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French players celebrate after advancing to the final during the semifinal match between France and Belgium at the 2018 soccer World Cup in the St. Petersburg Stadium in St. Petersburg, Russia, Tuesday, July 10, 2018. (AP Photo/Martin Meissner)

Kurz nach dem Schlusspfiff – die Franzosen liegen sich in den Armen. Bild: AP/AP

«Haben ehrlichen Fussball gespielt» – Frankreich dank Umtiti zum dritten Mal im WM-Final



Frankreich steht zum dritten Mal nach 1998 und 2006 in einem WM-Final. «Les Bleus» schlugen im ersten Halbfinal in St. Petersburg dank einem Kopfballtreffer von Samuel Umtiti Belgien mit 1:0. Der Gegner im Final am Sonntag in Moskau heisst Kroatien oder England.

Noch einmal hatten die Belgier in der Schlussphase alles versucht. Trainer Roberto Martinez wechselte alle seine verfügbaren Offensivkräfte ein, und mit dem Mute der Verzweiflung stürmten die «Roten Teufel» an, wobei Flanke um Flanke in den französischen Strafraum segelte. Dem Ausgleich kamen die Belgier aber nicht mehr nahe. Zu solid und souverän verteidigten die Franzosen vor den Augen von Staatspräsident Emmanuel Macron ihr Territorium. Marouanes Fellaini per Kopfball in der 65. Minute, der knapp am Pfosten vorbeiflog, und Aksel Witsel per Weitschuss in der 81. Minute, vergaben die beiden einzigen Chancen zum Ausgleich.

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Lloris klärt beim Weitschuss von Witsel bravourös. Video: streamable

Da es die Franzosen in der Nachspielzeit verpassten, einen zweiten Treffer zu erzielen, entschied das Tor aus der 51. Minute das Duell der beiden Teams, von denen sich viele der Spieler aus dem Kluballtag bestens kennen. Samuel Umtiti stieg nach einem Corner von Antoine Griezmann am höchsten und verwertete dank perfektem Timing die Flanke am vorderen Pfosten zum 1:0. Thibaut Courtois im belgischen Tor blieb ohne Chance. Ausgerechnet Fellaini, mit seiner Grösse von 1,94 m Belgiens Stärkster in der Luft, verlor das Kopfballduell gegen den elf Zentimeter kleineren Umtiti.

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Das goldene Tor von Umtiti. Video: streamable

Die Stimmen zum Spiel:

Didier Deschamps (Trainer Frankreich):

«Es ist fantastisch. Ich bin sehr glücklich, es ist etwas sehr besonderes. Wir waren charakterstark, ich bin stolz auf meine Jungs. Es war ein schwieriges Spiel, das Tor hat uns gut getan. Wir hätten vielleicht ein paar Konter besser nutzen müssen, aber ansonsten war es eine starke Leistung. Wir freuen uns jetzt aufs Finale. Die Niederlage vor zwei Jahren (im EM-Final gegen Portugal d. Red.) haben wir noch nicht verdaut.»

Samuel Umtiti (Torschütze Frankreich):

«Ich platze vor Stolz. Ich habe das Tor geschossen, aber wir alle haben ein grosses Spiel gezeigt, einen grossen Kampf. Wir haben Druck gemacht, nach vorne gespielt, ehrlichen Fussball gespielt und verdient gewonnen. Wir schreiben unsere eigene Geschichte hier, eines unserer Ziele, ins Finale einzuziehen, haben wir erreicht.»

Nacer Chadli (Spieler Belgien):

«Wir haben Chancen verpasst, und wir wussten es ging um Kleinigkeiten. Aber Frankreichs Keeper Lloris war sehr stark. Belgien wird heute trauern. Aber wir haben alles gegeben.»

Roberto Martinez (Trainer Belgien):

«Einige wenige Situationen waren entscheidend. Ich kann den Spielern keinen Vorwurf machen, sie haben alles gegeben. Wir müssen akzeptieren, dass es immer einen Sieger und Verlierer braucht. Aber wenn schon verlieren, dann so wie meine Spieler heute.»

Dass am Ende ein Corner über Sieg und Niederlage entschied, passte zum Turnier in Russland, in dem überdurchschnittlich viele Tore nach stehenden Bällen fallen, und zur Partie. Bis zum Treffer hatten sich die beiden Teams ein unterhaltsames und spielerisch gutes Duell auf Augenhöhe geboten. Danach flachte das Spiel ab, die Schlussphase war von vielen Fouls, Zweikämpfen und Diskussionen geprägt.

Belgiens starker Beginn

Erste Vorteile in der Partie hatten sich die Belgier erspielt - dank Eden Hazard. Der belgische Captain, der von 2005 bis 2012 in Frankreich bei Lille gespielt hatte, setzte die ersten offensive Akzente und kam zweimal gefährlich zum Abschluss. Die beste Chance zur belgischen Führung bot sich allerdings Verteidiger Toby Alderweireld, dessen Schuss aus der Drehung Hugo Lloris spektakulär parierte (22.).

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Die Wahnsinns-Parade von Lloris. Video: streamable

Erst nach Lloris' Glanztat fand Frankreich besser ins Spiel. Immer wieder stand danach Olivier Giroud im Mittelpunkt, der in seinem 80. Länderspiel zwar bravourös kämpfte, aber glücklos agierte. Nach glänzender Vorarbeit von Griezmann und Kylian Mbappé vergab der Mittelstürmer alleine vor dem Tor kläglich (34.). Besser machte es Benjamin Pavard, einer der Entdeckungen dieses Turniers. Der Aussenverteidiger scheiterte kurz vor der Pause aus spitzem Winkel am glänzend reagierenden Courtois.

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Pavard scheitert an Courtois. Video: streamable

Bei Frankreich war der gegen Uruguay gesperrt Blaise Matuidi wieder in die Startaufstellung zurückgekehrt, Belgiens Trainer Martinez ersetzte den gesperrten Thomas Meunier entgegen den Erwartungen mit Moussa Dembélé. Im Gegensatz zum Viertelfinal gegen Brasilien konnte der Spanier mit dieser Massnahme sein Gegenüber Deschamps allerdings nicht überraschen.

Deschamps' Chance

Die französische Defensive hielt gegen die produktivste Offensive dicht, was sich als Schlüssel zum Erfolg des Weltmeisters von 1998 entpuppte. Kevin de Bruyne und Eden Hazard, die beiden belgischen Genies im offensiven Mittelfeld, fanden im Vergleich zum Viertelfinal gegen Brasilien deutlich weniger Gestaltungsspielraum vor. Romelu Lukaku, mit vier Toren der beste Torschütze der «Roten Teufel» an diesem Turnier, tat sich gegen die französischen Innenverteidiger enorm schwer und hatte kaum eine gute Szene.

Tolisso setzt Bayerns Finalserie fort

Mittelfeldspieler Corentin Tolisso hat durch den Finaleinzug mit Frankreich eine beeindruckende Serie von Bayern München verlängert. Seit 1982 war der deutsche Rekordmeister bei jeder Weltmeisterschaft immer mindestens mit einem Spieler im Final vertreten.

1982, 1986, 1990, 2002 und 2014 stand die deutsche Nationalmannschaft mit Münchner Spielern im Final. In den anderen Fällen hiessen die Bayern-Vertreter im Endspiel Jorginho (1994 mit Brasilien), Bixente Lizarazu (1998 mit Frankreich), Willy Sagnol (2006 mit Frankreich) und Arjen Robben (2010 mit den Niederlanden).

France's Corentin Tolisso celebrates after his team advanced to the final after the semifinal match between France and Belgium at the 2018 soccer World Cup in the St. Petersburg Stadium in St. Petersburg, Russia, Tuesday, July 10, 2018. (AP Photo/Martin Meissner)

Corentin Tolisso jubelt. Bild: AP/AP

Auch Thierry Henry, bester Torschütze in der Geschichte von «Les Bleus», nun aber im belgischen Staff tätig, fand keine Lösung, um die französischen Verteidigung zu knacken. Kurz nach dem Schlusspfiff umarmte er seinen einstigen Copain Deschamps auf dem Spielfeld. Zusammen hatten sie 1998 den WM-Titel geholt. Deschamps bietet sich nun am Sonntag die Chance, als erst dritte Person nach Mario Zagallo und Franz Beckenbauer den wichtigsten Titel im Fussball sowohl als Spieler als auch als Trainer zu holen. Gegner im Final ist Kroatien oder England, die sich am Mittwoch im zweiten Halbfinal in Moskau gegenüberstehen. (pre/sda)

Telegramm

Frankreich - Belgien 1:0 (0:0)
St. Petersburg. - 64'286 Zuschauer. - SR Cunha (URU).
Tor: 51. Umtiti 1:0.
Frankreich: Lloris; Pavard, Varane, Umtiti, Hernandez; Pogba, Kanté; Mbappé, Griezmann, Matuidi (86. Tolisso); Giroud (84. Nzonzi).
Belgien: Courtois; Chadli (91. Batshuayi), Alderweireld, Kompany, Vertonghen; Witsel, Dembélé (60. Mertens); De Bruyne, Fellaini (80. Carrasco), Hazard, Lukaku.
Bemerkung: Frankreich komplett. Belgien ohne Meunier (gesperrt). Verwarnungen: 63. Hazard (Foul). 71. Alderweireld (Foul). 87. Kanté (Foul). 92. Mbappé (Unsportlichkeit). 94. Vertonghen (Foul).

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Felix Haldimann
Bieler95
chnobli1896
Sodeli
plaga versus
Frankreich
1:0
Belgien
S. Umtiti 51'
Die Freude ist gross bei den Franzosen
epa06878899 French supporters celebrate their team's first goal as they watch the FIFA World Cup 2018 semi final match between France and Belgium at a public viewing in Montpellier, southern France, 10 July 2018.  EPA/GUILLAUME HORCAJUELO
epa06878936 French fans at a public viewing in the Paris city hall square watch the FIFA 2018 World Cup semi final match between France and Belgium in Paris, France, 10 July 2018.  EPA/CHRISTOPHE PETIT TESSON
France's Corentin Tolisso celebrates after his team advanced to the final after the semifinal match between France and Belgium at the 2018 soccer World Cup in the St. Petersburg Stadium in St. Petersburg, Russia, Tuesday, July 10, 2018. (AP Photo/Martin Meissner)
France's Olivier Giroud celebrates after his team advanced to the final after the semifinal match between France and Belgium at the 2018 soccer World Cup in the St. Petersburg Stadium in St. Petersburg, Russia, Tuesday, July 10, 2018. (AP Photo/Martin Meissner)
Umtiti gibt sich ganz nüchtern im Interview
Er platze vor Stolz, so der einzige Torschütze der Partie. Ganz abgeklärt analysiert er die Partie, bevor Griezmann das Interview crasht. Wie einst Thuram, schreit der Stürmer in die Kamera.
Frankreich gewinnt! - Spielende
Die Franzosen schlagen die Belgier dank Umtitis Kopfballtreffer und stehen im WM-Final! Und Belgien bleibt ein weiteres Mal nur Geheimfavorit.

Frankreich war zu Beginn etwas zaghaft, doch den Belgiern gelang kein Treffer. Danach nahm die «Equipe Tricolore» Fahrt auf, ging durch Umtiti verdient in Führung und verwaltete danach den knappsten aller Vorsprünge gekonnt, schon fast wie ein Weltmeister.

Belgien konnte schlicht und einfach nicht genug Druck auf den französischen Kasten entwickeln. Und wenn die Möglichkeit zum Torerfolg da war, machte Hugo Lloris den Kasten dicht.
Die Franzosen können sich über den dritten Finaleinzug seit dem Titel vor 20 Jahren freuen. So oft stand keine andere Nation im WM-Final.
von Bieler95
Ouiiiiiiiiiii Allez les Bleus 😍🇫🇷
96'
Den musst du machen! Tolisso steht alleine vor Courtois, doch der Belgier zeigt dem Franzosen den Meister. Allerdings gibt es Eckball und wieder verstreicht viel Zeit.
94'
Gelbe Karte - Belgien - Jan Vertonghen
Kostet das Belgien die Zeit, um einen Treffer zu erzielen? Der Ball war bereits weg, da fällt Verthongen Mbappé unnötig. Für die Belgier wertvolle Zeit verstreicht ungenutzt.
92'
Gelbe Karte - Frankreich - Kylian Mbappé
Echt jetzt? Mbappé will den Ball nicht hergeben und sieht folgerichtig die gelbe Karte. Derweil hat Griezmann die Entscheidung auf dem Fuss, vergibt aber schwach.
91'
Auswechslung - Belgien
rein: Michy Batshuayi, raus: Nacer Chadli
Alles oder nichts! Martinez bringt den schnellen Batshuayi für Nacer Chadli.
90'
Sechs Minuten bleiben den Belgiern, um hier noch auszugleichen. So viel Zeit packt Cunha nämlich oben drauf.
89'
Lukaku kommt nach einer De-Bruyne-Flanke zu spät. Das war knapp ...
88'
Gelbe Karte - Frankreich - N'Golo Kanté
Kanté kann den wirbligen Carrasco nur durch ein Foul stoppen. Belgien kommt zu einer vielversprechenden Freistoss-Chance.
87'
Auswechslung - Frankreich
rein: Corentin Tolisso, raus: Blaise Matuidi
Matuidi kann nicht mehr. Der Mittelfeldspieler ist enorm viel gelaufen und wird nun durch Corentin Tolisso ersetzt.
86'
Belgien muss nun alles nach vorne werfen, ansonsten droht der Traum vom Titel zu platzen.
84'
Auswechslung - Frankreich
rein: Steven Nzonzi, raus: Olivier Giroud
Deschamps wechselt seinen bemühten, aber unglücklichen Giroud aus. Für ihn kommt der riesige Steven Nzonzi.

82'
Wieder brennt es im französischen Strafraum! Es herrscht ein Riesendurcheinander vor Lloris, doch der Keeper behält die Übersicht und klärt Witsels Schuss in extremis.
81'
Auswechslung - Belgien
rein: Yannick Carrasco, raus: Marouane Fellaini
Die Belgier bringen eine weitere Offensivkraft. Yannick Carrasco ersetzt Marouane Fellaini.
80'
Wieder gellen Pfiffe durch das Stadion, Hazard wird am Rand des Strafraums gelegt, doch Cunhas Pfeife bleibt stumm. Das war ein Fehlentscheid.
77'
Es flattern nicht nur die Nerven, sondern auch die Bälle. De Bruyne zieht ab und verfehlt das Ziel doch sehr deutlich. War das schon der erste Schuss der Marke Verzweiflung?
76'
Wie lange reichen die Kräfte? Frankreich hat die Führung im Rücken und braucht das eigene Nervenkostüm nicht zusätzlich zu strapazieren. Die Belgier hingegen sind auch in der ersten Halbzeit viel gelaufen und werden wohl langsam etwas nervöser.
73'
Es schallt das erste Pfeifkonzert durch das Stadion von St. Petersburg, weil Umtiti am Boden liegt. Der Verteidiger wurde von einem abgefälschten Ball niedergestreckt.
Die Verteidiger machen auch vorne den Unterschied

Momentan gibt es kein Durchkommen
von chnobli1896
Beeindruckendes französisches Defensivkollektiv.
71'
Gelbe Karte - Belgien - Toby Alderweireld
Nächste Verwarnung für einen Belgier, Alderweireld kann Matuidi nur mit einem Foul stoppen.
67'
Was ist nur bei De Bruyne los? Der Mann hat sonst eine Passquote von gefühlt 105% und nun spielt er Fehlpass um Fehlpass. Das hat wohl auch damit zu tun, dass der Kreativkopf der roten Teufel mehr Risiken eingeht als zu Beginn der Partie.
65'
Belgien ist zurück im Spiel, Fellaini verpasst äusserst knapp den Ausgleich. Pogba lässt den Belgier ziehen, Lloris wäre chancenlos gewesen.
64'
Probleme bei Hugo Lloris! Der sonst so sichere Rückhalt Frankreichs kommt beim Flankenball von Mertens arg ins Schwitzen.
64'
Gelbe Karte - Belgien - Eden Hazard
De Bruyne spielt einen Fehlpass und Hazard sieht sich gezwungen, Matuidi regelwidrig zu bremsen. Cunha zeigt Gelb.
62'
Sofort bringt Mertens mehr Tempo in die Partie, seine scharfe Flanke wird allerdings von den Franzosen unschädlich gemacht.
Der Bierjubel beim 1:0 in Paris

59'
Auswechslung - Belgien
rein: Dries Mertens, raus: Mousa Dembélé
Martinez nimmt den unauffälligen Dembele vom Platz und bringt den dribbelstarken Dries Mertens.
57'
Es brennt im belgischen Strafraum! Giroud kommt nach Zuckerpass von Mbappé an den Ball und wird wieder erst im letzten Moment gebremst. Frankreich verspürt durch den Treffer viel Auftrieb. Mbappé degradiert Fellaini wenig später noch einmal zur Slalomstange, aber Abstoss.
55'
Hernandez massiert Hazard in den Rasen ein, da dürfte Cunha durchaus auch Gelb zeigen. Für den Belgier geht die Partie weiter.
51'
Tor - 1:0 - Frankreich - Samuel Umtiti
Tor für Frankreich! Umtiti steigt beim Kopfball höher als Fellaini und nickt gekonnt ein. Den musst du erst einmal machen, denn Fellaini ist 194cm gross. Die Franzosen sind damit gut bedient, denn bislang waren die Belgier etwas spielstärker.
50'
Belgien drückt das Gaspedal wieder voll durch und stellt Umtiti und Co. vor Probleme. Die Franzosen scheinen den Tritt noch nicht richtig gefunden zu haben.
48'
Gute Gelegenheit für die Belgier! Varane steht nicht ganz so nah an Lukaku wie sonst und muss prompt zusehen, wie der Stürmer mit dem Kopf an den Ball kommt. Das Leder geht dann aber doch einige Meter über den Kasten.
46'
Es geht weiter! Noch steht es 0:0, welche Mannschaft kann in Führung gehen? Giroud wäre ein Torschuss sicherlich zu gönnen, er ist der einzige Spieler mit mehr als zehn Schüssen, von welchen keiner aufs gegnerische Tor ging.
45'
Ende erste Halbzeit
45 Minuten sind gespielt. Cunha bittet zum Pausentee. Die erste Halbzeit war eine wahre Achterbahnfahrt, da kann die Silver Star im Europa-Park direkt einpacken.

Auch Einpacken können die Stürmer beider Mannschaften, denn Lloris und Courtois verhindern jeglichen Torerfolg, weil sie brilliant halten.
Die Franzosen spielen zu Beginn eher etwas vorsichtig und lassen die Belgier walten, nur um dann nach gut 30 Minuten den Turbo zu zünden. Es ist viel Geschwindigkeit im Spiel, beide Teams kommen zu vorzüglichen Chancen. Pavard, Alderweireld und Hazard vergeben aus besten Positionen.
45'
Griezmann haut den Freistoss in die Mauer. Da wäre mehr drin gelegen.
44'
Viel Glück für Dembele, denn der Mittelfeldspieler stoppt Pogba mit einem taktischen Foul. Da dürfte man durchaus den gelben Karton zücken. Die Franzosen kommen zu einer guten Freistossgelegenheit.
40'
Courtois hält seine roten Teufel im Spiel! Der Aussenverteidiger Pavard geht vergessen und kommt fast zu seinem zweiten Treffer, doch Courtois fährt sein Bein aus und kann den Treffer gerade noch verhindern.
38'
Giroud muss gepflegt werden. Der Stürmer scheint weiterspielen zu können. Das wäre ein herber Ausfall, denn den Sturmtank können die Franzosen nicht ersetzen.
37'
Griezmann lanciert den Konter gleich selbst, vergisst dann allerdings abzuspielen und schliesst ab. Doch da war die Luft draussen bei Griezmann. Keine Gefahr für Courtois.
34'
Mbappé lanciert Giroud wunderbar, doch der Stossstürmer kommt nicht gut hinter den Ball und verzieht. Da darf man durchaus mehr machen.
31'
Schön gelöst von Giroud. Pavards Flanke kommt etwas zu kurz, doch irgendwie bringt der Stürmer den Ball in Richtung Tor. Allerdings war der ungefährlich für den Kasten von Courtois.
Du sagst es!
von Sodeli
Super Spiel, fair und keiner weltzt sich wie ein kleines, verwöhntes Kind auf dem Boden. Toll, dass es auch noch solche Spieler gibt.
28'
Und wieder brennts vor Lloris! Umtiti löscht gerade noch rechtzeitig. Fellaini und Lukaku lecken sich bereits die Lippen, doch es bleibt beim Amuse-Bouche. Der Hauptgang muss noch warten.
26'
Nun sind auch die Franzosen vermehrt in der gegnerischen Platzhälfte anzutreffen. Hinten stehen die Belgier allerdings so kompakt, dass kaum an ein Durchkommen zu denken ist.
22'
Was für eine Parade von Lloris! Der Torhüter sieht Alderweirelds Schuss sehr spät und muss sich ganz lang machen. Wahnsinn, wie er den Ball um den Pfosten lenkt.
20'
Nun geht es Schlag auf Schlag. Wieder entwischt Hazard, sein Schuss wird gefährlich abgelenkt. Viel Glück für die Franzosen.
von plaga versus
Aus unserem Sommerlager: Danke Microsoft-Update und unpassende Kabel... aber immerhin haben wir ein Bild!
18'
Matuidi lässt es mit einem Distanzschuss so richtig krachen. Denkt man. Aber Courtois drückt lässig die Kippe aus, pflückt das Leder wie einen reifen Apfel und beisst genüsslich ab.
16'
De Bruyne lanciert Hazard butterweich und der Flügel lässt sich nicht zweimal bitten. Hazard drückt sofort ab und verpasst nur knapp den Führungstreffer.
13'
Ist das ein TGV im Stadion? Nein, es ist Mbappé. Der Flügelspieler wird von Pogba geschickt, doch weil Courtois auf seinem Posten ist, kann Mbappé nicht reüssieren.
11'
Immer wieder wird der pfeilschnelle Eden Hazard geschickt. Der Belgier macht seinem Nachnamen alle Ehre. Varane kann den Angriff gerade noch unterbinden.
9'
Belgien scheint hier gewillt zu sein, das Zepter zu übernehmen. Die Franzosen nicken zustimmend und verwalten erst einmal das Terrain vor dem eigenen Kasten. Dabei lassen sie dem nord-östlichen Nachbarn kaum Platz.
5'
Die Belgier umzingeln den Strafraum der Franzosen ein erstes Mal, Chadli scheitert aber im Zweikampf.
3'
Für Verthongen wird die heutige Partie ein wahrer Prüfstein, denn er muss Kylian Mbappé abmelden. Der quirlige Franzose setzt sich allerdings ein erstes Mal gegen den Belgier durch. Dessen Abwehrpartner räumen auf.
1'
Spielbeginn
Anstoss! Andres Cunha aus Uruguay pfeift die Partie an. Und wir stellen anerkennend fest, das ist bislang der beste Halbfinal dieser WM.

Die Stars sind auf dem Platz
Bevor es losgeht, lauschen wir den Hymnen. Die Marseillaise gewohnt blutrünstig, dem Text nach grätschen sich die Franzosen den Weg in den Final frei. Auch die belgische Hymne weiss zu gefallen.
Die Augen der Anhänger beider Lager sind auf den Final gerichtet
A supporter of Belgium arrives for the semifinal match between France and Belgium at the 2018 soccer World Cup in the St. Petersburg Stadium in, St. Petersburg, Russia, Tuesday, July 10, 2018. (AP Photo/Frank Augstein)
A French fan wear a tricolour wig in the national colours of France as he looks out from the stands before the start of the semifinal match between France and Belgium at the 2018 soccer World Cup in the St. Petersburg Stadium in, St. Petersburg, Russia, Tuesday, July 10, 2018. (AP Photo/Natacha Pisarenko)
Plötzlich Superstar
N'Golo Kanté ist der Mitspieler, den man sich wünscht. Unaufgeregt, aufopfernd und unermüdlich. Frankreichs Mittelfeldspieler kann über den Ausgang des Halbfinals gegen Belgien entscheiden.

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France's Ngolo Kante controls the ball during the quarterfinal match between Uruguay and France at the 2018 soccer World Cup in the Nizhny Novgorod Stadium, in Nizhny Novgorod, Russia, Friday, July 6, 2018. (AP Photo/Ricardo Mazalan)
Thierry Henry
Eigentlich müsste er ein Held sein in der Heimat. Thierry Henry wurde 1998 Weltmeister und er ist Frankreichs Rekordtorschütze. Doch nun ist er Co-Trainer von Halbfinalgegner Belgien – und damit erst recht eine Reizfigur.

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Belgium assistant coach Thierry Henry, left, jokes with Belgium's Romelu Lukaku during a training session on the eve of the semifinal against France at the 2018 soccer World Cup in Moscow, Russia, Monday, July 9, 2018. (AP Photo/Alexander Zemlianichenko)
«Belgien wird Weltmeister»
Luzern-Trainer René Weiler war erfolgreich in Anderlecht tätig, kennt deshalb den Fussball in Belgien sehr gut und erklärt den Höhenflug der Roten Teufel. Und er wagt einen Weltmeister-Tipp: «Ich habe vor Beginn der Weltmeisterschaft auf Belgien getippt. Und ich bleibe vor den Halbfinals bei meiner Prognose.»

Zum Interview
ARCHIV – ZUM NEUEN TRAINER DES FC LUZERN, RENE WEILER, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG -- Fußball: Champions League, Bayern München - RSC Anderlecht, Gruppenphase, Gruppe B, 1. Spieltag am 12.09.2017 in der Allianz Arena in München (Bayern). Der Trainer von Anderlecht, René Weiler. (KEYSTONE/DPA/Tobias Hase)
Halbfinal Nummer 1
Frankreich und Belgien machen heute in St.Petersburg den ersten Finalisten dieser WM unter sich aus. Viele der Protagonisten beider Teams kennen einander aus dem Liga-Alltag und haben einen Bezug zum Gegner.

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Nachbarn mit vielen Gemeinsamkeiten
Frankreich und Belgien machen heute den ersten Finalisten dieser WM unter sich aus. Viele der Protagonisten beider Teams kennen einander aus dem Liga-Alltag und haben einen Bezug zum Gegner. Das Bild machte in den Tagen vor dem ersten WM-Halbfinal die Runde. Wie Eden Hazard mit seinen beiden Brüdern Thorgan und Kylian 2000 in einem Familienurlaub auf einem Foto posiert, alle mit einem Fussball-Shirt mit der Nummer 10. Es ist aber nicht das belgische Nationaltrikot, das die drei Brüder tragen, sondern das französische, dasjenige von Zinédine Zidane.

Wenn Belgien am Dienstag in St. Petersburg zum zweiten Mal nach 1986 um den Einzug in einen WM-Final spielt, führt Eden Hazard Belgien als Captain im Trikot mit der Nummer 10 auf das Feld. Der 27-Jährige hat einen besonderen Bezug zu Frankreich. Nur wenige Kilometer von der französischen Grenze aufgewachsen, wechselte Hazard als 14-Jähriger in die Nachwuchsabteilung des OSC Lille, wo er zwei Jahre später seinen ersten Profivertrag unterschrieb. Nach dem Gewinn des Double 2011 und als bester Spieler der Ligue 1 (2011/2012) verliess er Frankreich 2012 in Richtung London zu Chelsea.

Hazard steht als Symbol für die vielen Gemeinsamkeiten der beiden Halbfinalisten. «Es wir ein ungewöhnliches Spiel», sagte Frankreichs Captain Hugo Lloris. «Wir sind Nachbarn und kennen uns gegenseitig mehr als nur gut.» Je zwölf Spieler begegnen am Dienstag einem Teamkollegen aus dem Kluballtag. Die belgischen Verteidiger Toby Alderweireld und Jan Vertonghen hören bei Tottenham Hotspur auf die Kommandos von Lloris, mit Eden Hazard, Thibaut Courtois, Olivier Giroud und N'Golo Kanté figurieren auf beiden Seiten je zwei Spieler von Chelsea in der Startaufstellung. Und auch bei Paris Saint-Germain stehen insgesamt vier Spieler beider Teams unter Vertrag, wobei der Belgier Thomas Meunier gesperrt ist.

Thierry Henry als fehlendes Puzzleteil

Eine besondere Rolle nimmt Thierry Henry ein. Der französische Rekord-Torschütze (51 Tore) mit den zweitmeisten Länderspielen in der Geschichte für «Les Bleus» (123) gehört zum Trainer-Staff der Belgier. «Er brachte das ein, was uns gefehlt hat: die Erfahrung, wie man einen grossen Titel gewinnt», sagte Belgiens Trainer Roberto Martinez über seinen berühmten Assistenten. «Er ist das perfekte Puzzlestück, das uns noch gefehlt hat.»

Frankreichs Trainer Didier Deschamps freut sich auf das Wiedersehen mit seinem ehemaligen Nationalmannschaftskollegen, mit dem er 1998 den bisher einzigen WM-Titel für Frankreich errungen hat und zwei Jahre später auch den EM-Titel gewann. Dies sei sicherlich keine einfache Situation für ihn, sagte Deschamps. Zwar habe Henry mit Arsenal wohl oft gegen französische Teams gespielt, «aber gegen sein Heimatland anzutreten, hat doch noch eine ganz andere Bedeutung».

Schlüsselspieler Kanté

Eine Schlüsselrolle im Duell der beiden besten Offensivteams dieser WM kommt N'Golo Kanté zu. Der defensive Mittelfeldspieler der Franzosen muss das schaffen, was Brasilien im Viertelfinal eine Stunde lang nicht gelungen ist: das belgische Umschaltspiel zu unterbinden. Kevin de Bruyne, Eden Hazard und Romelu Lukaku überforderten mit ihren Tempovorstössen die brasilianische Defensive immer und immer wieder.

Kanté spielt eine starke WM und gehört in den Kategorien Ballgewinne, Balleroberungen und gewonnene Zweikämpfe zu den Top 5 an diesem Turnier. Für das Gleichgewicht innerhalb eines Teams ist der 27-Jährige mit malischen Wurzeln unverzichtbar. «Er ist der beste Spieler der Welt auf dieser Position», lobte Eden Hazard in der «L'Equipe» seinen Teamkollegen von Chelsea. «Wenn er top ist, dann gewinnst du zu 95 Prozent das Spiel.»

Das Duell zwischen Hazard und Kanté ist nur eines vieler wegweisenden Duelle der Partie, in der sich die belgische Defensive einem weiteren Härtetest unterzieht. Frankreich verfügt in der Offensive über mindestens so viel Talent wie Brasilien. Schafft es Martinez mit seiner ausgeklügelten Taktik, nach Neymar, Philippe C

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04.07.1954: «Aus, aus, aus, aus! Das Spiel ist aus! Deutschland ist Weltmeister …»

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27.06.1994: Effenberg zeigt seinen berühmten Stinkefinger – leider hat ihn fast niemand gesehen

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Luganos Lungoyi gehört jetzt Juventus +++ Arsenal will Reals Ödegaard

Juventus Turin hat vom FC Lugano den 20-jährigen Flügelspieler Christopher Lungoyi verpflichtet. Es leiht den Schweizer U20-Internationalen aber für eineinhalb Jahre an die Tessiner aus. Wie das Tessiner Fernsehen RSI meldet, sieht der Vertrag zwischen Lugano und dem italienischen Rekordmeister vor, dass dieser Lungoyi bei Bedarf alle sechs Monate nach Turin holen kann. (ram/sda)

Christopher Lungoyi 🇨🇭Position: Hängende SpitzeAlter: 20Marktwert: 200'000 EuroBilanz 2020/21: 13 Spiele

Alejandro …

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