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epa06845000 Supporters of Sweden celebrate in the fountain at Gotaplatsen square in central Gothenburg, Sweden, 27 June 2018, after the FIFA World Cup 2018 group F preliminary round soccer match between Mexico and Sweden in Ekaterinburg, Russia. Sweden won 3-0.  EPA/THOMAS JOHANSSON SWEDEN OUT

Schweden in Partylaune: Nach dem Gruppensieg wartet nun die Schweiz im Achtelfinal. Bild: EPA/TT NEWS AGENCY

«Traumgegner» – so spricht man in Schweden vor dem Achtelfinal gegen die Schweiz

Nicht Deutschland, nicht Mexiko, sondern Schweden. Jeder Schweizer freute sich nach dem Unentschieden gegen Costa Rica insgeheim, dass in der K.o-Phase mit Schweden keine Grossmacht wartet – dem Schweizer Achtelfinal-Gegner geht es jedoch kein bisschen anders.



Man will es nicht verschreien, aber mit Schweden als Achtelfinal-Gegner ist wohl jeder Schweizer Fan zufrieden. Klar, es ist WM und Schweden hat sich vor Deutschland und Mexiko den Gruppensieg ergattert. Und wenn man zwölf Jahre zurückdenkt, was gegen die vermeintlich schwächere Ukraine passierte, sollte man sowieso damit aufpassen, grosse Sprüche zu klopfen. Trotzdem darf man sich auf einen schlagbaren Gegner gefasst machen.

In Schweden sieht es jedoch kein bisschen anders aus. Ein Blick durch die grössten schwedischen Medienhäuser reicht, um zu sehen, dass auch im Norden Europas die Erleichterung riesig ist. Lieber steht man dem «Traumgegner» Schweiz gegenüber als der Grossmacht Brasilien mit ihrer «Brillanz».

Aftonbladet

«Es könnte ein neuer Sommer '94 werden.»

1994 erreichte Schweden den Halbfinal, wo dann Brasilien Endstation war. Im Spiel um Platz 3 besiegte man Bulgarien mit 4:0 quelle: aftonbladet

Expressen

«Schweden im Glück: Wichtiges Duo fehlt der Schweiz im Achtelfinal.»

Damit sind die gesperrten Verteidiger Fabian Schär und Stephan Lichtsteiner gemeint quelle: Expressen

Dagens Nyheter

«Traumgegner für Schweden – im Achtelfinal wartet die Schweiz.»

quelle: Dagens nyheter

«Ich treffe lieber auf die Schweiz als Brasilien»

Doch nicht nur die Medien sind euphorisch. Auch die Spieler und Experten haben nach dem Gruppensieg Grosses vor. Das Selbstvertrauen der Schweden, nachdem man Holland (in der Qualifikation), Italien (in der Barrage) und nun Deutschland hinter sich gelassen hat, könnte grösser nicht sein.

Marcus Berg

«Wir haben bewiesen, was wir können. Es gibt keine Hindernisse, nur Chancen und wir werden weitermachen wie bisher.»

Marcus Berg ist Stürmer der schwedischen Nationalmannschaft

Ola Toivonen

«Ich treffe lieber auf Serbien oder die Schweiz. Brasilien hat super Einzelspieler in jeder Position.»

Ola Toivonen ist Stürmer der schwedischen Nationalmannschaft 

epa06844611 Ola Toivonen of Sweden celebrates the 0-3 goal during the FIFA World Cup 2018 group F preliminary round soccer match between Mexico and Sweden in Ekaterinburg, Russia, 27 June 2018.

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Ola Toivonen ist zufrieden mit dem Achtelfinal-Gegner. Bild: EPA/EPA

Jimmy Durmaz

«Ihr seht, wie wir sind. Es soll kommen, wer wolle. Jeder hat Respekt vor uns.»

Jimmy Durmaz ist Flügelspieler der Schweden – und wurde nach der Niederlage gegen Deutschland noch aufs Übelste beschimpft.

Daniel Nannskog

«Brasilien wäre mit seiner Brillanz ein echter Albtraum gewesen. Die Schweiz ist zwar gut organisiert, aber ich denke, das passt zu Schweden.»

Daniel Nannskog ist ehemaliger Nationalspieler und Experte beim schwedischen Fernseh-Sender SVT-Sport.

Nannskog warnt jedoch vor einigen Spielern

«Shaqiri ist ein sehr wichtiger Spieler. Auch Dzemaili muss man in der Offensive im Auge behalten. Und Stürmer Seferovic kann Nadelstiche setzen, den müssen Granqvist und Lindelöf im Auge behalten.»

(qae)

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