Sport
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Referee Andres Cunha from Uruguay shows a yellow card to France's Kylian Mbappe during the semifinal match between France and Belgium at the 2018 soccer World Cup in the St. Petersburg Stadium, in St. Petersburg, Russia, Tuesday, July 10, 2018. (AP Photo/Petr David Josek)

Mbappé wird in der Nachspielzeit für sein Zeitspiel verwarnt. Bild: AP

Unfair oder einfach nur clever? Frankreichs Zeitschinderei in der Kritik

Wer gewinnt, zuckt bloss mit den Schultern. Wer verliert, ist fuchsteufelswild. Das Verstreichenlassen vieler Sekunden ist ein Teil des Fussballspiels, den niemand sehen will. Wie man Zeitspiel eindämmen könnte.



Worum geht's?

Um Szenen wie diese gestern beim 1:0-Sieg von Frankreich im WM-Halbfinal gegen Belgien:

abspielen

Video: streamable

Der französische Shootingstar Kylian Mbappé nimmt den Ball in der 92. Minute vom Boden auf, obwohl Belgien einen Einwurf erhält. Er gibt ihn nicht her, sondern wirft ihn im Gegenteil noch weg, rennt dem Ball nach, dribbelt ein bisschen herum. Für dieses unsportliche Zeitschinden sieht Mbappé zwar Gelb, was aber keine Sperre zur Konsequenz hat. Die einzige Folge ist, dass Belgien wertvolle Sekunden verliert beim Versuch, den späten Ausgleich zu erzielen.

Umfrage

Wie sehr hast du dich über Kylian Mbappés Zeitschinden aufgeregt?

  • Abstimmen

4,244 Votes zu: Wie sehr hast du dich über Kylian Mbappés Zeitschinden aufgeregt?

  • 75%Sehr, das ist einfach eine Sauerei.
  • 18%Es geht, das machen doch alle so, die vorne liegen.
  • 7%Eigentlich gar nicht, mir war das egal.

Wie schlimm war's in diesem Spiel?

Der Schiedsrichter Andrés Cunha reagierte auf das französiche Zeitschinden in der regulären Spielzeit und packte sechs Minuten obendrauf. Die Kollegen vom «Spiegel» haben diese Nachspielzeit Sekunde für Sekunde analysiert. 

Das Ergebnis: Frankreich spielte bei Ballbesitz in der Nachspielzeit nur zwei Mal auf Zeit. Hinzu kam aber überlanges Warten darauf, einen Einwurf oder einen Eckball auszuführen. Belgiens grösseres Problem war, dass es dem Team in der gesamten Nachspielzeit lediglich drei Mal gelang, den Ball zu kontrollieren. Frankreichs Abwehr stand zu sicher, liess wenig zu und bei Unterbrüchen hatten es «Les Bleus» alles andere als eilig.

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Wie schlimm ist's generell?

Das führende Team benötigt für jede Aktion länger als das Team, welches im Rückstand liegt. Die Zahlen aller WM-Gruppenspiele verdeutlichen das.

Bild

Sekunden bis zur Ausführung. grafik: watson, quelle: Fivethirtyeight

Diese Zahlen belegen, was das Gefühl schon immer wusste und was auch nachvollziehbar ist: Wer vorne liegt, geht kein unnötiges Risiko ein und will die Führung über die Zeit bringen. Wenn es sein muss auch mal unsportlich – der Zweck heiligt die Mittel.

Wie könnte man das Zeitspiel eindämmen?

1. Durch Appellieren an die Fairness der Spieler. Haha.

2. Das Stoppen der Uhr: In der Nachspielzeit wird die Zeit bei jedem Unterbruch angehalten. Zeigt ein Schiedsrichter also vier Minuten Nachspielzeit an, wird effektiv noch vier Minuten lang gespielt. Im Zeitalter des Videoschiedsrichters wäre es eine weitere Entwicklung, die je nach Sichtweise als Modernisierung begrüsst oder als Abschied vom Ursprung des Spiels bedauert wird.

Umfrage

Sollte die Zeit bei einem Unterbruch in der Nachspielzeit angehalten werden?

2,798 Votes zu: Sollte die Zeit bei einem Unterbruch in der Nachspielzeit angehalten werden?

  • 85%Ja.
  • 12%Nein.
  • 3%Ich weiss nicht.

Technisch wird es möglich sein, die Pfeife des Schiedsrichters mit der Uhr im TV zu verbinden. Auf der Anzeigetafel im Stadion stoppt sie ohnehin bei 90:00 Minuten, die Zuschauer werden im Ungewissen gelassen, wie lange es noch dauert. Auch mit der Anzeigetafel könnte die Schiri-Pfeife verbunden werden, die Nachspielzeit wäre transparent für alle.

3. Wieso eigentlich nur in der Nachspielzeit die Zeit anhalten? Der Fussball könnte generell die effektive Spielzeit einführen, so wie wir es vom Eishockey kennen. Immer wenn der Ball aus dem Spiel ist, wird die Zeit angehalten. So wird der Zeitschinderei von der ersten Minute an ein Riegel geschoben.

4. Schon jetzt ist im Regelwerk vorgesehen, dass Zeitspiel mit einer Verwarnung bestraft wird. Das wird auch angewandt, siehe Mbappé. Es ist wie bei jeder Aktion im Spiel: Bei jedem Schiedsrichter sitzen die Karten unterschiedlich locker. Die Verbände könnten die Refs darauf einschwören, die Regel strikter und öfter anzuwenden. Das Problem: Jedes Mal, wenn ein Spieler Gelb sieht, verstreicht Zeit, in welcher sich der Schiedsrichter die Verwarnung notiert. Dem Team im Rückstand bringt es nichts.

France's Ngolo Kante is shown a yellow card by referee Anders Cunha during the semifinal match between France and Belgium at the 2018 soccer World Cup in the St. Petersburg Stadium in St. Petersburg, Russia, Tuesday, July 10, 2018. (AP Photo/Dmitri Lovetsky)

Nicht lange warten, sondern konsequent durchgreifen: Öfter Gelb für Zeitschinder. Bild: AP

5. Durch nachträgliche Sanktionen für krass unsportliches Verhalten. Was sich Mbappé in der diskutierten Szene geleistet hat, war nichts anderes.

Muss man denn immer alles ändern?

Nein, Fussball ist kein Eishockey und nicht ohne Grund der Sport, welcher wie kein anderer die Welt bewegt. Es gibt sicher dringendere Probleme zu lösen als die paar verlorenen Sekunden in der Nachspielzeit. Stichworte: Schwalben, Rudelbildung, Reklamieren. Wer es nötig hat, in der 96. Minute noch zu treffen, sollte sich überlegen, was er in den 95 Minuten zuvor falsch gemacht hat. Trotzdem ist die Zeitschinderei ein Ärgernis für jeden neutralen Zuschauer und für die Fans vom Team in Rückstand sowieso.

Der Brief eines hässigen Fussballfans:

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54
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    Alle Leser-Kommentare
  • ujay 12.07.2018 09:02
    Highlight Highlight .....und wenn die Schweiz, in Führung liegend, in den letzten Minutenist das dann internationale Cleverness
  • Clife 11.07.2018 19:26
    Highlight Highlight Eines muss man sagen, Frankreich scheint nur 2 seiner 3 Auswechslungen gemacht zu haben. Es scheint, dass zumindest der Trainer Klasse gezeigt hat 🤷‍♂️
  • jjjj 11.07.2018 18:48
    Highlight Highlight Meine Güte. Wenn ich harte Männer sehen will die sich auf die Fresse geben und sich dann sportlich die Hand schütteln, schau ich Eishockey.

    Für dramatische Künstler schau ich Fussball...
    so what?
  • jjjj 11.07.2018 18:38
    Highlight Highlight Aber im Eishockey/Rugby... echte Männer ... Fairplay ... Büne Hueber ...
  • bcZcity 11.07.2018 17:36
    Highlight Highlight Es sieht eher so aus als ob der junge Kerl den Ball zurückholen wollte, ihm ein netter Trick misslang und er daher etwas rumturnte. Da habe ich schon weit aus schlimmeres Zeitspiel gesehen, es sah einfach extrem unglücklich aus.

    ABER, man könnte ins Regelwerk nehmen dass wenn die gegnerische Mannschaft den Ball zugesprochen bekommt, dieser auch SOFORT freizugeben bzw. hinzulegen oder einem nahen Spieler zu übergeben ist. Den Ball in die Hand nehmen damit kein schneller Freistoss ausgeführt wird, kommt nämlich auch regelmässig vor.
  • Texup 11.07.2018 17:34
    Highlight Highlight Anstatt über Zeitschinderei in den letzten Spielminuten zu jammern wäre es sinnvoller wärend der regulären Spielzeit ein Tor zu schiessen. Ist doch nicht des Gegners Problem wenn man unfähig ist, selbst ein Tor zu erzielen.
  • zeromaster80 11.07.2018 17:30
    Highlight Highlight So eine Szene ist kein Zeitspiel sondern schlicht extrem unsportliches Verhalten. Hier wäre eine rote Karte mit möglicher Disziplinarstrafe, bis hin zu mehr Spielsperren, für meinen Geschmack angebracht. Bei den letzten spielen fand ich ihn topp, mit der Szene hat er das komplett verspielt.
  • killavanilla 11.07.2018 17:26
    Highlight Highlight Warum nicht die letzten 15 Minuten jeweils bei Unterbrüchen wie beim Eishockey die Zeit stoppen und auf die Nachspielzeit verzichten?
  • Pisti 11.07.2018 17:11
    Highlight Highlight Am meisten Zeitschinderei hat ja Belgien selbst betrieben in dem man x-mal den Abstand nicht eingehalten hat.
  • Joe Smith 11.07.2018 17:09
    Highlight Highlight Au ja, bei jedem Spielunterbruch die Zeit anhalten. Als nächsten Evolutionsschritt kann man dann, da die Zeit ja ohnehin angehalten wurde, jeweils noch eine Werbung einspielen …
  • TheWall_31 11.07.2018 17:05
    Highlight Highlight Solche Spieler sollten, genauso wie ein Akteur nach einer einzigen Schwalbe (eine ist eine zuviel, sorry), gesperrt werden.
  • insider 11.07.2018 17:03
    Highlight Highlight Es gibt immer wieder wunderbare Ideen, wie die Spielregeln verändert werden könnten. Was dabei aber oft vergessen geht, dass Fussball ein universeller Sport ist: Er wird überall auf der Welt auf ganz unterschiedlichem Niveau gespielt und die Regeln müssen allen diesen Anforderungen gerecht werden.
    Falls mal z.B. auf Nettospielzeit umstellen würde, müsste wie im Eishockey jemand die Zeit stoppen, bei ca. 20'000 offiziellen Spielen pro Jahr allein im Kt. Zürich (!) müsste also jeweils jemand zusätzlich als Zeitnehmer amten. Unter diesem Blickwinkel sind nicht alle Vorschläge praktikabel. ;-)
  • TodosSomosSecondos 11.07.2018 17:01
    Highlight Highlight Die Einführung der effektiven Spielzeit im Fussball wäre eine Katastrophe für den Sport und die Zuschauer. Lediglich die TV-Stationen, die Werber und die Konzerne können sowas ernsthaft befürworten, damit sie dann in den Powerbreaks dämliche Werbungen schalten könen. Nope!!!

    Was es braucht sind nachträgliche Sanktionen von unsportlichem Verhalten (Fouls, Schwalben, übertriebene Schauspielerei und Zeitspiel) mittels Videobeweis.

    Als Strafe für den kindischen Mist, muss es Spielsperren geben und nicht lächerlichen Geldstrafen über die Spieler und Vereine sowieso nur lachen.
  • Blutgrätscher 11.07.2018 16:48
    Highlight Highlight Ich bin generell gegen die effektive Spielzeit.
    Aber bei Auswechslungen kann man das mMn gut und gerne Anwenden.
    Es kann doch nicht sein, dass das führende Team in der 89' noch einen Spieler auswechselt, der grad zufällig nicht mitkriegt, dass er rausmuss, auf der anderen Seite vom Platz steht und dann seelenruhig bis zur Bank spaziert während er sich auf dem Weg noch bei jedem einzeln verabschiedet.

    Teils wird so mehr als eine Minute komplett sinnfrei vergeudet.

    Nervt mich übelst.
    • bcZcity 11.07.2018 17:39
      Highlight Highlight Könnte man ganz einfach unterbinden, nämlich so dass der Spieler das Spielfeld auf dem schnellsten weg verlassen muss, also egal auf welche Seite des Spielfeldes. Tut er dies nicht, gibt es direkt rot und voila......oder dass der neue Spieler so lange warten muss wie der ausgewechselte gebraucht hat um das Spielfeld zu verlassen. Dann spielen die eben 1 Minute einem Mann weniger, selber schuld!
    • jjjj 11.07.2018 18:35
      Highlight Highlight Sorry, aber das gehört zu den Regeln. Sind für alle gleich...
    • Blutgrätscher 11.07.2018 19:07
      Highlight Highlight @jjjj
      Ja da hast du recht, genau darum hab ich ja eine Regeländerung vorgeschlagen, da es mir lieber wäre, wenn es alle nicht machen würden.
  • René Obi (1) 11.07.2018 16:29
    Highlight Highlight Ein Fussballspiel dauert statistisch gesehen netto immer um die 60 Minuten. Wenn man also wie im Eishockey die Zeit bei Spielunterbrüchen anhalten würde, 2x 30 Minuten Netto-Spielzeit, könnte man das Zeitschinden abstellen. Dann kann man mit langen Unterbrüchen höchstens noch den Rhythmus des Gegners etwas brechen.

    Ich war zuerst auch eher skeptisch gegenüber dem Videoschiedsrichter und bin inzwischen völlig davon überzeugt. Wenn der Fussball fairer werden soll, dann braucht es noch ein paar Anpassungen. Stur, gelbe Karte für Reden mit dem Schiri, wenn man nicht Captain ist. z.B.
  • bernd 11.07.2018 16:27
    Highlight Highlight Ich bin auch schon länger dafür, die Uhr anzuhalten. Aber wieso das jetzt nach der einen Szene von 1000, die tatsächlich sanktioniert wurde diskutiert wird, ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel.
  • mxpwr 11.07.2018 16:27
    Highlight Highlight Es muss doch unterschieden werden zwischen Zeitspiel, also dem Spielen auf Zeit während des laufenden Spiels (bspw. direkt zur Eckfahne und da denn Ball so lange wie möglich halten) und Zeitschinderei während das Spiel unterbrochen ist (bspw. wie Mbappé). Zweiteres finde zumindest ich deutlich schlimmer.
  • who cares? 11.07.2018 16:10
    Highlight Highlight "Wer es nötig hat, in der 96. Minute noch zu treffen, sollte sich überlegen, was er in den 95 Minuten zuvor falsch gemacht hat."

    Wer es nötig hat, in den letzen 10 Minuten durch kriechendes Einwechseln und am Boden liegen zu verzögern, sollte sich überlegen, ob er auch wirklich so gut Fussball gespielt hat, dass er den Sieg verdient hat.
  • EinePrieseR 11.07.2018 15:49
    Highlight Highlight Ich habe mich eigentlich für Frankreich gefreut, aber die letzten Minuten vom Spiel haben mir die Freude verdorben. So was geht gar nicht. Dabei haben sie das doch gar nicht nötig. Schade..
  • Triumvir 11.07.2018 15:46
    Highlight Highlight Ja, Zeit schinden ist unsportlich, aber es ging hier nicht um ein Freundschaftsspielchen, sondern um den Einzug in den WM-Final. Wäre Belgien vorne gelegen, hätten sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch nicht mehr Druck nach vorne gemacht in der Nachspielzeit. Das ist unschön, aber die - für Belgien bittere - Realität.
    • Buff Rogene 11.07.2018 17:06
      Highlight Highlight Ich versteh die Aufregung echt nicht. Weshalb gibts Schiris? Ist deren Aufgabe. Gelbe Karte und gut ist.

      Notbremse wird als taktisches Mittel aufgefasst, aber wenn Mbappe den Ball nicht rausrückt, wird moralisch gewertet.

      Mbappe soll bleiben wie er ist, brillant spielen, und die Schiris ihre Arbeit machen.
    • Siebenstein 11.07.2018 17:57
      Highlight Highlight Ich glaube kaum, dass Belgien seinerseits versucht hätte krampfhaft so ein knappes Ergebnis zu halten, das ist schon zu vielen zum Verhängnis geworden, unverdienterweise leider den Franzosen hier nicht...
  • Mia_san_mia 11.07.2018 15:40
    Highlight Highlight Die Aktion von Mbappé fand ich Sch...! Das man ein bisschen langsamer macht, ist ja normal, aber das ist übertrieben.
  • Alterssturheit 11.07.2018 15:38
    Highlight Highlight Iregendwann wurde für vieles im Leben - auch im Sport - Regeln aufgestellt. Seither ist die Zeit nicht stillgestanden und die Welt hat sich verändert. Viele Regeln werde heute nicht mehr verstanden und/oder immer weniger eingehalten. Macht also durchaus Sinn, bestehende Regeln der Neuzeit anzupassen als Regeln zu haben die keiner einhält.
  • sgrandis 11.07.2018 15:35
    Highlight Highlight Ich bin einverstanden, dass die angesprochenen Szene unsportlich ist. Allgemein finde in Zeitspiel unschön.

    Andererseits: die Franzosen haben ein paar Minuten rausgeholt. Aber wie gross ist die Wahrscheinlichkeit, dass Belgien in den sagen wir mal 3 Minute trifft, wenn sie für die restliche Zeit (ca. 90 min ) auch nicht getroffen haben?!

    Genau: 3/90 = 3 %

    Sagen wir die Belgier geben sich extra Mühe, und somit ist es drei mal wahrscheinlicher, dass sie in der Zeit treffen. Immer noch nur 10%...

    Fazit: Zeit schinden macht den Kohl nicht fett
  • fandustic 11.07.2018 15:14
    Highlight Highlight Die Aktion war unfair, ganz klar, und wurde auch mit Gelb sanktioniert. Nur wäre es auf der Gegenseite die selbe Story gewesen. Entweder liegt einer einfach länger am Boden, der Abstoss des Torhüters dauert ewig, bis ein Eckball durchgeführt ist vergeht locker eine Minute, usw. Ich fand es schon mal nicht schlecht, dass beim Grossteil der Spiele min. 5 Minuten Nachspielzeit angezeigt wurden und, sofern weitere Verzögerungen dazu kamen, auch noch weiter verlängert wurde. Ist sicher schon mal ein Schritt in die richtige Richtung.
  • Earlybird 11.07.2018 15:12
    Highlight Highlight Ich bin kein Riesen Fussball Fan aber die WM muss man sich ja fast anschauen
    Wen ich dan aber solche Sachen sehe könnte ich nur Kotzen
    So peinlich wie diese Stars sich aufführen
    Solche Szenen muss man Knall hart bestrafen
  • Anded 11.07.2018 15:06
    Highlight Highlight Man müsste einfach mal die effektive Spieldauer von ein paar hundert Spielen analysieren, daraus ergibt sich eine reine Spielzeit von zB 40 Minuten pro Halbzeit. Dann kann man diesen Modus Schrittweise wie VAR und Torlinientechnik in den Profiligen einführen (während jedem Unterbruch wird gestoppt, nach 40min abgepiffen, auch wenn grad ein Stürmer alleine aufs Tor zieht), während im Amateurbereich weiterhin auf 90min nach Schirigefühl gespielt wird.
    Es wird auch einen positiven Effekt auf die Gesundheit der Spieler haben. Weniger am Boden liegen nach Zweikämpfen, keine Krämpfe mehr, ...
    • Neymar 11.07.2018 15:18
      Highlight Highlight 40 Minuten pro Halbzeit? Wovon träumen Sie nachts? Die effektive Spielzeit pro HZ beträgt im Schnit ca. 27-30 Minuten...
    • andrin89 11.07.2018 15:23
      Highlight Highlight Deshalb hat er "zB" geschrieben...
    • Neymar 11.07.2018 15:52
      Highlight Highlight Lieber Andrin, ich weiss nicht, wieviele Fussballspiele du im Leben schon geschaut hast, aber es wird in KEINEM Fussballspiel je eine Halbzeit geben, in welcher die effektive Spielzeit 40 Minuten betragen wird. Also macht dies auch als Beispiel keinen Sinn.

      Ich sage ja auch nicht: "Man müsste dann den Durchschnittslohn von Verkäuferinnen analysieren, z.B. 10'000 Franken im Monat, und dann könnte man schauen..."
    Weitere Antworten anzeigen
  • wel_hued_morn_scho_wieder_gester_isch 11.07.2018 15:04
    Highlight Highlight So ist Fussball ich würde es genau so machen in einem WM Halbfinalspiel. Solange die Regeln so sind.
    • Anded 11.07.2018 16:13
      Highlight Highlight Genau. Find ich auch nicht toll, aber das Regelwerk sieht keine andere Konsequenz als gelbe Karte, sowie Teilkompensation durch Nachspielzeit vor. Ist zu 100% das selbe wie das Handspiel von Suarez vor 8 Jahren. Da ist die Konsequenz für das Verhindern eines 100%igen Tores einfach Rot und Penalty. Im Fall von Suarez ist es perfekt aufgegangen, weil der Penalty verschossen wurde.
      Es wird immer unsympathische Spieler geben, welche das Regelwerk ausreizen.
  • Micha Moser 11.07.2018 15:01
    Highlight Highlight Diese Szene hat mich wirklich wütend gemacht. Sowas hat er nicht nötig. Auch das der Schiedsrichter nach exakt 6 Minuten abpfeift finde ich fragwürdig, in der zeit wurde ja kaum wirklich gespielt
  • Ulmo Ocin 11.07.2018 15:00
    Highlight Highlight Jeden Unterbruch stoppen? Ich denke euch ist bewusst, dass die effektive Spielzeit bei ca. 60 min liegt. Somit müsste auch die Dauer eines Spieles angepasst werden.
    • Ralf Meile 11.07.2018 15:02
      Highlight Highlight Ist mir bewusst. Liess es absichtlich offen, weil man dann in einem nächsten Schritt diskutieren könnte, ob man nun 2x30, 2x35 oder 2x40 Minuten spielt.
    • Lord_ICO 11.07.2018 15:09
      Highlight Highlight Dieser Vorschlag mit 2x30 Minuten und Unterbrechung der Zeit ist beim IFAB seit 2017 auf dem Tisch und wird wohl über kurz oder lang eingeführt werden.
  • NiemandVonNirgendwo 11.07.2018 14:59
    Highlight Highlight Die Zeit sollte bei jedem Spielunterbruch gestoppt werden. Dies wäre wirklich fair. Viele Auswechslungen dauern eher lange. Vorallem diejenigen, welche in Führung sind haben oft sehr lange um den Platz zu verlassen...
    Einfach nur schade ums Spiel
    • satyros 11.07.2018 15:06
      Highlight Highlight Auch wenn Zeitspiel nervt: Ich schaue lieber ein paar Sekunden länger bei einer Auswechslung zu, als zwei Mal pro Halbzeit einen Werbeblock. Genau das würde mit der effektiven Spielzeit passieren. Konsequent Verketzungspausen nachspielen lassen und in der Nachspielzeit die Uhr anhalten, wenn der Ball nicht in Spiel ist, halte ich dagegen für einen guten Vorschlag.
  • Nicosinho 11.07.2018 14:57
    Highlight Highlight zu 100% sollte die Zeit bei Unterbrüchen angehalten werden!
    • Mia_san_mia 11.07.2018 15:43
      Highlight Highlight Nein!
    • Nicosinho 11.07.2018 15:46
      Highlight Highlight @Mia_san_mia: Zeit schinden ist also gut?
    • Mia_san_mia 11.07.2018 15:59
      Highlight Highlight @Nicosinho: Das habe ich nicht gesagt. Aber die Zeit sollte nicht angehalten werden, weil das im Fussball halt nicht so ist.
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Finks Punkteschnitt des Grauens – GC schlittert ungebremst dem Abstieg entgegen

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