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epa06848451 Goalkeeper Jordan Pickford of England is beaten by Adnan Januzaj (far left) of Belgium as Belgium go 1-0 during the FIFA World Cup 2018 group G preliminary round soccer match between England and Belgium in Kaliningrad, Russia, 28 June 2018.

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Pickford fliegt vergebens – Januzajs Schuss schlägt im Netz ein. Bild: EPA/EPA

Belgien gewinnt und trifft auf Japan – England kriegt es mit Kolumbien zu tun

Belgien hat das Prestigeduell um den Gruppensieg gegen England für sich entschieden. Adnan Januzaj schoss in Kaliningrad das Tor zum 1:0-Sieg.



Es ging um den Gruppensieg, den keine der beiden bereits für die Achtelfinals qualifizierten Mannschaften mit letzter Konsequenz anstrebte. Die Tableauhälfte des Zweiten scheint auf dem Papier etwas günstiger zu sein, der Weg in den Final eine Spur einfacher. England trat noch mit zwei Spielern an, die zuletzt gegen Panama in der Startformation gestanden hatten, Belgien mit drei aus dem Team, das Tunesien geschlagen hatte.

Die zweite Garde der zu den Mitfavoriten zählenden Mannschaften war bestrebt, sich zu zeigen. Vor allem nach der Pause entwickelte sich eine ansehnliche, wenn auch nicht mit grosser Intensität geführte Partie. Im Mittelfeld tat man sich nicht weh, so dass sich vieles am Rand der Strafräume abspielte. Von da aus setzte sich Adnan Januzaj kurz nach der Pause bestens in Szene. Der 23-jährige belgische Mittelfeldspieler zirkelte einen Ball herrlich ins Tor und bedankte sich damit für das Vertrauen von Nationalcoach Roberto Martinez.

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Das Tor von Januzaj. Video: streamable

Januzaj ist der Überraschungsgast im hochkarätigen WM-Aufgebot der Belgier. Er spielte in den letzten Jahren unter anderem für Manchester United und Dortmund, konnte sich aber weder beim einen noch beim anderen Topklub durchsetzen. Seit dem letzten Sommer steht er in San Sebastian unter Vertrag und blickt auf eine durchzogene Saison zurück. Die in ihn gesetzten grossen Erwartungen konnte er in den letzten Jahren nicht erfüllen. Mit dem ersten Tor im neunten Länderspiel hat er nun aber ein Ausrufezeichen gesetzt.

Die Engländer, die mit einem Remis dank der Fairplay-Wertung Gruppensieger geworden wären, wehrten sich gegen die Niederlage und hatten in der 66. Minute eine exzellente Ausgleichschance durch Marcus Rashford, der alleine auf Goalie Thibaut Courtois zulaufen konnte, den Ball aber knapp neben das Tor setzte.

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Video: streamable

Belgien beendete seine eindrückliche Vorrunde mit neun Punkten und einem Torverhältnis von 9:2. Weiter geht es für die «Diables Rouges» am Montag in Rostow am Don gegen Japan, während England sich einen Tag später in Moskau mit Kolumbien misst. England oder Kolumbien treffen im Viertelfinal dann entweder auf die Schweiz oder Schweden.

Tunesien kehrt Partie gegen Panama

Nach den Niederlagen gegen England und Belgien verabschiedete sich Tunesien mit einem 2:1-Sieg über Panama aus Russland. Für die Afrikaner war es der zweite Sieg an einer WM – 40 Jahre nach einem 3:1 über Mexiko in Argentinien.

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Die Führung für Panama. Video: streamable

Der Matchwinner für Tunesien hiess Wahbi Khazri. Vor dem letzten Gruppenspiel vollzog Khazri den Transfer von Rennes zu Saint-Etienne. In Saransk führte er anschliessend sein Nationalteam nach einem 0:1-Rückstand zum Sieg. Den 1:1-Ausgleich von Fakhreddine Ben Youssef bereitete Khazri vor.

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Das 1:1 durch Ben Youssef. Video: streamable

Eine Viertelstunde später gelang ihm das 2:1-Siegtor (66.). Wahbi Khazri ist der erste Tunesier, dem an einer Weltmeisterschaft zwei Goals gelangen. Khazri hatte bereits gegen Belgien getroffen (zum 2:5 in der 93. Minute).

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Das 2:1 durch Khazri. Video: streamable

Drei Minuten vor Khazris Siegtor erlebten die Tunesier eine Schrecksekunde. Aymen Mathlouthi, der dritte Goalie der Tunesier, wurde vom Ball frontal im Gesicht getroffen und musste behandelt werden. Die ersten zwei Torhüter Tunesiens hatten sich zuvor in Russland schon verletzt; vor der Partie hatte die FIFA die Nachmeldung eines vierten Keepers untersagt. Hätte Mathlouthi nicht weiterspielen können, hätte ein Feldspieler vors Tor stehen müssen.

Tunesien setzte als achtes Team an einer WM und als zweite Mannschaft in Russland (nach Saudi-Arabien) alle drei Goalies in einem WM-Spiel ein. (zap/sda)

Die Telegramme:

England - Belgien 0:1 (0:0)
Kaliningrad. - 33'973 Zuschauer. - SR Skomina (SLO). -
Tor: 51. Januzaj 0:1.
England: Pickford; Jones (46. Maguire), Stones, Cahill; Alexander-Arnold (79. Welbeck), Loftus-Cheek, Dier, Delph, Rose; Rashford, Vardy.
Belgien: Courtois; Dendoncker, Boyata, Vermaelen (75. Kompany); Chadli, Fellaini, Dembélé, Thorgan Hazard; Januzaj (86. Mertens), Batshuayi, Tielemans.
Bemerkungen: Beide Teams komplett. Verwarnungen: 19. Tielemans (Foul). 33. Dendoncker (Foul). 

Panama - Tunesien 1:2 (1:0)
Saransk. - 37'168 Zuschauer. - SR Shukralla (BHR). -
Tore: 33. Meriah (Eigentor) 1:0. 51. Bakhreddine Ben Youssef 1:1. 66. Khazri 1:2.
Panama: Penedo; Machado, Roman Torres (56. Tejada), Escobar, Ovalle; Barcenas, Godoy, Gomez, Avila (81. Arroyo), José Luis Rodriguez; Gabriel Torres (46. Cummings).
Tunesien: Mathlouthi; Naguez, Bedoui, Meriah, Haddadi; Sassi (46. Badri), Skhiri, Chaaleli; Fakhreddine Ben Youssef, Khazri (89. Srarfi), Sliti (77. Khalil).
Bemekungen: Panama ohne Murillo, Cooper (beide gesperrt) und Diaz, Tunesien ohne Ben Mustapha, Hassen, Brown und Syam Ben Youssef (alle verletzt). Verwarnungen: 44. Sassi (Foul). 71. Badri (Foul). 78. Avila (Foul). 80. Gomez (Foul). 93. Chaaleli (Foul). 96. Tejada (Unsportliches Verhalten). (sda)

Ticker: 28.06.18: England – Belgien

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    Alle Leser-Kommentare
  • OenoPhil 28.06.2018 23:12
    Highlight Highlight Titelbild: Macht Tielemans (17, ganz links) den ....???
    7 0 Melden
    • Nelson Muntz 29.06.2018 08:20
      Highlight Highlight Glaub schon, uhahahahaha
      User Image
      3 0 Melden
  • fuegy 28.06.2018 22:09
    Highlight Highlight Sorry für die Klugscheisserei aber:
    Belgische Nati seit ca. 1904:
    Rote Teufel (dt.),
    Diables Rouges (frz.),
    Rode Duivels (nld.)

    ManU seit 1878:
    Red Devils (siehe Logo)
    6 14 Melden
    • Nelson Muntz 29.06.2018 10:04
      Highlight Highlight Lustig, dass ein Fan "sein" Team als ManU bezeichnet und nicht ManUtd. wenn schon Klugscheisser spielen, dann bitte richtig.
      5 0 Melden
  • fuegy 28.06.2018 21:42
    Highlight Highlight Belgische Nati:
    Rote Teufel (dt.),
    Diables Rouges (frz.),
    Rode Duivels (nld.)

    ManU:
    Red Devils
    Belgische Nati:
    Rote Teufel (dt.),
    Diables Rouges (frz.),
    Rode Duivels (nld.)

    ManU:
    Red Devils
    User Image
    6 13 Melden
    • glointhegreat 28.06.2018 23:32
      Highlight Highlight New jerey devils sind eh die einzigen devils die einen intressieren sollte wen man intressante sportlich schnelle und technisch hochsten matches sehem möchte. Alles andere ist sommerlicher grössenwahnsinn
      3 18 Melden
  • Kafi>Tee 28.06.2018 20:54
    Highlight Highlight So und jetzt noch ein paar Blutgrätschen der Engländer und dann stimmt mein Tipp bezüglich des Gruppensiegers wieder :D
    4 0 Melden
  • fuegy 28.06.2018 20:41
    Highlight Highlight Gemütliches Spiel? Die Engländer spielen schon seit einiger Zeit so und dies bewusst. Wie Gareth Southgate erklärt hat, ist das Teil ihres Systems und ihrer Taktik. Verstehe die Kritik daran nicht wirklich. Warum muss jedes Spiel super schnell sein? Es geht hier nicht um immer mehr, schneller, spektakulärer, fanrastischer, verstehe die Sensationsgeilheit nicht ganz.
    6 4 Melden
  • greeZH 28.06.2018 19:50
    Highlight Highlight Also ich würde mir Kolumbien eher sparen wollen. Von wegen absichtlich verlieren.
    14 0 Melden

«Wir verspüren keinen negativen Druck» – YB muss in Valencia punkten

Mut und Solidarität verlangt Gerardo Seoane von seinen Spielern für den Match in Valencia. Sie sollen die Zweikämpfe suchen, sich unterstützen und, wenn sich die Möglichkeit bietet, ohne Umschweife nach vorne spielen.

Die Young Boys erwarten eine andere Partie als vor zwei Wochen daheim gegen Valencia. Die Verteidigung wird mehr gefordert sein, die Phasen mit Ballbesitz kürzer. Trotzdem soll einiges so laufen wie in der zweiten Halbzeit beim 1:1 gegen Valencia. Loris Benito hofft, dass sie die Spanier erneut mit ihrem physischen Spiel bedrängen können.

Von Druck will Benito trotz der entscheidenden Bedeutung der Partie nichts wissen: «Wir verspüren keinen negativen Druck. Wir sind mit Hoffnungen hierher …

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