in der ersten Halbzeit der regulären Spielzeit. Spanien ging durch ein russisches Eigentor in Führung (12.); Russland glich 29 Minuten später mit einem Handspenalty aus.

Am Ende war es wie immer. Immer wenn es der WM-Ausrichter zuletzt in ein Penaltyschiessen geschafft hatte, gewann er dieses auch. 1998 siegte Frankreich gegen Italien, 2002 siegte Südkorea gegen Spanien, 2006 triumphierte Deutschland über Argentinien, und 2014 jubelte Brasilien gegen Chile - so wie jetzt die Russen.

Russland entdeckt jetzt den Fussball. «Ihr seid geboren, um unser Märchen wahr werden zu lassen», meinten die Fans vor dem Spiel auf einem riesigen Transparent. Das russische Sommermärchen geht mindestens sechs Tage lang weiter. In den Viertelfinals treffen die Russen auf Kroatien oder Dänemark.

Die Tore

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Sergey Ignashevichs Eigentor bringt Spanien in Führung. Video: streamable

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Dzyuba gleicht per Elfmeter wieder aus. Video: streamable

74 % Ballbesitz Spaniens

Schon in der regulären Spielzeit und der Verlängerung wehrte sich Russland im wichtigsten Fussballspiel seiner Geschichte gegen den haushohen Favoriten Spanien clever.

Die Spanier dominierten die Partie. Sie, die schon während der Vorrunde mehr Pässe spielten als alle übrigen Teams, kontrollierten das Geschehen. 74 Prozent Ballbesitz totalisierte Spanien. Möglichkeiten resultierten aus dieser Überlegenheit aber kaum. Iniesta, der erst nach 67 Minuten aufs Feld durfte, besass eine in der Schlussphase der regulären Spielzeit.

Bei den beiden Goals traf die Torhüter keine Schuld. Spanien ging nach zwölf Minuten durch ein Eigentor von Sergej Ignaschewitsch in Führung.

Für Ignaschewitsch hätte es ein grosses Spiel werden sollen: Der bald 39-Jährige bestritt sein 17. WM- oder EM-Spiel für Russland. Er egalisierte die Bestmarke von Lew Jaschin. Wegen des Eigentors ist er nun mit 38 Jahren und 352 Tagen auch der älteste Akteur der WM-Geschichte, der ins eigene Netz traf. Er löste Noel Valladares aus Honduras ab, der vor vier Jahren beim 0:3 gegen Frankreich ein Eigentor produzierte und damals erst 37-jährig war.

Das Penaltyschiessen

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Video: streamable

Das Telegramm

Spanien - Russland 1:1 (1:1, 1:1) n.V. - Russland 4:3-Sieger im Penaltyschiessen.
Luschniki-Stadion, Moskau. - 78'011 Zuschauer (ausverkauft). - SR Kuipers (NED).
Tore: 12. Ignaschewitsch (Eigentor) 1:0. 41. Dsjuba (Handspenalty) 1:1.
Penaltyschiessen: Iniesta 1:0, Smolow 1:1; Piqué 2:1, Ignaschewitsch 2:2; Koke (gehalten), Golowin 2:3; Ramos 3:3, Tscheryschew 3:4; Aspas (gehalten).
Spanien: De Gea: Nacho (70. Carvajal), Piqué, Ramos, Alba; Koke, Busquets; Asensio (104. Rodrigo), Silva (67. Iniesta), Isco; Costa (80. Aspas).
Russland: Akinfejew; Kutepow, Ignaschewitsch, Kudrjaschow; Fernandes, Samedow (61. Tscheryschew), Kusjajew (97. Jerochin), Sobnin, Schirkow (46. Granat); Dsjuba (65. Smolow), Golowin.
Bemerkungen: Russland ohne Smolnikow (gesperrt). Verwarnungen: 40. Piqué (Handspiel). 54. Kutepow (Foul). 71. Sobnin (Foul). (abu/sda)

Liveticker: 01.07.18: Spanien – Russland

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Jonatan Schäfer
Nelson Muntz
Felix Haldimann
Scaros_2
Pana
maljian
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Spanien
0:3n.P.
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Russland
LogoS. Ignashevich 12'
IconA. Dzyuba 41'
Penalty
IconI. Aspas
IconS. Ramos
IconKoke
IconG. Piqué
IconA. Iniesta
IconD. Cheryshev
IconA. Golovin
IconS. Ignashevich
IconF. Smolov
Cesc Fàbregas' Kritik am spanischen Tiki-Taka
«Ich bin ein grosser Fan des Tiki-Taka, es ist wunderschönes Spiel – aber es passiert nichts. Wir haben keinerlei Gefahr von der spanischen Mannschaft gesehen. Es gab Möglichkeiten, nach vorne zu spielen, doch sie spielten immer wieder nach hinten.»
Heimvorteil im Elfmeterschiessen

Akinfeev ist «Man of the Match»!
Er hätte es auch verdient gehabt:
Unterschiedliche Gemütszustände
Spanish players react after there team was eliminated during the round of 16 match between Spain and Russia at the 2018 soccer World Cup at the Luzhniki Stadium in Moscow, Russia, Sunday, July 1, 2018. (AP Photo/Matthias Schrader)
Russian teammates rush to hug and congratulate Russia goalkeeper Igor Akinfeev, left after he makes the a save during a penalty shoot out that send Russia to the quarterfinals during the round of 16 match between Spain and Russia at the 2018 soccer World Cup at the Luzhniki Stadium in Moscow, Russia, Sunday, July 1, 2018. (AP Photo/Manu Fernandez)
Das Elfmeterschiessen im Video
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Hat der VAR Spanien den Sieg gestohlen?
von Nelson Muntz
---
User Muntz bezieht sich damit wohl auf diese Szene. Jedoch ist hierbei anzumerken, dass der VAR eingriff – Kuipers sich jedoch gegen einen Elfmeterpfiff entschied.
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von Felix Haldimann
Spaniens Fussball – so inspiriert wie des Buchhalters Monolog über Briefmarken sammeln
Entry Type
Gastgeber Russland wirft Spanien aus dem Turnier! - Spielende
Akinfeev mutiert im Elfmeterschiessen mit zwei parierten Elfmetern zum Matchwinner – auf Seiten der Spanier vergeben Koke und Aspas. Spanien scheitert bereits im Achtelfinale – und der Fussballverband der Iberer wird sich nun hinsichtlich der Trainerrochade direkt vor dem Turnier einiges an Kritik anhören müssen.

Die Spanier fanden über 120 Minuten kein Rezept gegen tapfer verteidigende Russen – und kamen trotz deutlicher Überlegenheit nur selten gefährlich vor das gegnerische Tor. Das brotlose Passspiel (Spanien schlug als erstes WM-Team seit Beginn der Datenerfassung mehr als 1'000 Pässe) erinnerte nur zu sehr an die uninspirierten Auftritte der Spanier in der Abenddämmerung des Tiki-Taka an der WM 2014. Russland konzentrierte sich vornehmlich auf die Defensivarbeit – und rettete sich mit einem leidenschaftlichen Auftreten bis ins Elfmeterschiessen, wo die grosse Stunde des Igor Akinfeev schlug.
Entry Type
3:4 - Penaltyschiessen - Fehlschuss - Spanien - Iago Aspas
Iago Aspas verschiesst! Russland steht sensationell im Viertelfinale! Der Spanier schiesst in die Mitte, doch Akinfeev pariert mit dem Fuss.
Entry Type
3:4 - Penaltyschiessen - Treffer - Russland - Denis Cheryshev
Auch Denis Cheryshev verwertet! Die Spanier nun unter Zugzwang!
Entry Type
3:3 - Penaltyschiessen - Treffer - Spanien - Sergio Ramos
Sergio Ramos trifft!
Entry Type
2:3 - Penaltyschiessen - Treffer - Russland - Aleksandr Golovin
Golovin haut den Ball zentral in die Maschen! Russland führt!
Entry Type
2:2 - Penaltyschiessen - Fehlschuss - Spanien - Koke
Akinfeev hält den schwachen Versuch von Koke!
Entry Type
2:2 - Penaltyschiessen - Treffer - Russland - Sergey Ignashevich
Der Routinier Ignashevich bewahrt die Nerven, verzögert beim Anlauf – und verwertet souverän!
Entry Type
2:1 - Penaltyschiessen - Treffer - Spanien - Gerard Piqué
Piqué trifft ebenfalls! Via Innenpfosten landet der Ball im Tor!
Entry Type
1:1 - Penaltyschiessen - Treffer - Russland - Fedor Smolov
Das war knapp! De Gea ist am Versuch Smolovs dran, doch der Ball ist zu scharf getreten. Russland gleicht aus!
Entry Type
1:0 - Penaltyschiessen - Treffer - Spanien - Andrés Iniesta
Iniesta nimmt als erster Spanier Anlauf – und verwertet! Kein sehr präziser Versuch, doch Akinfeev wählt die falsche Ecke.
Spanien beginnt!
Dominant, aber erfolglos?

120'
+1 - Verlängerung - Ende
Die Verlängerung ist zu Ende! In 120 Minuten Spielzeit gelingt den Spaniern kein eigener Treffer (das 1:0 war ein Eigentor Ignashevichs) – und so muss das Elfmeterschiessen entscheiden!

Gelingt den Russen in der Penalty-Lotterie die Sensation – oder setzt sich Favorit Spanien doch noch durch?
120'
+1
Rodrigo verschafft sich an der Strafraumgrenze etwas Platz, Akinfeev reagiert aber blitzschnell und entschärft auch diesen Versuch.
120'
Eine Minute gibt es obendrauf.
120'
Ein weiterer Vorstoss der Spanier resultiert in einem Abstoss. Die Verlängerung ist gleich um!
118'
Der Eckball ist ungefährlich, doch es verstreichen weitere wichtige Sekunden. Nur noch etwas mehr als zwei Minuten!
117'
Smolov holt einen Eckball heraus – und peitscht das ohnehin ekstatische Publikum noch zusätzlich an.
114'
Grosser Aufschrei bei den Spaniern! Nach einer Freistoss-Flanke von Koke geht Ramos zu Boden – und das spanische Kollektiv fordert einen Penalty! Der VAR greift ein, Kuipers entscheidet sich jedoch gegen einen Elfmeterpfiff. Eine vertretbare Entscheidung.
113'
Weniger als zehn Minuten trennen die Russen vom Elfmeterschiessen! Halten die Gastgeber dem spanischen Dauerdruck stand?
112'
Diese Szene hat gezeigt, dass schnörkelloser Zug zum Tor wohl die erfolgsversprechendere Taktik wäre als horizontales Ballgeschiebe. Mehr Xabi Alonso – weniger Johann Vogel ist angesagt!
109'
Doppelchance für Spanien! Für einmal geht es bei den Spaniern zügig nach vorne – und prompt wird es gefährlich. Piqué lanciert Rodrigo mit einem weiten Ball, dieser setzt sich mit einer starken Körpertäuschung durch und zwingt Akinfeev zu einer Grosstat. Der Nachschuss von Aspas wird dann von der russischen Verteidigung mit vereinten Kräften entschärft.
107'
Iniesta kommt an der Strafraumgrenze an den Ball, legt sich das Leder auf den schwächeren linken Fuss – und sieht seinen Abschluss von der russischen Hintermannschaft geblockt.
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von Scaros_2
Spanien 2010: Tiki Taka. Tiki Taka. Yeehaaw!
Spanien 2018: Tik Tak. Tik Tak. ZzzzZzZzzz.

Von der geilen Achterbahnfahrt zum Pflichtbesuch bei der Uroma, die immer noch diese nervige Standuhr im Wohnzimmer stehen hat.
106'
Der Ball rollt bereits wieder! Rettet sich Russland in die Penalty-Lotterie?
Diese Statistik überrascht wenig – und widerspiegelt eher die Ideenlosigkeit denn die Überlegenheit der Spanier

105'
+1
Die erste Halbzeit der Verlängerung ist Geschichte! Spanien hat auch nach 105 Spielminuten noch kein Rezept gefunden. Noch 15 Minuten trennen die tapfer verteidigenden Russen vom Elfmeterschiessen!
105'
+1
Piqué kommt nach einem Standard zum Kopfball, doch Akinfeev pflückt das Leder mühelos aus der Luft.
105'
Eine Minute wird nachgespielt.
104'
Entry Type
Auswechslung - Spanien
rein: Rodrigo, raus: Marco Asensio
Letzter Wechsel auch bei den Spaniern: Rodrigo kommt für Asensio.
102'
Aspas für einmal mit ein wenig Platz, doch Routinier Ignashevich stellt sich dem Spanier in den Weg. Das Eigentor war enorm unglücklich, ansonsten zeigt der 38-jährige Verteidiger eine starke Leistung.
101'
Sergio Ramos hat übrigens beinahe so viele Pässe an den Mann gebracht (141) wie die gesamte russische Mannschaft (162).
100'
Isco und Aspas kollidieren an der Strafraumgrenze miteinander. Irgendwie symptomatisch.
97'
Entry Type
Auswechslung - Russland
rein: Daler Kuzyaev, raus: Aleksandr Erokhin
Dies ist nun definitiv der letzte Wechsel bei den Russen: Mittelfeldspieler Aleksandr Erokhin ersetzt Kuzyaev. Ein klassischer Positionswechsel.
96'
Auch in der Verlängerung bietet sich uns das altbekannte Bild: Spanien schiebt sich den Ball hin und her, doch nach wie vor tut sich einfach keine Lücke auf – oder aber die Spanier finden sie nicht. Weitschüsse wie derjenige von Koke sind durchaus als erste Anzeichen von Verzweiflung zu werten.
92'
Aspas dringt in den Strafraum ein, wartet aber enorm lange mit dem Zuspiel. Im letzten Moment bringt er das Leder von der Grundlinie doch noch zur Mitte, wo Carvajal seinen Abschluss nicht aufs Tor bringt.
91'
Verlängerung - Start
Weiter geht's! Die erste Verlängerung an dieser WM hat begonnen!
90'
+4
Die reguläre Spielzeit ist zu Ende! Spanien muss gegen ein zunehmends entkräftetes Russland in die Verlängerung.

Mehrere Russen werden von Krämpfen geplagt, doch Trainer Tschertschessow steht nur noch der eine Zusatzwechsel in der Verlängerung zur Verfügung. Spanien hingegen hat mit seinem ideenlosen Ballgeschiebe wohl deutlich weniger Kraftressourcen verbraucht – muss in der Verlängerung aber erst einmal ein Rezept gegen den russischen Abwehrriegel finden, denn in einem allfälligen Elfmeterschiessen, auf das die Russen hinarbeiten werden, wäre alles möglich.
90'
+3
Smolov versucht sich an einem Schlenzer von der Strafraumgrenze, de Gea muss nicht eingreifen.
90'
+2
Russland kann eigentlich nur auf ein Elfmeterschiessen oder einen Lucky-Punch nach einer Standardsituation hoffen. Aus dem Spiel heraus läuft offensiv überhaupt nichts.
90'
Vier Minuten werden nachgespielt.
90'
Drei Eckbälle der Spanier in Serie sorgen für Gefahr – doch die Russen überstehen auch diese Druckphase.
88'
Rettet sich Russland in die Verlängerung? Die Gastgeber laufen auf dem Zahnfleisch – und Spanien drückt auf die Entscheidung!
87'
Russland setzt nach einem Ballverlust der Spanier zu einem vielversprechenden Konter an, doch Smolov macht die gute Ausgangslage mit einem unsauberen Zuspiel zunichte. Der Russe stand zuvor aber ohnehin im Abseits, da hätte der VAR wohl eingegriffen.
86'
Erneut lässt sich ein Russe wegen Krämpfen behandeln. Den Gastgebern gehen die Kräfte aus!
85'
Doppelchance für Spanien! Aspas legt wunderbar mit der Brust ab für Iniesta, welcher Akinfeev mit einem platzierten Schuss von der Strafraumgrenze zu einer Glanzparade zwingt. Der russische Keeper wehrt zur Seite ab, wo Aspas zum Nachschuss bereitsteht, diesen aber aus spitzem Winkel nicht im Tor unterbringt.
83'
Busquets kommt nach einem Eckball zum Abschluss – schiesst jedoch aus bester Position Ignashevich ab. Die Spanier fordern einen Elfmeter, Kuipers lässt das Spiel aber nach kurzer Konsultation seiner Kollegen richtigerweise weiterlaufen.
82'
Wie lange reichen die Kräfte bei den Russen? Kutepov wird von Krämpfen geplagt – doch das Wechselkontingent ist ausgeschöpft. Erst in der Verlängerung könnte Tschertschessow dank des zusätzlichen Wechsels tätig werden.
80'
Entry Type
Auswechslung - Spanien
rein: Iago Aspas, raus: Diego Costa
Dieser Wechsel war in meinen Augen überfällig: Der über weite Strecken der Partie unsichtbare Costa wird durch Iago Aspas ersetzt.
78'
So sehr die mangelnde spanische Kreativität Kritik verdient, so sehr gilt es aber auch, der russischen Defensive ein Lob auszusprechen. Die Gastgeber sind sich ihrer Stärken (und Schwächen) bewusst – und denken gar nicht daran, die defensive Stabilität auf dem Altar der Offensivbemühungen zu opfern.
76'
Fernando Hierro reiht sich ein unter die zahlreichen Anwesenden, die das ideenlose Ballgeschiebe Spaniens mit wilder Gestik kritisieren.
Die Reaktion der russischen Fans in Kasan beim Penalty ihrer Mannschaft

71'
Entry Type
Gelbe Karte - Russland - Roman Zobnin
Zobnin wird nach einem rüden Einsteigen gegen Alba als dritter Akteur verwarnt.
70'
Entry Type
Auswechslung - Spanien
rein: Dani Carvajal, raus: Nacho
Hierro bringt mit Carvajal frischen Wind auf der Aussenbahn. Für Nacho ist der Arbeitstag beendet.
69'
Spanien hat bei den Pässen die 600er-Marke geknackt – da jedoch die meisten dieser Pässe horizontal gespielt werden, stehen die Iberer nach wie vor bei gerade einmal drei Schüssen aufs Tor.
67'
Entry Type
Auswechslung - Spanien
rein: Andrés Iniesta, raus: David Silva
Hierro wechselt erstmals und bringt Andrés Iniesta, der etwas überraschend nicht in der Startelf stand, für David Silva.
66'
Golovin stürzt im Strafraum – doch da trug eher der Rasen denn Gegenspieler Ramos die Schuld. Die Proteste bleiben dementsprechend auch aus.
65'
Entry Type
Auswechslung - Russland
rein: Fedor Smolov, raus: Artem Dzyuba
Der Torschütze Dzyuba erhält bei seinem Abgang eine stehende Ovation. Er wird ersetzt durch Smolov. Somit hat Russland in der 65. Minute bereits alle drei Wechsel vollzogen. Rächt sich dies in einer allfälligen Verlängerung, wo den Russen dann nur noch der zusätzliche eine Wechsel zustehen würde?
Spanien kämpft gegen Russland und seine Kritiker
Spanien steht am heute ab 16.00 Uhr gegen Gastgeber Russland auf dem Prüfstand. Am Abend spielt das zum Geheimfavorit aufgestiegene Kroatien ab 20.00 Uhr gegen Dänemark. Die «Furia Roja» begann die WM mit einer überzeugenden Vorstellung gegen Portugal, das nur dank Cristiano Ronaldo ein 3:3 rettete. Doch nach den letzten beiden Vorrunden-Partien kamen Zweifel über die tatsächliche Stärke der Iberer auf. Dem 1:0 gegen den Iran folgten ein 2:2 gegen Marokko und viel Kritik.

Die Wettbüros handeln Spanien neben Brasilien noch immer als einen der zwei Topfavoriten um den Titel. Doch zwei Spiele genügten, um in der Heimat die Stimmung zu trüben. Aussenverteidiger Daniel Carvajal sagt: «Wir haben viel Kritik einstecken müssen, mehr als wir verdient haben. Immerhin sind wir seit zwei Jahren ungeschlagen.»

Mittelfeldspieler Andres Iniesta sei zu alt, Torhüter David De Gea zu fehlerhaft, Trainer Fernando Hierro, der erst zwei Tage vor Turnierbeginn den Posten des entlassenen Julen Lopetegui übernommen hat, zu unerfahren. Aber immerhin ist Spanien weiter als vor vier Jahren, als nach der Vorrunde schon Schluss war. Fakt ist aber auch: 2010 kassierte Spanien auf dem Weg zum WM-Titel ganze zwei Gegentore, aktuell sind es nur schon nach der Gruppenphase deren fünf.

Die Russen wollen im Moskauer Luschniki-Stadion wieder dort weitermachen, wo sie am Eröffnungstag beim 5:0 gegen Saudi-Arabien begannen - und nicht so, wie sie beim 0:3 gegen Uruguay agierten. Mit dem Vorstoss in die K.o.-Runde haben sie ihr primäres Ziel schon einmal erreicht. Sergej Ignaschewitsch, Russlands Rekord-Internationaler, glaubt an die Chance: «Die spanischen Verteidiger stehen immer sehr hoch - das schafft Raum für Konter.»

Ignaschewitsch ist neben Goalie Igor Akinfejew und Juri Schirkow einer von drei Spielern, die schon 2008 an der EM in der Schweiz und Österreich mit von der Partie waren. Damals spielten die Russen gleich zweimal gegen Spanien. In der Gruppenphase verloren sie 1:4 und im Halbfinal 0:3. Auch auf Seiten der Spanier wirkten mit David Silva, Sergio Ramos und Iniesta drei Spieler mit, die noch heute mit dabei sind. Auf WM-Ebene gab es die Begegnung Spanien - Russland noch nie.
Hohe Prominenz auf der Tribüne
Auch König Felipe VI. verfolgt die Partie live vor Ort.
63'
Etwas mehr als eine Stunde ist gespielt – und das Spiel verläuft noch immer in denselben Bahnen wie in den Startminuten. Spanien monopolisiert den Ball, schlägt Pass um Pass, kommt jedoch kaum zu Möglichkeiten. Russland macht die Räume eng und hält die Spanier zumeist erfolgreich vom eigenen Strafraum fern.
61'
Entry Type
Auswechslung - Russland
rein: Denis Cheryshev, raus: Alexander Samedov
Tschertschessow bringt den dreifachen WM-Torschützen Denis Cheryshev für Samedov und entfacht Jubelstürme auf der Tribüne.
59'
Isco dringt in den Strafraum ein, wird jedoch noch entscheidend abgedrängt und bringt den Ball aus spitzem Winkel nicht an Akinfeev vorbei. Dennoch: Starke Einzelaktion des Spaniers!
58'
Bei jedem Eckball der Russen schnellt der Lautstärkepegel im Stadion in die Höhe, doch diesmal hält Piqué seine Hände unten.
57'
Die Spanier prallen Mal für Mal am russischen Beton ab. Costa ist völlig abgemeldet, Isco, Silva und Asensio sind zwar bemüht – doch auch sie finden die Lücken in der Hintermannschaft Russlands nicht.
54'
Entry Type
Gelbe Karte - Russland - Ilya Kutepov
Ilya Kutepov bekommt von Kuipers nach einem taktischen Foulspiel an Isco den gelben Karton gezeigt.
54'
Spanien schnürt die Russen ein, aber es fehlt heute an der Kreativität, am Überraschungsmoment in der Offensive. Das erinnert nur zu sehr an das brotlose Passspiel der Spanier an der WM 2014.
51'
Fünf Gegentreffer haben die Russen nach Standards bereits erhalten – und auch nach diesem Freistoss von Koke wird es gefährlich. Diego Costa setzt seinen Kopfball jedoch ein gutes Stück über das Tor.
47'
Jordi Alba bringt Spanien beinahe mit einem Bauchschuss in Führung! Nacho setzt Asensio im Strafraum in Szene, welcher den Ball zur Mitte flankt. Das Leder fliegt an Freund und Feind vorbei und landet bei Alba – doch dieser kann sich im Vollsprint nicht so recht zwischen Fuss und Kopf entscheiden. Schlussendlich schliesst er mit dem Bauch ab – und zwingt Akinfeev tatsächlich zu einer Parade.
46'
Entry Type
Auswechslung - Russland
rein: Vladimir Granat, raus: Yury Zhirkov
Erster Wechsel auf Seiten der Russen: Granat ersetzt Zhirkov.
46'
Weiter geht's! Favorit Spanien tut sich gegen den Gastgeber bislang enorm schwer – auch in der zweiten Halbzeit?
Die Statistiken zur ersten Halbzeit
Viel Ballbesitz – wenig Zwingendes

Russlands Lebensversicherung

Die besten Bilder aus Russland
epa06855021 Goalkeeper Igor Akinfeev of Russia is beaten by an own goal of his teammatee Sergei Ignashevich (white shirt) during the FIFA World Cup 2018 round of 16 soccer match between Spain and Russia in Moscow, Russia, 01 July 2018.

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Ignashevich spediert den Ball ins eigene Tor ...
epa06855018 Sergio Ramos (L) of Spain celebrates with teammate Diego Costa (C) the 1-0 lead during the FIFA World Cup 2018 round of 16 soccer match between Spain and Russia in Moscow, Russia, 01 July 2018.

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... Ramos lässt sich feiern.
epa06855092 The ball hits the arm of Gerard Pique of Spain which results in a penalty during the FIFA World Cup 2018 round of 16 soccer match between Spain and Russia in Moscow, Russia, 01 July 2018.

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Piqué mit dem Handspiel ...
epa06855124 Artem Dzyuba (L) of Russia celebrates scoring the equalizer from the penalty spot during the FIFA World Cup 2018 round of 16 soccer match between Spain and Russia in Moscow, Russia, 01 July 2018.

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... und Dzyuba verwertet souverän.
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von Pana
Ein Eigentor und ein Penalty. Nichts Neues aus Russland.
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von Scaros_2
Also dieses Spiel hat bisher einzig ein kurioses Eigentor sowie ein kurioser Penalty in seiner Entstehungsform hervorgebracht
45'
Entry Type
+2 - Ende erste Halbzeit
Die erste Halbzeit ist zu Ende! Spanien dominiert, Spanien hat mehr Ballbesitz – doch Russland verdient sich dieses Unentschieden zur Pause mit einer kämpferischen und defensiv tadellosen Leistung. Die Iberer tun sich gegen den russischen Abwehrriegel enorm schwer, zu guten Möglichkeiten zu kommen – und müssen auf die gütige Mithilfe Ignashevichs zurückgreifen, um in Führung zu gehen. Russland bleibt seinem Spielkonzept auch nach dem Eigentor treu – erhöht jedoch in den Minuten vor der Pause die Offensivaktivitäten. Dafür werden die Gastgeber mit einem Elfmeter belohnt – Piqué hat nach einer Ecke die Hand da, wo er sie nicht haben darf. Dzyuba verwertet souverän – und sorgt dafür, dass dieser dritte Achtelfinal mit einem Remis in die Pause geht.
45'
Grosschance für Diego Costa! Nacho lanciert den Stürmer mit einem feinen Pass – und dieser bringt den Ball aus offsideverdächtiger Position nicht an Akinfeev vorbei.
44'
Russland trifft doppelt – und trotzdem steht es unentschieden. Spanien übernimmt nach dem Ausgleichstreffer jedoch sogleich wieder das Süieldiktat – und Russlands oberstes Ziel ist es nun, das Remis in die Pause zu bringen.
41'
Entry Type
Gelbe Karte - Spanien - Gerard Piqué
Gerard Piqué sah für sein Handspiel übrigens noch die gelbe Karte.
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von maljian
Ich hoffe von den Russen kommt noch ein wenig mehr, auch wenn ich 2:0 für Spanien getippt habe.
41'
Entry Type
Tor - 0:2 - Russland - Artem Dzyuba
Artem Dzyuba trifft! Der Russe schickt de Gea in die falsche Ecke und setzt das Leder scharf in die rechte untere Ecke. Souverän verwandelt!
40'
Elfmeter für Russland! Nach einem Eckball kommt Dzyuba zum Kopfball – und köpft das Leder an den Arm von Piqué der zwar mit dem Rücken zum Ball steht, den Arm jedoch weit über dem Kopf hat. Richtiger Entscheid!
39'
Man hat das Gefühl, Russland erhöht hier in den Minuten vor der Pause die Gangart. Die Gastgeber sind vermehrt in Ballbesitz – und stellen die spanische Abwehr mit gefährlichen Flanken immer wieder vor Probleme.
36'
Golovin hat den Ausgleich auf dem Fuss! Dzyuba gewinnt das Kopfballduell gegen Ramos und legt weiter auf Golovin, welcher sich erst in der Abwehr verheddert, dann aber aus rund 16 Metern doch noch zu einer guten Schussmöglichkeit kommt. Der Ball fliegt dann schlussendlich deutlich am Pfosten vorbei – auf den ersten Blick sah das gefährlicher aus als es war.
34'
Über 300 Pässe hat Spanien bereits geschlagen – und beinahe im Sekundentakt kommt ein weiterer dazu. Russland steht noch bei unter 100.
33'
Trotz des Rückstandes agiert Russland äusserst passiv. Und da Spanien offenbar auch eher den Passrekord anvisiert – und nicht einen zweiten Treffer – ist die Partie momentan eine eher dröge Angelegenheit.
30'
Russland dringt in den Strafraum der Spanier ein – und verhaltene Rufe nach einem Elfmeter erklingen. Die leisen Protestrufe verstummen jedoch schnell, Kuipers lässt die Partie korrekterweise weiterlaufen.
29'
Das Führungstor der Spanier war bereits der 56. Standardtreffer an dieser WM. Russland hingegen, das bei Standards die Lufthoheit durchaus für sich beanspruchen kann, führt seine Ecken teilweise kurz aus.
Ein wenig schmeichelhafter Rekord

25'
Isco schickt Jordi Alba auf die Reise, doch an diesen Ball kommt selbst der pfeilschnelle Aussenverteidiger nicht mehr ran.
24'
Russland weiss auch bei den Standardsituationen noch nicht wirklich für Gefahr zu sorgen. Dzyuba gewinnt zwar jedes Kopfballduell, findet jedoch keine Abnehmer.
23'
Ramos nimmt im Luftduell gegen Dzyuba den Ellenbogen zu Hilfe und ermöglicht den Russen eine Freistosschance.
22'
Spanien hat noch keinen einzigen Schuss (Russland immerhin deren zwei) – dafür 76 Prozent Ballbesitz.
19'
Russland scheint seiner Defensivtaktik vorerst treu zu bleiben und überlässt den Spaniern auch nach dem Gegentreffer das Zepter.
18'
Isco verzückt das Publikum mit einer zauberhaften Ballannahme. Der spanische Edeltechniker ist bislang eindeutig der beste Akteur auf dem Feld.
15'
Dieses Eigentor wirbelt die Pläne Russlands natürlich gehörig durcheinander – und spielt den Spaniern bestens in die Karten. Ziel war, das eigene Tor möglichst lange sauber zu halten, jetzt sind die Russen plötzlich auch offensiv gefordert.
12'
Entry Type
Eigentor - 0:1 - Russland - Sergey Ignashevich
Ein Eigentor von Ignashevich bringt Spanien in Führung! Nach einem Foul von Zhirkov an Nacho an der Aussenlinie bekommt Spanien einen Freistoss zugesprochen. Asensio bringt das Leder butterweich zur Mitte, wo Ignashevich im Zweikampf mit Ramos den Ball unglücklich ins eigene Tor spediert.
8'
Die Devise bei Russland ist klar: Der Fokus liegt auf der Defensive – bei Ballgewinnen jedoch wird sogleich der schnelle Pass in die Spitze gesucht. Golovin und Dzyuba stehen aber momentan etwas auf verlorenem Posten.
7'
In Powerplay-Formation schieben sich die Spanier das Leder ausserhalb des Strafraums hin und her, doch es will sich einfach keine Lücke auftun. Das könnte eine zähe Angelegenheit werden.
6'
Über Golovin kommen die Russen erstmals in die Offensive – und holen immerhin einen Eckball heraus. Dieser wird jedoch von Jordi Alba geklärt.
4'
Russland überlässt Spanien in dieser Startphase das Spieldiktat, steht enorm tief und macht die Räume eng. Spaniens Passqualität ist momentan jedoch zu niedrig, um sich durch die massierte Abwehr der Russen zu kombinieren.
2'
Spanien hat in den letzten 23 Partien immer mindestens ein Tor erzielt – insgesamt 67. In den letzten drei Partien gegen Russland hat die «Furia Roja» zehn Mal eingenetzt. Die Russen können sich also warm anziehen, aber das sind sie sich ja gewohnt.
1'
Entry Type
Spielbeginn
Los geht's! Schiedsrichter Björn Kuipers aus den Niederlanden gibt die Partie frei. Wird Spanien seiner Favoritenrolle gerecht – oder zieht Russland getragen von den eigenen Fans überraschend in den Viertelfinal ein?
Schlägt Hierro heute zurück?
Russlands Nationaltrainer Stanislaw Tschertschessow meinte vor dem Spiel: «Ob ich Fernando Hierro kenne? Ich habe gegen ihn gespielt! Ich erinnere mich noch an einen Schuss von ihm, den ich im Bernabeu aus dem Eck gefischt habe. Wir haben das Spiel übrigens gewonnen.»
epa06851413 Russia's head coach Stanislav Cherchesov arrives to attend a press conference at Luzhniki Stadium in Moscow, Russia, 30 June 2018. Russia will face Spain in the FIFA World Cup 2018, round of 16 soccer match on 01 July 2018.  EPA/ABEDIN TERKENAREH
Rückkehrer
Der russische Mittelfeldspieler Alan Dzagoev, der wegen einer Achillessehnenverletzung im Auftaktspiel fast die gesamte Gruppenphase verpasste, sitzt heute wieder auf der Bank – und dürfte als Joker im Verlaufe der Partie zum Einsatz kommen.
epa06807356 Alan Dzagoev (C) of Russia reacts after picking up an injury during  the FIFA World Cup 2018 group A preliminary round soccer match between Russia and Saudi Arabia in Moscow, Russia, 14 June 2018.

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Dauerstarter Iniesta sitzt zu Beginn nur auf der Bank

Gute Erinnerungen an Russland
Spanien ist vor dem Achtelfinal klarer Favorit gegen die Russen. In den letzten drei Spielen erzielten die Spanier 10 Tore gegen den heutigen Gegner. Aber können sie es auch in einer kalten, regnerischen Nacht in Stoke? Das wissen wir leider auch nach der heutigen Partie nicht.
Diese Hürden warten auf die Teams

Der erste Viertelfinal steht: Hast du richtig getippt? #srfwm2018 #worldcup #Tippkönig

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Die Teams bei der Ankunft im Stadion

Die Aufstellungen
Spanien beginnt gegen Russland heute überraschend ohne Andres Iniesta, für den Weltmeister von 2010 spielt Real-Youngster Marco Asensio. Bei den Russen fehlt der dreifache Torschütze Denis Tscheryschew.

Die besten Bilder der Fussball-WM 2018 in Russland

Unvergessene WM-Geschichten

18.06.1994: Beni Thurnheers fataler Irrtum – es gibt eben doch einen Zweiten wie Bregy

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22.06.1986: Maradona schiesst das Tor des Jahrhunderts – aber in Erinnerung bleibt die «Hand Gottes»

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09.07.2006: Weil Materazzi Zidanes Schwester beleidigt, kommt es zum berühmtesten Kopfstoss der Fussball-Geschichte

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26.06.2006: «Züngeler» Streller leitet das peinliche Schweizer Penalty-Debakel ein

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17.07.1994: «Eine Wunde, die sich niemals schliesst» – Roberto Baggios Penalty in die Erdumlaufbahn

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30.06.2006: Jens Lehmann hext Deutschland gegen Argentinien in den WM-Halbfinal – dank einem unnützen Spickzettel im Stulpen

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11.07.1966: Die «Nacht von Sheffield», der grösste Skandal der Schweizer Fussballgeschichte

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02.07.1994: Kolumbiens Andrés Escobar wird nach seinem Eigentor gegen die USA mit 12 Schüssen hingerichtet

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04.07.1954: «Aus, aus, aus, aus! Das Spiel ist aus! Deutschland ist Weltmeister …»

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16.07.1950: Ein Uru bringt das Maracanã zum Schweigen und sorgt dafür, dass Brasilien nie mehr in Weiss spielt

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23.06.1990: Roger Milla gegen René Higuita – der Alte entzaubert den Irren

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20.06.1982: Schiedsrichter Lund-Sörensen gibt bei Spanien gegen Jugoslawien einen Penalty, der keiner ist, und lässt ihn auch noch wiederholen

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16.06.1938: Was man hier nicht sieht: Dem Penalty-Schützen riss das Gummiband der Hose, der Goalie lachte sich krumm

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31.05.1934: Goalie Zamora war Kettenraucher, sass im Knast und landet an der WM fast im Rollstuhl

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15.06.1958: Von wegen krummbeinig – Garrincha dribbelt die Sowjets schwindlig und gelangt zu Weltruhm

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12.06.1998: José Luis Chilavert wird beinahe zum ersten Goalie, der an einer WM ein Tor erzielt

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Das seltsamste Fussballspiel ever – ein Team muss plötzlich beide Tore verteidigen

27. Januar 1994: Qualifikationspartien für den Karibik-Cup zählen in der Regel nicht zu den Fussballspielen, für die sich die grosse weite Welt interessiert. Doch ein komischer Modus hat zur Folge, dass Grenada zum Weiterkommen ein Eigentor benötigt, weshalb der Gegner Barbados plötzlich beide Tore verteidigen muss.

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