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Wenig Licht, dafür viel Schatten – die Nati-Gewinner und -Verlierer der WM

Hier finden Sie die Gewinner und Verlierer der Schweizer Nationalspieler: Yann Sommer war über die ganze WM top, Granit Xhaka vor allem am Schluss flop. Ansonsten zeigten die Schweizer (zu) viele durchschnittliche Leistungen.

Etienne Wuillemin und Christian Brägger / aargauer zeitung



Die Gewinner

Yann Sommer

epa06845898 Switzerland's goalkeeper Yann Sommer, reacts after the FIFA World Cup 2018 group E preliminary round soccer match between Switzerland and Costa Rica in Nizhny Novgorod, Russia, 27 June 2018.

(RESTRICTIONS APPLY: Editorial Use Only, not used in association with any commercial entity - Images must not be used in any form of alert service or push service of any kind including via mobile alert services, downloads to mobile devices or MMS messaging - Images must appear as still images and must not emulate match action video footage - No alteration is made to, and no text or image is superimposed over, any published image which: (a) intentionally obscures or removes a sponsor identification image; or (b) adds or overlays the commercial identification of any third party which is not officially associated with the FIFA World Cup)  EPA/LAURENT GILLIERON   EDITORIAL USE ONLY

Bild: EPA/KEYSTONE

Keiner hat es an dieser WM besser gemacht aus dem Schweizer Kader. Yann Sommer war und hielt Weltklasse, in jeder Partie vereitelte er mit mindestens einer Glanztat Unheilvolles. Und wäre die Schweiz ihrem Anspruch gerecht geworden und weitergekommen als bis in die Achtelfinals, der 29-Jährige wäre der Kandidat für den «Goalie des Turniers». So aber bleibt die stille Genugtuung, wenigstens für sich den nächsten Schritt in der Karriere gemacht zu haben.

Der 29-Jährige hat vor der Zeit in Russland gesagt, für ihn sei es eine Challenge, an der WM gegen die richtig guten Fussballer zu bestehen. Nach der Werbung in eigener Sache könnte Sommer für sich den Umkehrschluss wagen: Es wäre eine Challenge, weg von Gladbach und dafür gemeinsam mit den richtig guten Fussballern zu spielen.

Manuel Akanji

Brazil's Roberto Firmino, left, and Switzerland's Manuel Akanji challenge for the ball during the group E match between Brazil and Switzerland at the 2018 soccer World Cup in the Rostov Arena in Rostov-on-Don, Russia, Sunday, June 17, 2018. (AP Photo/Themba Hadebe)

Bild: AP/AP

Die Welt ist ungerecht. Wenn ein Schweizer dieses Ende nicht verdient hatte, dann er, Manuel Akanji. Er ist so etwas wie die Entdeckung des Turniers. Er verblüffte mit seiner Ruhe gleichsam wie mit seiner Schnelligkeit und Zweikampfstärke. Und dann kommt dieser eine, entscheidende Moment; der Ball, der von seinem Fuss ins eigene Tor abgelenkt wird. 0:1, der gelbe Jubel, der rote Frust, Akanji liegt am Boden, das Trikot über den Kopf gezogen. Da mag er noch nicht daran denken, dass er auf dieser Bühne noch viele weitere Chancen erhalten wird. Zunächst einmal wird er in Dortmund von Lucien Favre noch ein bisschen geformt.

Valon Behrami

Switzerland's Valon Behrami controls the ball during the round of 16 match between Switzerland and Sweden at the 2018 soccer World Cup in the St. Petersburg Stadium, in St. Petersburg, Russia, Tuesday, July 3, 2018. (AP Photo/Dmitri Lovetsky)

Bild: AP/AP

Von ihm wird vor allem ein Bild in Erinnerung bleiben. Wie er herabschaut auf den sich am Boden windenden Neymar. Es ist eigentlich ein ungleiches Duell, hier der alternde Schweizer Kämpfer, da der Weltstar, ein Genie am Ball eigentlich, aber doch so verzweifelt plötzlich. Die Welt schaut zu, lamentiert über Neymar, so wie sie es noch oft tut an dieser WM – und Behrami, von keinem Schmerz dieser Welt zu erschüttern, beweist noch einmal seinen grossen Wert für diese Mannschaft. Vielleicht mehr denn je.

Die Verlierer

Haris Seferovic

epa06818946 Switzerland's forward Haris Seferovic answers questions from journalists before a training session of the Switzerland's national soccer team at the Torpedo Stadium, in Togliatti, Russia, 18 June 2018.  EPA/LAURENT GILLIERON   EDITORIAL USE ONLY

Bild: EPA/KEYSTONE

Am längsten hat Vladimir Petkovic an Haris Seferovic geglaubt, an ihm festgehalten. Bis der Trainer nach dem ersten Spiel ein Einsehen hatte und umschwenkte. Er tat damit sich und dem Stürmer einen Gefallen. Der U17-Weltmeister von 2009 steht am Scheideweg, er muss wieder einmal seine Karriere neu lancieren.

Der schwere Rucksack aus Benfica, den er vollgepackt mit Verunsicherung und Ladehemmung mitbrachte, wog jedenfalls an dieser WM zu schwer. Natürlich arbeitet Seferovic viel, auch nach hinten. Aber dieser Leistungsausweis ist letztlich begrenzt, wenn er denn überhaupt einer ist für einen Torjäger. Und so bleibt am Ende des Turniers dieser Eindruck haften: Seferovic war dabei, aber irgendwie auch nicht.

Granit Xhaka

epaselect epa06861448 Granit Xhaka of Switzerland reacts after the FIFA World Cup 2018 round of 16 soccer match between Sweden and Switzerland in St.Petersburg, Russia, 03 July 2018.

(RESTRICTIONS APPLY: Editorial Use Only, not used in association with any commercial entity - Images must not be used in any form of alert service or push service of any kind including via mobile alert services, downloads to mobile devices or MMS messaging - Images must appear as still images and must not emulate match action video footage - No alteration is made to, and no text or image is superimposed over, any published image which: (a) intentionally obscures or removes a sponsor identification image; or (b) adds or overlays the commercial identification of any third party which is not officially associated with the FIFA World Cup)  EPA/GEORGI LICOVSKI   EDITORIAL USE ONLY

Bild: EPA/EPA

«Wir wollen gegen Schweden gewinnen, dann schauen wir weiter.» Der Mittelfeldstratege gibt sich stets selbstbewusst. Bisweilen wird ihm das als arrogant ausgelegt, und vielleicht ist es das auch. In jedem Fall ist der Grat schmal, auf dem sich Granit Xhaka bewegt. Und die Fallhöhe gross.

An der WM verschwand der Arsenal-Profi völlig von der Bildfläche, im wahrsten Sinne des Wortes. Der Verband hielt ihn unter Verschluss, auf dem Platz war der 25-Jährige nicht der sichtbare Taktgeber. Gäbe es diese zweite Halbzeit gegen Serbien nicht, in der der im Stolz verletzte Xhaka endlich zeigte, was in ihm steckt, das Urteil wäre ohne Adlergruss gemacht: Weniger reden, dafür Taten sprechen lassen. Und zwar ohne Handzeichen.

Blerim Dzemaili

epa06860970 Switzerland's midfielder Blerim Dzemaili reacts during the FIFA World Cup 2018 round of 16 soccer match between Sweden and Switzerland in St.Petersburg, Russia, 03 July 2018.

(RESTRICTIONS APPLY: Editorial Use Only, not used in association with any commercial entity - Images must not be used in any form of alert service or push service of any kind including via mobile alert services, downloads to mobile devices or MMS messaging - Images must appear as still images and must not emulate match action video footage - No alteration is made to, and no text or image is superimposed over, any published image which: (a) intentionally obscures or removes a sponsor identification image; or (b) adds or overlays the commercial identification of any third party which is not officially associated with the FIFA World Cup)  EPA/LAURENT GILLIERON   EDITORIAL USE ONLY

Bild: EPA/KEYSTONE

Dann fliegt der Ball übers Tor. Und der Schweiz bleibt nur der Konjunktiv: Was wäre, wenn ihre Nummer 10 das Tor doch nur ein bisschen häufiger treffen würde? Vielleicht wäre sie gegen Schweden 1:0 in Führung gegangen, hätte den Achtelfinal gar gewonnen. Vielleicht wäre auch sonst manch ein Spiel nicht so kompliziert. Aber so ist das nicht.

Die Schweiz hat Dzemaili auf der strategisch so wichtigen Position hinter der Sturmspitze. Sie muss mit ihm hoffen, und dann fast immer feststellen, dass es letztlich doch nur ein unerträgliches Leiden ist. Es sind ganz einfach zu viele Chancen, die er vergibt. Das ist das, was diese WM gezeigt hat. Sie hat aus Blerim Dzemaili einen Verlierer gemacht. © Keystone

Der Rest

Der Rest der Schweizer Mannschaft: (Zu) viel Durchschnitt

Schweizer Fans in Russland reagieren auf WM-Aus

abspielen

Video: srf

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15Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Peter Panther 05.07.2018 09:09
    Highlight Highlight Vielleicht hätte man Xhaka sagen sollen der Lustig der ihn provotieren wollte sei ein eingebürgerter Serbe. Dann hätte er evtl mehr dampf gemacjt.😁
  • Ketchum 05.07.2018 09:02
    Highlight Highlight Gavranovic ist wohl nicht mehr als ein guter Ergänzungsspieler - und so schwach ist die kroatische Liga nicht, das zeigten z.T. EC-Ergebnisse. Für den Schweizer Fokus wäre aber für ihn YB eine gute Wahl ...
    Und Schär zurück zu Basel... Warum nicht? Besser in der NLA bei einem internationalen Team eine Führungsrolle einnehmen als in Spanien zwischen Bank und Feld pendeln
  • FrancoL 05.07.2018 08:53
    Highlight Highlight Kleine Anmerkung für die die gerne sich auf 2-3 Schuldige für die Niederlage gegen Schweden konzentrieren.

    Die Schweiz hatte die einmalige Gelegenheit anhand der Machführung der Niederländer, Italiener und Deutschen zu sehen wie man es nicht machen soll und daraus zu lernen. Auch in Italien versuchte man es ein 2-3 Spielern aufzuhängen, auch da war es falsch. Ich behaupte dass ein Italien (heute schwächer den je) unter Conte gegen Schweden nicht ausgeschieden wäre, weil er eine Mannschaft in die Verantwortung nahm und nicht einen Teil davon.
  • Nelson Muntz 05.07.2018 08:46
    Highlight Highlight Dieses Bashing ist unnötig, aber sowas von bezeichnend für die heutige Zeit. Wir sollten hinter den Jungs stehen, wie eine Wand, in guten und schlechten Zeiten!

    Ja die Enttäuschung ist gross, es wäre viel mehr möglich gewesen an dieser WM.

    Aber wir sind als kleines Land immer wieder dabei. Wo sind die Türken, Griechen, Tschechen, Rumänen, Schotten, Iren oder Österreicher? Wir haben seit 1994 nur 2 WMs verpasst, seit 1996 2 EMs. Wie oft waren die aufgezählten Länder dabei? Italien und Holland lass ich mal weg, wobei Oranie auch nicht zum ersten Mal ein Turnier verpasst.
    • Peter Panther 05.07.2018 13:08
      Highlight Highlight Die erwähnten mannschaften sind keine klassischen fussballnationen. Sie müssen immer wieder auf eine "goldene generstion" warten wie die CH auch. Diese generation hätten wir wird immer behauptet. Und das ist der unterschied zur CH: Die meisten mannschaften haben mit ihrer gold.gen. einen exploit etreicht tschechien 96, türkei 02 + 08, ösis 78, griechen 04, rumänen 94, nicht zu vergesen die dänen 92. Sie habens geschafft ihre limitierten stärken im richtigen moment auszuspielen. Der CH gelingt das im fussball offensichtlich nicht. Warum? Im eishockey z.b gehts doch auch.
    • Amboss 05.07.2018 14:19
      Highlight Highlight @Peter: Lass doch das Gerede von der "goldenen Generation". Das ist es nämlcih nicht, sondern das ist die Folge der systematischen und professionellen Förderung. Junge Spieler in der Qualität "produziert" die Schweiz regelmässig, die Nachfolger stehen ja schon bereit, zB Elvedi, Zakaria.

      Aber man muss halt auch ehrlich sein, dass diese Spieler international gesehen "nichts besonderes" sind. Spielen bei Mittelfeldclubs, Absteigern, sind teils nur Ergänzungsspieler. Jedes Land hat Spieler von dieser Qualität.

      Man darf sich also ruhig freuen, was unsere Nati da regelmässig erreicht!!
  • FrancoL 05.07.2018 07:38
    Highlight Highlight Sommer hatte im Achtelfinale eine gute Parade, kaum brauchbare Spiel auslösende Pässe. Das Spiel fängt nun mal beim Goalie an ausser man müsse wieder einmal am Mittelpunkt den Ball ins Spiel bringen.
    Der Rest der Mannschaft unabhängig von den „Wurzeln“ spielte ungenügend und das in einem einmaligem Spiel gegen den wohl schwächsten Gegner an dieser WM im Achtelsfinal.
    Es nützt nichts immer wieder mit der Gruppenphase oder der Qualifikation argumentieren zu wollen, die Achtelsfinals gewinnt man im Achtelsfinal und nicht vorher. Es ist an der Zeit diese Profis inkl. Staff nicht ständig zu schonen
  • N. Y. P. D. 05.07.2018 07:32
    Highlight Highlight Ich bin am meisten von Xhaka enttäuscht. Der Gummiadler war ihm näher als das Viertelfinale.

    Echt jetzt, unsäglich enttäuscht bin ich. Aber sowas von.

    Es kommt mir jetzt im Nachhinein so vor, als hätte Xhaka seine Spannung NUR auf das Gummiadlerspiel hin aufgebaut.

    Danach : Völlig apathisch auf dem Feld herumgestanden.

    Ich hätte erwartet, dass er nach 70 Minuten gegen Schweden mal explodiert und seine Mitspieler anraunzt. Einfach irgendwas..

    Item.

    Ich freue mich auf tolle Viertelfinals..
    • FrancoL 05.07.2018 08:49
      Highlight Highlight Man verliert kein Spiel gegen eine schwedische Mitttelmassmannschaft (höflich ausgedrückt) wegen einem Spieler. Wenn das so wäre dann ist die Mannschaft völlig falsch aufgestellt!

      Es ist einfach immer EINEN Schuldigen zu suchen, macht man wohl wenn man einen Mannschaftssport nicht ganz versteht.

      Da frage ich mich eher wieso zB x mal Behrami in der Viererkette stand und von dort startete mit 5 Spielern hinter dem Ball. Dort hat Behrami gegen die angriffsschwachen Schweden nichts zu suchen.

      Es ist für die Zukunft der völlig falsche Ansatz das Versagen an 1-2 Spieler aufhängen zu wollen.
    • Illuminati 05.07.2018 09:33
      Highlight Highlight Sehe ich ähnlich wie Sie. So wie er an der WM gespielt (lustlos) hat aber vorallem augetreten ist, kommt er für mich im Moment nicht als Captainnachfolge von Lichti ( oder dann von Behrami) infrage.
    • FrancoL 05.07.2018 10:20
      Highlight Highlight @Illuminati: Nach dieser Erfahrung muss die Schweiz sich eh neu sortieren und die Captainbinde gehört einem Spieler der ausgeglichener ist. Man wird sich vor dem Hintergrund der Doppeladlergeschichte auch neue Gedanken zum Gesamtbild Schweizer Nati machen müssen und sich überlegen wohin der Zug fahren soll. Vielleicht könnte man sich auch vorstellen etwas kleinere Brötchen zu backen und dafür die Nati besser zusammenwachsen zu lassen und nicht immer glauben dass wenn einige Exponenten sagen "man sei EINE Truppe" dies auch zutrifft, wenn bei der ersten Probe alles zerfällt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ketchum 05.07.2018 07:20
    Highlight Highlight Behrami kommt durchs Band zu gut weg. Er kann nur Superstars ärgern, Goons gibt's aber nur im Eishockey. Sein spielerisches Vermögen reicht nicht für das Topniveau
    • Boston5 05.07.2018 08:19
      Highlight Highlight Das ist leider bei vielen Spielern so in der Nati, gegen "grosse Nationen" zeigt man viel Kampf und Entschlossenheit. Wenn man das Spiel aber selber machen muss, kommt nichts mehr.
    • Bacchus75 05.07.2018 08:27
      Highlight Highlight Ich sehe es im Grunde ähnlich. Ich glaube, dass gegen Teams wie Argentinien, Brasilien oder Portugal Behrami absolut Gold wert ist.

      Gegen Gegner wo man selber das Spiel machen muss wäre meiner Meinung Zakaria oder Freuler die richtige Wahl, weil sie auch mal einen Pass nach vorne spielen können.

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