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Diese 11 WM-Stars haben uns in der Gruppenphase masslos enttäuscht



Nicht alle Spieler, die mit hohen Erwartungen nach Russland gereist sind, konnten diese auch erfüllen. Wir haben 11 Stars gefunden, die ihren Ansprüchen in Russland (bis jetzt) nicht gerecht werden konnten.

Tor

David De Gea

Spain goalkeeper David De Gea, right, makes a save in front of Morocco's Mbark Boussoufa during the group B match between Spain and Morocco at the 2018 soccer World Cup in the Kaliningrad Stadium in Kaliningrad, Russia, Monday, June 25, 2018. (AP Photo/Michael Sohn)

Augen zu und durch: David De Gea und der Ball wurden bisher noch keine Freunde. Bild: AP/AP

Er gilt als potentieller Anwärter auf den Titel des Welttorhüters. Doch David De Gea zeigte eine schwache Gruppenphase, kassierte in drei Spielen fünf Gegentore und parierte bloss 16,7% der Schüsse auf sein Tor. Dazu leistete er sich beim 3:3 gegen Portugal einen groben Schnitzer, der zum 2:1-Führungstreffer für die Portugiesen führte.

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Verteidigung

Joshua Kimmich

Germany's Joshua Kimmich watches the ball while sitting on the pitch during the group F match between South Korea and Germany, at the 2018 soccer World Cup in the Kazan Arena in Kazan, Russia, Wednesday, June 27, 2018. (AP Photo/Michael Probst)

Joshua Kimmich und das Bild, das mehr sagt als tausend Worte. Bild: AP/AP

Was war nur mit Joshua Kimmich los? So schwach haben wir den Aussenverteidiger noch gar nie gesehen. Zwar viele Flanken geschlagen, doch kaum eine ist beim Mitspieler gelandet. Der Tiefpunkt beim 0:1 gegen Mexiko. Beim Gegentreffer durch Hirving Lozano trabte der Bayern-Spieler nicht nur langsamer zurück als der Torschütze – sogar der 40-jährige Schiedsrichter Alireza Faghani war schneller!

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Gerard Piqué

epa06825532 Sardar Azmoun (L) of Iran and Gerard Pique of Spain in action during the FIFA World Cup 2018 group B preliminary round soccer match between Iran and Spain in Kazan, Russia, 20 June 2018.

(RESTRICTIONS APPLY: Editorial Use Only, not used in association with any commercial entity - Images must not be used in any form of alert service or push service of any kind including via mobile alert services, downloads to mobile devices or MMS messaging - Images must appear as still images and must not emulate match action video footage - No alteration is made to, and no text or image is superimposed over, any published image which: (a) intentionally obscures or removes a sponsor identification image; or (b) adds or overlays the commercial identification of any third party which is not officially associated with the FIFA World Cup)  EPA/DIEGO AZUBEL   EDITORIAL USE ONLY

Gerard Piqué versucht es vielleicht bald als Handballer.  Bild: EPA/EPA

Die fünf Gegentore Spaniens können und sollen nicht alleine dem Torhüter angekreidet werden. Auch die Innenverteidigung um Ramos und Piqué machte oft eine schlechte Figur. Beide wirken unkonzentriert, Piqué dazu aber noch träge und unmotiviert. Es gab bereits diverse Szenen, in denen der Abwehrchef des FC Barcelona schlecht aussah.

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Piqué stellt sich gegen den Iran behäbig an und kassiert ein Tunnel, welches fast zum Gegentor führt. Video: streamable

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Piqué ohne Rücksicht auf Verluste. Video: streamable

Nicolas Otamendi

Argentina's Nicolas Otamendi screams during the group D match between Croatia and Argentina at the 2018 soccer World Cup in Nizhny Novgorod, Russia, Thursday, June 21, 2018. (AP Photo/Ricardo Mazalan)

Otamendi hat bisher viel auszurufen, vor allem über seine eigene Leistung. Bild: AP/AP

Eigentlich sollte der Mann von Manchester City die Defensive von Argentinien zusammenhalten. Doch der Innenverteidiger ist nichts anderes als ein Nervenbündel. Speziell in der Partie gegen Kroatien war seine Leistung unterirdisch.

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Argentiniens Fehler gegen Kroatien. Die Nummer 17 ist Nicolas Otamendi. Video: streamable

Jérôme Boateng

Sweden's Marcus Berg, front, is tackled by Germany's Jerome Boateng during the group F match between Germany and Sweden at the 2018 soccer World Cup in the Fisht Stadium in Sochi, Russia, Saturday, June 23, 2018. (AP Photo/Sergei Grits)

Boateng holt sich gegen Schweden seine gelb-rote Karte ab. Bild: AP/AP

Zugegeben: Mats Hummels und Jérôme Boateng wurden in der Innenverteidigung oft alleine gelassen. Doch gerade zweiterer stolperte gegen Mexiko übers Feld wie ein Schuljunge. Gegen Schweden musste er in der Schlussphase wegen der Ampelkarte vom Platz und war folglich gegen Südkorea gesperrt. 

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Mittelfeld

Sami Khedira

Germany's Sami Khedira falls over Mexico's Hector Moreno during the group F match between Germany and Mexico at the 2018 soccer World Cup in the Luzhniki Stadium in Moscow, Russia, Sunday, June 17, 2018. (AP Photo/Michael Probst)

Sami Khedira fand das Gleichgewicht an der WM nur selten. Bild: AP/AP

Der Spielertyp Sami Khedira sieht selten überragend aus. Auch, als er vor vier Jahren in Brasilien eine ganz wichtige Rolle spielte, wirkte er unscheinbar. Doch an der diesjährigen WM gelang dem Mittelfeldspieler eigentlich gar nichts. Viele Fehlpässe, dazu langsam und unbeweglich. Der 31-Jährige wurde gegen Mexiko nach 60 Minuten ausgewechselt, sass gegen Schweden auf der Bank und musste auch gegen Südkorea nach einer Stunde das Feld verlassen.

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Sami Khedira nach dem WM-Aus im Interview.

Javier Mascherano

Argentina's Javier Mascherano reacts after an injuring during the group D match between Argentina and Nigeria, at the 2018 soccer World Cup in the St. Petersburg Stadium in St. Petersburg, Russia, Tuesday, June 26, 2018. (AP Photo/Petr David Josek)

Kämpferisch Weltklasse, spielerisch Kreisklasse: Javier Mascherano. Bild: AP/AP

Der Kampfgeist reicht einfach nicht mehr, um seine offensichtlichen spielerischen Mängel zu kompensieren. Mascherano schreckt zwar vor keinem Zweikampf zurück, kommt aber oftmals einfach zu spät. Der Spieler mit den meisten Fouls in der Vorrunde verursachte zudem den unnötigen Penalty für Nigeria im entscheidenden letzten Gruppenspiel. 

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Mascherano verursacht gegen Nigeria einen Penalty und sieht gelb. Video: streamable

Sergei Milinkovic-Savic

epa06831753 Granit Xhaka (C-L) of Switzerland and Sergej Milinkovic-Savic (C-R) of Serbia in action during the FIFA World Cup 2018 group E preliminary round soccer match between Serbia and Switzerland in Kaliningrad, Russia, 22 June 2018.

(RESTRICTIONS APPLY: Editorial Use Only, not used in association with any commercial entity - Images must not be used in any form of alert service or push service of any kind including via mobile alert services, downloads to mobile devices or MMS messaging - Images must appear as still images and must not emulate match action video footage - No alteration is made to, and no text or image is superimposed over, any published image which: (a) intentionally obscures or removes a sponsor identification image; or (b) adds or overlays the commercial identification of any third party which is not officially associated with the FIFA World Cup)  EPA/MARTIN DIVISEK   EDITORIAL USE ONLY

Milinkovic-Savic wird von Xhaka und Akanji in die Mangel genommen. Bild: EPA/EPA

Die Vorschuss-Lorbeeren waren riesig. Doch von seinen Qualitäten zeigte der Mann, der im Sommer für einen dreistelligen Millionenbetrag wechseln soll, herzlich wenig. Bloss 85 Pässe spielte er in drei Partien, bei einer Pass-Genauigkeit von 76.7% vielleicht aber auch gut, war er nicht öfters am Ball. Zudem hat er neun Fouls begangen, selbst gefoult wurde er zwei Mal. Dazu hat er keinen einzigen seiner vier Schüsse aufs Tor gebracht.

Sturm

Angel Di Maria

Argentina's Angel Di Maria, left, argues with Iceland's Johann Gudmundsson during the group D match between Argentina and Iceland at the 2018 soccer World Cup in the Spartak Stadium in Moscow, Russia, Saturday, June 16, 2018. (AP Photo/Victor Caivano)

Angel di Maria will den Ball, verliert aber auch diesen Zweikampf. Bild: AP/AP

Nur ein Schatten seiner selbst. Hatte er in seinen 147 Minuten Einsatzzeit an der WM überhaupt eine einzige gute Aktion? Der Flügelspieler arbeitete wenig zurück und konnte sich offensiv nie in Szene setzen. Argentinien-Coach Sampaoli verbannte Di Maria gegen Kroatien auf die Bank, vertraute dem PSG-Flügel gegen Nigeria aber wieder – es war ein Fehler.

Robert Lewandowski

epa06821881 Robert Lewandowski of Poland (R) reacts with his wife Anna after losing the FIFA World Cup 2018 group H preliminary round soccer match between Poland and Senegal in Moscow, Russia, 19 June 2018.

(RESTRICTIONS APPLY: Editorial Use Only, not used in association with any commercial entity - Images must not be used in any form of alert service or push service of any kind including via mobile alert services, downloads to mobile devices or MMS messaging - Images must appear as still images and must not emulate match action video footage - No alteration is made to, and no text or image is superimposed over, any published image which: (a) intentionally obscures or removes a sponsor identification image; or (b) adds or overlays the commercial identification of any third party which is not officially associated with the FIFA World Cup)  EPA/ABEDIN TAHERKENAREH   EDITORIAL USE ONLY  EDITORIAL USE ONLY

Lewandowskis einzige Aktion an der WM mit Leidenschaft: Der Kuss mit Frau Anna nach der Niederlage gegen Senegal. Bild: EPA/EPA

Bei den Bayern gewohnt, fürstlich bedient zu werden, war der Pole in der Nationalmannschaft praktisch auf sich alleine gestellt. Der Stürmerstar schaffte es jedoch nicht, sein Team mitzureissen, sondern wirkte zuweilen destruktiv und frustriert. In der WM-Qualifikation noch mit 16 Toren bester Skorer, blieb er während der Endrunde ohne Erfolgserlebnis.

Thomas Müller

epa06795070 Germany's Thomas Mueller reacts during the international friendly soccer match between Germany and Saudi Arabia in Leverkusen, Germany, 08 June 2018.  EPA/RONALD WITTEK

Nein, das ist kein Doppeladler. Es gab ja auch nichts zu jubeln, Müller traf an dieser WM nicht. Bild: EPA/EPA

5 Tore an den Weltmeisterschaften 2010 und 2014. Doch dieses Jahr fand Thomas Müller seine WM-Form nicht. In München hatte er zuletzt zwei für seine Verhältnisse schwache Saisons und auch für das grosse Turnier vermochte er sich nicht zu steigern. Sass gegen Südkorea sogar zu Beginn auf der Bank. Seine unkonventionelle Spielweise war oft unerklärlich produktiv, das scheint vorerst vorbei zu sein. 

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Thomas Müller enttäuscht nach dem WM-Aus.

Die 11 der Enttäuschungen

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Welche Spieler gehören auch noch in die Top 11 der Enttäuschungen nach der Vorrunde? Schreibt es uns in die Kommentare. 

Video: watson/Angelina Graf

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