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#zsmmn sind wir stark!

7 Gründe warum ihr, liebe Deutsche, nun mit uns Schweizern #zsmmn feiern solltet

Nicht, dass wir das wollen, aber es gibt viele Gründe, warum ihr, liebe deutsche Fussballfans, jetzt an der WM die Schweiz unterstützen solltet. Sei es aus ganz offensichtlichen Gründen oder einfach für eure Genugtuung. #zsmmn



Bundesliga-Akteure

Zehn der 23 Schweizer Nationalspieler in Russland spielen während der Saison in der Bundesliga, aufgeteilt in sechs verschiedene deutsche Teams. Das heisst, dass ein Drittel von euch Deutschen sowieso schon das ganze Jahr durch mindestens einem Schweizer zujubelt. Warum also nicht auch während der WM? Eben. Vor allem Gladbach-Fans haben eigentlich gar keine Wahl: Mit Yann Sommer, Nico Elvedi, Denis Zakaria, Josip Drmic und bald womöglich auch Michael Lang würden gleich fünf Schweizer für die Fohlen auflaufen.

Genugtuung

Wir Schweizer können uns kaum vorstellen, wie das für euch sein muss, als Titelverteidiger bereits in der Vorrunde auszuscheiden. Können wir wirklich nicht. Wir sind weder Titelverteidiger, noch in der Vorrunde ausgeschieden. Haha.

Aber was wir uns vorstellen können, ist, dass das Scheitern anderer grosser Nationen euch etwas an Genugtuung bringen würde. Warum also Brasilien oder Frankreich unterstützen, wenn die kleine Schweiz ihnen eins auswischen könnte? So wärt ihr am Schluss nicht die einzige grosse Enttäuschung Überraschung an dieser WM. Immerhin.

Schadenfreude

Ein ganz grosser Coup der Schweiz könnte euch ausserdem auch sonst ziemlich entgegen kommen. Denn eines können wir euch versichern: Die ganze Schweiz, abgesehen von allen Deutschen, die hier leben, freute sich über das Scheitern des grossen Nachbarn. Deutschland out in der Gruppenphase, die Schweiz im Achtelfinal – das ist Musik in Schweizer Ohren.

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Unsere Reaktion gestern um ca. 18 Uhr.

Genau darum müsst ihr uns unterstützen. Wenn wir nun nämlich im Achtelfinal kläglich an Schweden scheitern, wird die einzige Freude, die uns bleiben wird, diejenige sein, dass wir weitergekommen sind als ihr Deutschen. Das wollt ihr nicht, das wollen wir nicht so fest.

Rache an Schweden

Titelverteidiger sind wir zwar nicht, aber eine Gemeinsamkeit gibt es eben schon zwischen euch Deutschen und uns Schweizern. Beide wünschen sich Rache an Schweden. Ihr, weil sie euch den Gruppensieg weggeschnappt haben, wir, weil sie uns den verdammten Weltmeister-Titel im Eishockey gestohlen haben! Ja, es schmerzt immer noch!

Switzerland's players look disappointed after losing against team Sweden, during the shootout of the IIHF 2018 World Championship Gold Medal game between Sweden and Switzerland, at the Royal Arena, in Copenhagen, Denmark, Sunday, May 20, 2018. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Solche Gesichter wollen wir in Zukunft in blau-gelben Trikots sehen. Bild: KEYSTONE

Rasch über die Grenze

Auch geografische Gründe sprechen für eine deutsche Unterstützung der Schweizer Nationalmannschaft. Wir nehmen nämlich nicht an, dass Public Viewings in Deutschland nun noch Spass machen.

A soccer fans sits on a square during a public viewing event in Hamburg, northern Germany, Wednesday, June 27, 2018, after Germany was eliminated from the World Cup. (Ulrich Perrey/dpa via AP)

Sieht nicht nach Spass aus. Bild: AP/dpa

Warum also nicht einfach rasch rüberhüpfen zum kleinen Nachbarn und mit uns gemeinsam auf den Sieg gegen Schweden anstossen? Dürfte ja nicht so eine grosse Sache für euch sein. Machen ja bereits viele von euch jeden Tag, um bei uns zu arbeiten. So reicht es sogar für ein Bier zu Schweizer Preisen.

Image aufpolieren

Ok, der letzte Abschnitt war vielleicht etwas fies. Tschuldigung. Aber ihr seht: Das Image der Deutschen hat sich im Laufe der letzten Jahre zwar verbessert, aber unsere liebsten Freunde seid ihr noch nicht. Dies könnte sich sicherlich ein wenig ändern, wenn ihr uns im Kampf gegen den Rest der Welt moralisch unterstützt. Ihr gebt uns die Erfahrung eines Weltmeister-Fans, wir euch Akzeptanz. Irgendwie so. Gemeinsam erfolgreich in Europa an der WM. Eure Kanzlerin hätte Freude an diesem Slogan.

epa06846356 German Chancellor Angela Merkel delivers a speech to the German Bundestag in Berlin, Germany, 28 June 2018. Merkel delivered a government declaration to the members of the German parliament Bundestag prior a meeting of the European Council on 28 and 29 June and the NATO summit on 11 and 12 July 2018.  EPA/CLEMENS BILAN

Freut sich über einen Slogan: Angela Merkel. Bild: EPA

«L» steht für …

Ihr merkt, uns geht es nach dem gestrigen Tag sichtlich besser als euch. Und wenn dafür der Fussball schuld ist, müssen wir Schweizer das geniessen. Denn seit gestern steht das «L» bei uns für Luan, bei euch … ach, ihr wisst ganz genau, was ein mit den Fingern geformtes «L» sonst bedeutet.

epa06845464 Blerim Dzemaili (R) of Switzerland celebrates scoring the opening goal during the FIFA World Cup 2018 group E preliminary round soccer match between Switzerland and Costa Rica in Nizhny Novgorod, Russia, 27 June 2018.

(RESTRICTIONS APPLY: Editorial Use Only, not used in association with any commercial entity - Images must not be used in any form of alert service or push service of any kind including via mobile alert services, downloads to mobile devices or MMS messaging - Images must appear as still images and must not emulate match action video footage - No alteration is made to, and no text or image is superimposed over, any published image which: (a) intentionally obscures or removes a sponsor identification image; or (b) adds or overlays the commercial identification of any third party which is not officially associated with the FIFA World Cup)  EPA/FRANCK ROBICHON   EDITORIAL USE ONLY

Meint nicht euch, liebe Deutsche. Bild: EPA

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