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Manuel Akanji mit seinem frechen Lachen, das auch seinen Schwestern bestens bekannt ist. Bild: EPA/KEYSTONE

Auf den Spuren eines Phänomens: Wird Manuel Akanji der erste Schweizer Fussball-Weltstar?

In seinem ersten WM-Spiel überhaupt hat Manuel Akanji (22) die Fussballwelt beeindruckt. Sein Aufstieg ist bemerkenswert. Wie ist es dazu gekommen? Weggefährten erzählen.

21.06.18, 07:48 21.06.18, 08:24

etienne wuillemin / aargauer zeitung



Manuel Akanji sitzt auf einer kleinen Empore in der Eishalle von Togliatti, vor sich einige Mikrofone. Die Halle im Ort der Schweizer Team-Basis ist umfunktioniert zum Presseraum. Akanji wirkt gelassen und lehnt sich zurück. Natürlich geht es um Fussball an diesem Morgen. Es geht um die Nachbetrachtung zu Schweiz - Brasilien. Und vor allem um Akanji selbst.

Manuel Akanji wirkt schon die ganze WM sehr gelassen. Bild: KEYSTONE

Der 22-Jährige zeigte gegen den Rekordweltmeister eine herausragende Partie. Wobei: «Stimmt nicht ganz, 75 Minuten waren gut, danach sind mir einige kleine Fehler unterlaufen, das hat mich gestört», sagt er. Nervosität vor seinem ersten WM-Einsatz? «Das fragten meine Familie und meine Freunde auch die ganze Zeit. Ich sagte dann immer: Vielleicht, wenn wir zum Stadion fahren. Aber nein, ich habe mich ausschliesslich aufs Spiel gefreut.»

Michelle (28) und Sarah (25) Akanji sitzen an einem kleinen, runden Tisch an der Byebye Bar am Flughafen Zürich. Der Cappuccino ist ein Genuss. Es ist Dienstagabend. In wenigen Minuten fliegen die beiden Schwestern in Richtung Fussball-WM. Sie unterstützen ihren Bruder am Freitag im Stadion von Kaliningrad. Vorher nehmen sie sich Zeit, um über die Karriere von Manuel zu reden.

Sehr unterschiedliche Blickwinkel

Sie betrachten den Fussball aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Sarah, die Jüngere, spielt selbst Fussball. Einst mit St. Gallen in der NLA. Dann wurde sie gestoppt von einer Hüftoperation. Doch die Leidenschaft Fussball blieb.

In Winterthur hat sie aus dem Nichts ein Frauen-Team gegründet. Soeben ist der zweite Aufstieg in Serie, in die 1. Liga, geglückt. Sie sagt: «Natürlich beobachte ich Manuel sehr genau. Aber ich habe auch ein Auge für taktische Aspekte im Spiel.»

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Akanji und seine Schwestern Sarah (links) und Michelle.

Michelle dagegen, die grosse Schwester, lebt den Fussball nicht ganz so ausgeprägt. Sie arbeitet in der Kommunikation, hat ein grosses Herz für Kultur. Früher war sie eine aktive Leichtathletin. Sie sagt lachend: «Ich sehe nie einen Fehler bei Manuel. Ich bin total parteiisch und völlig emotional.»

«Ich sehe nie einen Fehler bei Manuel. Ich bin total parteiisch und völlig emotional.»

Michelle Akanji, die gosse Schwester von Manuel.

Die Nervosität vor den Spielen ist darum aber kein bisschen geringer. «Wir waren zum Essen eingeladen während der Partie Schweiz - Brasilien. Sobald es losging, brachte ich keinen Bissen mehr runter.»

Da dürfte der Puls der Schwestern etwas in die Höhe geschnellt sein: Akanji bringt Gabriel Jesus zu Fall. Der Penalty-Pfiff bleibt aus. Video: streamable

Wenn die beiden Schwestern über ihren Bruder sprechen, wird ihr Stolz auf ihn schnell offensichtlich. Auf ihn, mit dem sie so viele Stunden zu Hause verbracht haben, sind jetzt ziemlich viele Kameras gerichtet. «Ein bisschen fremd wirkt er durch die Kamera schon», sagt Michelle. Sarah ergänzt: «Wir merken, dass er nicht immer ganz frei antworten kann, aber authentisch bleibt er doch: Sein freches Grinsen ist uns wohlbekannt.»

Frei von Überheblichkeit

Akanji hat die ganz grosse Bühne in einem rasanten Tempo erklommen. Er ist das jüngste Beispiel im Schweizer Fussball, wie schnell es gehen kann. Sommer 2015, Wechsel von Winterthur nach Basel. Einige Spiele. Dann der herbe Rückschlag: Kreuzbandriss.

Die Verletzung macht Akanji nur noch stärker, vor allem mental. Er startet beim FCB durch. Die Nati ruft. Debüt im Juni 2017 auf den Färöern. Seither: 8 Einsätze, 6-mal spielt die Schweiz zu null, dazu die beiden 1:1 gegen Spanien und Brasilien. Es ist eine Traum-Bilanz.Georg Heitz war FCB-Sportchef, als der Ligakrösus Akanji verpflichtete. «Dass er viel Talent hat, erkannte man ziemlich schnell. Da war ich beileibe nicht der Einzige.» Viel Talent heisst? Heitz: «Eine spezielle Dynamik. Er drischt die Bälle nicht einfach weg, sondern spielt sie gepflegt raus.»

«Er drischt die Bälle nicht einfach weg, sondern spielt sie gepflegt raus.»

Georg Heitz, ehemaliger FCB-Sportchef.

«Dazu ist er intelligent, hat ein gesundes Selbstbewusstsein, das frei von Überheblichkeit ist. Und einen bemerkenswerten Ehrgeiz.» Als Akanji von seiner Knie-Verletzung zurückkam, sei er fitter gewesen als zuvor. Auch das ist für Heitz eine wichtige Frage: Wie geht einer mit Rückschlägen um? Wie verkraftet einer einen Wechsel in eine Liga, wo der Rhythmus ungleich höher ist?

Bereits im Dress des FCB wusste man: Akanji kann es weit bringen. Bild: KEYSTONE

«Gewisse Summen sind schockierend»

Jetzt spielt dieser Manuel Akanji, 22-jährig erst, im Nationalteam. «Er wirkt, als hätte er bereits 100 Länderspiele absolviert», sagt Heitz. Und erinnert noch einmal an die besonderen Anforderungen heutzutage, welche die Fussball-Welt an einen Innenverteidiger stellt. «Er muss der erste Spielmacher sein. Schnell sein. Übersicht haben. Zweikampfstark sein.» Wenn Heitz Akanji zuschaut gegen Brasilien, fällt ihm nur ein Wort ein: «herausragend».

Wie gehen die beiden Schwestern damit um, dass ihr Bruder in einer Fussball-Welt gelandet ist, die manchmal auch schrill und gross daherkommt, in einem Business auch, über dessen Geld-Beträge manch einer nur noch den Kopf schüttelt?

«Gewisse Summen sind teilweise schon schockierend», sagt Sarah Akanji, «Neymar kostet 222 Millionen Franken. Das kann man sich nicht mehr vorstellen.» Michelle Akanji ergänzt: «Irritierend ist für mich, wie häufig schlicht mit Potenzialen gehandelt wird.»

Das dürfte mit Manuel Akanji nicht ganz anders sein. Im Winter hat ihn Borussia Dortmund für 25 Millionen Franken verpflichtet. Wenn er so weiterspielt, dürfte irgendwann ein weiterer Transfer anstehen, bei dem der Preis noch einmal massiv höher ist.

Akanji nimmt dem fast 10-mal teureren Neymar den Ball weg. Bild: AP/AP

Die Schweiz hat Xherdan Shaqiri, Granit Xhaka oder Ricardo Rodriguez. Erfolgreich sind sie alle, aber ein Weltstar ist noch keiner geworden. Garantiert ist das auch bei Akanji keineswegs. Aber er hat das Potenzial dazu.

Von Wiesendangen bis Dortmund

Wahrscheinlich begann die Karriere von Manuel Akanji im eigenen Garten. Es ist immer ein Ball da. Der Nachbarsjunge, Sarah und Manuel spielen am liebsten nonstop. Doch auch das ist ihm irgendwann zu wenig. Also tritt Manuel Akanji dem FC Wiesendangen bei. Das Talent ist schnell sichtbar. Kurz vor seinem 12. Geburtstag wechselt er zum FC Winterthur.

«Der Stolz, dass einer von uns plötzlich die WM in Russland rockt, ist riesig!»

Michi Bernhard, sportlicher Leiter des FC Wiesendangen, Akanjis erstem Fussballverein.

Drei Monate zu früh, als dass der FC Wiesendangen heute von der Fifa eine Ausbildungsentschädigung in der Höhe von 0,25 Prozent der Transfersumme kriegen würde. «Das wäre natürlich eine schöne Summe für einen Verein wie uns», sagt Michi Bernhard, sportlicher Leiter des FC Wiesendangen. «Aber der Stolz, dass einer von uns plötzlich die WM in Russland rockt, ist natürlich viel grösser!»

Akanjis Karriere startet über den FC Wiesendangen beim FC Winterthur. Bild: Gonzalo Garcia

Als Manuel Akanji kurz vor der Abreise nach Russland im Trainingscamp in Lugano 15 Minuten lang bereitwillig Auskunft gibt über seine Saison, merkt der Zuhörer schnell: Da ist einer am Reden, der sich Gedanken macht. Der eloquent und intelligent ist. Der sich nicht scheut, Dinge beim Namen zu nennen. Nur einmal echauffiert er sich kurz.

Als eine letzte Frage kommt, was ihm die Nationalhymne bedeutet. «Warum ist das in der Schweiz so wichtig?», sagt er. Er fragt das nicht, weil er einen Angriff auf sich selbst vermutet. Sondern, weil er sich wünschen würde, dass auch in der Schweiz endlich ausschliesslich der Fussball im Mittelpunkt stehen würde.

«Wen beten wir eigentlich an?»

Es ist ein kleines Dilemma: Sollen wir auch mit seinen Schwestern über das Thema «Hymne» sprechen? Oder befeuern wir damit nur wieder unnötig neue Debatten? Michelle und Sarah Akanji finden es wichtig, darüber zu reden. «In der Schweiz fehlt ein Diskurs über Nationalstolz.

Man sollte darüber diskutieren können – und verhindern, dass Stimmen des Frusts ein Übergewicht bekommen», sagt Michelle. Sarah fragt: «Wenn es um andere Schweizer Sportler als Fussballer geht, ist dann die Nationalhymne je ein Thema?»

«‹Trittst im Morgenrot daher, seh' ich dich im Strahlenmeer, dich du Hocherhabener, Herrlicher.› Wen beten wir da eigentlich an?»

Sarah Akanji.

Sie nimmt die Antwort vorweg: «Nein. Und warum nicht? Vielleicht gibt es ja auch tatsächlich gute Gründe, die Hymne nicht zu singen. ‹Trittst im Morgenrot daher, seh' ich dich im Strahlenmeer, dich du Hocherhabener, Herrlicher.› Wen beten wir da eigentlich an?»

Umfrage

Müssen die Spieler die Hymne mitsingen?

  • Abstimmen

2,203 Votes zu: Müssen die Spieler die Hymne mitsingen?

  • 22%Ja, es gehört dazu.
  • 31%Nein, wen beten wir eigentlich an?
  • 47%Jedem selbst überlassen.

Vorerst eint die Schweiz vor allem das Beten für einen Sieg gegen Serbien am Freitag. Doch ist beten wirklich nötig? Wahrscheinlich darf man es auch so sehen: Serbien muss die Schweiz erst einmal besiegen. Das ist nicht so einfach. Nicht, wenn Manuel Akanji und seine Teamkollegen so verteidigen wie gegen Brasilien.

Gelingt ein Sieg, könnte es für die Fans in Kaliningrad eine kurze Nacht werden. Für Sarah und Michelle Akanji wird es das sowieso. Um 6 Uhr morgens hebt der Flieger ab zurück in die Schweiz. «Am Nachmittag steht der Cupfinal im Frauen-Regionalfussball an», erklärt Sarah Akanji. Auch sie wird dann die Innenverteidigung anführen. Und Michelle auf der Tribüne mitfiebern.

So freut sich die Schweiz über das 1:1 gegen Brasilien

Video: srf

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Brikne, 20.7.2017
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46
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46Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Asmodeus 21.06.2018 10:35
    Highlight Bitte hört sofort damit auf.

    Shaqiri tat der Trubel nicht gut.
    Embolo tat der Trubel nicht gut.
    Akanji wird der Trubel nicht gut tun.

    Lasst die Jungs doch einfach Fussball spielen. Das Ego kommt von allein ohne, dass man den nächsten Weltstar hochschreiben will.
    83 10 Melden
  • droelfmalbumst 21.06.2018 10:18
    Highlight Und der nächste arme Junge der daran glauben muss...immer wieder "Schweizer weltstart" "jahrhundertalent"...da wird so ein Druck ausgeübt dass die meisten daran zerbrechen... wieso muss gleich alles so gehypt werden? lasst den jungen einfach spielen und dann kommt das von alleine...
    60 14 Melden
    • Asmodeus 21.06.2018 10:35
      Highlight Amen
      17 2 Melden
    • Nelson Muntz 21.06.2018 15:35
      Highlight Wo sind die Weltstars Daprela, Elmer, Esteban, Chiumiento, Denicola um nur mal einige zu nennen...?
      5 0 Melden
    • droelfmalbumst 21.06.2018 15:58
      Highlight Elmer spielt in Rappi... ha ha
      2 0 Melden
  • Luca Brasi 21.06.2018 10:07
    Highlight Der erste Schweizer Fussball-Weltstar war Xam Abeggeln.
    Die älteren User unter uns erinnern sich sicher noch. 😉
    33 4 Melden
    • Hercules Rockefeller 21.06.2018 10:39
      Highlight 1918–1919 : FC Cantonal Neuchâtel
      1919–1923 : Lausanne-Sports
      1923–1942 : Grasshopper Club Zürich

      wahrlich ein Star von Weltformat...
      27 9 Melden
    • Luca Brasi 21.06.2018 11:00
      Highlight Damals war das Wechseln von Clubs ausserhalb des Landes verpönt (die guten alten Zeiten). Doch wie er an den Olympischen Spielen 1924 aufgetreten ist, erschütterte die Fussballwelt. Einzig Uruguay, die damalige Weltmacht des Fussballs (deswegen auch 4 Sterne auf dem Uru-Trikot) konnte die Vollendung durch eine Goldmedaille verhindern. Ein Weltklassespieler, der Tore am Laufmeter schoss und notabene auch in den entscheidenden Spielen.
      (über den Gegner, den er im Viertelfinal rausgeschmissen hat schweigen wir...)

      https://bit.ly/2HHLZkE
      21 0 Melden
  • eupho 21.06.2018 09:45
    Highlight Wieso wird hier in diesem Bericht über Akanji überhaupt das Singen der Hymne angesprochen? Akanji ist schliesslich einer der sie richtig mitsingt.

    Es stört mich im Übrigen überhaupt nicht wenn einer bei der Hymne nicht mitsingt, bei jeder anderen Sportart gibt es darüber auch nie eine Diskussion (Eishockey, Schwingen als Beispiel).

    Aber ich freue mich dafür bei jedem Sportler der bei der Hymne mitsingt. Und Akanji gehört dazu und das macht ihn gleich nochmals sympathischer!
    63 9 Melden
    • Nelson Muntz 21.06.2018 15:39
      Highlight Akanji ist um es für dich auch verständlich zu Formulieren "ein richtiger Eidgenosse" oder so. Seine Mama ist Schweizerin...
      4 7 Melden
  • why_so_serious 21.06.2018 09:21
    Highlight Da werden die wahren Eidgenossen aber stolz sein
    12 51 Melden
  • Frances Ryder 21.06.2018 09:00
    Highlight Ich dachte Chapuisat war der erste schweizer Fussball-Weltstar :D
    145 3 Melden
    • Posersalami 21.06.2018 09:38
      Highlight Chapi war toll, keine Frage!

      Aber ein richtiger Weltstar spielt bei Real Madrid, Barcelona, United oder einer Handvoll anderer Vereine.

      Von diesen Vereinen bekommt man die Trikots in wirklich jedem Winkel der Welt. Wenn man mal durch die Pampa gereist ist weiss man, welche Vereine dazu gehören und welche nicht.
      28 15 Melden
    • Amboss 21.06.2018 09:44
      Highlight Ich würde sagen, Rakitic ist der erste Schweizer Weltstar.

      Chappi hatte bestimmt eine tolle Karriere, aber Weltstar? Aus meiner Sicht eher nicht...
      43 24 Melden
    • Warum werden meine Anti #metoo Kommentare gesperrt 21.06.2018 10:06
      Highlight Lichtsteiner? War eine Weile ein Stammspieler bei einem der grössten Fussballclubs.
      30 10 Melden
    • Obey 21.06.2018 10:11
      Highlight Rakitic hat sich für die Kroatische Nationalmanschaft entschieden. Ich weiss also nicht, ob er als schweizer Weltstar gezählt werden sollte? (Nein, das ist kein „mimimi-er-hat-sich-nicht-für-die-Schweiz-entschieden“-Post. Sondern schlicht: Er sieht sich eher als Kroate, also sollten wir ihn auch als Kroatischen Weltstar bezeichnen).
      63 4 Melden
    • Posersalami 21.06.2018 10:12
      Highlight Nein, Juve ist kein Weltverein wie Real oder United.

      Ich habe ehrlich gesagt auch noch nie ausserhalb von Europa ein Juvetrikot gesehen. Mit FCB, Real oder Chelsea Trikots stehen die Bauern in Kambodscha im Reisfeld. Das ist doch aber der Marker für einen Weltverein, das die Leute ihn kennen und zwar nicht nur in Europa.
      10 47 Melden
    • Silent_Revolution 21.06.2018 10:28
      Highlight Die Trikotwahl der Bauern in Kambodscha als Indikator für oder gegen einen Weltverein.

      Selten so gelacht.
      70 7 Melden
    • Posersalami 21.06.2018 10:32
      Highlight Es gibt mehr Bauern auf der Welt als Leute, die hier gepampert vor sich her wurschteln.

      Insofern ist es völlig egal, ob Juve in Europa gross ist. In Asien oder Südamerika kennt die kein Mensch. Die Welt besteht nunmal nicht nur aus Europa.
      17 25 Melden
    • RiiseHolzchopf 21.06.2018 10:40
      Highlight @Posersalami: Chelsea? hahaha

      Ich bin mir ziemlich sicher, dass, um auf Ihre Argumentation einzugehen, mehr Leute weltweit Juventus kennen als Chelsea.
      26 7 Melden
    • keplan 21.06.2018 10:53
      Highlight Posersalami in Nigeria Bayer BVB englische teams (beides läuft live im TV) usw. (und auch Juve)
      In Angola genau dasselbe diese Vereine sind durchaus International bekannt.

      Ich glaube aber auch 1. als Innenverteidiger wird man kein Weltstart (wie Neymar usw.) und 2. das sich der Markt in den letzten Jahren nochmals markant gesteigert hat
      11 0 Melden
    • Nocciolo 21.06.2018 11:01
      Highlight Als wir vor ein paar Monaten in Cartagena (Kolumbien) waren, wurden wir auf der Strasse von einer Gruppe Jugendlicher angesprochen. Sie wollten wissen von wo wir kommen. Als wir sagten Schweiz, gab es nur noch ein Thema: Shaqiri. Es war nicht das erste und letzte Mal auf unserer Südamerikareise, dass (junge) Leute so reagierten. Noch häufiger war es Federer, aber bei Jungen fast immer Shaqiri. Für mich ziemlich überraschend.
      28 0 Melden
    • Posersalami 21.06.2018 11:09
      Highlight @Nocciolo: Witzig, in Asien kannte man wenn überhaupt dann Xhaka :D Arsenal hat da eine gewisse Fanbase. Wobei überhaupt nicht zu vergleichen mit Real oder Chelsea.

      Aber Federer kennt man auch fast überall, DAS ist ein richtiger Weltstar auf Niveau CR7 oder Messi. Federer und das Bankgeheimins, das war in Syrien oder Iran eine der häufigsten Dinge auf die ich angesprochen wurde. Die wissen eben schon, wo ihre Milliarden liegen..
      8 7 Melden
    • Cheesebürger 21.06.2018 11:41
      Highlight Was waere denn mit dem gerade einzigen Spieler, der in einer grossen Liga, bei einem grossen Verein die beste Passquote der Liga hat? Und mit Abstand der teuerste Spieler ist, denn die Schweiz hervorgebracht hat? Granit Xhaka ist, wenn schon, ein Spieler von Weltformat. Weltstar? Gibts doch nur ne Hand voll
      10 0 Melden
    • winglet55 21.06.2018 11:43
      Highlight @ Poser, in Thailand kennen sie, von den Schweizern, nur Chappuis, der ist dort der absolute Superstar :-)
      8 1 Melden
    • Warum werden meine Anti #metoo Kommentare gesperrt 21.06.2018 12:12
      Highlight @Posersalamie Juve ist mindestens genau so bekannt wie Chelsea. Als ich in Äthiopien war, womit sind die Kinder dort rumgerannt? Genau mir Real, Barca und Juve Trikots. Also komm hier nicht mit deinen Schmalspur Fussballkentnissen. Juve ist auf jeden Fall ein "Weltverein".
      14 0 Melden
    • Posersalami 21.06.2018 13:04
      Highlight @Warum: Liegt vielleicht auch daran, das Italien in seiner ehemaligen Kolonie noch eine gewisse Präsenz hat ;)

      Wenn Juve en Weltverein ist, dann auch Dortmund, Schalke oder Inter Mailand und Boca Juniors. Eine gewisse Bekanntheit haben auch die irgendwo im Ausland. Ich definiere Weltverein halt anders als du, mehr als 5 - 6 Weltvereine gibts mMn nicht (Manu, Chelsea, Real, Barca, Bayern), danach ist erstmal ein grosses Loch und dann kommt dein Juve zusammen mit 20 anderen Vereinen.
      1 7 Melden
    • Warum werden meine Anti #metoo Kommentare gesperrt 21.06.2018 15:21
      Highlight Dann reden wir von spielerischen Topvereinen und da gehören sie auf jeden Fall dazu. Die Bayern kannst du übrigens auch nach deiner abstrusen Definition da raus streichen.
      4 0 Melden
    • Nelson Muntz 21.06.2018 15:40
      Highlight Ciri war in Mailand und München, schaffen auch nicht alle. Zumal Inter damals eine andere Nummer war als heute.
      5 0 Melden
    • Posersalami 21.06.2018 15:53
      Highlight @ Warum: Sind sie Juve-Fan?

      Juve hat gerade 2x einen internationalen Titel gewonnen. Ein Topverein ist etwas anderes. Porto oder Marseille sind also auch Topvereine?
      2 5 Melden
    • Silent_Revolution 21.06.2018 16:07
      Highlight Posersalami

      Dein ernst ? 1x Champions League Sieger / 3x Uefa Cup Sieger / 2x Europapokal / 2x Weltpokal / 2 x Uefa Supercup

      Und nun die internationalen Erfolge deines Weltvereins Chelsea:
      1x Champions League Sieger / 1x Uefa Cup Sieger / 1x Europapokal Sieger / 2x Uefa Super Cup Sieger

      Chelsea Fan? Oder doch wieder zurück zur Argumentation der Shirtwahl eines Bauern?
      4 0 Melden
    • Warum werden meine Anti #metoo Kommentare gesperrt 21.06.2018 16:16
      Highlight Nein, ich bin Atletico Fan, wenn du es wissen musst. Bist du irgend ein Juve-Hasser? Weil sie waren die letzten Jahre doch 2 Mal im Finale und kegeln regelmässig grosse Kontrahenten aus der CL. Also bitte, bleib trotz deiner merkwürdigen Ienstellung bei den Fakten.
      5 0 Melden
    • RiiseHolzchopf 21.06.2018 16:16
      Highlight @alle: Früher war das vielleicht noch so, dass man nur die absoluten Top-Vereine kannte. Heute, mit der Globalisierung und vor allem Digitalisierung, kennt man doch überall alles. Jetzt mal abgesehen von ein paar wenigen, extrem abgelegenen Ausnahmen. Aber ich war schon in einigen Ländern, die man jetzt eher als 3. Weltland bezeichnen würde, in denen irgendwelche Durchschnitts-Spiele gezeigt wurden.

      Irgendwie schade, dass die Welt langsam zu einem gewaltigen Einheitsklumpen verkommt...
      0 0 Melden
    • Nelson Muntz 21.06.2018 16:23
      Highlight "Irgendwie schade, dass die Welt langsam zu einem gewaltigen Einheitsklumpen verkommt..."

      Da lob ich mir die Challenge League mit Bier und Wurst auf dem Stehplatz.
      2 0 Melden
  • lilie 21.06.2018 08:25
    Highlight Was für eine sympathische Familie! 😀

    Da kann man nur wünschen, dass Akanji sein Potential ausschöpfen und es wirklich weit bringen kann, ohne sich von Geld und Hype korrumpieren zu lassen.

    Aber bei so viel Bodenständigkeit und gesunder Lebenseinstellung hab ich da eigentlich keine Bedenken. 👍
    328 88 Melden
    • Raembe 21.06.2018 08:39
      Highlight Wieso die Dislikes???
      95 17 Melden
    • saugoof 21.06.2018 08:54
      Highlight Das ist wohl das harmlososeste Kommentar das ich je gesehen habe dass so viele Blitze kriegt. Frage mich echt an was sich da jemand aufgeregt hat?
      79 17 Melden
    • rodolofo 21.06.2018 09:13
      Highlight Das sind die berühmten ca. 30% unzufriedene "Wutbürger".
      92 20 Melden
    • jnaKhsx6 21.06.2018 09:24
      Highlight Das ist die Familie von Djourou... nehme ich an
      135 3 Melden
    • Stichelei 21.06.2018 09:36
      Highlight Unzufriedenheit mit dem eigenne Leben? Neid? Die falsche Hautfarbe? Keine Familie, die schon beim Rütlischwur dabei war? Ich vermute, die meisten Blitze stammen von solch strammen Eidgenossen. Aber vielleicht ist das auch schon wieder ein Vorurteil meinerseits.
      62 11 Melden
    • droelfmalbumst 21.06.2018 10:19
      Highlight "Das ist die Familie von Djourou... nehme ich an "

      HAHAHAHHAHA made my day!!!
      58 4 Melden
  • Nosgar 21.06.2018 08:25
    Highlight Was ist im der Definition des Autors ein "Weltstar"?
    17 1 Melden
  • nörden 21.06.2018 08:22
    Highlight Der erste Schweizer Weltstar?
    108 8 Melden
    • die 200 21.06.2018 08:35
      Highlight ... im Fussball... keine Angst, sie haben Roger nicht vergessen...
      43 5 Melden
    • rodolofo 21.06.2018 09:15
      Highlight "Dr Rodschi" ist schon so selbstverständlich und anhaltend ein Weltstar, dass es uns gar nicht mehr auffällt.
      16 2 Melden
    • nörden 21.06.2018 11:07
      Highlight @die 200
      Schon klar - die Schlagzeile war eben zuerst ohne "Fussball" aufgeschaltet ;)
      3 0 Melden

Aus der Provinz zurück ins Rampenlicht: Xherdan Shaqiri ist jetzt Liverpooler

Xherdan Shaqiri vollzieht innerhalb von England einen bemerkenswerten Wechsel. Premier-League-Absteiger Stoke City einigt sich mit dem FC Liverpool auf einen 17-Millionen-Franken-Deal.

Der nächste Profi mit Super-League-Erfahrung nach der Liga-Attraktion Mohamed Salah (ex Basel) betritt ein schwieriges Pflaster. Die Erwartungen beim Finalisten der letzten Champions-League-Saison sind um ein Vielfaches höher als in Stoke-on-Trent. Dem FC Liverpool folgen rund um den Globus mehrere 10 Millionen Anhänger.

Shaqiri wird bei Liverpool mit der Rückennummer 23 spielen – so wie auch in der Schweizer Nationalmannschaft.

Jürgen Klopp dirigiert in Anfield einen Klub, der im letzten …

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